Cover-Bild Die Stimme
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.09.2020
  • ISBN: 9783426451649
S. K. Tremayne

Die Stimme

Thriller. Was wäre, wenn deine smarten Geräte mehr wissen, als dir lieb ist?
Susanne Wallbaum (Übersetzer)

Wenn das »Smart Home« zum Horror-Haus wird:
»Die Stimme« ist ein raffiniert-gruseliger Psychothriller über eine Sprach-Assistentin mit erschreckendem Wissen und Fähigkeiten.
»Ich weiß, was du getan hast.« Jo ist schockiert, als die digitale Home Assistentin Electra sie ohne Aufforderung anspricht. Unmöglich kann eine harmlose Software vom Furchtbarsten wissen, das Jo jemals passiert ist! Doch Electra weiß nicht nur Dinge – sie tut auch Dinge, zu denen sie nicht in der Lage sein sollte: Freunde und Eltern erhalten Textnachrichten mit wüsten Beschimpfungen, Jos Bankkonto wird leergeräumt, die Kreditkarte überzogen … Zum ersten Mal seit Jahren muss Jo wieder an ihren Vater denken, der unter heftigen schizophrenen Schüben litt und sich schließlich das Leben nahm. Kann es sein, dass sie sich die Stimme nur eingebildet hat? Doch Electra ist noch lange nicht fertig mit Jo …
Bestseller-Autor S. K. Tremayne ist ein Meister im Erzeugen subtilen Grusels. Mit dem Psychothriller »Die Stimme« holt er das Grauen ins digitale Zuhause.
Entdecken Sie auch die anderen Thriller-Bestseller von S. K. Tremayne:

- Eisige Schwestern
- Stiefkind
- Mädchen aus dem Moor
- Schwarzes Wasser

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2020

KI - Fluch oder Segen?

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Jo ist selbständige Journalistin und kann sich nach der Trennung von ihrem Mann nur mit Mühe über Wasser halten. So zieht sie zu ihrer besten Freundin Tabitha, die ohnehin ein großzügiges Gästezimmer zur ...

Jo ist selbständige Journalistin und kann sich nach der Trennung von ihrem Mann nur mit Mühe über Wasser halten. So zieht sie zu ihrer besten Freundin Tabitha, die ohnehin ein großzügiges Gästezimmer zur Verfügung hat und überhaupt fast die ganze Wohnung mit einem Smart-Home-System ausstatten hat lassen, was den beiden jungen Frauen ein geselliges und angenehmes Leben ermöglichen soll. Allerdings beantwortet Electra nur in Tabithas Anwesenheit gewissenhaft alle Fragen, während immer dann, wenn Jo alleine daheim ist, die elektrischen Helfer ein sonderbares Eigenleben entwickeln. Plötzlich sprechen die Geräte, ohne gefragt zu werden, verschaffen sich Zugriff zu Jos E-Mailkonto und ihrem WhatsApp-Account und treiben die Journalistin zur Verzweiflung. Passiert das alles wirklich oder bildet sie sich das nur ein? Leidet sie vielleicht an derselben frühen Demenz wie ihr Vater?

In düsterer, graumatschiger, kalter Jänneratmosphäre angesiedelt, zieht sich eine ganz besondere Stimmung durch die gesamte Geschichte. Nicht nur der Winter ist grau, auch Jos Leben ist an einem Tiefpunkt angekommen. Zum Glück gibt es Tabitha, die mit ihrer guten Laune stets zur Stelle ist und für Aufheiterung sorgt. Aber die unerwartete Erinnerung an ein lange zurückliegendes Ereignis durch das schwarzglänzende Gerät namens Electra bringt Jo zum Grübeln. Nach anfänglichen allgemeinen Informationen und eher gemütlich dahinplätschernden Zeilen entwickelt sich allmählich ein Sog, der diesem Thriller schlussendlich seine typische Note aufdrückt. Langsam und allmählich steigert sich die Spannung, sorgt dafür, dass man immer mehr erfahren möchte, in die Vergangen blicken will, ebenso wie aktuelle Rätsel lösen und mitfiebert mit der Protagonistin, bei der man nicht sicher ist, ob ihr nicht doch eine gehörige Portion Phantasie einen üblen Streich spielt.

Geschickt spielt Autor Tremayne mit der Stimmung, die auf allen Ebenen zusammenpasst, beschreibt mit seinen Worten die Unsicherheit, in die Jo mehr und mehr getrieben wird und ihre Verzweiflung, wem sie noch trauen kann. Allerdings hätte ich mir da noch ein wenig mehr gewünscht an Tiefe und Details, was Jos Gefühle betrifft. Ebenso hätte der Spannungsbogen schon früher einsetzen sollen, so sind es nur einzelne Szenen und eher erst die zweite Hälfte, die tatsächlich für einen Psychothriller stehen.

Andererseits wird sehr eindrucksvoll beschrieben, wie Künstliche Intelligenz neben allen Vorzügen durchaus auch zum Problem werden und sich die Tatsache rasch wenden kann, wer nun die Kontrolle übernimmt.

Fazit: ein interessantes Thema, das schlüssig und glaubwürdig umgesetzt wird. „Die Stimme“ lässt wieder ein bisschen vorsichtiger werden mit unseren technischen Möglichkeiten.

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Wahnsinnig oder wahnsinnig smart?

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Tremayne und ich sind uns häufig nicht so richtig grasgrün, sondern oftmals eher so blassmint: Einerseits lese ich seine Thriller recht gerne, andererseits hasse ich es, dass seine Bücher zum Schluss hin ...

Tremayne und ich sind uns häufig nicht so richtig grasgrün, sondern oftmals eher so blassmint: Einerseits lese ich seine Thriller recht gerne, andererseits hasse ich es, dass seine Bücher zum Schluss hin auch mal einen völlig unsinnigen Schwenk hin zum Paranormalen machen. „Die Stimme“ sprach mich nun auf Anhieb an; nach dem Lesen der ersten paar Seiten wollte ich auch unbedingt erfahren, wie sich diese Geschichte fortsetzt – und hatte dabei doch ständig die Befürchtung im Hinterkopf, dass letztlich weder nur Schizophrenie oder Angriff zum Tragen kommen, sondern noch eine Geistererscheinung auftreten könnte, die einem bis dahin guten und glaubhaftem Thriller doch noch einen lächerlichen Anstrich verleihen würde. Aber nein, das ist nicht passiert. ;)

„Die Stimme“ erzählt eine Geschichte, von der man sich vorstellen kann, dass sie in nur wenigen Jahren tatsächlich so passieren könnte, wenn Wohnungen/Häuser immer smarter ausgestattet werden: Die Protagonistin Jo, freie Journalistin auf beruflicher sowie privater Durststrecke, lebt quasi als Untermieterin ohne Zahlungsverpflichtungen in der Luxuswohnung ihrer elitären Freundin Tabitha, die ständig unterwegs ist, um irgendwelche Naturdokus zu drehen (und dabei gar nicht sonderlich engagiert in Sachen Natur- und Tierwelt wirkt). Dabei ist die Butze mit zig verschiedenen Home Assistants ausgestattet (dass man sich zuweilen schon fast wundern kann, dass es nicht ständig zu Ausfällen kommt, weil sich diese smarten Assistenten ständig gegenseitig in die Quere kommen) – die plötzlich ein skurriles bis morbides Eigenleben entwickeln, Jo auf dunkle Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit ansprechen, eigenmächtig eMails in Jos Namen versenden, heimliche Videoaufzeichnungen aus Jos Leben abspielen und keinen Hehl daraus machen, dass ihr Endziel Jos Tod ist. Allerdings hat sich Jos Vater einst das Leben genommen, nachdem seine Schizophrenie ihn mehr und mehr wahnsinnig machte; seine Diagnose war aufgefallen, nachdem er meinte, der Fernseher würde mit ihm reden – bei Jo sind es nun also die Smart Assistants, die sich nur zu Wort melden, wenn Jo alleine ist, so dass Jo einerseits verzweifelt versucht, diesem Treiben ein Ende zu bereiten und zumindest Zeugen für diese immer gehäufter auftretenden Vorfälle zu finden, und andererseits fast schon überzeugt ist, die Schizophrenie ihres Vaters geerbt zu haben, und daran verzweifelt, die Symptome in den Griff zu bekommen.
Spannend wird das Ganze dadurch, dass Jo natürlich mutmaßt, wer aus ihrem Umfeld das technische Knowhow besitzt (überraschend viele, denn Jo scheint sich, von Tabitha abgesehen, hauptsächlich mit den totalen Cracks der digitalen Boheme abzugeben) und noch dazu sooooooo viele Dinge über sie weiß (kaum jemand, und davon wissen generell alle aber auch nicht alles, was die Home Assistents jedoch so preisgeben). Da konnte ich mit Jo doch sehr gut mitfühlen und mitverdächtigen bzw. immer wieder überzeugt sein, dass sie definitiv einen herben schizophrenen Schub erlitt.

Wo Tremayne mir auch in „Die Stimme“ sehr grün ist: Jo ist nicht sonderlich sympathisch, ohnehin gibt es bei den Figuren nicht den Prototyp des allseits perfekten, allseits beliebten Menschen; die Figuren haben definitiv ihre Makel. Das mag ich, auch wenn ich es manchmal schon herausfordernd finde, wenn ich hier allenfalls mal eine Nebenfigur richtig toll finden kann (in diesem Fall z.B. den Obdachlosen „Autos“), und die hauptsächlich behandelten Figuren in einer oberflächlichen Blase versumpfen. „Versumpft“ wurde hier ohnehin ständig: Jede Menge in London spielender Romane haben mich zur Überzeugung kommen lassen, dass dort allabendliche Wein-Trinkgelage stattfinden (aber nur Rotwein!) und Pärchen in ihren 30 ebenso regelmäßig Swingerpartys besuchen oder wenigstens Dreier haben wie sie Wein trinken.
Hier passte Jos Darstellung für mich aber sehr: Irgendwie war sie noch sympathisch genug als dass ich es unerträglich fand, die Angriffe auf ihre gesamte Existenz zu beobachten, aber sie war mir auch noch unsympathisch genug als dass es mich nicht tieftraurig stimmte, dass sie nun womöglich in der geschlossenen Psychiatrie enden oder Suizid begehen würde. Sie war halt nicht der Typ Mensch, bei dem es einen tief erschüttert, wenn er schlimm erkrankt. Klingt zwar gemein, aber ich dachte definitiv die ganze Zeit während des Lesens, dass ich mich mit einer schizophrenen Jo sehr gut arrangieren könnte – und hoffte teils auch irgendwann, dass das letztlich des Rätsels Lösung sein würde, weil die (potentiellen) Wahnvorstellungen das Thema „Schizophrenie“ und was die Krankheit bei Betroffenen auszulösen vermag sehr gut in Szene setzten, dass man dann doch wieder dachte, das durchmachen zu müssen wünsche man niemandem, auch der unsympathischen Jo nicht.

Das Ende, in welche Richtung es auch gegangen sein mag, war dann auch schlüssig; man hat es als Leser gut verstehen können, wenn es mir da auch ein wenig zu holterdipolter ging, grad dafür, dass sich die ganze Situation zuvor mehr und mehr dramatisch zugespitzt hatte. Das hätte mir etwas entzerrter wohl doch auch noch ein Stück besser gefallen.
Letztlich bleibt in jedem Fall die Frage an den Leser, wie sehr künstliche Intelligenzen, erst recht zukünftig, das menschliche Leben beeinflussen können und da ist „Die Stimme“ definitiv ein sehr drastischer Gedankenanstoß, weil es sich hier eben voll und ganz darum dreht, ob Jo einfach krank ist oder ob sich die smarten Haushaltshelfer tatsächlich selbst zu manipulativen Psychopathen entwickeln können oder wie sehr von Dritten in ihre Prozesse eingegriffen werden kann – und alle drei Optionen scheinen in „Die Stimme“ ähnlich wahrscheinlich zu sein, was dann unsere echten, existenten Digitallösungen doch ein wenig sehr gruselig wirken lässt.

Veröffentlicht am 31.12.2020

sehr konstruiert und unglaubwürdig

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Ich breche selten ein Buch ab, aber dieses Buch konnte mich wirklich nicht begeistern und so gab ich nach gut der Hälfte auf.

Jo Ferguson ist frisch geschieden und bekommt mangels Geld die Wohnung ihrer ...

Ich breche selten ein Buch ab, aber dieses Buch konnte mich wirklich nicht begeistern und so gab ich nach gut der Hälfte auf.

Jo Ferguson ist frisch geschieden und bekommt mangels Geld die Wohnung ihrer Freundin Tabitha angeboten, die ihreZeit meistens bei ihrem Verlobten verbringt. Die Wohnung ist mit der modernsten Technik ausgestattet, da Tabithas Freund auch in der Brance arbeitet. Unter anderem gibt es einen Home-Assistens namens Elektra, hier in Deutschland kennen wir Alexa von Amazon.Elektra beantwortet jede Frage , steuert die Hezung und die ganze Elektrik dfeer Wohnung per Handydruck. Als Elektra allerdings anfängt mit Jo zu sprechen und ihr Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit erzählt, wird es für Jo unheimlich, zumal sie keine Beweise für dieses heimliche Tun vorlegen kann. Alle halten sie für überspannt und sie selbst hat die Angst wie ihr Vater zu enden, der auch Stiimen hörte und sich zuletzt nach der Diagnose Schizophrenie das Leben nahm.

Ich muss wirklich sagen, dass ich mich durch die Hälfte des Buches gequält habe. Ich fand die Geschichte zu konstruiert und damit unglaubwürdig. Auch die Protagonistin Jo war mir unsympathisch und hat für mich nicht glaubwürdig gehandelt. Das Thema als solches fand ich interessant und man hätte sicherlich etwas aus dieser Thematik machen können, aber bei diesem Buch muss ich wirklich sagen " Viel gewollt, aber Ziel verfehlt. "

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Veröffentlicht am 09.08.2022

Hab mehr erwartet...

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Die alleinstehende freiberufliche Journalistin Jo lebt gerade in der technisch voll ausgerüsteten Wohnung ihrer besten Freundin. Doch plötzlich fangen die Geräte an mit ihr zu kommunizieren und das auf ...

Die alleinstehende freiberufliche Journalistin Jo lebt gerade in der technisch voll ausgerüsteten Wohnung ihrer besten Freundin. Doch plötzlich fangen die Geräte an mit ihr zu kommunizieren und das auf doch eher unheimliche Weise. Können sie wirklich Jo's dunkelstes Geheimnis kennen?

Der Einstieg ins Buch gefiel mir eigentlich noch ganz gut. Das Grundkonzept mit dem Smart-Home kennt man natürlich mittlerweile schon, aber ich finde es trotzdem sehr interessant.
Zum Ende hin wurde es leider immer abgedrehter und der Lesefluss wurde durch vermehrte Übersetzungs- & Grammatikfehler immer mehr gestört. Ansonsten war der Schreibstil aber ganz angenehm.
Zu den Charakteren konnte ich persönlich leider keine Verbindung aufbauen und daher auch nicht wirklich mit ihnen mitfühlen.
Das Cover passt sehr gut zum Inhalt & auch der Klappentext hatte sich eigentlich nicht schlecht lesen lassen. Für mich war es aber im Gesamten nur ein netter Read für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 23.04.2021

Könnte besser sein

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Der Thriller klang so vielversprechend. Leider hat es sich nicht bewahrheitet.
Irgendwie konnte mich die Geschichte an keiner einzigen Stelle wirklich packen. Mehr als ein paar interessante Passagen konnte ...

Der Thriller klang so vielversprechend. Leider hat es sich nicht bewahrheitet.
Irgendwie konnte mich die Geschichte an keiner einzigen Stelle wirklich packen. Mehr als ein paar interessante Passagen konnte ich diesem Thriller leider nicht abgewinnen.
Am Anfang war ich ja noch recht neugierig, weil man das meiste einfach überhaupt nicht verstand. Man wollte wissen, was dahinter steckte.
Allerdings war es für mich doch ein wenig abgedreht und mein Hauptproblem war wohl auch, dass ich die weibliche Protagonistin von Anfang an schrecklich unsympathisch fand.
Es war zwar alles merkwürdig, aber ergreifen konnte es mich wirklich nicht.
Im Laufe der Handlung gab es ein paar Geständnisse, die ganz interessant waren, aber die Geschichte auch nicht wirklich auf ein anderes Level bringen konnten.
Das Ende war unerwartet und überraschend, aber für mich irgendwie nicht rund.
Alles in einem hat mir der Thriller leider überhaupt nicht gefallen. Es war nicht spannend.
Es war einfach nicht das richtige Buch für mich.

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