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Veröffentlicht am 13.03.2018

Ich bin einfach nur überwältigt

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
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Im Angesicht des drohenden Krieges hat Feyre Rhys und den Hof der Nacht verlassen. Sie versucht am Hof von Tamlin herauszufinden, was der König von Hybern plant. Doch während der Krieg immer näher rückt, ...

Im Angesicht des drohenden Krieges hat Feyre Rhys und den Hof der Nacht verlassen. Sie versucht am Hof von Tamlin herauszufinden, was der König von Hybern plant. Doch während der Krieg immer näher rückt, muss Feyres Herz den größten Kampf überhaupt bestehen.

Bei „Das Reich der Sieben Höfe – Sterne und Schwerter“ handelt es sich um den dritten und finalen Band der Trilogie von Sarah J. Maas.

Die Bände bauen aufeinander auf, so dass diese nicht einzeln gelesen werden können und die ersten zwei Teile auf jeden Fall vorab gelesen werden müssen, um die Geschichte überhaupt zu verstehen.

Sarah J. Maas versteht es wie keine andere, Geschichten zu erzählen, Welten zu erschaffen, Gefühle mit Worten zu malen. Von der ersten Zeile an hat sie mich wieder tief in die Geschichte eintauchen lassen und mich damit auch nicht mehr losgelassen.

Ihr Schreibstil ist so bildhaft, die Gefühle zwischen zwei Menschen, die sie beschreibt sind spürbar, man fühlt sie tief in sich drin. Sie hat mich auch in diesem Band wieder zum lachen und zum weinen gebracht. Vorallem aber hat sie mich gefesselt. An die Geschichte, an die Charaktere.

Dieser dritte Band ist voller Spannung, voller Gefühle, voller Antworten und auf jeden Fall auch voll mit Überraschungen. Mehr als einmal hab ich die Zeilen, die sie geschrieben hat, die Wendung der Geschichte, nochmal gelesen, weil ich es einfach nicht fassen konnte.

Sie hat mich mehrmals auf einen Irrweg geführt, um mich dann mit der Auflösung komplett umzuhauen. Es gibt Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte.

Außerdem hat sie es geschafft, ihren Charakteren noch mehr Tiefe, noch mehr Seele zu verleihen. Sie hat ihnen Geschichten gegeben, hat sie sich weiter entwickeln lassen.

Es ist mir immer wieder schwer gefallen, eine Stelle im Buch zu finden, an der ich das Buch weglegen konnte, um zu schlafen. Und selbst im Schlaf hat es mich verfolgt und ich habe davon geträumt, war mit auf dem Schlachtfeld, habe Strategien durchdacht und mit den anderen geteilt.

Die Autorin hat mit diesem letzten Band der Trilogie ein absolut gigantisches Ende geschaffen und ein Meisterwerk beendet. Denn auch wenn sich der erste Band zum Teil etwas zäh gezeigt hat, so hat es sich mehr als gelohnt, durchzuhalten. Denn jede Seite mehr, die ich gelesen habe, hat die Geschichte wachsen und erblühen lassen.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung der kompletten Reihe für jeden, der gerne Fantasy liest. Es sind einfach wundervolle Bücher, die Sarah J. Maas ihren Lesern hier geschenkt hat.

Veröffentlicht am 09.03.2018

Ein Thriller wie er sein soll - absolut klasse!

Ich bin der Hass
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Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr. sind in San Francisco auf der Spur eines äußerst gewalttätigen Auftragskillers, der als „Der Gladiator“ bekannt ist. ...

Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr. sind in San Francisco auf der Spur eines äußerst gewalttätigen Auftragskillers, der als „Der Gladiator“ bekannt ist. Doch seine Taten reichen über reine Auftragsmorde hinaus. Er gewinnt immer, dabei hat er jedoch nicht damit gerechnet, in seiner Arena jemals jemandem wie Francis Ackerman gegenüber zu stehen.

Zunächst einmal möchte ich mich beim Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung des Ebooks zur Rezension bedanken.

Für mich ist „Ich bin der Hass“ der zweite Teil der Shepherd-Reihe von Ethan Cross, den ich lese. In der Reihe selbst handelt es sich jedoch um den fünften Band. Die ersten drei Bände werde ich auf jeden Fall ebenfalls noch lesen.

Der Schreibstil des Autors ist für mich gut und flüssig zu lesen. Man muss es allerdings mögen, dass der Autor sehr viele Handlungsorte mit den unterschiedlichsten Personen besetzt. Das erfordert schon einiges an Konzentration, zumindest erging es mir so, um nichts durcheinander zu bringen und die jeweiligen Personen und Handlungen auch richtig zuordnen zu können.

Im Vorgängerband habe ich diese vielen Handlungsstränge kritisiert, doch mir scheint, dass es dem Autor in diesem Band besser geglückt ist. Ich konnte die Personen besser zuordnen und wenn es zu einem Handlungsstrang zurück ging, wusste ich auch noch, was zuvor dort passiert war.

Am Vorgängerband habe ich einige Kritik geübt. Hier komme ich ohne Kritikpunkte aus. Die Geschichte an sich, die sich hinter allem verbirgt, ist so genial und doch so krank, dass es wirklich schwer fällt, das alles auch nur annähernd zu verstehen. Und doch kann man es verstehen, wenn man zulässt, tief in den Verstand des Täters einzudringen.

Absolut begeistert bin ich nach wie vor von Francis Ackerman jr. Er ist ein Charakter, den ich so noch in keinem Buch gefunden habe. Mit solch einem brillianten Verstand und doch kämpft er gegen so viele Dämonen in seinem Inneren an. Aber wartet ab, bis ihr im Buch soweit seit, dass ihm Emily seine neue „Aufgabe“ vorstellt. Einfach grandios, was dem Autor da eingefallen ist. Ich musste ganz oft einfach nur vor mich hin grinsen.

Ebenfalls sehr gut gefallen in diesem Band hat mir Baxter. Ein genialer Geist, faszinierend, weitsichtig und für mich war es absolut klar, dass Ackerman fasziniert von ihm sein wird.

Mir hat dieses Buch auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der gerne Thriller liest und der es mag, in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele einzutauchen.

Veröffentlicht am 13.02.2018

Rebellen, Clans und Halbwesen

Silberschwingen 1: Silberschwingen
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Thorn fällt es schwer zu atmen, ein unbändiger Schmerz schießt ihr durch den Rücken. Was ist nur los mit ihr? Schon bald erfährt sie, dass sie ein Halbwesen ist, halb Mensch, halb Silberschwinge – und ...

Thorn fällt es schwer zu atmen, ein unbändiger Schmerz schießt ihr durch den Rücken. Was ist nur los mit ihr? Schon bald erfährt sie, dass sie ein Halbwesen ist, halb Mensch, halb Silberschwinge – und eigentlich dürfte es sie überhaupt nicht geben und sie hätte direkt nach ihrer Geburt getötet werden sollen.

Als sie auf Lucien, den Sohn des mächtigen Clanoberhauptes der Silberschwingen, trifft, ist sie fasziniert von ihm. Doch er ist ihr größter Feind.

Zunächst einmal möchte ich mich für das Rezensionsebook beim Thienemann-Esslinger-Verlag bedanken.

Aufgefallen ist mir als erstes das Cover des Buches, welches mir sehr gut gefällt. Es zeigt ein Mädchen und unten auf dem Cover sieht man London, wo die Geschichte spielt. Das einzige, was ich im Nachhinein zu bemängeln habe, ist, dass das Mädchen auf dem Cover, welches wohl die Protagonistin Thorn darstellen soll, aussieht, als wäre sie blond. Dabei werden ihre schwarzen Haare mehr als einmal im Buch beschrieben. Das finde ich wirklich schade.

Bei „Silberschwingen – Erbin des Lichts“ handelt es sich um den ersten Band, der zweite Band erscheint bereits diesen Herbst. Für mich ist es das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Ihr Schreibstil hat mich von Anfang an begeistert. Er ist sehr flüssig zu lesen und sie versteht es, ihre Leser nur so durch das Buch fliegen zu lassen, ohne dass man überhaupt merkt, wie viel man bereits gelesen hat und wie viel Zeit vergangen ist, hat man doch erst vor ein paar Minuten angefangen zu lesen.

Die Protagonistin des Buches Thorn hat mir ebenfalls von Beginn an gut gefallen. Sie ist ein sehr starker Charakter, mit eigenem Kopf und eigenem Willen und gleichzeitig ist sie so, dass man sie einfach mögen muss. Irgendwie wickelt sie einen mit ihrem Charme um den Finger.

Riley, der geborene Rebell, genau so beschrieben, wie man sich einen Rebellen so vorstellt. Zu langes Haar, immer nur mit seinen Jungs zusammen, abgegrenzt von den anderen, geheimnisvoll.

Und Lucien, puh, ich bin immer geschwankt zwischen „Was für ein Mann“ und „So ein Scheisskerl“. Aber ich denke, genau so ist das gewollt. Lucien kämpft, gegen sich, die Werte, die er bereits als Kind vermittelt bekommen hat, die Strenge und Engstirnigkeit seines Vaters, gegen Gefühle und man spürt es, jede Sekunde... Man spürt, wie es ihn beinahe zerreißt und wie er dann doch, eiskalt, tut, was von ihm erwartet wird.

Auch alle kleineren Nebencharaktere sind gut beschrieben, wobei es ja noch einen Charakter gibt, den man sich immer vor Augen führen sollte – Nyx. Auf der einen Seite konnte ich sie verstehen, auf der anderen hätte ich sie ja in der Luft zerreißen können.

Warum genau das so ist? Warum ich von den Charakteren so denke? Lest selbst!

Ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen für jeden, der gerne Fantasy mag, die auch etwas düster sein darf. Kann es auf jeden Fall kaum erwarten, dass endlich Herbst ist und der nächste Band erscheint.

Veröffentlicht am 12.02.2018

Was für ein Finale des ersten Zyklus

Das Erbe der Macht - Schattenchronik 4: Allmacht (Bände 10-12)
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Wichtig! Dies ist nur die Rezension zum 12. Band der Reihe!

Max hat einen Plan gefasst, um alles zu verändern. Doch der ist waghalsig und nur ein falscher Schritt könnte alles zerstören. Währenddessen ...

Wichtig! Dies ist nur die Rezension zum 12. Band der Reihe!

Max hat einen Plan gefasst, um alles zu verändern. Doch der ist waghalsig und nur ein falscher Schritt könnte alles zerstören. Währenddessen sammelt Johanna alle um sich, um in den großen Kampf in Iria Kon zu ziehen. Doch die Schattenfrau erwartet sie bereits.

Bei „Allmacht“ handelt es sich um den 12. Band der Reihe „Das Erbe der Macht“. Dieser Band stellt das Finale des ersten Zyklus da. Insgesamt wird es vier Zyklen geben.

Es ist definitiv notwendig, die anderen Bände zu lesen, bevor man Allmacht liest. Denn es handelt sich um eine zusammenhängende Geschichte, die nur als großes Ganzes verstanden werden kann. Denn sonst fehlen einem die Zusammenhänge.

Der Autor besticht wie in allen Bänden zuvor mit seinem Schreibstil, der mir sehr gut gefällt. Er ist flüssig zu lesen und er weiß definitiv, wie man Spannung aufbaut und diese auch hält. Die Seiten flogen wieder einmal nur so dahin.

In diesem Band hält der Autor doch so die ein oder andere Überraschung bereit, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat.Erzählt wird zunächst in mehreren Erzählsträngen, zu unterschiedlichen Zeiten, mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit. Mal befinden wir uns bei den Lichtkämpfern, mal bei den Schattenkämpfern.

Das Ende macht einfach nur neugierig, wie es weiter gehen wird und ich bin wirklich total gespannt.

Bevor es mit dem zweiten Zyklus weiter geht, wird ein Spin-Off zu den Unsterblichen erscheinen, auf den ich mich ebenfalls schon sehr freue.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Findest du das Licht in der Dunkelheit?

Königreich der Schatten - Rückkehr des Lichts
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Die Finsternis hat sich schon vor Jahren über das Königreich Relhok gesenkt. Luna ist es zusammen mit Fowler gelungen von dort zu fliehen. Doch auf ihrer Flucht wird er lebensgefährlich verletzt und nur ...

Die Finsternis hat sich schon vor Jahren über das Königreich Relhok gesenkt. Luna ist es zusammen mit Fowler gelungen von dort zu fliehen. Doch auf ihrer Flucht wird er lebensgefährlich verletzt und nur die fremden Soldaten aus Lagonia können ihm helfen. Doch kann Luna ihnen trauen?

Bei „Königreich der Schatten – Rückkehr des Lichts“ handelt es sich um den zweiten Band einer Dilogie von Sophie Jordan. Es ist zwingend nötig, den ersten Band vor dem zweiten Band zu lesen, da dieser direkt daran anknüpft.

Das Cover des Buches ist wie schon beim ersten Teil in schwarz gehalten, abgesehen von einer leuchtenden Blüte in der Mitte, die auf einem Dolch steckt. Im schwarz zu sehen sind Ornamente. Sehr gut gefällt mir, dass dieses Buch über ein Lesebändchen verfügt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig zu lesen. Sie versteht es mit ihren Worten, eine wahnsinnige Spannung aufzubauen, so dass ich das Buch in einem Tag gelesen habe. Ein richtiger Pageturner also.

Die Geschichte macht genau dort weiter, wo der erste Band aufgehört hat und obwohl es schon ein Jahr her ist, dass ich diesen gelesen habe, fiel es mir leicht, auch ohne Zusammenfassung von Seiten der Autorin, wieder in das Buch zu finden. Der erste Teil scheint in meinem Kopf noch sehr präsent gewesen zu sein.

Den neuen Charakteren, die in diesem Band auftauchen, verleiht die Autorin ebenfalls wieder Tiefe, so dass es mir gut gelungen ist, mitzufühlen. Sie beschreibt sehr bildlich, was mir gut gefällt.

Es warten einige Überraschungen auf den Leser und das Ende hätte ich so nicht vorausgesehen, es hat mir aber sehr gut gefallen.

Wunderschön ist für mich auch die Liebe zwischen Luna und Fowler beschrieben, denn sie nimmt nicht allen Platz ein und doch ist sie so tief, so echt, wie Liebe nur sein kann.

Alles in allem ein toller zweiter Band und eine tolle Dilogie. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die gerne Fantasy lesen und die keine Angst vor der Dunkelheit haben.