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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2021

Es gibt bessere Geschichten des Duos

Can‘t Stop the Feeling
2

So mit dem Buch "My Favorite Souvenir" von Vi Keeland und Penelope Ward konnte ich nicht so wirklich warm werden.
Der Anfang wie die Protagonisten sich treffen ist noch irgendwie niedlich. Hazel wurde ...

So mit dem Buch "My Favorite Souvenir" von Vi Keeland und Penelope Ward konnte ich nicht so wirklich warm werden.
Der Anfang wie die Protagonisten sich treffen ist noch irgendwie niedlich. Hazel wurde von ihrem Verlobten sitzen gelassen kurz vor der Hochzeit / am Hochzeitstag und sie ist jetzt allein in den Flitterwochen. Matteo lernt sie im selben Ort zufällig kennen, als beide sich durch eine Notlüge ein Hotelzimmer sichern, als eigentlich alle Zimmer schon belegt waren, auf Grund eines Schneesturms. Aber um das Zimmer zu bekommen, haben beide jeweils eine andere Identität angenommen, weil das Zimmer auf den Namen von Fremden gebucht war. Tja und so beschließen die beiden nicht nur eine Nacht zusammen (ohne Sex) verbringen, sie beschließen auch ihren Urlaub gemeinsam zu verbringen. Somit unternehmen sie einen witzigen Roadtrip ohne die wirkliche Identität von dem jeweils anderen zu erfahren.
Die erste Hälfte des Buches war noch unterhaltsam und hatte den typischen Keeland/Ward Charme. Die Anziehungskraft zwischen den Charakteren war spürbar, und man hat sich gewünscht, dass es mehr wird, als ein bisschen flirten, aber dabei ist es geblieben.
Die große Bombe ist geplatzt, als beide wieder zurück in die richtige Welt und nach Hause gefahren sind. Denn wie es sich rausstellt ist ...
Achtung Spoiler:
_____
Matteo der beste Freund von Hazels Verlobten. o.O
___
Und als Hazel wieder zu Hause ist, will ihr Verlobter auch wieder seine Chance bekommen, weil er zur "Vernunft" gekommen ist. Und somit gibt sie ihm irgendwie doch noch ne Chance aber dann doch nicht so, und man ist ständig in diesem Unwissen, ob sie wieder zusammen kommen, oder nicht.
Tja und dann taucht Matteo auf und es wird kompliziert.
Denn obwohl die scheinbare Anziehung zwischen Hazel und Matteo noch da ist, entwickelt sich die Story so mehr oder weniger in eine Dreiecksgeschichte, wo ständig unklar ist, ob Hazel jetzt ihren Ex-Verlobten so in der Art betrügt mit Matteo oder nicht, weil die beiden ja keine wirkliche Beziehung führen. Und dieses Hin und Her zieht sich.
Zum Ende war ich nur noch frustriert, aber im negativen Sinn, weil Hazel so unentschlossen war, ob sie ihren Ex-Verlobten wieder haben will, oder ob sie sich doch auf Matteo einlassen kann/darf.

Auch hat mich im Laufe der Geschichte die Handlung selbst nicht mehr so gepackt, dass es sich gezogen hat, das Buch zu beenden. Irgendwie hab ich die Lust daran verloren.
Mittlerweile hab ich es aus, aber definit leider nicht so ein Pageturner wie manch anderes Buch von dem Autorinnen-Duo.

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Veröffentlicht am 21.09.2021

Leider nicht so meins

So schreibt man Liebe
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"Love Lettering" von Kate Clayborn zu bewerten fällt mir unglaublich schwer. Zum Einen weil ich das Buch eigentlich mögen wollte, aber es mich zum Anderen so gar nicht abgeholt hat.
An sich hab ich das ...

"Love Lettering" von Kate Clayborn zu bewerten fällt mir unglaublich schwer. Zum Einen weil ich das Buch eigentlich mögen wollte, aber es mich zum Anderen so gar nicht abgeholt hat.
An sich hab ich das Buch nur lesen wollen, weil es für eine Online-Leserunde innerhalb einer Facebook-Gruppe ausgewählt wurde, und ich Lust hatte mitzumachen.
Aber so richtig bin ich mit der Erzählweise nicht warm geworden und am Ende war es mir eigentlich egal wie die Geschichte ausgeht.
Wir lernen Meg kennen die Kalligraphin ist und momentan in einer Art "Schreibblockade" feststeckt, als sie für einen neuen Auftrag Kalenderblätter entwerfen soll. Dann ist da Reid ein sozusagen früherer Kunde von ihr. Der Verlobte einer Kundin der eines Tages vor ihr im Laden steht und wissen will, warum sie eine versteckte Botschaft in das Hochzeitsprogram reingeschrieben hat.
Was an sich sehr spannend und vielversprechend klingt, war dann schlussendlich für mich persönlich etwas langweilig.
Meg hat eigentlich nur in ihrem Kopf gelebt. Dialoge waren auf das mindeste reduziert, zumindest in der ersten Hälfte.
Die ganzen Beschreibungen, wie zum Beispiel jetzt ein Monat geschrieben wird, ob fettgedruckt, oder kursiv oder eine besondere Art von Kursivität.
Dann kamen noch Megs Probleme mit ihrer Mitbewohnering und besten Freundin dazu, die nun nach einigen Jahren mit ihrem neuen Freun zusammen ziehen will, und somit Meg alleine lässt. Selbst diese Freundschaft war völlig uninteressant.
Das Einzige was zumindest Spannung versprach, waren die Buchstabenspiele die Meg und Reid gespielt haben, während sie New York erkundeten, wo beide nach Schriftzügen suchten um Worte zu bilden.
Aber generell hat es fast 2/3 gedaurt von dem Buch bis eine gewisse Spannung aufkam, die dann aber genauso schnell wieder verflogen ist.
Wahrscheinlich gab es generell so wenig Dialoge, weil Meg eher allen Konflikten aus den Weg geht, als sich ihnen zu stellen und somit doch lieber in ihren Gedanken bleibt.
Auch konnte ich so gar keine Anziehungskraft zwischen Meg und Reid spüren und ob sie letztlich zusammen kommen oder nicht, war dann auch irgendwie egal.

Es tut mir wirklich leid, aber das Buch war leider so gar nichts für mich.

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Veröffentlicht am 28.08.2021

Leider nur langweilig

Mit dem Herz durch die Wand
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Das Buch "Mit dem Herz durch die Wand" bzw. "The Wall of Winnipeg and me" stand schon länger auf meiner Leseliste. Daher hatte es sich motivationstechnisch angeboten, als ich es für meinen monatlichen ...

Das Buch "Mit dem Herz durch die Wand" bzw. "The Wall of Winnipeg and me" stand schon länger auf meiner Leseliste. Daher hatte es sich motivationstechnisch angeboten, als ich es für meinen monatlichen Buchclub zum Lesen ausgesucht habe.
Im Vorfeld wusste ich ja schon, dass es ein "Slow burn" wird, also dass sich die Beziehung sehr langsam entwickeln wird. Aber dann beim Lesen selbst, hatte ich nicht das Gefühl, dass wir uns mit der Geschichte überhaupt vorwärts bewegen.
Die ersten ca. 30% hatte ich noch versucht auf deutsch zu lesen, es dann aber aufgegeben, denn mit dem Schreibstil/Übersetzung bin ich überhaupt nicht klar gekommen. Das Buch hab ich dann weiter auf englisch gelesen, es war etwas besser.
Vielleicht lag es daran, dass die gesamte Geschichte nur aus Sicht von Vanessa erzählt wurde, aber mit Aiden als Hauptcharakter konnte ich so gar keine Beziehung aufbauen. Für mich wurde jetzt nicht wirklich klar, warum er sich in Vanessa verliebt hat, denn wie sich zum Ende her unterschwellig herrausstellt, mochte er sie schon, als sie noch für ihn gearbeitet hat.
Am Anfang ist Vanessa noch Aidens persönliche Assistentin, die aber nebenbei schon als Graphik-Designer arbeitet. Um sich ihre Karriere weiter aufzubauen, kündigt sie bei Aiden, will aber anfangs noch bleiben, bis der/die Nachfolger/in eingearbeitet ist.
Gefühlt dreht sich die erste Hälfte nur um diesen Sachverhalt, und immer wieder nur das Gleiche.
Zwischenzeitlich hab ich immer wieder überlegt aufzuhören, aber da ich das Buch ausgesucht hatte, wollte ich es auch zu Ende lesen.
Zum Ende hin, ist Aiden zwar etwas aufgetaut, aber dass die beiden Protagonisten Vanessa und Aiden mal ein vernünftiges Gespräch geführt haben, war eher Mangelware.
Auch aus dem Umstand das Aiden Vanessas Hilfe brauchte, um amerikanischer Staatsbürger zu werden (eher war Kanadier) und die beiden somit eine Scheinehe eingehen, um ihm ein Bleiberecht zu gewährleisten, war auch nur eine Nebensache. Also eigentlich war es auch unerheblich für die Geschichte, denn wirklich weiter thematisiert wurde es nur zum Schluss im Nebensatz.
Ich vergebe nur 2 Sterne, denn es war halt "ok". Obwohl verglichen mit anderen Büchern die die gleiche Sternebewertung bekommen haben, war das hier schon etwas besser.

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Veröffentlicht am 15.05.2020

Naja

Lieber rundum glücklich als gar keine Kurven
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Das Buch "In your Dreams" von Kristan Higgins hab ich nur gelesen, weil es vom Buchclub ausgesucht wurde. Ich glaub ohne "Zwang" wäre ich auch nie auf das Buch gestoßen. Und ich kann nicht umbedingt sagen, ...

Das Buch "In your Dreams" von Kristan Higgins hab ich nur gelesen, weil es vom Buchclub ausgesucht wurde. Ich glaub ohne "Zwang" wäre ich auch nie auf das Buch gestoßen. Und ich kann nicht umbedingt sagen, dass es mir gefallen hat.
Jack wird von allen Charakteren immer nur dargestellt, dass er so wunderbar ist, so toll aussieht und einfach nur perfekt ist. Obwohl schon da nicht so ersichtlich ist, warum er denn so toll aussieht.
Emmaline tut zwar so, als wenn es sie nicht stört, das sie aussieht wie sie aussieht, aber im selben Atemzug vergleicht sie sich fast ununterbrochen mit entweder ihrer (Adoptiv-)Schwester oder der Exfrau von Jack die grad zu Besuch in der Stadt ist, um Jack wieder zurück zuerobern.
Auch wird zumindest in der ersten Hälfte ein besonderer Fokus auf den Körper gesetzt bis hin zu Body-Shaming.
Davon abgesehen hat Jack auch seine eigenen Probleme. Zum einen sein Heldenkomplex, dass er umbedingt mal Menschen das Leben retten wollte, als er die "Möglichkeit" dazu bekommt und ein Junge am Ende im Koma liegt, macht er sicht unumwegs Vorwürfe und unternimmt aber auch nichts gegen seine posttraumatischen Belastungsstörungen.

Im Klappentext wird ja erwähnt dass die beiden zu einer Hochzeit fahren und so tun, als wenn sie ein Paar sind. Das ließ zumindest glauben, dass es auch noch ein bisschen humorvoll vonstatten geht. Nur leider war diese Hochzeitsszene nach sehr kurzer Zeit abgehandelt und als Leser fragte ich mich die ganze Zeit, wieso die beiden überhaupt versuchen zusammen zu kommen, denn Chemie oder Anziehungskraft war nicht wirklich gegeben.

Letztlich sind sie zwar zusammen gekommen, aber so unglaubwürdig und überhastet, dass mir schon fast egal war, wie das Buch überhaupt endet.

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Veröffentlicht am 25.04.2020

Leider so gar nicht mein Fall

Was perfekt war
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Ich mochte leider das Buch "Was perfekt war" von Colleen Hoover so gar nicht.
Die Protagonisten waren mir so total unsympatisch. Zwischen den Protagonisten hab ich keine Chemie gespührt, als dass es fesselnd ...

Ich mochte leider das Buch "Was perfekt war" von Colleen Hoover so gar nicht.
Die Protagonisten waren mir so total unsympatisch. Zwischen den Protagonisten hab ich keine Chemie gespührt, als dass es fesselnd war.
Wäre das Buch nicht ein Buchclub-Buch gewesen, hätte ich wahrscheinlich viel früher abgebrochen, als es zu Ende zu lesen.
Zwischenzeitlich hat es mich auch leider so gar nicht mehr interessiert, ob die beiden (Quinn und Graham) überhaupt ihre Ehe retten oder nicht, oder wie sie überhaupt zusammen gekommen sind.
Durch die Buchclub-Diskussionen ist vielleicht einiges klarer geworden, aber dennoch hat mir das Buch nicht gefallen.
Vielleicht konnte ich auch nicht so mit den Charakteren mitfühlen, weil ich momentan (noch) nicht in einer Ehe mit potentiellen Eheproblemen stecke, die besonders daher herrühren, dass das Paar nicht schwanger wird und das eine äußerst emotionale Belastung darstellt.

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