Leider enttäuschend
Wisteria – Die Liebe des Todes (Belladonna 3)
Blythe Hawthorne hat schon immer gemacht, was sie wollte - egal, wa die anderen davon halten. Dennoch ist sie nun plötzlich verheiratet, was nie ihr Wunsch war. Vor allem mit Aris, ein unfreundliches, ...
Blythe Hawthorne hat schon immer gemacht, was sie wollte - egal, wa die anderen davon halten. Dennoch ist sie nun plötzlich verheiratet, was nie ihr Wunsch war. Vor allem mit Aris, ein unfreundliches, unausstehliches Exemplar eines Mannes. Deshalb setzt sie alles daran, ihm das Leben schwer zu machen. Doch alles kommt anders ...
Das Cover ist wieder sehr schön gestaltet mit den zum Titel passenden Blauregenranken.
Der erste Band der Reihe hat mir gut gefallen, der zweite hat dann schon nachgelassen, aber war noch okay. Doch dieser dritte Teil hat mich leider sehr enttäuscht. Ich habe wieder auf eine Fantasygeschichte mit ein bisschen Krimi- bzw. Ermittlungsarbeit gehofft, bekam jedoch was ganz anderes. Denn mehr als die Hälfte des Buches geht es einfach nur um das Hin und Her zwischen Blythe und Aris, was wirklich anstrengend zu lesen war und ich musste mich regelrecht zwingen voranzukommen. Da aber noch ungeklärte Dinge bezüglich Signas Geschichte offen waren, habe ich mich durchgequält. Doch die Auflösung dieses Handlungsstrangs ist total lieblos und schnell abgehandelt, es gibt kaum Infos. Da hätte man viel mehr rausholen können, vor allem aus den neu dazugewonnenen Charakteren. Auch der Perspektivenwechsel zu Blythe hätte gut werden können, wenn es noch um etwas anderes gegangen wäre als die dramatische Liebesgeschichte. Immerhin gibt es ein geschlossenes Ende und die wichtigsten Punkte sind abgeschlossen.
Für Romance-Begeisterte ist es wohl ein nettes Buch, doch mir war das zu viel Liebesgeschichte und zu wenig Fantasy. 1,5 Sterne