Ich habe mir dieses Buch gekauft. Nur wegen dem Klappentext war mir schon klar, dass das ein wundervolles Buch sein würde - und so war es auch! Die ganzen Geheimnisse - Achtung, Spoiler - die Oma, die ...
Ich habe mir dieses Buch gekauft. Nur wegen dem Klappentext war mir schon klar, dass das ein wundervolles Buch sein würde - und so war es auch! Die ganzen Geheimnisse - Achtung, Spoiler - die Oma, die eigentlich eine fremde ist. Die Liebe zwischen einem verbitterten Mann und einer Frau. Das Buch ist ein Meisterwerk. Danke für das Buch!
Es hat zwar als eine Schullektüre für mich begonnen, doch dann wurde es zu meinem lieblings-historischen Roman. Ich verbinde mit dem Buch viel, aus familiären Gründen und es lässt mich in die Zeit des ...
Es hat zwar als eine Schullektüre für mich begonnen, doch dann wurde es zu meinem lieblings-historischen Roman. Ich verbinde mit dem Buch viel, aus familiären Gründen und es lässt mich in die Zeit des geteilten Deutschlands zurückversetzen. Einfach magisch!
Mats leidet seit Jahren unter Flugangst und würde am liebsten niemals in ein Flugzeug steigen. Doch als seine Tochter Nele ein Kind erwartet, möchte er unbedingt bei der Geburt seines Enkelkindes dabei ...
Mats leidet seit Jahren unter Flugangst und würde am liebsten niemals in ein Flugzeug steigen. Doch als seine Tochter Nele ein Kind erwartet, möchte er unbedingt bei der Geburt seines Enkelkindes dabei sein. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Flug über den Atlantik anzutreten. Während er sich bereits in der Luft befindet, erreicht ihn die schreckliche Nachricht, dass seine Tochter mitten in den Wehen entführt und gefoltert wird. Mats könnte ihr helfen – doch dazu müsste er das Flugzeug, in dem er sitzt, zum Absturz bringen.
Mit Sebastian Fitzek habe ich persönlich ein zwiespältiges Verhältnis. Bisher gab es kein Buch von ihm, das mich völlig begeistert hat. Dennoch greife ich immer wieder zu seinen Werken, da die Klappentexte oft enorm spannend klingen und mich neugierig machen. Leider schafft es Fitzek in meinen Augen meist nicht, die Spannung aus dem Klappentext auf das gesamte Buch zu übertragen. Das Thema von Flugangst 7A fand ich jedoch besonders interessant, da ich selbst unter Flugangst leide und gespannt war, wie er dieses Thema aufgreifen würde.
Bevor ich mit meiner Rezension beginne, möchte ich betonen, dass dies lediglich meine persönliche Meinung ist und ich das Buch keineswegs schlechtreden möchte. Jeder hat seinen eigenen Geschmack und sieht die Dinge unterschiedlich.
Was ich an Fitzeks Büchern grundsätzlich schätze, ist, dass er immer wieder wichtige und sensible Themen in seine Geschichten einbindet. Die Behandlung der Flugangst hat mir gut gefallen, aber die Handlung rund um die entführte, schwangere Tochter empfand ich als überzogen. Ich habe schon viele Thriller gelesen, aber die Idee einer Aids-erkrankten, schwangeren Frau, die von einem Anti-Milch-Fanatiker entführt und während der Wehen gefoltert wird, fand ich extrem konstruiert und wenig überzeugend. Diese Umsetzung hat mich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht.
Ein weiteres Problem für mich war das Ende des Buches. Es wirkte hastig und unglaubwürdig, als ob es nur geschrieben wurde, um die Geschichte irgendwie abzuschließen. Die Konflikte wurden auf eine Art gelöst, die für mich nicht zur Handlung passte und wenig Sinn ergab. Es fehlte dem Abschluss an Struktur und Tiefe, wodurch er einfach unbefriedigend wirkte.
Den Schreibstil von Sebastian Fitzek fand ich hingegen auch in diesem Buch sehr gelungen. Sein Talent zeigt sich besonders in seinem flüssigen Stil und den geschickt eingebauten Cliffhangern, die die Spannung aufrechterhalten. Dennoch konnte das nicht über die Schwächen der Geschichte hinwegtrösten.
Die Geschichte ist originell und am Schluss bleiben keine Fragen offen. So weit alles perfekt. Allerdings ging ich davon aus, einen ergreifenden Psychothriller in den Händen zu halten, was ich anhand des ...
Die Geschichte ist originell und am Schluss bleiben keine Fragen offen. So weit alles perfekt. Allerdings ging ich davon aus, einen ergreifenden Psychothriller in den Händen zu halten, was ich anhand des Klappentextes auch erwarten konnte. Dieser unglaublich spannende und emotionale Psychothriller entwickelte sich dann aber zu einem ziemlich konstruierten Ermittlungs-Krimi, dessen Schwerpunkt auf etwas komplett anderem lag. Man verstehe mich nicht falsch: Der Krimi der daraus resultiert ist gut, aber ich wollte keinen Polizei-Krimi lesen, sondern einen Thriller, bei dem es um den Höllentripp der Protagonistin geht. Wendungen in Thrillern sind toll, aber hier war der finale Plot Twist für mich kein Wow-Erlebnis, sondern eine ernüchternde 180°-Kehrtwende, die alles was mir besonders gefiel zerstörte.