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Veröffentlicht am 22.11.2019

Nette Fortsetzung

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
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Sieben Jahre sind vergangen und Holly ist in einer neuen Beziehung. Der Verlag bei dem sie gearbeitet hatte, ist in Konkurs gegangen und sie arbeitet nun bei ihrer Schwester Ciara, welche mit ihrem Mann ...

Sieben Jahre sind vergangen und Holly ist in einer neuen Beziehung. Der Verlag bei dem sie gearbeitet hatte, ist in Konkurs gegangen und sie arbeitet nun bei ihrer Schwester Ciara, welche mit ihrem Mann nach Irland zurückgekehrt ist. Diese hat einen Secondhandladen dessen Erlöse für wohltätige Zwecke verwendet werden. Außerdem hat Ciara einen Podcast; sie überredet Holly zu einem Interview. Dort wird das Thema: 'Gerrys Briefe  - PS Ich liebe dich' thematisiert. Ein paar Tage später nimmt eine Frau Kontakt zu Holly auf und erzählt dass sie einen Club gegründet haben: PS Ich liebe dich. Fünf dem Tode geweihte, für Holly total fremde Menschen, haben sich zusammengeschlossen und wollen die Idee mit den Briefen auffassen und bitten Holly darum, ihnen zu helfen. Zuerst zögert und verweigert Holly ihre Hilfe, aber nach und nach kann sie die Idee überzeugen.
Bevor ich mit diesen Buch begonnen habe, habe ich zuerst 'PS Ich liebe dich' gelesen um die Vorgeschichte zu kennen. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig und gut zu lesen. Beide Bücher haben ein trauriges Thema. Im ersten Band ist Holly durch den Krebstod ihres Mannes Gerry selbst betroffen und ihre Freunde und Verwandten fangen Sie gut auf und holen Sie zurück ins normale Leben - unterstützt natürlich von den Briefen die sie nach und nach lesen darf. In PostScript erfahren wir noch einiges aus ihrem früheren Leben. Ihre Zeit mit Gerry verlief auch nicht immer problemlos. Mir persönlich kamen die Freunde(Sharon und Denise hauptsächlich) und Verwandten in diesem Buch zu kurz. Außerdem fand ich Holly in ihrer neuen Aufgabe etwas zu übergriffig. Das Buch war gut zu lesen, aber eine weitere Fortsetzung benötigt es nicht.

Veröffentlicht am 15.10.2019

Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkrieg
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Akram El-Bahays 'Bücherkrieg' ist der dritte und letzte Teil der Trilogie (Die Bibliothek der Schatten) und schließt nahtlos an die ersten beiden Bände 'Bücherstadt' und 'Bücherkönig' an. Es empfiehlt ...

Akram El-Bahays 'Bücherkrieg' ist der dritte und letzte Teil der Trilogie (Die Bibliothek der Schatten) und schließt nahtlos an die ersten beiden Bände 'Bücherstadt' und 'Bücherkönig' an. Es empfiehlt sich, diese auf jeden Fall vorab zu lesen. Der Autor streut zwar gleich zu Anfang kleine Rückblicke ein, diese dienen aber mehr zur Auffrischung und Erinnerung.
Nachdem die mystischen Wesen befreit wurden, drohte ihnen der Weiße König mit Krieg und Layl hätte die Möglichkeit sie wieder in die Bücher zu bannen. Aber dafür benötigt sie eine bestimmte Namensliste, die sich an einem geheimen Ort befindet. Das wissen auch Samir und seine Freunde. Also müssen sie zurück nach Mythia und Paramythia und cleverer und schneller sein als Layl. Ob sie es schaffen?
Kani erfährt unterdessen ihre wahre Bestimmung. Ist sie die 'Dämmerung'? Wenn ja, was kann sie damit bewirken?
Natürlich kommt es zum großen Krieg, der von Akram El-Bahay aber nicht mit seinen Schlachten in den Vordergrund gedrängt und in allen Einzelheiten beschrieben wird. Wir müssen uns von einigen liebgewonnen Figuren verabschieden, aber immer auf sehr gefühlvolle Art und Weise. Und andere überraschen uns mit ihrer wahren Bestimmung. Auch die humorvolle Seite bedient der Autor sehr geschickt.
Er hat einen sehr angenehmen Schreibstil und eine tolle Begabung, seine Fabelwesen so zu schildern, dass es sogar so fantasielosen Lesern, wie mir, gelingt, sich in die Fantasiewelt von Paramythia zu versetzen.
Ein würdevolles Ende eines schönen Fantasyromans in drei Teilen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Fantasie
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 10.10.2019

Toller zweiter Fall

Zimmer 19
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Tom Babylon und Sita Johanns ermitteln wieder!

In Berlin dreht sich zur Zeit fast alles um die Berlinale. Es ist Eröffnung und viel Prominenz ist versammelt, um den Eröffnungsfilm zu sehen. Doch was da ...

Tom Babylon und Sita Johanns ermitteln wieder!

In Berlin dreht sich zur Zeit fast alles um die Berlinale. Es ist Eröffnung und viel Prominenz ist versammelt, um den Eröffnungsfilm zu sehen. Doch was da läuft ist ein Skandal - es handelt sich um einen Snuff-Film. Und bei der Ermordeten handelt es sich höchstwahrscheinlich um die Tochter des Bürgermeisters Otto Keller.
Tom Babylon möchte eigentlich Anne etwas unterstützen, denn ihr gemeinsamer Sohn Phillip zahnt gerade und macht eine schwierige Phase durch; raubt den Eltern ihren Schlaf. Doch es kommt anders und Tom soll im Berlinale Fall ermitteln. Unterstützt wird er wieder von der Psychologin Sita Johanns. Wie bereits bei Schlüssel 17 spielt die Handlung des öfteren in der Vergangenheit vor 20 Jahren. Diesmal stehen die Erlebnisse von Sita im Mittelpunkt. Aber auch Toms Dämonen kommen nicht zu kurz.

Auch der zweite Band dieser Reihe mit dem sympathischen Ermittler-Team hat mir wieder gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Die Handlung beginnt gleich spannend mit einem Mordfall und hält dieses Niveau bis zum Ende. Nimmt zum Ende hin sogar noch mal an Fahrt auf. Dem Autor ist es wieder sehr gut gelungen, die Ereignisse der Vergangenheit und die der Gegenwart zu verweben.
Ich freue mich schon auf weitere Fälle dieser Krimireihe.

Veröffentlicht am 22.09.2019

Der 10.Fall

Guglhupfgeschwader
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Ich hatte vorher bereits eine Bewertung gelesen, die das Buch schlecht bewertet hatte und es als Klamauk bezeichnet hatte. Da ich das gleiche gerade bei einer anderen Reihe erlebt hatte, war ich auf das ...

Ich hatte vorher bereits eine Bewertung gelesen, die das Buch schlecht bewertet hatte und es als Klamauk bezeichnet hatte. Da ich das gleiche gerade bei einer anderen Reihe erlebt hatte, war ich auf das Schlimmste gefasst.
Aber zum Glück war es nicht so. Es war ein typischer Eberhofer/ Niederkaltenkirchener Fall. Man muß die Reihe mögen und am besten der Reihe nach gelesen haben. Dann versteht man die Protagonisten und ihre Handlungen besser. Sie entwickeln sich ja weiter. Der Franz weiß langsam, was er an der Susi hat und ermittelt nun schon 10 Jahre in Niederkaltenkirchen. Dafür soll er geehrt werden. Der Kreisverkehr wurde schon nach ihm benannt, sehr zum Missfallen des Bürgermeisters und 'dem Papa'. Aber er hat doch keine Zeit - er muß ermitteln. Und der Rudi? Begehrt auf!! Auch der Flötzinger möchte seine Mary und die Kinder nicht um jeden Preis zurück. Und da gibt es noch 'Supermutti' in der Kita und die rassistischen Väter auf dem Fußballplatz, um die sich der Franz kümmern muß.
Mir hat der 10. Fall wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Fälle und Rezepte von der Oma.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Ein befriedigender Abschluss

Geblendet
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Jenny Aaron ist vor fünf Jahren in den Kopf geschossen worden und ist dabei erblindet. Sie hat ihre anderen Sinne dermaßen geschärft, sodass sie fast ohne fremde Hilfe durchs Leben kommt. Eine unerwartete ...

Jenny Aaron ist vor fünf Jahren in den Kopf geschossen worden und ist dabei erblindet. Sie hat ihre anderen Sinne dermaßen geschärft, sodass sie fast ohne fremde Hilfe durchs Leben kommt. Eine unerwartete 'Erbschaft' von 2 Milliarden Euro könnte ihr das Leben versüßen. Nun hat sie von einer Methode gehört, die ihr eventuell das Augenlicht zurückgibt und sie beginnt mit der Behandlung; stellt bald aber fest, dass ihre geschärften anderen Sinne wohl wieder auf das alte Niveau zurücksinken. Was ist, wenn sie weiter macht? Kann sie dann eventuell doch nicht richtig sehen? Als ein neuer Fall ihre Hilfe verlangt, muss sie sich entscheiden, das Risiko der Augen OP oder ihren Kollegen und Freunden zu helfen. Sie entscheidet sich für den Fall und trifft auf Malin eine ebenbürtige Gegnerin.
Dies ist der dritte und Abschlussband der Trilogie um Jenny Aaron. Ich habe die drei Bände der Reihe nach gelesen und kann das nur weiterempfehlen, da einem sonst einiges an Vorwissen fehlt. Mir persönlich hat der dritte Band am besten gefallen. Herr Pflüger hat sich sehr viel Mühe mit seinen Recherchen gegeben, denn die Begebenheiten fühlen sich alle real an, sodass das Lesen Freude gemacht hat. Die Gestaltung des Buches ist Geschmackssache. Der gelbe Einwand, der in verschwommenen Buchstaben und zusätzlich in Braille Schrift abgebildet ist, passt gut zu der Reihe. Der schwarze Buchschnitt hat mich zwischendurch etwas irritiert, denn manche Seiten sahen mit dem schwarzen Rand aus wie Traueranzeigen. Von anderen Büchern weiß ich, dass die Buchschnitte nach mehrmaligen Lesen unschön aussehen. Weniger ist manchmal mehr.
Ich bedanke mich bei Vorablesen und dem Suhrkamp Verlag, die mir ein Exemplar zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben.
4,5* und Lesempfehlung für die Trilogie