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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2019

Die Hunters

Pheromon 3: Sie jagen dich
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Der dritte Band beginnt an der Stelle, an der der zweite Band endete. Die Reihe baut aufeinander auf, also sollte man unbedingt die Vorgänger kennen.
Auch in diesem Band finde ich die Zusammenarbeit der ...

Der dritte Band beginnt an der Stelle, an der der zweite Band endete. Die Reihe baut aufeinander auf, also sollte man unbedingt die Vorgänger kennen.
Auch in diesem Band finde ich die Zusammenarbeit der beiden Autoren Thariot und Wekwerth sehr gelungen. Sicherlich ist es nicht einfach, eine Reihe gemeinsam zu schreiben, auch wenn man sich die Bereiche/Inhalte aufteilt.
Auch in diesem Band kommt die Spannung nicht zu kurz, aber auch die (ethischen) Fragen zu Künstlicher Intelligenz, Verhalten in Peergroups sowie Manipulation spielen hier wieder eine Rolle. Die Wissenschaftlichkeit und mögliche Umsetzung darf man allerdings nicht allzu sehr hinterfragen, sondern einfach die Spannung und Action genießen. Die Perspektivwechsel bieten wieder einen besseren Überblick. Für mich ein gelungener Abschluss.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Zwei Offiziere und ihr Pferd

Für eine schlechte Überraschung gut
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Arto Paasilinna zeigt auch in diesem Buch wieder einmal, dass er ein Meister des skurrilen, absurden Humors ist. Wie auch in seinen anderen Büchern gibt es hier auch sehr spezifische Entwicklungen und ...

Arto Paasilinna zeigt auch in diesem Buch wieder einmal, dass er ein Meister des skurrilen, absurden Humors ist. Wie auch in seinen anderen Büchern gibt es hier auch sehr spezifische Entwicklungen und Möglichkeiten des Humors.
"Winter 1942. Finnland und die Sowjetunion befinden sich im Krieg. Savolenko und Kunitsin, zwei russische Soldaten, sind gezwungen mit ihrem Schlachtflugzeug in den unwirtlichen Weiten Finnlands notzulanden. Ein wohlgeplanter Spionage-Auftrag entwickelt sich so schnell zu einem skurrilen Abenteuer. Während sich die beiden im finnischen Winter auf die Suche nach Proviant und Treibstoff begeben, geht so manches schief und anderes gelingt überraschend. Dabei spielen nicht nur eine verführerische Apothekerin, ein trinkfreudiger Bauer im Delirium und ein ausgemustertes, feinfühliges Militärpferd eine tragende Rolle."

Veröffentlicht am 13.02.2019

Islandkrimi

Graue Nächte
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Arnaldur Indriðason beweist auch dieses Mal sein Geschick für spannende, nordische Unterhaltung und verflicht gekonnt historische Ereignisse mit Fiktion. Das Buch spielt - natürlich - in Island im Jahr ...

Arnaldur Indriðason beweist auch dieses Mal sein Geschick für spannende, nordische Unterhaltung und verflicht gekonnt historische Ereignisse mit Fiktion. Das Buch spielt - natürlich - in Island im Jahr 1943. Das Land ist von Briten und Amerikanern besetzt, die Bevölkerung hält größtenteils Abstand, aber für die jungen Mädchen sind die Soldaten natürlich ein Anziehungspunkt.
Kommissar Flóvent beschäftigt die Obduktion einer Wasserleiche, dann wird ein Soldat vor einer Kneipe ermordet und Flóvent arbeitet erneut mit dem Kanadier Thorson von der Militärpolizei zusammen. Die größte Frage ist: wer war dieser junge Soldat? Denn es wird keiner vermisst. Und warum werden ihre Ermittlungen immer wieder behindert? Und wie hängt alles mit der Fähre zusammen, die aus Schweden bzw. Dänemark angekommen ist?
Neben dem Kriminalfall erfährt man viel über Island und mich hat wieder die gute Recherchearbeit überzeugt.

Veröffentlicht am 12.02.2019

Familie Cardinal

Niemals ohne sie
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Schon der Klappentext verrät dem Leser, dass es sich bei dieser Familie wirklich um eine Ausnahmefamilie handelt, denn es gibt tatsächlich 21 Kinder bei den Cardinals. Sie leben in einem kanadischen Dorf, ...

Schon der Klappentext verrät dem Leser, dass es sich bei dieser Familie wirklich um eine Ausnahmefamilie handelt, denn es gibt tatsächlich 21 Kinder bei den Cardinals. Sie leben in einem kanadischen Dorf, das praktisch von dem Vater gegründet wurde, der dort Zinnvorkommen entdeckt hat. Nach einem unglücklichen, für die Familie unvorteilhaften Verkauf an eine Gesellschaft, lebt die Familie in Armut. Und dann verscheuchen sie auch noch die anderen Dorfbewohner, es kommt zu vielen Lügen und Intrigen. Und was ist mit dem Zwilling? Jahre später treffen sich die Geschwister und der Leser erfährt aus der Rückschau aus unterschiedlichen Perspektiven (nicht von allen 21) immer mehr Puzzlestücke, denn keiner von ihnen weiß alles.
Anfangs fiel es mir nicht leicht, die Perspektiven zuzuordnen und die Namen auseinander zu halten. Ein Buch, in das man sich erst einlesen muss, dass dann aber nach und nach die Tragödie entblättert.

Veröffentlicht am 07.02.2019

Gefühlvoll

Unter uns nur Wolken
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Toms Opa Florian hat Alzheimer und Tom ist verzweifelt, denn sein Opa verweigert jede Hilfe, kommt aber alleine nicht mehr zurecht. Er vergrault jede Pflegerin, aber dann kommt Ani, die sich nicht abschrecken ...

Toms Opa Florian hat Alzheimer und Tom ist verzweifelt, denn sein Opa verweigert jede Hilfe, kommt aber alleine nicht mehr zurecht. Er vergrault jede Pflegerin, aber dann kommt Ani, die sich nicht abschrecken lässt von diesem "Ekelpaket", das Florian ja eigentlich gar nicht ist.
Dem Autorinnenduo ist eine gefühlvolle, einfühlsame Geschichte gelungen, die nicht nur den Taschentuchverbrauch ansteigen lässt, sondern auch was fürs Herz ist und zum Nachdenken anregt.