Cover-Bild Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel
Band 2 der Reihe "Flavia de Luce"
12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 17.10.2011
  • ISBN: 9783442378258
Alan Bradley

Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

Roman - Perfekt für alle Fans der Netflix-Serie »Wednesday«
Gerald Jung (Übersetzer), Katharina Orgaß (Übersetzer)

Wer Wednesday Addams als Ermittlerin liebt, kommt an Flavia de Luce nicht vorbei.

Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt. Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es sogar eine echte Leiche! Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die Hobbydetektivin Flavia findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Doch schon bald stellt sich die bange Frage, ob Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann …

Diese außergewöhnliche All-Age-Krimireihe hat die Herzen von Lesern, Buchhändlern und Kritikern aus aller Welt im Sturm erobert!

Die »Flavia de Luce«-Reihe:

Band 1: Mord im Gurkenbeet
Band 2: Mord ist kein Kinderspiel
Band 3: Halunken, Tod und Teufel
Band 4: Vorhang auf für eine Leiche
Band 5: Schlussakkord für einen Mord
Band 6: Tote Vögel singen nicht
Band 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf
Band 8: Mord ist nicht das letzte Wort
Band 9: Der Tod sitzt mit im Boot
Band 10: Todeskuss mit Zuckerguss

Außerdem (nur) als E-Book erhältlich:
Das Geheimnis des kupferroten Toten (»Flavia de Luce«-Short-Story)

Alle Bände sind auch einzeln lesbar.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2019

Britischer als es ein Brite schreiben könnte

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Endlich habe ich es geschafft, den 2. Teil zu lesen. Auch wenn die Reihe mittlerweile in den 9.Band geht, habe ich die Reihe erst spät begonnen. Nach wie vor befällt mich absolute Begeisterung für Flavia. ...

Endlich habe ich es geschafft, den 2. Teil zu lesen. Auch wenn die Reihe mittlerweile in den 9.Band geht, habe ich die Reihe erst spät begonnen. Nach wie vor befällt mich absolute Begeisterung für Flavia. Ein englischer Krimi , spielend im Jahr 150 mit so viel Liebe zum Detail, das es einfach nur Spaß macht.

Geschichte: Der Puppenspieler Rupert Porson, der schon für das Fernsehen verfilmt wurde, bleibt mit seinem PKW in Bishop´s Lacy am Friedhof stecken. Da er und seine Assistentin kein Geld haben, hilft der Pfarrer aus und lässt das Auto reparieren im Gegenzug für eine Vorstellung mit seinen Puppen. Zelten dürfen die Beiden bei den Inglebies, die sie auf Ihrem Grundstück aufnehmen. Flavia lernt bei dieser Gelegenheit die Puppenspieler auf dem Friedhof kennen und wird vom Pfarrer als deren Führerin und Aufpasserin eingestellt.
Etwas später belauscht sie verwundert ein Gespräch zwischen Rupert und George Ingelby und wundert sich, woher die beiden sich kennen , da sie sehr vertraut miteinander sind und im Wald miteinander sprechen. Flavia sammelt die Zigaretten ein und analysiert sie in ihrem Labor. Gordon baut anscheinend mitten im Wald Canabis an.....Als am Abend bei der Premiere ein Kurzschluss ein Leben beendet, fängt Flavia an zu ermitteln....

Bis es allerdings zur ersten Leiche kommt, sind schon gut weit über 100 Seiten vergangen, während dem die Personen vorgestellt werden. Es gibt eine Vorgeschichte auch auf den ersten Band wird gelegentlich zurückgegriffen, wobei es also wirklich Sinn macht, die Reihe von Anfang an zu verfolgen.

Flavia ist einzigartig, ohne Mutter, in einem großen Haus , mit einem eigenen Chemielabor, ist die 11 Jährige mal Mädchen, mal wesentlich weiter, da oft auf sich allein gestellt. Ihre Dialoge mit Ihren Schwestern, die sie nicht mögen sind klasse. Dogger der Hausdiener und Mädchen für alles, ein Verbündeter. Der Vater, absolut in seiner eigenen Welt ist die Grundbesetzung für alles weitere...
Obwohl die Tat und die Aufklärung irgendwann erfolgen, passiert so viel um Flavia, dass es irgendwie unmöglich ist, sich der Geschichte zu entziehen. Für mich eine absolute Empfehlung.

Veröffentlicht am 24.01.2019

Nur keine losen Fäden

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Flavias zweiter Fall schafft Verwirrung. Ein Puppenspieler tritt beim Theaterabend auf und lässt es gewaltig krachen. Mit allerlei Tricks, Rauch und Feuer verzückt er das Publikum. Doch nach einem gewaltigen ...

Flavias zweiter Fall schafft Verwirrung. Ein Puppenspieler tritt beim Theaterabend auf und lässt es gewaltig krachen. Mit allerlei Tricks, Rauch und Feuer verzückt er das Publikum. Doch nach einem gewaltigen Knall gibt es eine Leiche.

Flavias Neugierde, die während der Vorführung schon kaum zu bändigen war, ist nach dem Leichenfund auf dem Höhepunkt.

Während die Polizei vergeblich ermittelt, entlarvt Flavia einen Trick des Puppenspielers nach dem anderen. Schnell wird ihr klar, dass dieser Marionettenmeister eine dunkle Vergangenheit hat und schon einmal des Mordes verdächtig war. Geht auch diese Leiche auf sein fadenscheiniges Konto?

Flavia muss mit der Hilfe ihrer nervigen älteren Schwestern und ihres nervenkranken Butlers dieses gewaltige Fadengeflecht alter Beweise und Verdächtigungen entwirren um den wahren Mörder zu schnappen.

Wer den ersten Fall Flavias bereits verschlungen hat, dem wird klar, dass Flavia hier so schnell keine Masche verlieren wird. Trotz großer Trauer und Schuld über den Tod der eigenen Mutter schafft es Flavia, das der Leser diese kleine Giftmischerin in ihrem heimeligen Geheimlabor liebzugewinnen.

Man ermittelt mit Flavia, schwebt mit dem Fahrrad Gladys über die Hügel durch den Süden Englands und kämpft mit dem Vater um jeden verdammten Penny um den Erhalt des Familiensitzes.

Mit viel Witz, fiesen kleinen Dialogen und einer großen Portion Abenteuer kann man den nächsten Fall Flavias kaum abwarten und hofft, dass die unbändige Neugierde Flavias so schnell kein Ende finden mag.

Veröffentlicht am 23.08.2018

Rezension zu Mord ist kein Kinderspiel

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Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson begeistert sein ganzes Publikum, auch die junge Flavia de Luce hat noch nie so einen aufregenden Theaterabend erlebt. Und zum großen Finale bekommt das Publikum ...

Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson begeistert sein ganzes Publikum, auch die junge Flavia de Luce hat noch nie so einen aufregenden Theaterabend erlebt. Und zum großen Finale bekommt das Publikum auch eine echte Leiche serviert. Die Polizei tappt erstmal im Dunkel, aber Flavia, die sich sofort auf diesen Fall stürzt und als Hobbydetektivin direkt zu ermitteln beginnt erkennt das die elektrische Anlage der Bühne manipuliert worden ist…

Flavia de Luce – Mord ist kein Kinderspiel ist der zweite Teil der Reihe aus der Feder von Alan Bradley.

Hobbychemikerin und Hobbydetektivin Flavia hat auch in diesem Teil wieder einiges zu tun, neben ihren immer wiederkehrenden Streitereien mit ihren Schwestern, chemischen Experimenten und Untersuchungen bekommt sie es erneut mit einem Mordfall zu tun. In ihrer naseweisen, sehr altklugen und von sich selbst mehr als eingenommenen Art macht sie sich an die Ermittlungen um diesen Mordfall zu lösen.

Leider brauchte dieser Teil für mein Empfinden zu lange um in Fahrt zu kommen, bis zum Mord plätschert die Geschichte so vor sich hin. Auch wenn es recht unterhaltsam ist Flavia durch ihren Alltag zu begleiten erzeugt es einfach wenig Spannungsgefühl bei mir.

Flavia als Charakter hat mir wieder gut gefallen, sie ist intelligent, aber auch ziemlich altklug und ihr Selbstbewusstsein ist mehr als ausgeprägt, und es ist immer wieder amüsant zu lesen wenn sie nicht nachvollziehen kann, warum andere Menschen nicht erkennen wie toll und überragend sie ist.

Nach dem Mord kommt endlich Spannung in die Geschichte und Flavias Ermittlungen sind erfolgreich und der Fall wird logisch aufgelöst, auch wenn ich die Ermittlungen und die Gedankengänge nicht immer mit einer, wenn auch sehr intelligenten 11-Jährigen nachvollziehbar fand.

Mein Fazit:
Ein unterhaltsamer Jugend-Krimi, der für aber mich zu lange braucht um in Fahrt zu kommen.

Veröffentlicht am 10.06.2018

Flavia ist zurück

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Flavia und Gladys radeln in ihren nächsten Kriminalfall.

Auch wenn mir sein Vorgänger nur mittelmäßig gefiel, so wollte ich Flavia, Buckshaw und Bishop´s Lacey doch weiter kennen lernen.

Die Karte, ...

Flavia und Gladys radeln in ihren nächsten Kriminalfall.

Auch wenn mir sein Vorgänger nur mittelmäßig gefiel, so wollte ich Flavia, Buckshaw und Bishop´s Lacey doch weiter kennen lernen.

Die Karte, im vorderen Teil des Buches, war sehr aufschlussreich und machte es diesmal leichter Flavia´s Weg zu verfolgen.
Ich war am Ende nur etwas über die Größe des Ortes überrascht , da er doch kleiner war, als gedacht.

Die Zeit im Buch gefällt mir sehr gut, da sie gerade im Wandel scheint und Dinge wie der Fernseher noch absoluten Seltenheitswert hatten.

Im Hause de Luce wäre ich wohl Daphne, da sie, wie ich, meist die Nase in einem Buch hat und dabei auch gerne einmal die Genre wechselt. Den Hass auf Flavia verstehe ich dabei leider nicht und finde die Aussagen von ihr und Ophelia teils sehr verletzend.

So richtig warm wurde ich immer noch nicht mit Flavia, aber die Neugier hat sich an ihr fest geklammert, weshalb ich auch noch weitere Bände von ihr lesen werde.

Eine einigermaßen normale Person in Bishop´s Lacey zu finden, erscheint mir immer unwahrscheinlicher. Auch wenn ich erst den 2. Teil der Reihe gelesen habe, so habe ich doch das Gefühl das es auch in den Folgebänden weiterhin ausgefallene Persönlichkeiten geben wird.

Flavia dürfte man ja mittlerweile kennen. Die Jüngste im Hause de Luce, war in diesem Teil seltsamerweise erst 10 Jahre alt obwohl sie bereits im Vorgänger als 11-jährige vorgestellt wurde. Ihre große Leidenschaft, die Chemie, wurde auch diesmal sehr ausführlich beschrieben. Auch wenn man die teils komplizierten Formeln und Zusammensätze nicht kannte, so hatte man auf jeden Fall das Gefühl, das Flavia daran sehr viel Spaß hatte.
Sobald es um Chemie ging, blühte sie förmlich auf.

Der Umgang im Hause de Luce hat sich seit dem letzten Buch kaum geändert. Mir stellte sich nur die Frage,, warum man eine Haushälterin einstellt deren Essen und Gegenwart man nicht mochte? Gemeint ist hier Mrs Mullet, deren Charakter mir überhaupt nicht gefiel. Auch wenn sie sehr freundlich scheinte, so hatte sie doch den Schalk im Nacken. Durch Nettigkeiten versuchte sie nur interessante Informationen aus den Personen zu locken , um sie dann brühwarm weiter zu tratschen.

Besonders zog es sich diesmal auf die Familie Ingleby, deren Sohn sich vor 5 Jahren erhängt hatte und um Nialla und Rupert, welche mit einem Puppentheater nach Bishop´s Lacey kamen. Die Personen konnten alle unterschiedlicher nicht sein und schafften es sämtliche Gefühle in einem zu wecken. Von Hass, über Trauer und Mitleid war alles dabei.

Die wohl größte Überraschung war wohl Flavia´s Tante Felicity, welche anfangs wie ein Drachen erschien und schließlich doch zeigte , das sie nur das Beste für Flavia wollte.

Die Mischung macht es. Die unterschiedlichen Charaktere machen das Buch sehr interessant und erweckten es zum Leben.

Auch diesmal ging es wieder hü und hott, da ich stellenweise der Geschichte folgen konnte, an manchen Stellen aber auch nach mehrmaligen Nachlesen nicht verstand was man mir sagen wollte.

Die chemischen Formeln überlas ich meist, da Chemie einfach nicht mein Fach ist. Allerdings erfreute ich mich an der Sorgfalt, mit der Flavia ihre Experimente durchführte. Es machte Spaß zu lesen wie sie dieses und jenes miteinander vermischte und dann den Effekt erhielt, den sie wollte.

Ich kam diesmal überraschend leicht in die Geschichte und fühlte mich in dieser auch schneller wohl. Da man auch diesmal nicht an der Detailverliebtheit gespart hatte, konnte ich mir die Orte, Personen oder Gegenstände fast immer bildlich vorstellen. Bei der Orientierung half mir die Karte der Umgebung, am Anfang des Buches.

Den aktuellen Kriminalfall im Buch, empfand ich wieder als eine Stufe zu hoch für ein Kind, möge es noch so intelligent sein. Ich konnte mir nicht vorstellen, das sie aus bestimmten Gegebenheiten, sofort etwas ableitete oder gar den Fall komplett löste.

Der Fall selbst war eigentlich gut durchdacht, wurde bei der Auflösung aber so sehr zerkrümmelt, das er wenig Sinn ergab. So richtig erschlossen sich mir einfach die Taten und Handlungen nicht. Das man dann nicht einmal erfuhr was mit dem Täter passierte, ärgerte mich ein wenig.

Umso faszinierender war da der Einblick in die damalige Zeit. In diesem Buch besonders der, in dem der Familie de Luce das erste Mal ein Fernsehgerät zur Verfügung stand. Man staunte fast selbst noch einmal mit, als sie die ersten Bilder auf dem Bildschirm sahen.

Das Cover war auch diesmal wieder sehr düster gestaltet. Totenkopf und Skelett sind gut sichtbar und auch Flavia selbst, zeigt sich wieder von ihrer dunkleren Seite. War es wirklich notwendig sie komplett schwarz einzukleiden?

Die Kulisse, in der Flavia steht, ist ein wichtiges Objekt im Buch.

Die Schriftart der Überschrift und der des Autors sind verschnörkelt, aber noch gut erkennbar. Wie auch beim Vorgänger, wurde der Titel des Buches in einer Pergamentrolle dargestellt.

Auch der 2. Fall von Flavia de Luce war spannend, aber hatte doch wieder Probleme mich zu überzeugen. Besonders das Ende verwirrte mich arg und ließ mich fraglos zurück.