Cover-Bild Das Leben, das wir beinah hatten
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 09.03.2021
  • ISBN: 9782496705973
Amelia Henley

Das Leben, das wir beinah hatten

Katja Rudnik (Übersetzer)

Kann es eine zweite Chance für die erste große Liebe geben? Ein ergreifender Roman über die unendliche Kraft der Hoffnung, der einen nicht mehr loslässt.

»Das hier ist keine typische Liebesgeschichte, aber es ist unsere Liebesgeschichte. Meine und Adams.«

Alles beginnt mit Sand unter den Füßen. Der zurückhaltende Adam rettet Anna nicht nur aus den Fluten, sondern gibt ihr auch den Glauben an die Liebe zurück. Nach romantischen Nächten und Sonnenaufgängen am Meer ist klar, dass es mehr als ein Urlaubsflirt ist.

Doch zwischen Kinderwunsch und dem Alltag gemeinsamer Jahre entfernt sich das junge Paar immer weiter voneinander. Als Anna die Chance erhält, ihre Liebe noch einmal zu spüren, muss sie eine schwierige Entscheidung treffen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2023

Hat eine interessante Richtung eingeschlagen

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Handlung: Anna und Adam lernen sich in Annas eigentlichen Flitterwochen kennen und verlieben sich sofort ineinander.
Jahre vergehen und während sie weiter versuchen ein Kind zu bekommen, entfernen sie ...

Handlung: Anna und Adam lernen sich in Annas eigentlichen Flitterwochen kennen und verlieben sich sofort ineinander.
Jahre vergehen und während sie weiter versuchen ein Kind zu bekommen, entfernen sie sich immer weiter voneinander. Als es dann zu einem Unfall kommt und Anna die Chance bekommt Adam wieder näher zu sein, ergreift sie diese zunächst zögerlich. Doch dann bemerkt sie den Fortschritt und kann gar nicht mehr aufhören. Aber zu welchem Preis?
Charaktere: Adam fand ich von Anfang an echt lieb. Während er zwar auch nicht richtig mit Anna kommuniziert hat, als sie ihre Probleme hatten, hat er aber wenigstens versucht die Lage irgendwie zu beruhigen. Anna dagegen ist grundlos an die Decke gegangen, hat ihn für alles beschuldigt und war einfach nur frustriert. Ihren Frust konnte ich zwar verstehen, aber meiner Meinung nach, haben die beiden einfach nicht richtig miteinander kommuniziert und sich erzählt, was sie beide so beschäftigt. Das hätte so einiges einfacher gemacht. Andererseits habe ich mich auch gefragt, warum Anna nicht schon längst mit ihm Schluss gemacht hat, wenn sie alles so sehr gestört hat.
Zwischendurch konnte ich sie verstehen, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass sie während der Studie doch auf Nummer sicher hätte gehen können, statt sich so an diese Sache festzuklammern. Zum Ende hin hat sie dann eine Entscheidung getroffen, die mich einfach nur fertig gemacht hat. Natürlich konnte sie es nicht wissen, aber dadurch, dass sie es getan hat, hat sie alles zunichte gemacht, was noch in ein paar Wochen oder Monaten hätte werden können. Aber vermutlich ist genau das der Plot der Geschichte.
Spannung: Während am Anfang alles so schnell ging und ich nicht unbedingt eine Ahnung hatte, wo das alles hinführen soll, hat die Geschichte irgendwann echt eine ganz andere Richtung eingeschlagen, als ich zunächst vermutet habe. Ein Überraschungsmoment hat diese Geschichte also definitiv bereitgehalten.
Nur mit dem Ende war ich nicht unbedingt zufrieden, obwohl es wahrscheinlich einfach dazu kommen musste.
Schreibstil: Der Schreibstil hat mir ziemlich gut gefallen und auch die Kapitel hatten eine angenehme Länge.
Cover: Das Cover finde ich eigentlich ganz schön, da es sehr ruhig und romantisch wirkt.
Fazit: Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne, da mir am Anfang nicht so ganz klar war, wo die Geschichte hinführen könnte, sie aber überraschenderweise eine ganz andere, aber interessante, Richtung eingeschlagen hat, als ich gedacht habe. Gut fand ich, dass sich Anna während der Geschichte entwickelt hat. Womit ich jedoch nicht so zufrieden war, war das Ende. Obwohl es so laufen musste und das auch vollkommen okay ist, hätte Anna einmal anders handeln müssen, damit es nicht dazu kommt. Das wusste sie zwar nicht, aber umso frustrierender ist es, wenn man es weiß. Trotzdem ist das Buch definitiv eine Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 15.04.2021

Eine unter die Haut gehende Lektüre

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Mein erster Roman der englischen Autorin Amelia Henley war nicht eine typische Liebesgeschichte, nein, es war die Geschichte von Anna und Adam, die mich sehr berührt hat.
Der Inhalt: Alles beginnt mit ...

Mein erster Roman der englischen Autorin Amelia Henley war nicht eine typische Liebesgeschichte, nein, es war die Geschichte von Anna und Adam, die mich sehr berührt hat.
Der Inhalt: Alles beginnt mit Sand unter den Füßen. Der zurückhaltende Adam rettet Anna nicht nur aus den Fluten, sondern gibt ihr auch den Glauben an die Liebe zurück. Nach romantischen Nächten und Sonnenaufgängen am Meer ist klar, dass es mehr als ein Urlaubsflirt ist. Doch zwischen Kinderwunsch und dem Alltag gemeinsamer Jahre entfernt sich das junge Paar immer weiter voneinander. Als Anna die Chance erhält ihre Liebe noch einmal zu spüren, muss sie eine schwierige Entscheidung treffen.
WoW! Was für eine hochemotionale Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist einfach spitzenmäßig und als ich den Prolog gelesen habe, war ich total neugierig. Und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Ich tauche vollkommen in die Lebens- und Liebesgeschichte von Anna und Adam ein. Wunderbare liebenswerte Protagonisten, die mein Herz im Sturm erobert haben. Die beiden lernen sich ja unter außergewöhnlichen Umständen kennen und spüren schon bei der ersten Begegnung ein besonderes Band zwischen ihnen. Ihre Beziehung ist jedoch nicht einfach, hat ihre Höhen und Tiefen und die beiden haben eigentlich nur noch ein Ziel vor Augen und daran scheint ihre Liebe zu zerbrechen. Um sich jedoch all das Schöne wieder vor Augen zu führen, kehren sie an den Ort zurück, an dem ihre große Liebe begann. Aber dann schlägt das Schicksal grausam zu und Anna wird vor eine große Entscheidung gestellt. Manche Szenen lassen mich nachdenklich zurück, denn Annas Schicksal könnte jeden von uns treffen. Und wie würde ich wohl in diesen Situationen reagiert?
Eine unter die Haut gehende Lektüre, die meine Seele berührt hat. Dieses besondere Lesevergnügen wird noch lange in mir nachwirken und mich beschäftigen. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.03.2021

Emotionale Lovestory

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DAS LEBEN DAS WIR BEINAHE HATTEN von
@msameliahenley

Alles beginnt mit Sand unter den Füßen. Der zurückhaltende Adam rettet Anna nicht nur aus den Fluten, sondern gibt ihr auch den Glauben an die Liebe ...

DAS LEBEN DAS WIR BEINAHE HATTEN von
@msameliahenley

Alles beginnt mit Sand unter den Füßen. Der zurückhaltende Adam rettet Anna nicht nur aus den Fluten, sondern gibt ihr auch den Glauben an die Liebe zurück. Nach romantischen Nächten und Sonnenaufgängen am Meer ist klar, dass es mehr als ein Urlaubsflirt ist.
Doch zwischen Kinderwunsch und dem Alltag gemeinsamer Jahre entfernt sich das junge Paar immer weiter voneinander. Als Anna die Chance erhält, ihre Liebe noch einmal zu spüren, muss sie eine schwierige Entscheidung treffen.

Diese Story beginnt anders als viele Liebesromane. Annas und Adams Geschichte ist keine typische Liebesgeschichte. Ein ergreifender und fesselnder Roman über die unendliche Kraft der Hoffnung für eine zweite Chance für die Liebe. Die Story hat mich nicht mehr losgelassen.
Die Autorin lässt Anna und Adam ein Leben voller Höhen und Tiefen gehen. Einige wichtige Themen, die die beiden erleben wie Trauer, Verlust, Unfruchtbarkeit, die Verzweiflung, etwas so sehr zu wollen, das außerhalb Ihrer Reichweite liegt, sind alles Emotionen und Probleme, kommen mir auch persönlich sehr bekannt vor. Daher leide ich mit den beiden.
Die Autorin Amelia Henley schreibt sehr flüssig und emotional, so das ich das Buch ohne viel Unterbrechung, aber mit vielen Tränen durchgelesen habe.

Vielen Dank @netgalleyde und @amazonpublishing für das Rezensionsexemplar

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Veröffentlicht am 05.06.2021

Liebe und Leid liegen nah beieinander

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Anna ist totunglücklich, doch als der zurückhaltende Adam ihr das Leben rettet und sie aus den Fluten in Sicherheit bringt, scheint sich das Blatt nicht nur für Anna zu wenden. Die beiden verlieben sich ...

Anna ist totunglücklich, doch als der zurückhaltende Adam ihr das Leben rettet und sie aus den Fluten in Sicherheit bringt, scheint sich das Blatt nicht nur für Anna zu wenden. Die beiden verlieben sich und verbringen nach einem wunderbaren Urlaub auch weiterhin gemeinsam ihr Leben miteinander. Doch während die Jahre ins Land gehen, legt sich der Staub auf ihre Liebe und lässt den täglichen Einheitstrott sowie die Sorgen und Nöte in die Beziehung, die Anna und Adam immer mehr entfremden. Werden die beiden doch noch die Kurve kriegen und ihre Liebe erhalten können?
Amelia Henley hat mit „Das Leben, das wir beinah hatten“ einen einfühlsamen Roman vorgelegt, der erst einmal im Kleid eines Liebesromans erscheint, um dann doch viel tiefgründiger zu werden. Der flüssige und gefühlsbetonte Erzählstil lässt den Leser die Schicksalsbegegnung zwischen Anna und Adam miterleben, aus der eine große Liebe entsteht. Doch wie auch im normalen Leben bestimmen bald Probleme und Konflikte den Alltag, lassen die Beziehung in den Hintergrund treten und aus der gewachsenen Einheit langsam zwei Einzelkämpfer werden. Über wechselnde Perspektiven lässt die Autorin den Leser mal an die Seite von Anna, mal an die von Adam gleiten, um die jeweilige Sichtweise kennenzulernen und so zu erkennen, dass sie manches gleich empfinden, aber manches auch differenzierter sehen. Oftmals möchte man einschreiten und beide in einen fensterlosen Raum sperren, damit sie sich einander anvertrauen und offen miteinander sprechen, vor allem aber, damit sie erkennen, dass sie mit ihrem Gegenstück schon ein großes Geschenk besitzen, das gehegt und gepflegt werden will und nicht etwas anderem zum Opfer fallen sollte. Die Autorin hat ein gutes Gespür, die zwischenmenschlichen Beziehungen und Emotionen buchstäblich auf Papier zu bannen, mit denen sich auch der Leser identifizieren kann und Teil der Geschichte wird, obwohl er nur als stiller Beobachter fungiert.
Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und in Szene gesetzt. Sie besitzen glaubhafte Ecken und Kanten, die es leicht machen, ihnen als Leser zu folgen und mit ihnen zu hoffen, zu bangen und zu fiebern. Anna ist eine sympathische Frau, die in einer für sie tragischen Zeit zufällig auf Adam trifft und in ihm ihr Gegenstück findet, das ihr wieder Lebensmut und Zuversicht vermittelt. Adam ist ein zurückhaltender und ruhiger Mann, der Anna genau zur rechten Zeit findet, um seinem Leben Farbe zu verleihen. Mit einer wahren Achterbahn der Gefühle darf man als Leser beiden Protagonisten sehr nah kommen und praktisch in ihre Seele schauen, während sie Probleme wälzen, die auch im realen Leben bei vielen Menschen an der Tagesordnung sind.
„Das Leben, das wir beinahe hatten“ ist eine durchweg emotionale Geschichte über große Gefühle, Verlust, Hoffnungslosigkeit und vor allem über die Liebe. Achtung – Taschentuchalarm!!! Verdiente Leseempfehlung!