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Niemand liebt NovemberMeine Bewertung:
Mir hat dieser Roman insgesamt ganz gut gefallen. Es ist nicht das beste Werk der Autorin, aber durchaus lesenswert.
Das Buch besticht größtenteils durch seine eindrucksvolle Stimmung. ...
Meine Bewertung:
Mir hat dieser Roman insgesamt ganz gut gefallen. Es ist nicht das beste Werk der Autorin, aber durchaus lesenswert.
Das Buch besticht größtenteils durch seine eindrucksvolle Stimmung. Zum Teil ist es emotional wirklich beklemmend, aber auch mysteriös und interessant. Es hat aber auch Parallelen zu dem typischen Stil von Antonia Michaelis Romanen. Was man an dieser Stelle meiner Meinung nach immer anbringen kann ist, dass man auch, wenn man die Beschreibung des Inhalt gelesen hat noch lange nicht weiß, was sich dahinter verbirgt. Ich finde es immer schwer einzuschätzen in welche Richtung dieses Buch gehen kann, denn letztlich stellt es sich doch immer als etwas anderes da. In dieser Hinsicht wurde ich aber auch noch nie enttäuscht.
Dieser Roman hat wie immer seine Überraschungsmomente, die den Lesegenuss noch besser machen.
Die Protagonistin wirkt auf mich sympathisch und nicht aufgesetzt. Ihre Ecken und Kanten sind realistisch, wenn auch zum Teil befremdlich und extrem. Ich mag es sehr, wenn die Figuren dreidimensional sind und nicht die starren Stereotypen darstellen, wie es leider in zu vielen Romanen der Fall ist. Hier ist das aber gar nicht der Fall. Die Autorin hat umfangreiche Figuren erschaffen, welche den Leser mahnen und ihn auch dazu bewegen sich kritisch mit den angesprochenen Themen und Problemen zu befassen.
Die Sprache hat mir gut gefallen. Die Charakteristika der Charaktere konnte dadurch gut herausgearbeitet und unterstützt werden. Die sprachliche Gestaltung passt auch perfekt zu der gewollten Stimmung. Sehr gelungen.
Die Geschichte, Protagonisten und die sprachliche Gestaltung kann überzeugen und ist durchaus einen Blick wert.