Wie die Reporterin den Fall löste...
SturmfluchSturmfluch von Heike van Hoorn
Sommerflaute in der Mordkommission! Stephan Möllenkamp und seine Kollegen schreiben Berichte und sortieren Akten. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Während ...
Sturmfluch von Heike van Hoorn
Sommerflaute in der Mordkommission! Stephan Möllenkamp und seine Kollegen schreiben Berichte und sortieren Akten. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Während eines Fußballspiels des FC Weener bricht auf einmal ein junger Familienvater tot auf dem Platz zusammen. Kurz darauf wird auch noch die Reederswitwe Engelke Terveer entführt- nur um Tage später verwirrt auf einer Landstraße wieder aufzutauchen. Zunächst scheinen die beiden Ereignisse nichts miteinander zu tun zu haben. Aber dann liefert Lokalreporterin Gertrud Boekhoff den entscheidenden Hinweis, der die beiden Fälle miteinander verbindet. So kommen Möllenkamp und sein Team einem Verbrechen auf die Spur, das auch noch Jahre später seine Opfer fordert ...
Mein Fazit:
Den Leser erwartet ein langatmiger Kriminalfall, der durch viel zu viele Nebensächlichkeiten besticht. Auf Grund des fehlenden roten Fadens, der sich durch die Geschichte ziehen sollte, kommt kau Spannung auf. Wechselnde Begebenheiten und verschiedene Perspektiven kommen im Zusammenspiel nicht beim Leser an. Mal erzählt die Geschichte vom Untergang eines Frachters, dann vom Tod auf dem Fußballfeld. Beide Morde hängen zusammen und es geht um Vertuschung. Der Autorin ist es aber nicht gelungen diese Zusammenhänge klar auszudrücken. Die Mordkommission wirkt gelangweilt und unfähig. Einzig die ermittelnde Reporterin war für mich interessant und aktiv. Ihr verdanken alle die Lösung des Falles und die Rettung des Jungen.