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Veröffentlicht am 17.02.2020

Wieder eine geniale Geschichte aus der Feder von Lotte Minck, spannend und humorvoll

Sonne, Mord und Sterne
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Klappentext (übernommen)
Beim Bochumer Astrologiekongress versammelt sich alles, was in der Branche Rang und Namen hat, vom Geistheiler über den Engelsbotschafter bis zum Jenseitsmedium. Um zu erkennen, ...

Klappentext (übernommen)
Beim Bochumer Astrologiekongress versammelt sich alles, was in der Branche Rang und Namen hat, vom Geistheiler über den Engelsbotschafter bis zum Jenseitsmedium. Um zu erkennen, dass Marlene Silberstein tot ist, braucht man allerdings weder hellseherische Fähigkeiten noch muss man des Auralesens mächtig sein: Der Star der Astrologenszene wurde erschlagen, und zwar mit dem ihr gerade erst verliehenen "Saturn". Während der zunehmend genervte Kommissar Arno Tillikowski bei seinen Befragungen mit Engelskontakten als Alibi konfrontiert wird, begibt sich Stella auf die Suche nach dem Täter - wie immer mit himmlische Hilfe, aber auch ganz bodenständig unterstützt von ihren Freunden.

Meine Meinung
"Sonne, Mord und Sterne" von Lotte Minck ist bereits die dritte Geschichte rund um die Astrologin Stella Albrecht und dem Kommissaren Arno Tillikowski. Dies ist die zweite Reihe der Autorin, die mir megagut gefällt. Ich liebe den Schreibstil der Autorin, er ist humorvoll und auch ziemlich spannend.
Schon der erste Eindruck ist gelungen, denn die Cover von Ommo Wille haben einen hohen Wiedererkennungswert, außerdem gefallen sie mir auch sehr gut.
Gleich mit dem Prolog packt Lotte Minck mich und zieht mich in die Geschichte. Der Mord an Marlene Silberstein ist fesselnd beschrieben. Dann erfolgt eine Rückblende und wir Leser lernen diese Frau näher kennen.

Und wieder hat die Autorin interessante Charaktere ins Leben gerufen. Marlene Silberstein ist eine schillernde Persönlichkeit, aber nur oberflächig gesehen. Sie kann auch anders, arrogant und überheblich versucht sie einige ihrer Mitmenschen zu manipulieren und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Kein Wunder, dass sie so den Zorn und Neid etlicher Menschen auf sich zieht.
Aber auch das Wiedersehen mit den altbekannten Charakteren hat mir viel Spaß bereitet. Die Kabbeleien zwischen Arno und Stella sind einfach nur köstlich. Ich liebe es. Man spürt, dass die beiden sich echt mögen, aber keiner will den ersten Schritt tun. Sie siezen sich sogar wieder.
Das Wiedersehen mit Maria und Otto hat mir auch sehr gut gefallen. Diesmal hatte Otto auch so einen richtigen ritterlichen Auftritt, bei dem ich sehr Schmunzeln musste.

Fazit
Diese wunderbare Krimikömodie kann ich nur jedem empfehlen, der Spannung gepaart mit Humor liebt. Ein interessantes Setting und teilweise skurrile Charaktere sind hier auch zu finden.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.02.2020

Toller Schreibstil, mit viel Charme und Humor, in einem Rutsch durchgelesen

Das Beste wartet noch auf dich
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Klappentext (übernommen)
Ein temporeicher Roman über eine lebensfrohe Heldin, die keine Zeit hat, in Ruhe alt zu werden, weil sie drauf und dran ist, die beste Zeit ihres Lebens einzuläuten ...

Balbina ...

Klappentext (übernommen)
Ein temporeicher Roman über eine lebensfrohe Heldin, die keine Zeit hat, in Ruhe alt zu werden, weil sie drauf und dran ist, die beste Zeit ihres Lebens einzuläuten ...

Balbina von Buntschuhs eintöniges Witwenleben wird durch eine unerwartete Erbschaft gehörig auf den Kopf gestellt. Nicht genug damit, dass sie ein völlig heruntergekommenes Haus ihr Eigen nennen kann, nein, darin campieren auch noch zwei Hausbesetzer. Eigentlich müsste sie die beiden hochkant auf die Straße setzen, doch die Studenten unterbreiten ihr ein unwiderstehliches Angebot: Gemeinsam mit ein paar Freuden wollen sie ihr beim Renovieren helfen und die Zimmer anschließend zu einem fairen Preis mieten. Balbina willigt ein. Wenn sie allerdings gewusst hätte, mit wie vielen Pannen, Turbulenzen und Missgeschicken der Weg zum Happy End gepflastert sein würde, hätte sie sich das Ganze nochmal gründlich überlegt. Schließlich ist sie nicht mehr die Jüngste! Andererseits: Alter war ja eigentlich noch nie von Bedeutung, es sei denn, man ist eine Flasche Wein. Als sie dann noch eine überraschende Entdeckung macht, ist sie endgültig überzeugt: Ganz egal wie viele Jahre man auf dem Buckel hat – es ist nie zu spät für die beste Zeit des Lebens ...

Meine Meinung
"Das Beste wartet noch auf dich" von Lilli Marbach ist ein herzerfrischender Roman, der mir eine wunderbare Lesezeit beschert hat. Mir gefällt dieser humorvolle und leichte Schreibstil der Autorin.
Schnell bin ich in die Geschichte eingetaucht und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ich habe gelacht und geschimpft, nicht immer ist beim Umbau alles glattgegangen. Es gefällt mir, wenn ein Autor es schafft, mich so in den Bann zu ziehen, dass ich mit dem Hauptprotagonisten die Höhe und Tiefen durch zu erleben. Und das hat Lilli Marbach mit ihrem Roman definitiv geschafft.

Mit Balbina von Buntschuh, eine 66jährige Witwe hat Lilli Marbach einen tollen Charakter erschaffen. Sie freut sich sehr über ihre Erbschaft ein Haus, welches sie schnellstmöglich verkaufen will, um dann endlich ihren Traum eines sorgenfreien Lebens zu leben. Doch als sie die beiden Hausbesetzer kennenlernt, schwanken ihre Pläne, was sie für mich sehr sympathisch macht. Balbina ist sehr hilfsbereit und hat keine Angst vor neuen Herausforderungen. Ich bewundere ihren Mut und Abenteuergeist sich auf dieses Experiment einzulassen. Und auch die anderen Charaktere sind wunderbar beschrieben. In so einem Haus mit all diesen Menschen würde ich auch gerne leben.

Fazit
"Das Beste wartet noch auf dich" ist ein humorvoller Roman, den man einfach lesen muss.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.02.2020

Kommissar Hauke Sötje ermittelt in Hamburg und stößt in ein Wespennest

Tod in der Speicherstadt
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Klappentext (übernommen)
Hamburg zu Beginn der Hafenarbeiterstreiks.

Hamburg 1896: Der Sohn des wohlhabenden Kaffeehändlers Bellingrodt wird tot in der Elbe gefunden. Als Kommissar Hauke Sötje den Eltern ...

Klappentext (übernommen)
Hamburg zu Beginn der Hafenarbeiterstreiks.

Hamburg 1896: Der Sohn des wohlhabenden Kaffeehändlers Bellingrodt wird tot in der Elbe gefunden. Als Kommissar Hauke Sötje den Eltern die traurige Nachricht überbringt, gerät er in ein gefährliches Geflecht aus Macht, Gier und falscher Liebe. Zu allem Überfluss bittet ihn seine Verlobte Sophie, eine vermisste junge Frau und ihr Kind in der Stadt zu finden. Man hatte die beiden zuletzt vor der Villa der Bellingrodts gesehen ...

Meine Meinung
"Tod in der Speicherstadt" von Anja Marschall ist bereits der 4. Fall mit dem sympathischen Kommissar Hauke Sötje. Ich mag den spannenden Schreibstil der Autorin, er fesselt mich ungemein und durch die bildhafte Beschreibung habe ich auch die Begebenheiten aus dem 19. Jahrhundert schnell vor meinen Augen. Die dort herrschende Atmosphäre kann ich richtig spüren.
Beim Lesen merkt man außerdem, wie akribisch die Autorin recherchiert hat.

Die Charaktere sind lebendig und facettenreich. Sophie muss man einfach lieben, sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, ich mag und bewundere sie sehr. In der damaligen Zeit setzt sie ihren Kopf trotz einiger Widerstände durch und sucht auf eigener Faust die vermisste Frau und deren Kind. Aber auch Hauke ist mir sehr sympathisch, ich mag seine ruhige und besonnene Art, aber er kann auch anders, gerade wenn es um das Wohl von Sophie geht.
Sehr sympathisch ist mir auch der Zollbeamtenanwärter Hans Detlefsen, er wird Hauke im Hafen zur Seite gestellt. Hans ist ein aufgeweckter junger Mann, der es bestimmt einmal sehr weit bringen wird.

Ein Erkennungsmerkmal von Anja Marschall sind die originalen Zeitungsauschnitte aus dieser Zeit. Es ist richtig faszinierend, was damals alles so eine Nachricht wert war.

Fazit
Ein spannender historischer Krimi, mit interessanten Charakteren und einem fesselnden Fall.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.02.2020

Neuer Fall für Laurie und Jake, in Phoenix treibt ein Serienmörder sein Unwesen

Profiling Murder – Fall 3
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Klappentext(übernommen)
In Phoenix arbeitet Laurie endlich wieder als Polizistin an Jakes Seite. Gleich ihr erster gemeinsamer Fall hat es in sich: Im Lake Pleasant National Park wurden stark verweste ...

Klappentext(übernommen)
In Phoenix arbeitet Laurie endlich wieder als Polizistin an Jakes Seite. Gleich ihr erster gemeinsamer Fall hat es in sich: Im Lake Pleasant National Park wurden stark verweste Leichenteile gefunden - von mehreren Personen, alle zerstückelt. Ihre Ermittlungen ergeben, dass alle Opfer Obdachlose, Junkies und Prostituierte waren - und dass zahlreiche weitere Menschen vermisst werden. Doch auch der Täter hat von den Ermittlungen Wind bekommen und fasst einen perfiden Plan - mit Laurie in der Hauptrolle.

Meine Meinung
"Langsamer Tod" von Dania Dicken ist der 3. Teil der Profiling Murder Reihe. Wie ihr in meinen anderen Rezensionen zu den Büchern der Autorin lesen könnt, liebe ich ihren Schreibstil. Er ist spannend und rasant. Gleich mit den ersten Worten zieht sie mich in den Bann. Mir gefällt auch dieses Format unglaublich gut, kleine Häppchen für Zwischendurch. Die Fälle sind alle abgeschlossen, man könnte also durcheinander lesen. Das empfehle ich aber auf keinen Fall, weil die Rahmenhandlung auch sehr spannend ist und somit sollte man auf jeden Fall die Reihe chronologisch lesen.
Die Spannung wird durch die Sicht des Täters enorm erhöht, der Einblick in seine Psyche ist manchmal auch richtig verstörend. Dieser Teil ist keine leichte Kost und nichts für zarte Seelen.

Beim Lesen merkt man, dass die Autorin, viel Liebe in ihre Charaktere steckt. Laurie und Jake sind mir sehr sympathisch und ich freue mich auf jeden neuen Fall mit den beiden. Mir gefällt es auch ziemlich gut, dass wir einiges aus deren Privatleben erfahren.

Fazit*
Hier stimmt die Mischung, extrem spannender Fall und Privatleben der Ermittler. Die Autorin schafft es immer wieder, mich zu fesseln und zu überraschen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.01.2020

Spannend und fesselnd, mit überraschenden Wendungen

Mord in Oldersum. Ostfrieslandkrimi
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Inhaltsangabe (übernommen)
Zwei Tote im Oldersumer Park geben Rätsel auf. Ein Doppelmord in dem beschaulichen ostfriesischen Hafenort? Doch warum liegen die Leichen an ganz verschiedenen Stellen im Park? ...

Inhaltsangabe (übernommen)
Zwei Tote im Oldersumer Park geben Rätsel auf. Ein Doppelmord in dem beschaulichen ostfriesischen Hafenort? Doch warum liegen die Leichen an ganz verschiedenen Stellen im Park? Außerdem wurde die beliebte junge Einheimische brutal erdrosselt, während bei dem älteren Mann keinerlei Anzeichen von Gewalt erkennbar sind. Dr. Josefine Brenner, Rechtsmedizinerin im Ruhestand, macht gerade Urlaub in Oldersum und ist auf ungewollte Weise in den Fall involviert: Das Tuch, mit dem die junge Frau erdrosselt wurde, hatte Josefine ihrer Urlaubsnachbarin Daniela am Vorabend zum Geburtstag geschenkt! Ist die so sympathisch wirkende Nachbarin die Täterin oder hat einer der zahlreichen Geburtstagsgäste den Verdacht gezielt auf sie gelenkt? Josefine geht der Sache nach und stößt auf ein tödliches Geflecht aus Liebe, Skrupellosigkeit und Gier …

Meine Meinung
"Mord in Oldersum" von Susanne Ptak ist der 10. Fall mit der sympathischen Rechtsmedizinerin Dr. Josefine Brenner. Alle Teile können unabhängig voneinander gelesen werden. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin immer wieder sehr gut, er ist leicht und humorvoll, gleichzeitig aber auch fesselnd und spannend. Und ein witziges Detail ist hier auch wieder, wo Josefine ist, ist auch eine Leiche nicht weit entfernt. Ich liebe es mit den Hauptcharakteren zu ermitteln und bin hier wieder voll auf meine Kosten gekommen.

Das Wiedersehen mit altbekannten Charakteren ist mir immer willkommen und Josefine ist einfach eine herzensgute Frau, die mit viel Charme und Cleverness die Polizei bei ihren Ermittlungen unterstützt. Und auch die anderen Charaktere sind lebendig. Jeder einzelne hat seine Geschichte und vielleicht auch etwas zu verbergen. Geschickt präsentiert uns die Autorin immer wieder neue Möglichkeiten, wie und warum die beiden sterben mussten.

Fazit
Wieder hat mich Susanne Ptak mit ihrem Ostfriesland-Krimi wunderbar unterhalten. Dieser Krimi ist spannend aber auch gleichzeitig überraschend. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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