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Veröffentlicht am 23.02.2018

Stolz und Vorurteil

Stolz und Vorurteil
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Mein erster Klassiker, den ich freiwillig und ausserhalb der Schule gelesen habe. So viele schwärmen von Jane Austen’s Büchern und insbesondere von „Stolz und Vorurteil“. Natürlich wollte ich mich selber ...

Mein erster Klassiker, den ich freiwillig und ausserhalb der Schule gelesen habe. So viele schwärmen von Jane Austen’s Büchern und insbesondere von „Stolz und Vorurteil“. Natürlich wollte ich mich selber überzeugen, dass Mr. Darcy einfach wundervoll ist.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer. Nun bin ich ja schon einige Zeit aus der Schule raus und somit habe ich meinen letzten Klassiker vor gut 16 Jahren gelesen. Ich musste mich erstmal an den Schreibstil und die Sprache an sich gewöhnen. Denn diese ist natürlich aus dem frühen 19. Jahrhundert und somit für unsereins ziemlich aussergewöhnlich und hochgestochen. Doch wenn man sich erstmal daran gewöhnt, dann fliegen die Seiten auch nur so dahin. Auch wenn sich das Buch relativ schnell lesen lässt, so muss ich doch sagen, dass Jane Austen sehr ausschweifend erzählt und oftmals die Geschichte nur so vor sich hin plätschert. Stellenweise habe ich mich gefragt, wann denn nun endlich der Zauber einsetzt, von dem so viele sprechen. Ich muss gestehen, mir blieb er verborgen. Ja, Mr. Darcy ist zum Ende hin echt toll und auch Elizabeth mochte ich von Anfang an. Auch wenn sie manchmal ziemlich verbohrt wirkt und sich nicht von ihrer Meinung abbringen lässt, so fand ich, dass sie für ihre Zeit eine aussergewöhnliche und starke junge Frau ist. Sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen und ihr Ziel besteht nicht nur darin, sich gut zu verheiraten. Das hat mir sehr gut gefallen und deswegen habe ich sie auch so ins Herz geschlossen.

Schade fand ich, dass die anderen Schwestern eher ziemlich blass sind und stellenweise echt in Vergessenheit geraten. Viel hat man nicht von ihnen erfahren, ausser von Jane. Und das hat mir auch gut gefallen. Jane und Mr. Bingley haben ihre ganz eigene nervenaufreibende Geschichte und diese fand ich auch echt schön.

So habe ich „Stolz und Vorurteil“ als ein auf und ab erlebt. Es hat mir schon einige schöne Lesestunden bereitet, allerdings bin ich nicht so verzaubert wie viele andere Leser. Das mag an mir und meinem Lesegeschmack liegen. Ich bin wohl einfach kein anspruchsvoller Mensch und greife in Zukunft lieber wieder zu meinen Jugendromanen. Dennoch fand ich den „Ausflug“ in die klassische Literatur sehr unterhaltsam und es war allemal ein Erlebnis wert.

FAZIT

„Stolz und Vorurteil“ war für mich ein Auf und Ab. Ich habe einige schöne Lesestunden gehabt. Allerdings blieb mir der Zauber, von dem viele sprechen, verborgen.

4 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 16.02.2018

Schön und emotional

Midnight Sun
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Aufmerksam wurde ich auf das Buch ehrlich gesagt durch die Werbung im Kino für den Film. Die Vorschau hat mich sofort angesprochen und ich wusste, ich muss das Buch erst lesen und mir dann den Film anschauen. ...

Aufmerksam wurde ich auf das Buch ehrlich gesagt durch die Werbung im Kino für den Film. Die Vorschau hat mich sofort angesprochen und ich wusste, ich muss das Buch erst lesen und mir dann den Film anschauen. Der Klappentext verspricht ja auch schon eine schöne und emotionale Geschichte.

Katie war mir auch gleich sympathisch. Sie hat fast ihre gesamte Kindheit und Jugend nur mit ihrem Vater und ihrer besten Freundin zuhause verbracht. Die Idee, dass sie durchs Fenster einen Jungen jeden morgen beobachtet fand ich ganz süß, aber nicht neu. Ich fühlte mich minimal an „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ erinnert. Nur, dass der Junge nicht merkt, dass Katie ihn im Blick hat. Als sie dann durch einen Zufall auf ihn trifft funkt es natürlich sofort zwischen ihnen.

Mir tat Katie ab und an schon echt leid. Sie ist 18 Jahre alt, war noch nie auf einer Party oder hat je einen Jungen geküsst. Ihr Vater behütet sie schon zu sehr und sie darf abends kaum alleine das Haus verlassen. Natürlich habe ich vollstes Verständnis dafür, dass der Vater auf Katie aufpassen will, aber es ist schon zu viel.

Die Story ist jetzt nicht unbedingt was neues und natürlich war sie auch sehr vorhersehbar. Eine ähnliche Geschichte konnte man schon vor Jahren in Nicholas Spark’s „Zeit im Wind“ lesen. Doch Trish Cook schreibt so cool und emotional, dass man darüber schon fast hinwegsehen kann. Ich mochte das Buch von der ersten Seite an und wusste sofort, dass es mir gut gefallen wird. Dennoch war es mir an manchen Stellen doch zu vorhersehbar und ähnlich mit anderen Büchern.



Eine tolle und emotionale Geschichte. Ich fand zwar, dass es nichts neues und es auch ziemlich vorhersehbar war, aber die Emotionen in der Geschichte und der tolle Schreibstil machen das fast wieder wett.

4 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 01.02.2018

Toller Auftakt

Diamonds For Love – Voller Hingabe
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Selten hat mich ein Buch aus diesem Genre von Anfang an so gepackt! Das Cover allein ist schon ein Hingucker. Beschmückt mit Glitzer sieht es in jedem Regal wunderschön aus und ich glaube, dass die komplette ...

Selten hat mich ein Buch aus diesem Genre von Anfang an so gepackt! Das Cover allein ist schon ein Hingucker. Beschmückt mit Glitzer sieht es in jedem Regal wunderschön aus und ich glaube, dass die komplette Reihe genial aussieht.

Ava ist in meinen Augen eine sehr starke Persönlichkeit und genau das mochte ich auch so gerne an ihr. Ja, sie steht auf Sebastian und macht in ihren Gedanken auch nicht lange einen Hehl daraus, ABER sie widersteht ihm schon einige Zeit und ist lange vernünftig. Sie lässt sich eben nicht direkt von ihm blenden und das hat mir echt gut gefallen. Sie ist eine sehr ehrgeizige Frau und weiß beruflich genau was sie will und arbeitet auch hart dafür. Sie steht nicht auf Luxus und als Sebastian ihr etwas schenken will, regt sie sich, zurecht, sehr darüber auf.

Sebastian, oh Sebastian. Was für ein wundervoller Kerl. Er sieht gut aus, ist erfolgreich und natürlich ist er der begehrteste Junggeselle überhaupt. Aber er hat die Schnauze voll von Frauen, die ihn nur wegen seines Geldes daten und auf Luxus oder Ruhm aus sind. Denn Sebastian ist nicht der typische Womanizer. Er ist romantisch und hat keine Scheu davor seine Gefühle zu zeigen. So ein Kerl ist ein echter Traum. Er ist aufmerksam und würde für Ava alles tun. Sie hat ihn ziemlich schnell um den Verstand gebracht und wie die beiden sich entwickeln ist so wunderschön!

Die Story ist in meinen Augen nicht unbedingt spannend und auch ziemlich vorhersehbar, aber dafür überzeugt sie mit unglaublich viel Herz, wundervollen Protagonisten und einem tollen Schreibstil. Layla Hagen hat mich bezaubert und ich liebe Sebastian und Ava zusammen.

[faz]

Auch wenn die Story ziemlich vorhersehbar ist, so konnte Layla Hagen mich dennoch mit ihrem tollen Schreibstil und den wundervollen Charakteren überzeugen. Ich will definitiv mehr von ihr lesen!

4 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 23.01.2018

Barfuss durch die Nacht

Affections 1: Barfuß durch die Nacht
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Der Klappentext des Buchs hat mich total angesprochen und ich habe mich schon sehr auf die Geschichte von Rachel und Connor gefreut.

Rachel war mir am Anfang leider etwas suspekt. Sie hat es wahrlich ...

Der Klappentext des Buchs hat mich total angesprochen und ich habe mich schon sehr auf die Geschichte von Rachel und Connor gefreut.

Rachel war mir am Anfang leider etwas suspekt. Sie hat es wahrlich nicht leicht mit ihrer herrischen Mutter und lebt auch noch im Schatten ihrer Schwester. Diese Kombi ist wohl echt schwer für sie und sie lebt quasi wie ein Duckmäuschen. Ihre Mutter hat mich echt genervt, aber das sie sich auch so gar nicht gegen sie durchgesetzt hat, hat mich fast noch mehr genervt. Zum Glück legt Rachel aber eine grandiose Entwicklung hin. Sie entwickelt sich tatsächlich zu einer starken, jungen Frau.

Connor war für mich eher oberflächlich dargestellt. Er hat jede Menge Geheimnisse und man verzweifelt schon ab und an an ihm. Aber er hat auch eine unglaublich sensible Seite an sich und ich konnte schon verstehen warum Rachel ihm verfallen ist. Dennoch hätte sein Charakter noch tiefgründiger dargestellt werden können. Neben Rachel verblasste er eher etwas.

Ich muss einfach nochmal auf Rachel’s Mutter zu sprechen kommen. Diese Frau hat mich so sehr aufgeregt. Natürlich liebt man seine Familie mit allen Fehlern und Ecken und Kanten. Aber diese Frau hätte mich persönlich echt fertig gemacht und ich wäre als Tochter bestimmt auf Abstand gegangen. Auf ziemlich großen Abstand sogar.

Die Story habe ich als spannend empfungen. Katie Kling weiß, wie man Spannung und Drama miteinander vermischt und mit einem Hauch von Erotik garniert. Echt toll! Dabei ist ihr Schreibstil sehr locker und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich habe mich keinster Weise gelangweilt gefühlt und wollte immer wissen, was als nächstes passieren würde.

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Ein toller Auftakt. Ich habe mich super unterhalten gefühlt. Lediglich die Charaktere haben an manchen Punkten leichte Schwächen. Aber das habe ich im Nachhinein nicht als besonders dramatisch empfunden.

4 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 10.01.2018

Auf die andere Art

Auf die andere Art
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Dieses Buch hätte ich mir aufgrund der Thematik wohl nie selber ausgesucht. Der Verlag hat mich mit dem Buch überrascht und ich war erstmal skeptisch. Dreiecksbeziehungen sind normalerweise so überhaupt ...


Dieses Buch hätte ich mir aufgrund der Thematik wohl nie selber ausgesucht. Der Verlag hat mich mit dem Buch überrascht und ich war erstmal skeptisch. Dreiecksbeziehungen sind normalerweise so überhaupt nicht mein Fall und ich hatte demnach natürlich keine großen Erwartungen an das Buch. Die bisherigen Bücher, die ich mit Dreiecksgeschichten gelesen habe, waren immer sehr enttäuschend.

Gleich zu Beginn ist mir aber der tolle Schreibstil von Phoebe Ann Miller aufgefallen. Sie nimmt einen gleich an die Hand und man kann sich richtig auf das Buch einlassen und treiben lassen. Ich mochte Charlotte sofort. Sie weiß was sie will und ist eine tolle Frau. In ihrem Job als Rechtsanwaltsfachgehilfin ist sie sehr engagiert und ihr bisherige Chef mehr als zufrieden mit ihr. Als sie ihren neuen Chef, Dominic, das erste Mal sieht fällt ihr sofort auf, wie attraktiv er ist. Und nicht nur das. Er ist auch noch ein Rechtsanwalt mit Herz. Eine perfekt Mischung also für einen Traummann. Aber auch ihr Mann Jason ist ein Traumkerl. Lieb, einfühlsam und ein Bestsellerautor. Ein Mann, der Bücher liebt. Gibt es etwas besserer? Kein Wunder also, dass Charlotte irgendwann an einen Punkt kommt, wo sie Gefühle für beide hegt.

Wie gesagt, ich bin kein Fan von Dreiecksbeziehungen und auch wenn Phoebe Ann Miller diese Geschichte mit viel Gefühl und sehr einfühlsam erzählt, so konnte sie mich doch nicht gänzlich packen. Für mich ist dieses Thema unverständlich und für mich persönlich kann ich es mir einfach nicht vorstellen zwei Menschen gleichzeitig zu lieben und dann auch noch eine Beziehung mit beiden zu führen. Es mag diese Menschen geben und es mag vielleicht für manche funktionieren, aber für mich halt nicht. Daher hab ich die Story zum Ende hin auch eher als klischeehaft empfunden und konnte mich nicht mehr so mit Charlotte, Jason und Dominic mitfühlen.

[faz]

Einer der besten Romane, wenn es um Dreiecksbeziehungen geht. Phoebe Ann Miller’s Schreibstil ist toll und sie schreibt sehr bildhaft und voller Gefühl. Allerdings bin ich der Meinung, dass man diese Thematik schon mögen muss, damit einem das Buch zu 100% gefällt. Was bei mir leider nicht der Fall war.

4 von 5 Punkten