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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2018

Wieder einmal eine starke Geschichte im 1. Weltkrieg

Was wir zu hoffen wagten
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Berlin, 1912 kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges. Felice und ihrer Geschwister Willi und Ille wachsen bei ihrer Mutter und Onkel auf. Die Familie ist gut betucht und besitzt ein Bankhaus welches später ...

Berlin, 1912 kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges. Felice und ihrer Geschwister Willi und Ille wachsen bei ihrer Mutter und Onkel auf. Die Familie ist gut betucht und besitzt ein Bankhaus welches später der Sohn der Familie mal führen soll. Felice ist ein Mädchen was große Träume hat und gerne Jura studieren möchte, aber für Frauen gibt es zu dieser Zeit noch Grenzen und das heißt Sie kann nur bis zu einem bestimmten Punkt ihr Studium absolvieren und ist dann zum Examen gesperrt. Ihre Schwester Ille heiratet den Mann, denn Felice nicht wollte. Er soll die Bank bis zu Übernahme führen, aber Bernd Illes Mann ist alles andere als nett zu ihr und auch die Geschäfte führt er nur bedingt. Während alle mit ihrem Werdegang kämpfen bricht in Deutschland der Krieg aus…

Ich liebe das total, wenn ein Autor die Geschichte der Frauen so bissel aufgreift und zeigt, dass es sehr wohl Frauen gab die gut und auch gerne mal gegen den Storm schwimmen. Michaela Saalfeld zeigt hier drei Schicksale auf die vor und während des 1. Weltkrieges leben. Jede Figur ist anders und agiert auch anders, aber immer zu den damaligen Verhältnissen. Was die Autorin auch schön geschaffen hat, war dass man immer mit den Figuren erleben und leben konnte. Jeder Charakter ist gewachsen und hat sich mit der Situation mehr oder weniger arrangiert. Die Geschichte wird in sieben Jahren erzählt und jede Figur bekommt seine Story im Buch, so dass man auch immer weiß wie der Stand der Dinge beim anderen ist.

Mir gefiel die Geschichte total gut, weil die Autorin viele verschiedene Aspekte angesprochen hat. Vor allem aber das die Hauptfigur Felice hier die Steuerung im Geschehen übernommen hat und man eigentlich mit ihr durch die Jahre und die Geschichte geleitet wird. Ich bin sehr froh wieder einmal so eine tolle Geschichte erleben zu dürfen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Authentizität
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 29.07.2018

Besser als der 1. Teil

Izara 2: Stille Wasser
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Ari ist Izara und das weiß in zwischen nun wirklich jeder in der unsterblichen Welt, ihr Vater sitzt immer noch im Kerker von Phalanx und er hohe Rat hat Izara bzw. Ari vorgeladen. Sie wollen entscheiden ...

Ari ist Izara und das weiß in zwischen nun wirklich jeder in der unsterblichen Welt, ihr Vater sitzt immer noch im Kerker von Phalanx und er hohe Rat hat Izara bzw. Ari vorgeladen. Sie wollen entscheiden wie es nun mit ihr weitergeht, aber das ist nicht ihr einziges Problem. Denn durch immer wieder aufkeimende Gefahr gerät auch ihre Liebe zu Lucian in großer Gefahr und die Hexen fühlen sich auch bedroht.

Ich war schon vom ersten Teil total begeistert, denn man wird förmlich in eine unglaublich phantastische und mystische Welt hineingezogen und fiebert mit Ari mit, Im ersten Teil muss Sie Sie selber erst kennenlernen bevor Sie dann hier im zweiten Teil ihrer Bestimmung folgen kann, aber auch hier wird Sie immer wieder von dem bösen verfolgt.

Der zweite Teil war lange ersehnt und als er dann rauskam, habe ich mich sehr gefreut das ich an der Leserunde wieder teilnehmen durfte. Persönlich kann ich nur sagen, das ist für mich eine Reihe die man bedenkenlos lesen kann, absolut lesenswert.

Veröffentlicht am 26.07.2018

Auf den Weg in die Zukunft

Aésha - Im Land des Waldes
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Die junge Aésha hat ein schweres Schicksal zu tragen ihre Mutter hat ihr nichts hinterlassen außer ein riesiges Anwesen was gepflegt werden muss. Die einzige Bezugsperson ist ihre Nanny/Haushälterin, die ...

Die junge Aésha hat ein schweres Schicksal zu tragen ihre Mutter hat ihr nichts hinterlassen außer ein riesiges Anwesen was gepflegt werden muss. Die einzige Bezugsperson ist ihre Nanny/Haushälterin, die aber ihr langsam aber sicher Druck macht zu heiraten. Der Auserwählte ist aber nicht Aésha Traummann und bevor Sie diesen Mann heiraten muss, flieht Sie vom Anwesen. Bei dem Gedanken unterstützen Sie die Briefe ihre Mutter, die Sie auf dem Dachboden mit allerlei Kram gefunden hat. In einem Brief steht was von Elandor und einer Lilja, daraufhin macht sich Aésha auf den Weg. Auf ihre Flucht vor die Zukunft begegnet Sie u.a. auch Java einen Mann der ihr hilft den richtigen Weg nach Elandor zu finden. Dort angekommen finden Sie Lilja, aber was diese Aésha über ihre Mutter und sich selber erzählt kann Sie gar nicht glauben… Sie soll die Tochter einer der größten Magierin sein und auch selber Magie beherrschen können, aber kann das wirklich sein und warum weiß Aésha darüber nichts?

Das Debüt von Johanna B. Becking finde ich mehr als nur gelungen, die Geschichte nimmt den Leser direkt in seinen Bann und man geht mit Aésha auf Spurensuche nach ihrer Mutter und dessen Vergangenheit. Dabei nimmt Sie ihr Pferd und den Falken Maru mit, die Reise zieht sich für meine Begriffe etwas hin, weil anfangs einfach nicht viel passiert. Aber das ändert sich als Java sich verletzt und Sie kurz davor sind Elandor zu erreichen, ab dann beginnt die Spannung wirklich deutlich höher zu werden.

Als Leser möchte man einfach mehr über Aésha und ihre Mutter erfahren, warum Sie Sie damals soweit weggegangen mit der Kleinen? Warum weiß Aésha nichts von der Magier Vergangenheit ihrer Mutter und wieso hat diese ihr das nie erzählt? Viele Fragen die unbeantwortet sind und die Neugierig machen

Die Autorin hat eine phantastische Welt geschaffen mit Zwergen, Elben, Wächter und Magiern die einen total faszinierend auf den Leser einwirkt und man liest sich regelrecht fest. Bis auf ein paar Pünktchen finde ich das Buch absolut gelungen und würde mich freuen, vielleicht eine Fortsetzung lesen zu dürfen von Aésha und ihren neuen Freunden.

Veröffentlicht am 21.07.2018

Besser als ich Gedacht habe

Aufbruch / Nachtlicht
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Nicolas Sparks trifft auf Twilight, genauso würde ich das Buch beschreiben. Denn der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr berührend und fein, gleichzeitig hat man das Gefühl das Bella, Edward und ...

Nicolas Sparks trifft auf Twilight, genauso würde ich das Buch beschreiben. Denn der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr berührend und fein, gleichzeitig hat man das Gefühl das Bella, Edward und Jacob wieder zurück sind.

Aber zurück zum Anfang, Heaven ist ein Mädchen die eigentlich ihrer Nase gerne in Bücher und Bildung steckt anstatt sich wie alle anderen Mädchen um Jungs zu kümmern. Damit hat Sie nichts am Hut, bis ihre Freundin Sie dann doch mal überredet bekommt auszugehen. Gesagt getan, treffen Sie in einem bekannten Club auf Connor. Der junge Mann zieht Heaven direkt in seinen Bann, Sie hat wirklich keine Chance sich irgendwie zu entziehen bis später dann auch noch auf Aidan trifft. Total überfordert von der Situation weiß Heaven nicht wem Sie Vertrauen soll, dabei kommt Sie nach und nach hinter den Geheimnissen der Jungs. Connor gehört der dunklen Seite an während Aidan der weißen Seite zugedacht ist. Aber nicht nur das, die beiden gehören auch zu großen Vampirclans und laut Aidan soll Heaven eine große Prophezeiung erfüllen. Wenn ihre Gefühle für Connor nicht stärker sind, aber kann Sie der dunklen Seite trauen oder sollte Sie auf Aidan hören?

Bin ehrlich, kenne nur die Twilight Filme und konnte den Hype nicht darum verstehen. Nachdem ich aber diese Geschichte hier gelesen habe muss ich sagen, schade das Sie nicht verfilmt wurde. Weil hier hatte man wirklich das Gefühl so bissel Nicolas Sparks ist mit dabei und die Filme und Bücher mag ich ganz gerne. Was mich hier wirklich sehr berührt hat, dass es keine klassische Vampirstory ist, sondern das man einfach etwas mehr Magie miteingepackt hat und das fand ich toll.

Auch der Stil wie die Autorin ihre Geschichte schildert finde ich sehr schön, es ist eine ruhige und mitnehmende Art. Als Leser verliert man sich in der Story und hofft und betet mit den Figuren.

Mir persönlich hat der erste Teil gut gefallen, ab und zu hat ich das Gefühl etwas an Twilight erinnert zu werden, deswegen würde ich hierfür max. einen halben Stern/Punkt abziehen.

Veröffentlicht am 28.06.2018

Interessante Geschichte

Die Bruderschaft der schwarzen Maske
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Also ich die Rezension für das Buch anfertigen wollte, musste ich feststellen, dass es ein ganz anders Cover hat. Im Nachhinein wurde mir dann auch klar, dass es wohl mal eine Serie war bestehend aus 5 ...

Also ich die Rezension für das Buch anfertigen wollte, musste ich feststellen, dass es ein ganz anders Cover hat. Im Nachhinein wurde mir dann auch klar, dass es wohl mal eine Serie war bestehend aus 5 Teilen, was aber nun in diesem Buch enthalten ist. Deswegen auch die Unterteilung in diesem Buch.

Der Prolog der Geschichte beginnt in der Vergangenheit, so dass man halt auch einen leichteren Einstieg in das Buch bekommt. Aber soweit vor in die Zukunft geht man dann auch nicht, denn die eigentlich Geschichte beginnt im 18.Jahrhundert. Rainero ist ein sehr schüchtern junger Mann, der stark darunter leidet, dass man ihm nichts zu traut oder auch nieder macht. Außerdem hat er ein großes Geheimnis, denn er ist heimlich in Valeria verliebt. Valeria ist die Verlobte seines Cousins, aber Sie schwebt auch in Gefahr. Denn in Venedig wütet zu Zeit ein Werwolf, Rainero hat sich zur Aufgabe gemacht dieses zu finden um damit Valeria zu schützen.

Ich fand die Geschichte sehr interessant, denn es ist eine Mischung aus Fantasy, Mystery und Geschichtliches. So ist für jeden was dabei, dann noch dieses offene Geheimnis. Wie die anderen Rezensenten auch schrieben fand ich es sehr verwirrend mit den Straßen und Orten.

Für mich sehr lesenswert mit kleinen Kritikpunkten deswegen 4,5 von 5 Sternen.