Cover-Bild Baskische Tragödie
Band 4 der Reihe "Luc Verlain ermittelt"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hoffmann und Campe
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 07.10.2020
  • ISBN: 9783455010060
Alexander Oetker

Baskische Tragödie

Luc Verlains vierter Fall

An den Stränden des Aquitaine werden massenhaft Pakete angespült, gefüllt mit reinstem Kokain. Ein kleines Kind probiert davon – und fällt ins Koma. Commissaire Luc Verlain ermittelt in dem Fall, bis ihn eine geheimnisvolle Nachricht aus dem Baskenland erreicht.

Luc macht sich auf den Weg gen Süden und findet sich plötzlich auf der anderen Seite wieder. Er wird verhaftet, ausgerechnet wegen des Verdachts auf Drogenschmuggel – und wegen dringendem Mordverdacht. Wer spielt dem Commissaire böse mit? Nach seiner Flucht vor der Polizei über die spanische Grenze hat Luc keine Wahl: Er muss das Spiel eines altbekannten Psychopathen mitspielen. So beginnt in den engen Gassen San Sebastiáns und auf dem stürmischen Atlantik eine teuflische Schnitzeljagd. Um den Plan des Mannes zu durchkreuzen, der um jeden Preis Rache nehmen will, muss Luc alles auf eine Karte setzen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2020

Temporeich mit viel Atmosphäre

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Buchmeinung zu Alexander Oetker – Baskische Trägödie

„Baskische Trägödie“ ist ein Kriminalroman von Alexander Oetker, der 2020 bei Hoffmann und Campe erschienen ist. Dies ist der vierte Fall für Luc Verlain.

Zum ...

Buchmeinung zu Alexander Oetker – Baskische Trägödie

„Baskische Trägödie“ ist ein Kriminalroman von Alexander Oetker, der 2020 bei Hoffmann und Campe erschienen ist. Dies ist der vierte Fall für Luc Verlain.

Zum Autor:
Alexander Oetker, geboren 1982, war langjähriger Frankreichkorrespondent für RTL und n-tv und ist profunder Kenner von Politik und Gesellschaft der Grande Nation. Alexander Oetker lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Berlin.

Klappentext:
Jürgen Schäfer, schwäbischer Oberkommissar und Vereinsmitglied seit seiner Kindheit, fiebert auf den 34. Spieltag hin.An den Stränden des Aquitaine werden massenhaft Pakete angespült, gefüllt mit reinstem Kokain. Ein kleines Kind probiert davon - und fällt ins Koma. Commissaire Luc Verlain ermittelt in dem Fall, bis ihn eine geheimnisvolle Nachricht aus dem Baskenland erreicht.
Luc macht sich auf den Weg gen Süden und findet sich plötzlich auf der anderen Seite wieder. Er wird verhaftet, ausgerechnet wegen des Verdachts auf Drogenschmuggel - und wegen dringendem Mordverdacht. Wer spielt dem Commissaire böse mit? Nach seiner Flucht vor der Polizei über die spanische Grenze hat Luc keine Wahl: Er muss das Spiel eines altbekannten Psychopathen mitspielen. So beginnt in den engen Gassen San Sebastiáns und auf dem stürmischen Atlantik eine teuflische Schnitzeljagd. Um den Plan des Mannes zu durchkreuzen, der um jeden Preis Rache nehmen will, muss Luc alles auf eine Karte setzen.

Meine Meinung:
Mehr noch als in den Vorgängerbänden steht der charismatische Luc Verlain im Zentrum der Geschichte. Weitgehend wird die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt. Es entwickelt sich ein Geplänkel zwischen Luc und einem Kriminellen Mastermind, dem es nach Rache dürstet. Ohne Frage ist die Handlung spannend und mit viel Tempo erzählt. Atmosphärische Passagen aus San Sebastian sorgen für Auflockerung und werben gleichzeitig für den Besuch dieser Stadt. Der Autor lässt viele Informationen aus seinem Hauptberuf in die Handlung einfließen. Man fiebert mit Luc mit und Rückblenden auf den damaligen Fall mit seinem Widersacher machen deutlich, dass es für beide Kontrahenten um alles geht. Obwohl Luc schon übermenschlich wirkt, scheint er einen aussichtslosen Kampf zu führen. Zum Ende hin wird das eh schon hohe Tempo noch einmal angezogen und es kommt zum unvermeidlichen Showdown. Eine Stärke des Werks ist die bildhafte Darstellung, fast schon wie im Kino.
Die Technik des Autors, mit Rückblenden Informationen, aber auch Bewertungen einzufügen, hat mir nicht immer gefallen. Manchmal sind mir Informationen einfach vorsätzlich vorenthalten worden.

Fazit:
Rasante Handlung auf einer realen Basis liefert tolle Unterhaltung, aber sie ist leider mit Schwächen in der Figurenzeichnung verbunden. Deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für Freunde temporeicher Thriller aus.

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Veröffentlicht am 01.11.2020

Lucs vierter Fall

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Baskische Tragödie Luc Verlains vierter Fall aus der Luc Verlain ermittelt Serie.
Der Autor Alexander Oetker lässt sich da einiges einfallen.
Es fängt erschreckend an, als ein Junge am Strand einen Beutel ...


Baskische Tragödie Luc Verlains vierter Fall aus der Luc Verlain ermittelt Serie.
Der Autor Alexander Oetker lässt sich da einiges einfallen.
Es fängt erschreckend an, als ein Junge am Strand einen Beutel findet, er glaubt es ist Puderzucker und probiert davon. Das ist lebensgefährlich.

Luc Verlain ermittelt und die Spur führt ihn in den Süden des Baskenlandes. Plötzlich ist er verdächtig. Er spürt wie es auf der anderen Seite ist. Er wird dann auch noch erpresst. Man weiß lange nicht, wie er da wieder raus kommen soll.
Es gibt eine frühere Zeitzone, in dem er sich den Drogenboss zum Feind gemacht hat. Jetzt will er sich rächen,

Alexander Oetker versteht es, Spannung auf zu bauen. Er lässt die Gegend und gutes Essen einfließen.
Dieser Regionalkrimi ist gute Unterhaltung.
Der fünfte Fall ist schon angekündigt.




Veröffentlicht am 22.10.2020

Spannendes Katz- und Mausspiel

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Am Strand findet ein kleiner Junge ein Paket, aus dem ein weißes Pulver herausrieselt. Heimlich probiert er davon und fällt kurz darauf ins Koma. Commissaire Luc Verlain wird mit den Ermittlungen betraut. ...

Am Strand findet ein kleiner Junge ein Paket, aus dem ein weißes Pulver herausrieselt. Heimlich probiert er davon und fällt kurz darauf ins Koma. Commissaire Luc Verlain wird mit den Ermittlungen betraut. Es stellt sich schnell heraus, dass es sich bei dem Pulver um Kokain handelt. An den Stränden werden weitere angespülte Pakete gefunden, die eine Gefahr darstellen. Doch bevor die Ermittlungen Fahrt aufnehmen können, erhält Luc Verlain eine geheimnisvolle Nachricht aus dem Baskenland. Er macht sich auf den Weg, doch dann gerät er in eine Polizeikontrolle und muss feststellen, dass er sich plötzlich auf der anderen Seite des Gesetzes wiederfindet. Luc Verlain wird nicht nur Drogenschmuggel vorgeworfen, sondern er steht außerdem unter dringendem Mordverdacht. Der Commissaire wird in ein perfides Katz- und Mausspiel verstrickt, bei dem für ihn alles auf dem Spiel steht....

"Baskische Tragödie" ist bereits der vierte Fall für Luc Verlain. Obwohl es bei einer Bücherserie empfehlenswert ist, die Reihenfolge einzuhalten, kann man dem aktuellen Geschehen auch dann folgen, wenn man bisher keinen Teil der Serie gelesen hat, da Alexander Oetker wichtige Hintergrundinformationen einstreut. 

Der Einstieg in diesen Krimi gelingt problemlos, da es der Autor hervorragend versteht, Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man beinahe meint, selbst vor Ort zu sein. Die Beschreibungen der Landschaft, der kulinarischen Besonderheiten und der nächtlichen Streifzüge sind dabei besonders gelungen und sorgen für eine authentische Hintergrundkulisse. 

Die Handlung startet mit hohem Tempo. Durch relative kurze Kapitel, die oft an entscheidenden Stellen enden, kann die Spannung nicht nur durchgehend gehalten werden, sondern sich sogar stetig steigern. Luc Verlain hat es mit einem Gegner zu tun, der ihm immer den entscheidenden Schritt voraus zu sein scheint. Der Plan, Luc zu vernichten, scheint präzise geplant zu sein. Deshalb folgt man gebannt dem fesselnden Katz- und Mausspiel und mag das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Handlung ist nicht so leicht zu durchschauen, denn es kommt zu einigen Überraschungen, bei denen man zwar manchmal das Gefühl hat, dass sie ein wenig konstruiert wirken, doch darüber kann man großzügig hinwegsehen, da man einfach mitfiebern muss. 

Ein spannendes Katz- und Mausspiel, das man bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen kann. 

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Veröffentlicht am 18.10.2020

Guter Krimi

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Guter Krimi
Nach
Retour, Band 1, erschienen am 24. April 2018
Chateau Mort, Band 2, erschienen am 05. März 2019 und
Winteraustern, Band 3, erschienen am 04. November 2019
legt Alexander Oetker nun mit ...

Guter Krimi
Nach
Retour, Band 1, erschienen am 24. April 2018
Chateau Mort, Band 2, erschienen am 05. März 2019 und
Winteraustern, Band 3, erschienen am 04. November 2019
legt Alexander Oetker nun mit „Baskische Tragödie“ bereits den vierten Band um Commissaire Luc Verlain vor.
„An den Stränden des Aquitaine werden massenhaft Pakete angespült, gefüllt mit reinstem Kokain. Ein kleines Kind probiert davon – und fällt ins Koma. Commissaire Luc Verlain ermittelt in dem Fall, bis ihn eine geheimnisvolle Nachricht aus dem Baskenland erreicht. Luc macht sich auf den Weg gen Süden und findet sich plötzlich auf der anderen Seite wieder. Er wird verhaftet, ausgerechnet wegen des Verdachts auf Drogenschmuggel – und wegen dringendem Mordverdacht. Wer spielt dem Commissaire böse mit? Nach seiner Flucht vor der Polizei über die spanische Grenze hat Luc keine Wahl: Er muss das Spiel eines altbekannten Psychopathen mitspielen. So beginnt in den engen Gassen San Sebastiáns und auf dem stürmischen Atlantik eine teuflische Schnitzeljagd. Um den Plan des Mannes zu durchkreuzen, der um jeden Preis Rache nehmen will, muss Luc alles auf eine Karte setzen.“
Die Geschichte überzeugt, sowohl was die Spannung, als auch was die Protagonisten betrifft. Durch den „bildhaften“ Schreibstil kann man sich fast schon selbst vor Ort wähnen und ich fühlte mich wirklich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Eine Botschaft aus der Vergangenheit

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Ein schöner Sommertag am Strand der Aquitaine, ein kleiner Junge findet beim Spielen im Sand ein kleines Päckchen. Neugierig geworden probiert er von dem „Puderzucker“ der aus dem Päckchen rieselt und ...

Ein schöner Sommertag am Strand der Aquitaine, ein kleiner Junge findet beim Spielen im Sand ein kleines Päckchen. Neugierig geworden probiert er von dem „Puderzucker“ der aus dem Päckchen rieselt und fällt nur kurz danach ins Koma.

Luc Verlaine ist entsetzt, es bleibt nicht das einzige Päckchen, das in den nächsten Tagen an den inzwischen gesperrten Stränden gefunden wird. Das bedeutet wohl, dass Drogenschmuggler eine neue Route ausgemacht haben. Seine Abteilung ist in Alarmbereitschaft, da erreicht ihn eine seltsame Botschaft aus seiner Vergangenheit, die ins Baskenland führt. Doch er ist in eine Falle getappt. Er wird als Drogenschmuggler und Mordverdächtiger festgenommen. Zwar kann er fliehen, aber nun ist er der Gejagte. Er versteht, dass die Flucht, die ihm ziemlich leicht gemacht wurde, zum perfiden Plan gehört und er muss den Fall lösen, bevor er geschnappt wird.

Der neue Krimi von Alexander Oetker ist wieder sehr spannend und temporeich geschrieben. Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in Tritt zu kommen, zu fantastisch und unglaubwürdig erschien mir der Plot. Aber schnell wurde mir klar, was für ein Plan dahinter steckt und die intelligente Schnitzeljagd durchs Baskenland wurde zum echten Lesevergnügen.

Wie immer flicht der Autor, ein ausgewiesener Frankreichkenner, viel Wissenswertes über das Land ein. Geschichte, Kulinarik, Touristisches – das fließt alles mit in den Krimi und macht den besonderen Reiz dieser Reihe aus. Fernweh und Urlaubssehnsucht bleiben dann nicht aus.

Auch der vierte Band dieser Serie hat meine Erwartungen nicht enttäuscht. Aber ich glaube, man braucht nicht unbedingt Vorkenntnisse um in die Geschichte einzusteigen. Die wesentlichen Ereignisse und die Entwicklung der Figuren wird in kleinen Rückblenden erzählt.

Ein Pluspunkt bei der Ausstattung ist die Umgebungskarten im Innern der Klappbroschur. Da konnte ich Lucs Flucht und die Handlungsorte gut nachverfolgen.

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