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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2021

Trotz Pandemie trifft man die Liebe

Unsere allerbeste Zeit
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UNSERE ALLERBESTE ZEIT von
@gabyhauptmann

Wenn Dir das Leben eine zweite Chance gibt ...

Eigentlich hat Katja alles, was Frau braucht: ein gemütliches Apartment mitten in Hamburg, einen tollen Job, ...

UNSERE ALLERBESTE ZEIT von
@gabyhauptmann

Wenn Dir das Leben eine zweite Chance gibt ...

Eigentlich hat Katja alles, was Frau braucht: ein gemütliches Apartment mitten in Hamburg, einen tollen Job, Freunde, bei denen sie sich aufgehoben fühlt. Aber als ihre Freundin Doris anruft, um ihr zu erzählen, dass sie zu Hause gebraucht wird, bricht Katja alle Brücken ab. Kurzerhand zieht sie zurück in ihre alte Heimat, um näher bei ihrer Mutter sein zu können, deren Demenz nicht mehr zu leugnen ist. Der Umzug wird für Katja auch eine Reise in die Vergangenheit, zu ihrer besten Freundin und alter Liebe - und gestaltet sich abenteuerlicher, als sie sich das vorgestellt hatte ...

Die Autorin Gaby Hauptmann schreibt flüssig mit viel Gefühl und emotional. Daher wurde es nie langweilig, da über viel Abwechslung über Job, Familie, Freundschaft, Liebe und Nachbarschaft geschrieben wurde. Die Story hat viele Wendungen, wodurch es nie langweilig wird.
Eine Geschichte mitten aus dem Leben, leicht zu lesen aber nicht oberflächlich. Die Gefühle und Gedanken, die Ängste und die Unsicherheit von Katja kamen sehr gut rüber. Der Schreibstil war flüssig und emotional und die Darstellung der Figuren war authentisch.

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Veröffentlicht am 28.02.2021

Wahre Freundschaft

Schmetterlinge lügen nie
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Verlieben über einen Chat
Auf nach Nizza! Für Charlie ist klar, dass sie schnellstmöglich nach Südfrankreich reisen muss. Denn nach einer schier endlosen Funkstille hat sich Maxim wieder bei ihr gemeldet ...

Verlieben über einen Chat
Auf nach Nizza! Für Charlie ist klar, dass sie schnellstmöglich nach Südfrankreich reisen muss. Denn nach einer schier endlosen Funkstille hat sich Maxim wieder bei ihr gemeldet - mit liebevollen und fast schüchternen Nachrichten über einen Messenger-Dienst, unterzeichnet mit "Love, Schroeder". Die können nur von Maxim sein! Denn außer ihren besten Freunden weiß keiner, dass Charlie der weltallergrößte Peanuts-Fan ist. Aber als sie dann vor ihm steht, weiß Maxim nichts von den Nachrichten. Wie ist das möglich? Schmetterlinge lügen doch nicht ...

Lucinde Hutzenlaub schreibt flüssig locker aus der Erzähler-Perspektive. So lässt sich das Buch sehr schnell durchlesen. Auch wenn ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre, hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Das Thema Freundschaft wird sehr groß geschrieben und es wird einem sehr deutlich gemacht, was wahre Freundschaft bedeutet und wie wertvoll es ist, solche Menschen an seiner Seite zu haben.

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Veröffentlicht am 25.02.2021

Liebe in der Pandemie

Mit Abstand verliebt
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MIT ABSTAND VERLIEBT von Julia Rothmund

Kann man sich verlieben, wenn man sich nicht treffen kann?
Februar 2020: Hätte Jella gewusst, dass das die letzte Party war für lange Zeit, hätte sie deutlich ...

MIT ABSTAND VERLIEBT von Julia Rothmund

Kann man sich verlieben, wenn man sich nicht treffen kann?
Februar 2020: Hätte Jella gewusst, dass das die letzte Party war für lange Zeit, hätte sie deutlich mehr Gas gegeben. Aber verliebt hätte sie sich in Lennard, diesen Typen mit den viel zu weißen Turnschuhen, sowieso nicht, oder? Dann bringt der Lockdown alles durcheinander. Nach dem ersten Schock und ein paar Tagen allein zu Hause schreibt sie Lennard doch eine Nachricht …
Hätte Lennard gewusst, dass das die letzte Party war für lange Zeit, hätte er alles ganz genauso gemacht. Diese aufgedrehte Frau mit den vielen Tattoos war ihm eh eine Spur zu crazy. Als Jella ihm schreibt, ist er erst überfordert, dann neugierig – und plötzlich stecken sie beide in einer auf allen Ebenen besonderen Situation fest. Jeder für sich. Und doch zusammen.

Ein Roman, der vom Kennenlernen zweier Personen in der Pandemie-Zeit handelt. Die Geschichte ist erfrischend, mit Humor, aber auch sehr berührend. Es werden von Momente erzählt, wie es vor einem Jahr noch war. Dazu sieht man die Situation und die derzeitige Lage auch von einer anderen Seite und blickt zurück. Man sollte versuchen aus etwas negativem auch etwas positives zu sehen und vielleicht so manches für sich neu zu entdecken. Verlieben mit Hindernisse. Die Lovestory für eine Zeit, in der alles auf dem Kopf steht und die uns klarmacht - Liebe ist systemrelevant
Die Autorin @juliarothmund schreibt die Geschichte leicht, locker, witzig und realitätsnah

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Veröffentlicht am 04.01.2021

ausgenutz und mit den Füssen getreten

Teatime mit Lilibet
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Die Geschichte von „Crawfie“, wie die Lehrerin von ihren Schützlingen Elisabeth und Margaret liebevoll genannt wurde, ist sehr ergreifend. Ich bin schon sehr lange gilt mein Interesse dem englischen Königshaus. ...

Die Geschichte von „Crawfie“, wie die Lehrerin von ihren Schützlingen Elisabeth und Margaret liebevoll genannt wurde, ist sehr ergreifend. Ich bin schon sehr lange gilt mein Interesse dem englischen Königshaus. Schon bei Prinzessin Diana wurde einem bewusst, das wer nicht nach den königlichen Regeln spielt, gilt als „Verräter“ und hat Konsequenzen zu erwarten. Oder, wie Wendy Holden es auf Seite 209/210 ausdrückt:

„Mochte die Welt im Allgemeinen auch zwiespältig, facettenreich und widersprüchlich sein, so traf das auf die königliche Welt nicht zu. Dort gab es keinen Mittelweg, keine Grauschattierungen. Man gehörte entweder ganz dazu oder gar nicht. Man musste sich entscheiden.“
Ich interessierte mich für das Buch , um mehr über Elisabeth II. Kindheit zu erfahren. Doch ich habe nicht nur die junge Elisabeth kennengelernt, sondern vor allem eine weitere, genau so faszinierende Frau: Marion Crawford, genannt Crawfie, die 16 Jahre lang ihre Hauslehrerin war und die spätere Königin maßgebend geprägt hat.

Marions Geschichte ist von Verzicht und schwierigen Entscheidungen geprägt. Sie kam zur Königsfamilie eigentlich ungewollt aus einem völlig anderen Leben. Auch ihre Überzeugungen deckten sich kaum mit dem Traditionalismus und der Distanziertheit der Königsfamilie. Und so war ihr Hauptanreiz, die Stelle anzunehmen, um den Prinzessinnen das „echte“ Leben näherbringen zu bringen. Sie wollte ihnen zeigen, dass sich nicht jeder morgens an einen von Dienern gedeckten Tisch setzen kann, dass die Leute mit der U-Bahn statt in der chauffeurgesteuerten Limousine durch London fahren. Sie wollte, dass aus den königlichen kleinen Mädchen junge bodenständige Frauen werden, denen ihre Privilegiertheit bewusst ist.

Dafür verzichtete sie auf eigene Kinder, auf Beziehungen, ordnete sich dem strengen Protokoll unter und ertrug die Selbstverständlichkeit, mit der insbesondere Lilibets Mutter ihre Dienste in Anspruch nahm, klaglos. Dafür klammerte sie sich an die Liebe, die ihr die Mädchen fast wie einer Mutter entgegenbrachten.

Als die Mädchen erwachsen wurden, merkte Marion , dass ihre Tage im Palast gezählt waren. Der dann folgende sachliche, knappe Abschied traf Marion bis ins Mark. Ich empfand tiefes Mitleid für sie. Als es dann noch dazu kam, dass ein unbeteiligter Höfling für schriftliche Ausführungen über die Kindheit der Prinzessinnen ihr als langjähriger Vertrauter vorgezogen wurde, brach für Marion eine weitere Welt zusammen. Doch man bot ihr an, ihre Sicht der Dinge zu Papier zu bringen – und gaukelte ihr vor, dies werde von der Königin mitgetragen. Die Veröffentlichung von „The little princesses“, in denen Marion voller Liebe nur Positives von den Mädchen berichtete, wurde als unverzeihlicher Affront gegen das Königshaus aufgenommen. Mit der Folge, dass sie bis zu ihrem Tod 1987 einsam in ihrer Heimat Schottland lebte und nie wieder von der Königsfamilie hörte.
Am Ende bin ich wütend über die Ungerechtigkeit, die Marion auch aus meiner Sicht widerfahren ist. Das Buch bewahrt auch das Andenken einer zu Unrecht verstoßenen Frau, die die Königin Elisabeth II erzogen hat und das wahre Leben ausserhalb der Krone gezeigt hat. Meine Hoffnung bleibt bestehen, das "Lillibet" ihre Ziehmutter nicht wirklich vergessen hat und in ihrem Herzen trägt.

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Veröffentlicht am 27.08.2020

Musik im Herzen

Das war die schönste Zeit
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Nach der Leseprobe hatte ich mich entschlossen, mich um das Buch zu bewerben, um es weiterzulesen.
Alison wird mitten im Leben von ihrer Jugendliebe eingeholt. Sie fragt sich: Was, wenn all das, was ...

Nach der Leseprobe hatte ich mich entschlossen, mich um das Buch zu bewerben, um es weiterzulesen.
Alison wird mitten im Leben von ihrer Jugendliebe eingeholt. Sie fragt sich: Was, wenn all das, was hätte sein können, noch vor ihr liegt?

Das Cover finde ich sehr schön. Sehr schlicht, aber passend zur Geschichte. Im Innern findet man ein Mixtape von Alison und Dan.
Die Autorin Jane Sanderson schreibt sehr flüssig und mitreißend. Man mag nicht aufhören zu lesen.
Das Buch ist mit 509 Seiten sehr lang, aber es wird nicht langweilig. Es war alles dabei, und ich habe alle Emotionen mit gemacht. Empfehlenswert

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