Cover-Bild Stumme Wut
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 02.01.2018
  • ISBN: 9783959671439
Michael Wood

Stumme Wut

Peter Friedrich (Übersetzer)

Das Harkness-Massaker jährt sich zum 20. Mal. Es gibt keine Spuren und nur einen damals elfjährigen Zeugen, der nicht spricht. DCI Matilda Darke wird nach einer mehrmonatigen Zwangspause mit dem unaufgeklärten Doppelmord betraut. Genau das, was die Leiterin der Mordkommission nicht wollte: das Abstellgleis. Doch plötzlich weist ein neues Verbrechen Verbindungen zum Harkness-Fall auf. Entgegen ihrer Befehle ermittelt Matilda in dem aktuellen Mord. Es ist ihre letzte Chance, den Täter von einst zu fassen und sich ihren Vorgesetzten zu beweisen.

"DCI Matilda Darke wird es nach ganz oben schaffen" - James Oswald

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2017

Das Harkness Massaker

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9 Monate hat DCI Matilda Darke nicht gearbeitet, eine schief gelaufene Ermittlung und der plötzliche Tod ihres Mannes warfen sie aus der Bahn. Depressionen und etwas zu viel Alkohol haben sie runtergezogen, ...

9 Monate hat DCI Matilda Darke nicht gearbeitet, eine schief gelaufene Ermittlung und der plötzliche Tod ihres Mannes warfen sie aus der Bahn. Depressionen und etwas zu viel Alkohol haben sie runtergezogen, unsicher und unglücklich gemacht. Nun soll sie allmählich wieder beruflich Fuß fassen, so die Ansicht der Polizeipsychologin, zu deren Sitzungen Matilda „verdonnert“ wurde. Aber ihre Rückkehr ins Dezernat ist nicht erfreulich. Ihr Stellvertreter hat sich in ihrem Büro breit gemacht und empfängt sie mit kaum verhohlenem Spott und Abneigung. Sie bekommt eine Kammer als Büro zugewiesen und einen alten ungeklärten Fall, das sogenannte „Harkness Massaker“ aufs Auge gedrückt.
Das Ehepaar Harkness, gut situierte Stützen der Gesellschaft, wurde brutal in ihrem Haus erstochen. Auf der Treppe, blutverschmiert, der katatonische 11jährige Jonathan, der wohl alles mitansehen musste und verstört verstummte. Der ältere Bruder hielt sich nicht im Haus auf und blieb auch für einige Tage verschwunden. Es gab keine Spuren, die Tatwaffe war nicht auffindabar und nach Monaten wurde der Fall geschlossen. Nun soll das Haus der Harknesses abgerissen werden und das ist auch der Grund für wieder erwachtes Presseinteresse.
Der alte Fall macht Matilda sehr zu schaffen, sie ist immer noch psychisch labil und als sie den erwachsenen Jonathan aufsucht, erkennt sie auch in ihm einen Einzelgänger, der nie mit den Ereignissen von damals fertig geworden ist. Aber dann scheint Bewegung in die alte Geschichte zu kommen, ein weiterer Toter wird gefunden und Matilda gerät immer mehr in das Zentrum des Geschehens.
Der psychologische Hintergrund spielt eine große Rolle in diesem Kriminalroman. Wenn mir auch oft das zu breit ausgewalzte Privatleben der Ermittler nicht gefällt, hier in diesem Buch gehört es einfach zur Handlung und passt ausgezeichnet. Die Figuren sind mit großem Einfühlungsvermögen gezeichnet und ihre Entwicklung ist realistisch und spannend zu verfolgen. Matildas Weg zurück aus der Depression, Rückfällen inklusive und ihr immer stabiler werdendes Selbstvertrauen, ist sehr lebensnah erzählt und hat mich sehr für die Figur eingenommen. Matilda Darke wird einmal mit der TV-Ermittlerin Vera Stanhope verglichen und das Bild hat sich mir als sehr passend eingeprägt.
„Stumme Wut“ ist ein Kriminalroman, der sehr spannend aufgebaut ist und wirklich Tiefgang hat, bis in die Nebenfiguren sind die Protagonisten gut gezeichnet und das macht dieses Buch rund und zu einem echten Page Turner. Michael Wood ist ein Autor, den ich mir merken werde.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Gelungenes Krimidebut

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INHALT
Für DCI Matilda Darke, die Leiterin der Mordkommission in Sheffield, ist vor 9 Monaten eine Welt zusammengebrochen: Nach dem Tod ihres geliebten Mannes und einer gescheiterten Lösegeldübergabe fiel ...

INHALT
Für DCI Matilda Darke, die Leiterin der Mordkommission in Sheffield, ist vor 9 Monaten eine Welt zusammengebrochen: Nach dem Tod ihres geliebten Mannes und einer gescheiterten Lösegeldübergabe fiel sie in eine tiefes Loch und musste sie eine Zwangsbeurlaubung hinnehmen. Ihre Rückkehr in den Dienst hatte sie sich jedoch anders vorgestellt, denn sie soll einen 20 Jahre alten, unaufgeklärten Doppelmord, das legendäre Harkness-Massaker, erneut untersuchen. Bei der Bluttat damals wurde das Ehepaar Harkness im eigenen Haus brutal erstochen, verwertbare Spuren fehlten und der einzige Zeuge, ihr elfjähriger Sohn Jonathan, war derart traumatisiert, dass er nicht mehr sprach. Für Matilda also eher ein Abstellgleis als eine wirkliche Chance sich bei ihrer skeptischen Vorgesetzten und ihren Kollegen beweisen zu können. Als eine übel zugerichtete Leiche aufgefunden wird, kommt es zu einer plötzlichen Wende, denn die Ermittlungen weisen auf Verbindungen zu Matildas Fall hin. Könnte es sein, dass der Täter von damals zurückgekehrt ist?
MEINE MEINUNG
Mit dem Krimi „Stumme Wut“ ist dem englischen Autor Michael Wood ein tiefgründiger, unglaublich packender Page Turner gelungen, den ich nach einigen Kapiteln einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zugleich ist es der Auftakt einer sehr interessanten neuen Krimi-Reihe rund um die sympathische DCI Matilda Darke, eine faszinierende und sehr authentisch ausgearbeitete Protagonistin mit Ecken und Kanten. Durch seinen mitreißenden Schreibstil und die sehr differenzierte Charakterisierung seiner Hauptfigur gelingt es dem Autor den Leser von Beginn an zu fesseln.
Die Mordkommission in Sheffield empfängt die psychisch angeschlagene Matilda nach ihrer längeren Zwangspause wirklich nicht mit offenen Armen. Auch ihre Vorgesetzte, ihre ehemaligen Kollegen und allen voran ihr Stellvertreter Ben Hales, der ihr Büro in Beschlag genommen hat, scheinen nicht so recht daran zu glauben, dass sie je wieder fit genug für den taffen Job als Leiterin der Mordkommission ist und begegnen ihr mit Ignoranz, offener Feindseligkeit oder Skepsis. Sehr einfühlsam und glaubwürdig beschreibt der Autor die psychische Verfassung seiner Hauptfigur. Hervorragend kann man sich in ihr Innenleben herein versetzen und verfolgt gefesselt ihre charakterliche Entwicklung – unglücklich und labil kämpft sie sich trotz einiger Rückschläge beharrlich aus ihrer Depression, Alkoholabstürzen und Panikattacken wieder ins Arbeitsleben zurück. So gewinnt sie schließlich wieder ihr Selbstbewusstsein und ihre alte Stärke als umsichtige, verantwortungsvolle Leiterin des Ermittlerteams zurück. Der Krimi lebt zudem auch von seinen zahlreichen interessanten Nebenfiguren, die ebenfalls sehr vielschichtig und lebendig gezeichnet sind und mit ihren Entwicklungen im Laufe der Handlung für so manche Überraschung sorgen.
Am Beispiel von Jonathan, Zeuge der Harkness-Morde, und seinem älteren Bruder Mathew gibt der Autor spannende Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche. Zugleich verdeutlicht er sehr eindringlich und mit viel psychologischem Hintergrundwissen, welche Qualen, Zerrissenheit und Traumata Opfer auch noch als Erwachsene durchleben müssen und wie ihr Verhalten durch die Umwelt geprägt wurde.
Wood versteht es hervorragend den Spannungsbogen mit einigen überraschenden Wendungen bis zum fesselnden Ende immer weiter zu spannen. Auch wenn er uns einige Male während der Ermittlungen sehr geschickt auf falsche Fährten lockt, lädt dieser Krimi zum Miträtseln ein. Mehrfach muss man seine Verdachtsmomente, wer denn nun der Täter ist, revidieren. Die Auflösung des komplexen Falls ist aber in sich schlüssig und weitgehend nachvollziehbar.
Ich bin schon sehr gespannt auf den Folgeband mit einem neuen Fall für Mathilda.
FAZIT
Ein fesselnder Auftakt einer viel versprechenden neuen Krimi-Reihe in Sheffield rund um die labile, aber sehr sympathische DCI Matilda Darke. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 17.02.2018

Die Harkness Morde

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Der Prolog des Krimidebüts von Michael Wood beginnt mit einem brutalen Massaker an der Familie Harkness. Die Eltern, Stefan und Miranda, werden brutalst niedergemetzelt, der ältere Sohn Matthew bleibt ...

Der Prolog des Krimidebüts von Michael Wood beginnt mit einem brutalen Massaker an der Familie Harkness. Die Eltern, Stefan und Miranda, werden brutalst niedergemetzelt, der ältere Sohn Matthew bleibt zuerst verschwunden, während der 11-jährige Jonathan total verstört und blutbesudelt auf der Treppe sitzt und fortan nicht mehr spricht.
Zwanzig Jahre später ist der Fall der Harkness-Morde noch immer ungelöst und kommt auf den Tisch von DCI Matilda Darke. Sie hat neun schwere Monate mit psychologischer Betreuung hinter sich. Der Grund: ein ungelöster Entführungsfall eines kleinen Jungen und der Tod ihres Mannes. Der stellvertretende DC Ben Hales ist über die Rückkehr alles andere als erfreut. Er sah sich bereits als neuer Chef der Abteilung und hat nur Verachtung für Matilda übrig. Als ein Mord in der Innenstadt von Sheffield geschieht, der im Zusammenhang zum alten Harkness-Fall stehen könnte, gibt Hales seine Informationan nicht an Matilda weiter....

Matilda scheint ein Abzugbild der typischen männlichen Ermittler zu sein. Sie hat ihr Trauma noch immer nicht überwunden und versucht ihren Kummer im Alkohol zu ertränken. Der alte Fall und die Degradierung in eine kleine Kammer im Untergeschoß hebt Matildas Selbstvertrauen nicht wirklich. Ihr zur Seite stehen ihr neuer Kollege, der junge DC Rory Fleming, als auch Pathologin Adele, ihre beste Freundin. Trotz ihrer noch vorhandenen Probleme hängt sich Matilda in den alten Fall hinein, der plötzlich wieder an Aktualität gewinnt, als die Harkness Villa abgerissen wird. Sie sucht den nun erwachsenen Jonathan auf und erkennt in ihm einen sehr verstörten Mann, der nie über das damalige Geschehen hinweg gekommen ist und der sich in seiner eigenen Welt vergräbt. In Vielem scheint er ihr ähnlich zu sein...
Der rätselhafte Journalist Charlie Johnson, der ein Buch über die Harkness Morde geschrieben hat, weiß anscheinend mehr, als Matilda in den alten Unterlagen im Polizeiarchiv finden kann. Der ganze Fall wirft viel zu viele offene Fragen auf. Das Motiv für die Morde fehlt gänzlich...

Die Figuren sind sehr authentisch und facettenreich. Es gibt keine stereotypischen Charaktere, die nur gut oder böse sind. Sie sind bis in die kleinsten Nebenfiguren sehr anschaulich und lebendig dargestellt. Der Spannungsbogen steigt stetig und durch raffinierte und überraschende Wendungen ist man stets am zweifeln und rätseln.

Das Privatleben der Ermittler spielt in diesem Krimi eine große Rolle. Doch auch die Nachforschungen kommen nicht zu kurz und laden zum Miträtseln ein. Im letzten Drittel hat man als versierter Krimileser allerdings schon eine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Einige Unstimmigkeiten haben mich etwas stutzen lassen, aber im Großen und Ganzen ist "Stumme Wut" sehr spannend erzählt und es fällt einem schwer das Buch zur Seite zu legen. Die Auflösung ist nicht ganz überzeugend und das Tatmotiv fand ich etwas unbefriedigend. Trotzdem eine Reihe, die ich gerne weiter verfolgen würde.

"Stumme Wut" ist der Auftakt einer neuen Krimreihe um DCI Matilda Darke von der Mordkommission Sheffield.

Schreibstil:
Michael Woods erster Krimi lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Der Schreibstil ist intensiv, das Erzähltempo rasant. Die Spannung wird gekonnt aufgebaut. Mit falschen Fährten und überraschenden Wendungen vermag der Autor zu erstaunen. Die Charaktere sind sehr facettenreich dargestellt. Die 54 Kapitel sind eher kurz gehalten.

Fazit:
Ein spannendes Debüt, das zum Miträtseln einlädt. Überraschende Wendungen und falsche Fährten geben dem Krimi noch mehr Tempo. Facettenreiche Charaktere runden die Geschichte perfekt ab. Die Auflösung war mir dann aber nicht ganz überzeugend. Ich gebe schwache 4 Sterne für den rasanten englischen Krimi und bin schon gespannt auf die Nachfolgebände dieser neuen Reihe.

Veröffentlicht am 10.02.2018

Eine frische Leiche

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wenn auch nicht im Keller und DCI Matilda Darke darf nicht ran. Sie ist nach einer mehrmonatigen Abwesenheit aus Krankheitsgründen nach einem privaten Zusammenbruch auf dem Abstellgleis gelandet und soll ...

wenn auch nicht im Keller und DCI Matilda Darke darf nicht ran. Sie ist nach einer mehrmonatigen Abwesenheit aus Krankheitsgründen nach einem privaten Zusammenbruch auf dem Abstellgleis gelandet und soll in einem Cold Case, einem lange zurückliegenden Mordfall, einer Familientragödie, ermitteln: dem Harkness-Fall.

Ben Hales, ihr ewiger Kontrahent, wittert bereits Morgenluft, denn zu seiner Freude ereignet sich ein neuer Mordfall. Doch scheint der mit den Harkness-Morden zusammenzuhängen, so dass er mehr mit Matilda zu tun bekommt, als ihm lieb ist. Und mit ihrem Team, das aus ganz besonderen Figuren besteht und immer noch an ihr hängt.

Ein wirklich toller und ungewöhnlicher Krimi mit eindringlich gestalteten Figuren. Einiges war noch nicht so ganz stimmig und logisch, da hätte ich mir mehr Überarbeitung seitens des Verlags gewünscht.

Aber insgesamt kann ich mich für Matilda und ihr Team absolut begeistern und freue mich schon auf deren nächsten Fall! Nordengland hat eine neue und schlagkräftige Ermittlerin, die es mit einigen skandinavischen Kriminalbeamten durchaus aufnehmen kann, auch wenn sie ihnen ganz und gar nicht ähnelt. Dafür ist sie (und ihr Autor Michael Wood, ein Journalist, der hier seinen Krimi-Erstling vorlegt) einfach viel zu englisch! Very british indeed .

Wer also Spaß an den Krimis von Peter Robinson und auch Elizabeth George hat, wer Kriminalisten mag, die ein Privatleben haben und oft innerlich zerrissen hat und wer auch nichts dagegen hat, wenn ab und zu ein wenig Humor durchdringt - der sollte sich an diesen Krimi wagen und wie ich auf eine baldige Fortsetzung - hoffentlich nicht nur eine - hoffen!

Veröffentlicht am 05.02.2018

Matilda Darke ermittelt in Sheffield

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Der Prolog führt uns in die Vergangenheit: Stefan und Miranda Harkness werden in ihrem eigenen Haus brutal abgeschlachtet. Der 11-jährige Jonathan ist der Einzige der das Massaker überlebt. Aber er spricht ...

Der Prolog führt uns in die Vergangenheit: Stefan und Miranda Harkness werden in ihrem eigenen Haus brutal abgeschlachtet. Der 11-jährige Jonathan ist der Einzige der das Massaker überlebt. Aber er spricht nicht.

20 Jahre danach: Wir lernen DCI Matilda Darke kennen. Sie ist in Ungnade gefallen und soll nach einer unfreiwilligen Auszeit den Cold Case übernehmen. Ein neuer Mordfall weist Parallelen zum Harkness-Fall auf.

Der stellvertretende Chief Inspector Ben Hales ist „not amused“ über Matildas Rückkehr. Während Matilda mit dem Altfall betraut ist, ermittelt Hales im aktuellen Fall, wobei sich die beiden natürlich in die Quere kommen.

Und dann ist da auch noch der rätselhafte Journalist Charlie. Er hat ein Buch über das Harkness-Massaker geschrieben. Last but not least, Nachbarin Maun, eine etwa 60-jährige Witwe. Sie ist von Jonathan besessen und stalkt ihn.

Michael Wood hat seinen Kriminalroman packend in Szene gesetzt. Die Spannung wird langsam, aber nachhaltig aufgebaut. Kaum zu glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt. Die Polizeiarbeit ist gut geschildert, eine langwierige Puzzlearbeit. Nicht wie im TV, wo nach 90 Minuten der Täter überführt ist.

Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Jonathan und Matilda sind beide traumatisiert und kämpfen mit den Dämonen ihrer Vergangenheit. Jonathan ist sehr speziell, ein Eigenbrötler. Seine Leidenschaft sind Krimis. Matilda kommt nicht wirklich sympathisch rüber. Sie trinkt zu viel. Und Hales? Er ist ein Ekelpaket, ein Kotzbrocken.

„Stumme Wut“ punktet mit vielen falschen Fährten und zahlreichen Verdächtigen. Die Auflösung ist stimmig, auch wenn ein paar Fragen offen bleiben.

Fazit: Gelungener Auftakt einer neuen Reihe mit einer ungewöhnlichen Heldin. Gerne mehr davon!