Interessante Storyline mit viel Luft nach oben
Das Genom ChristiIch lese sehr gerne und oft spannende SciFi-Romane, die sich um das Thema Zeitreisen dreht. Deshalb war ich auch auf dieses Buch hier sehr gespannt. Anfangs war ich mehr als begeistert und absolut gefesselt ...
Ich lese sehr gerne und oft spannende SciFi-Romane, die sich um das Thema Zeitreisen dreht. Deshalb war ich auch auf dieses Buch hier sehr gespannt. Anfangs war ich mehr als begeistert und absolut gefesselt von der Storyline, aber gegen Ende wurde es für mich leider immer verwirrender.
Die Geschichte dreht sich um das US-Militär, das viele Jahre glaubt, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann – nicht einmal, wenn man im Besitz einer Zeitmaschine ist! Trotzdem schicken sie immer wieder Menschen durch die Jahrhunderte. Doch dann erhalten sie eine Nachricht, in der vor einem fatalen Fehler in der Geschichte gewarnt wird. Gemeinsam mit einem Team aus Wissenschaftlern reist Colonel Matthew Agostini zurück in das Jahr 33 n. Chr., um herauszufinden, worin dieser Fehler besteht und wer dafür verantwortlich ist. Eine Suche, bei der jeder falsche Schritt das fragile Gleichgewicht des Raumzeitkontinuums gefährden kann. Schon bald erkennt Agostini, dass es noch eine ganz andere Wahrheit gibt und dass sein Gegenspieler vielleicht in den eigenen Reihen zu finden ist…
In die Story habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil ist genau mein Fall und es ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.
Die einzelnen Charaktere waren interessant gezeichnet, doch sie blieben mir die ganze Zeit über etwas fremd. Außer Matt, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Doch auch mit ihm konnte ich mich nur schlecht identifizieren, da auch hier die emotionale Bindung einfach nicht so richtig da war. Aber das war für mich zu verkraften, weil die Storyline ja schon sehr interessiert und man sich voll und ganz darauf konzentrieren muss.
Nach jedem Kapitel hatte ich mehr Fragezeichen im Kopf und offene Fragen, die ich beantwortet haben wollte. Das hat eine gewisse Spannung aufgebaut, die aber leider gegen Ende eher Verwirrung als Antworten in meinen Kopf ausgelöst hat. Vielleicht bin ich durch das ganze Zeitreisen usw. selbst etwas durcheinandergekommen – so wie es ja auch der ein oder anderen Figur in der Geschichte selbst immer mal wieder ging *lach
Deshalb war ich vom Ende etwas enttäuscht, da ich wohl den Faden irgendwann verloren habe. Schade, denn am Anfang war ich mehr als begeistert und die Storyline hat wirklich auch Potenzial. Vielleicht ging es aber nur mir so und andere SciFi-Fans sind komplett anderer Meinung. Von mir gibt es für das Buch 3 von 5 Sternen!