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Veröffentlicht am 21.06.2020

Eine ganz besondere Freundschaft

Bork - Der Bäumling
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Maja hat Ferien. Sie liebt es im Wald zu spielen. Eines Tages wird sie dort von einem Gewitter überrascht und sie sucht sich Deckung. Dabei entdeckt sie eine Höhle und in der Höhle macht sie die Bekanntschaft ...

Maja hat Ferien. Sie liebt es im Wald zu spielen. Eines Tages wird sie dort von einem Gewitter überrascht und sie sucht sich Deckung. Dabei entdeckt sie eine Höhle und in der Höhle macht sie die Bekanntschaft mit Bork. Ein komischer Junge mit Blätterweste und Rindenhose, der nichts sagen kann außer dem Wort Bork, dafür aber viele andere tolle Dinge kann.
Was er so alles kann erfährt sie als sie ihn mit zu sich nach Hause nimmt.


Dsa Cover hat mich schon gleich angesprochen. Es ist sehr schön gestaltet und Borg und Maja kommen gleich sympatisch rüber. Das es in Schweden spielt erkennt man sofort an dem kleinen roten Haus hinter dem Birkenwäldchen.

Dieses Kinderbuch lässt die Fantasie der Kinder wachsen, wie eine kleine Pflanze. Und das ist es was Bork kann. Er kann wachsen lassen und mag es nicht wenn es irgendwo brennt. Braucht man seine Hilfe ist er sofort zur Stelle und das ist es was ihn ausmacht.
Das erkennt auch Familie Blomberg noch rechtzeitig.
Familie Blomberg ist so wie viele Familien.
Sie besteht aus Opa Emil, Papa, Mama, Maja und Matti.
Opa ist Botaniker im Ruhestand. Er liebt es bei seinen Pflanzen im Gewächshaus zu sein.
Papa ist Steuerberater und genau so ein Pfennigfuchser wie er für seinen Job sein muss verkörpert er auch in der Geschichte. Alles muss korrekt sein. Sonderbares ist ihm suspekt.
Mama arbeitet halbtags in einem Laden. Dann passt Opa auf die Kinder auf.
Das sind Maja, sie geht schon in die Schule und ihr kleiner Bruder Matti noch nicht.
Eines Tages macht nun Maja die Entdeckung die ihr Leben für alle Zeiten verändern wird und das ist wunderbar.
Genau so wunderbar wie Bork, der alle Familienmitglieder so nach und nach für sich gewinnen kann.
Eine ganz besondere Freundschaft eben, auch wenn er nicht so ist wie man eben zu sein hat.

Schön finde ich auch das schon auf den Folgeband hingewiesen wird und schon ein bisschen reinlesen kann.
Die Illustrationen sind waldmäßig grüngrau gestaltet und sehr ansprechend und dezent.
Die Kapitel haben die rechte Länge, egal ob der Leser selbst liest oder einer es als GuteNachtGeschichte vorliest.

Und zum Schluss noch das Rezept für die LieblingsZimtschnecken. Lecker.

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Veröffentlicht am 17.06.2020

Das Theater der alten Griechen

Alexander der Große unter Verdacht
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Im Geschichtsunterricht, bei dem sie gerade die alten Griechen durchnehmen, wenden sich die Kinder mit ihrem Lehrer nun dem Theater zu. Es soll eine TheaterAG gegründet werden.
Wieder zu Hause bringt Tempus ...

Im Geschichtsunterricht, bei dem sie gerade die alten Griechen durchnehmen, wenden sich die Kinder mit ihrem Lehrer nun dem Theater zu. Es soll eine TheaterAG gegründet werden.
Wieder zu Hause bringt Tempus sie in die Zeit Alexander des Großen. In einer Schauspielschule finden sie bei einem Theaterstück Freunde die ihnen Unterschlupf bieten. Dann wird Philipp, der Vater Alexander des Großen in dem Theater getötet und Alexander der neue König.Die Freunde machen sich auf die Suche nach dem Täter und dem Grund für die Tat.
Ob sie auch dieses Mal den Kriminalfall in der Vergangenheit lösen können?

Die Geschichten der Zeitdetektive haben immer das selbe Schema. Genau richtig für kleine Krimifans, denen der gleiche Ablauf Sicherheit und hohes Wiedererkennen bietet.
Die Freunde Julian,Leon und Kim erleben mit ihrer Katze Kia bei einem Ausflug etwas Interessantes,dem sie genauer auf den Grund gehen wollen. Hierzu begeben sie sich in die Bibliothek, zu der sie einen Schlüssel besitzen. Nach der Recherche in den Büchern überlegen sie sich das sie sich das ganze vor Ort selbst mal anschauen wollen. Hierzu schieben sie ein Regal beiseite und gelangen in den Zeitraum Tempus, der sie in die gewünschte Zeit bringen wird. Von dort gehen viele Türen mit Jahreszahlen ab und Tempus bringt sie in die passende Zeit. Er macht auch das sie immer passend zu dieser Zeit gekleidet sind.

In der Vergangenheit suchen sie sich jemanden der ihnen ein Dach über dem Kopf und Essen, für ihre Arbeitskraft, gibt und so schlittern sie in der Regel ins Abenteuer.

Sie lösen dann dort einen Fall. Nicht brutal und blutrünstig sondern ausreichend spannend für Kinderseelen im frühen Grundschulalter. Danach reisen sie wieder in die Gegenwart.
Vergleichbar ist diese Serie mit der des magsichen Baumhaus.
Neben dem kleinen Krimi erfahren die Hörer auch immer Geschichtliches aus dieser Zeit.

Ich mag die Serie und kann sie für Kinder nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Kaiser Karl der VI. will seine Macht stärken

Entführung in Nürnberg
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Bei einer Klassenreise nach Nürnberg erfahren die Kinder in der Lorenzkirche, das Kaiser Karl IV. 1356 ein Treffen aller Kurfürsten einberufen hatte, um ein neues Gesetz die "Goldene Bulle" die die weltlichen ...

Bei einer Klassenreise nach Nürnberg erfahren die Kinder in der Lorenzkirche, das Kaiser Karl IV. 1356 ein Treffen aller Kurfürsten einberufen hatte, um ein neues Gesetz die "Goldene Bulle" die die weltlichen Herrscher stärken und die Kirche schwächen sollte, durchzusetzen.
Wieder zu Hause bringt Tempus sie in die Zeit Kaiser Karls. Genau auf die Burg die für das Treffen ausgewählt wurde. Dort wird es gleich spannend als der Kurfürst von Mainz überfallen wird. Die Freunde machen sich auf die Suche nach dem Täter und dem Grund für die Tat.
Ob sie auch dieses Mal den Kriminalfall in der Vergangenheit lösen können?

Die Geschichten der Zeitdetektive haben immer das selbe Schema. Genau richtig für kleine Krimifans, denen der gleiche Ablauf Sicherheit und hohes Wiedererkennen bietet.
Die Freunde Julian,Leon und Kim erleben mit ihrer Katze bei einem Ausflug etwas interessantes,dem sie genauer auf den Grund gehen wollen. Hierzu begeben sie sich in die Bibliothe, zu der sie einen Schlüssel besitzen. Nach der Recherche in den Büchern überlegen sie sich das sie sich das ganze vor Ort selbst mal anschauen wollen. Hierzu schieben sie ein Regal beiseite und gelangen in den Zeitraum Tempus, der in dieser Folge noch näher erklärt wird. Von dort gehen viele Türen mit Jahreszahlen ab und Tempus bringt sie in die passende Zeit. Er macht auch das sie immer passend zu dieser Zeit gekleidet sind.

In der Vergangenheit suchen sie sich jemanden der ihnen ein Dach über dem Kopf und Essen, für ihre Arbeitskraft, gibt und so schlittern sie in der Regel ins Abenteuer.

Sie lösen dann dort einen Fall. Nicht brutal und blutrünstig sondern ausreichend spannend für Kinderseelen im frühen Grundschulalter. Danach reisen sie wieder in die Gegenwart.
Vergleichbar ist diese Serie mit der des magsichen Baumhaus.
Neben dem kleinen Krimi erfahren die Hörer auch immer Geschichtliches aus dieser Zeit.

Ich mag die Serie und kann sie für Kinder nur empfehlen.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Wer steckt unter dem Helm des schwarzen Ritters?

Die Zeitdetektive. Der letzte Ritter von Füssen
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Die Freunde werden dieses Mal von Tempus ins Füssen des Jahres 1508 geschickt. Dort treffen sie auf das Gefolge Kaiser Maximilians I.
Bei einem Bankett, bei dem sie aushelfen, hat Herzog Hubert zu viel ...

Die Freunde werden dieses Mal von Tempus ins Füssen des Jahres 1508 geschickt. Dort treffen sie auf das Gefolge Kaiser Maximilians I.
Bei einem Bankett, bei dem sie aushelfen, hat Herzog Hubert zu viel getrunken und greift den Bischof mit heftigen Worten an.
Am nächsten Tag auf dem Turnier sirrt ein Pfeil genau zwischen den Bischof und den Kaiser?
Wem galt dieses Attentat?
War Hubert der Übeltäter?
Woher kommt aber auch dieser schwarze Ritter und was hat er zu verbergen, da noch niemand ihn je ohne Helm gesehen hatte?
Schon stecken die Freunde wieder mitten in ihrem nächsten Abenteuer.

Die Geschichten der Zeitdetektive haben immer das selbe Schema. Genau richtig für kleine Krimifans, denen der gleiche Ablauf Sicherheit und hohes Wiedererkennen bietet.
Die Freunde Julian,Leon udn Kim erleben mit ihrer Katze bei einem Ausflug etwas interessantes,dem sie genauer auf den Grund gehen wollen. Hierzu begeben sie sich in dieBibliothek des Klosters, zu der sie einen Schlüssel besitzen. Nach der Recherche in den Büchern überlegen sie sich das sie sich das ganze vor Ort selbst mal anschauen wollen. Hierzu schieben sie ein Regal beiseite und gelangen in einen Geheimgang. Von dort gehen viele Türen mit Jahreszahlen ab und Tempus bringt sie in die passende Zeit. Er macht auch das sie immer passend zu dieser Zeit gekleidet sind.
In der Vergangenheit suchen sie sich jemanden der ihnen ein Dach über dem Kopf und Essen gibt für ihre Arbeitskraft und so schlittern sie in der Regel ins Abenteuer.
Sie lösen dann dort einen Fall. Nicht brutal und blutrünstig sondern ausreichend spannend für Kinderseelen im frühen Grunschulalter. Danach reisen sie wieder in die Gegenwart.
Vergleichbar ist diese Serie mit der des magsichen Baumhaus.
Neben dem kleinen Krimi erfahren die Hörer auch immer geschichtliches aus dieser Zeit.

Ich mag die Serie und kann sie für Kinder nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Der 2. Weltkrieg im besetzten Frankreich

Die Leopardin
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Felicity Clairet, eine britische Agentin während des 2. Weltkriegs, hat in dem deutschen Leutnant Dieter Franck einen erbitterten Widersacher.
Während sie versucht mit Hilfe der Resistance in Frankreich ...

Felicity Clairet, eine britische Agentin während des 2. Weltkriegs, hat in dem deutschen Leutnant Dieter Franck einen erbitterten Widersacher.
Während sie versucht mit Hilfe der Resistance in Frankreich den deutschen gehörig in die Suppe zu spucken, kämpft Franck mit allen im zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen.

Das Cover meiner CD ist anders gestaltet als hier angegeben. Ich habe ein Gesichtsviertel darauf mit einem Auge,etwas Haar und einer halben Nase. Das Auge ist das einer Wildkatze.
Ich finde dieses Cover sehr passend zum Titel, passender als dieses hier angezeigte.

Das schöne an den 6 Cd´s war für mich das sie zwei Sprecher hatten, so las Franziska Pigulla immer die Phasen in denen die Leopardin agierte und Joachim Kerzel immer wenn Dieter Franck am Zuge war.
So konnte man die beiden Kontrahenten und ihre Ränkeschmiede gut auseinander halten, was das Zuhören für mich immens einfacher machte.

Zu Beginn waren schon sehr viele Personen im Spiel die es auseinander und zuordnen zu können galt, aber mit der Zeit gelang es mir.
Die Leopardin hatte hier für mich den weitaus großeren Sympathieanteil.
Dieter Franck war für mich zwar klug, aber ein arrogant wirkender brutaler Charakter. So wie wohl jemand im 2. Weltkrieg sein musste um solch eine Stellung inne zu haben.
Seine Methoden und die seiner Mitstreiter schienen mir schon sehr sadistisch und ich war immer froh, wenn die Leopardin ihnen mal wieder ein Schnäppchen schlagen konnte, oder sie ihnen einfach entwischte.
Sie ging dabei immer sehr bedacht vor und wägte viele Sachen ab. Das gefiel mir daran.

Auf jeden Fall eine Geschichte die die damalige Zeit mit ihrer ganzen Gewalt und Drastigkeit aufzeigte und einen auch auf eine gewisse Weise gefangen nahm.
Dank des Erzählstils konnte ich in die Geschichte eintauchen und mir die Protagonisten und ihr Leben vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen.

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