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Veröffentlicht am 23.11.2021

Eine grandiose, gefühlvolle und sehr spannende Fortsetzung der Meermädchen-Saga

Alea Aquarius 7. Im Bannkreis des Schwurs
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Inhalt:
Liebe, Freundschaft, Abenteuer – und Sehnsucht nach einem Wiedersehen: Der siebte Band von Alea Aquarius! Diesmal machen sich Alea und Lennox über Land auf den Weg zum Loreley-Felsen. Dort vermuten ...

Inhalt:
Liebe, Freundschaft, Abenteuer – und Sehnsucht nach einem Wiedersehen: Der siebte Band von Alea Aquarius! Diesmal machen sich Alea und Lennox über Land auf den Weg zum Loreley-Felsen. Dort vermuten die beiden Aleas Zwillingsschwester Anthea. Werden die Zwillinge sich tatsächlich endlich treffen? Und wird es dadurch gelingen, Aleas Meermädchen-Fähigkeiten zu reaktivieren?

Meine Meinung:
"Alea Aquarius - Im Bannkreis des Schwurs" ist eine grandiose, gefühlvolle und unheimlich spannende Fortsetzung der Meermädchen-Saga von Tanya Stewner. Dieses Buch ist bereits der siebte Band der Reihe.
Nach dem Ende des sechsten Bandes war ich voller Hoffnung und so unfassbar gespannt auf die Fortsetzung, dass ich dem Buch so sehr entgegengefiebert habe wie keinem anderen zuvor. Die Vorfreude war sehr groß, dass wir als Leser endlich Anthea kennenlernen.

Das Buch ist sehr schön und aufwendig gestaltet. Anders als bei den vorherigen Bänden, gibt es hier zwar kein Glitzer auf dem Cover, dafür sind aber auch wieder fantasievolle schöne Zeichnungen bei jedem neuen Kapitelanfang und Wassertropfen auf den Seiten.
Besonders gut gefällt mir auf dem Cover, dass man, wenn man ganz genau hinschaut, schon etwas erahnen kann. Mir ist es auf den ersten Blick nicht aufgefallen, aber wenn man es weiß, kann man es nicht mehr übersehen.

Die einzelnen Charaktere - Alea, Ben, Sammy, Lennox und Tess - sind sehr gut ausgearbeitet und in gewisser Weise so unterschiedlich, dass sicher jeder Leser hier einen Protagonisten finden kann, mit dem er besonders sympathisiert. In diesem Buch sind Sammy, Ben, Lennox und Tess zwar nicht mit Alea und Lennox unterwegs. Aber sie kommen dennoch immer mal wieder vor, geraten so nicht in Vergessenheit und es ist, als wären sie fast mit dabei.
Man kann sich die einzelnen Figuren sowohl bildlich als auch charakterlich sehr gut vorstellen.
Richtig schön fand ich auch, dass nicht nur Alea immer im Mittelpunkt ist, sondern dass auch auf die anderen Charaktere ein großes Augenmerk gelegt wird.
In diesem Band kommen wieder einige neue Figuren hinzu, die das ganze Geschehen noch spannender und neugierig auf die nächsten Bände machen. Besonders ein Meerkind und seine Kraft haben mir hier besonders gut gefallen. Ich hoffe sehr, dass wir einige davon in den nächsten Bänden nochmal wiedertreffen werden.

In dieser Fortsetzung steht vor allem die Suche nach Anthea im Vordergrund. Man erlebt hier ein Wechselbad der Gefühle. Mal geht es bergauf, mal bergab. Mal ist man voller Hoffnung und Frohsinn, dann verliert man wieder den Mut und die Lage spitzt sich dramatisch zu. Ich habe noch keinen Band der Reihe so schnell in mich aufgesogen wie diesen hier. Am liebsten hätte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen gelegt.

Das liegt auch daran, dass der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen ist und die Geschichte voll von Spannung und reich an Abenteuern ist. An manchen Stellen hat man das Gefühl, kaum noch zu Atem zu kommen, weil es so dramatisch zugeht.

In diesem Band lernen wir weitere magische Wesen kennen, die in den ersten sechs Bänden noch nicht vorkamen. Auch die werden schön mit Worten ausgemalt. Ich musste da bei manchen Szenen herzhaft lachen. Man kann wirklich in diese fantasievolle Welt des Meeres abtauchen und träumen.

Auch in diesem Band spielt eine wichtige Botschaft eine ganz besondere Rolle: Nämlich wie wichtig es für die Wesen im Meer ist, dass die Meere sauber gehalten werden. Die Umweltverschmutzung und Probleme, über die berichtet wird, wirken nicht aufgezwungen, sondern haben einen passenden Platz in der Geschichte gefunden, sodass es den Leser zum Nachdenken anregt und auch Kindern schon leicht klarmachen kann, wie bedeutend es für das Meer und auch uns Menschen ist, dass wir nachhaltiger leben.
Besonders gut hat mir hier eine Szene gefallen, in der diskutiert wird und man auch mal eine andere Blickweise bekommt.

Ich war sehr traurig, als es schon wieder so schnell vorbei war. Schade, dass das Buch nicht ganz so lang ist wie der vorherige Band. Aber das war wohl eine einmalige wundervolle Ausnahme.

Das Ende lässt mich einerseits froh, andererseits auch sehr gespannt und traurig zurück. Ich warte nun voller Hoffnung und Vorfreude auf Band 8, bin gespannt, wie es mit der Alpha Cru weitergehen wird, und kann es kaum erwarten. Vor allem aber hoffe ich, dass sich alles zumindest in einer Hinsicht endlich zum Guten wenden wird.

Fazit:
Dies ist ein tolles und unheimlich spannendes Buch über Freundschaft, Liebe, das Meer und viele Abenteuer. Es ist auf alle Fälle sehr lesenswert, abwechslungsreich und hat einen hohen Lernfaktor.
Aber Vorsicht: Danach sehnt man sich sehr nach dem Meer und kann es kaum erwarten, die nächsten Bände zu lesen!

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Veröffentlicht am 28.04.2021

Ein sehr gelungener Abschluss der L.O.V.E.-Reihe

A single kiss
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Inhalt:
Ein einziger Kuss kann dein Leben für immer verändern …

Seit Ella denken kann, dreht sich alles um »French Chic«, das Mode-Unternehmen ihrer Familie. Während ihr Bruder Henri die Geschäftsleitung ...

Inhalt:
Ein einziger Kuss kann dein Leben für immer verändern …

Seit Ella denken kann, dreht sich alles um »French Chic«, das Mode-Unternehmen ihrer Familie. Während ihr Bruder Henri die Geschäftsleitung übernehmen wird, soll Ella eines Tages die Designabteilung der Firma leiten, etwas anderes stand nie zur Debatte. Dabei ist Mode in Wahrheit gar nicht Ellas Ding, das wird ihr während des Auslandsjahrs in Plymouth nur allzu bewusst. Viel lieber würde sie mit einer Kamera bewaffnet durch die ungezähmte Landschaft Cornwalls streifen oder sich in einer Dunkelkammer verschanzen. Doch dann läuft ihr Callum vor die Linse. Callum, der tätowierte Bad Boy, der ihr Herz in Aufruhr versetzt, der sie ermuntert, ihren Träumen zu folgen – der aber so ganz anders ist, als der Mann, den ihre Eltern an der Seite ihrer Tochter sehen …

Meine Meinung:
"A single kiss" von Ivy Andrews ist der vierte und leider letzte Band der L.O.V.E.-Reihe.
Nachdem ich schon einige Bücher der Autorin, die auch als Ava Innings schreibt, gelesen habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Vor allem, weil ich auch durch die ersten drei Bände der Reihe neugierig auf Ellas Geschichte geworden bin. Sie war schon vom ersten Band an eine meiner Lieblinge in dieser Reihe und ich konnte es kaum erwarten, mehr von ihr zu erfahren.
Eines kann ich ganz klar sagen: Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut begeistert und konnte definitiv mit den ersten drei Bänden mithalten. Meine Erwartungen wurden absolut erfüllt und Ellas Geschichte hat mich sehr mitgerissen.

Das Schöne an dieser Reihe ist, dass man sie nicht zwingend in dieser Reihenfolge lesen muss. Jeder Band enthält eine in sich abgeschlossene Liebesgeschichte.
Wenn man jedoch in keinster Weise gespoilert werden möchte, dann sollte man die Reihenfolge einhalten.

Die Geschichte wird überwiegend abwechselnd aus der Sicht von Ella und Callum in Ich-Erzählung beschrieben.
Da die Kapitel relativ lang sind (teilweise um die fünfzig Seiten), erlebt man immer einen großen Abschnitt mit den beiden Charakteren mit, bevor es zum anderen wechselt.
Diese Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, denn man bekommt ganz genau mit, was in Ella und Callum vorgeht, wie sie sich fühlen und worüber sie nachdenken.
Es hat zum einen den Vorteil, dass man natürlich mehr weiß als die beiden, da man die jeweils andere Seite auch miterlebt, zum anderen, dass man die Charaktere über längere Zeit begleitet und sie besonders gut kennenlernen kann.

Mode und Fotografie, die zwei großen Themen dieser Reihe - neben der Liebe natürlich - sind auch in diesem Band ein Thema. Hier erfährt man wie schon im dritten Band wieder mehr über Fotografie. Man begleitet Ella und Callum zum Beispiel bei der Entstehung einer Fotostrecke. Es ist alles so unfassbar bildhaft, dass man das Gefühl hat, man wäre mittendrin. Ich konnte mir beim Lesen alles haargenau vorstellen und es lief wie ein Film vor meinen Augen ab.

Und nicht nur in Sachen Mode und Fotografie sind die Beschreibungen sehr anschaulich gelungen, auch was all die Figuren dieses Buches betrifft, hat man eine ganz klare Vorstellung davon, wie sie aussehen und was ihren Charakter ausmacht. So kommt es dazu, dass man auch die drei anderen jungen Frauen Libby, Oxy und Val, mit denen sich jeweils die anderen drei Bände befassen, in diesem Band wieder von einer anderen Seite kennenlernt.

Auch der Schreibstil von Ivy Andrews ist sehr angenehm zu lesen, denn er ist besonders flüssig und locker-leicht. So ist es absolut kein Problem, dass die Kapitel teilweise recht lang sind. Innerhalb weniger Tage habe ich das Buch in mich aufgesogen, da es so fesselnd ist.

Besonders spannend finde ich in diesem letzten Band nicht nur, wie es sich zwischen Ella und Callum entwickelt, sondern vor allem auch, wie Ella sich weiterentwickelt, welche Entscheidungen sie trifft und was für Konsequenzen all das hat.

Manche Szenen hat man zwar schon in den vorherigen Bänden erlebt, nun lernt man sie aber aus einer anderen Perspektive kennen. Das hat mir sehr gut gefallen, denn es kamen so noch einige neue Einblicke hinzu.

Fazit:
Mir hat "A single kiss" von Ivy Andrews sehr gut gefallen, da das Buch eine wundervolle Liebesgeschichte, Mode, Fotografie, Freundschaft sowie das Erwachsenwerden vereint und zudem auch die Nebencharaktere, mit denen sich die anderen Bände befassen, eine größere Rolle spielen. Somit ist das Buch sehr fesselnd, abwechslungsreich und hält viele Geschichten bereit.
Ich bin sehr traurig, dass dies schon der abschließende Band der Reihe war und werde die L.O.V.E.-Mädels sehr vermissen.

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Veröffentlicht am 29.03.2021

Eine sehr gelungene Fortsetzung der Provinzkrimi-Reihe

Prost, auf die Erben
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Inhalt:
Ein neuer Provinzkrimi von Bestseller- und #1-Kindle-Humor-Autor Friedrich Kalpenstein.

»Sind wir jetzt schon zuständig, wenn die Leut’ im Bad ausrutschen?«

Ludwig Holzinger, ein erfolgreicher ...

Inhalt:
Ein neuer Provinzkrimi von Bestseller- und #1-Kindle-Humor-Autor Friedrich Kalpenstein.

»Sind wir jetzt schon zuständig, wenn die Leut’ im Bad ausrutschen?«

Ludwig Holzinger, ein erfolgreicher Bauunternehmer, wird in seiner Villa in Brunngries tot in seiner Badewanne vorgefunden. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich schnell als Mord. Hauptkommissar Tischler gerät unter Druck. Denn ein Ferienort wie Brunngries kann diese Publicity überhaupt nicht gebrauchen. Zumal das neu gebaute Chaletdorf kurz vor der Eröffnung steht.

Nur, wer hat den Baulöwen umgebracht? Und … warum wundert sich keiner darüber?

Meine Meinung:
"Prost, auf die Erben" von Friedrich Kalpenstein ist eine sehr gelungene Fortsetzung seiner Provinzkrimi-Reihe.
Ich habe bisher fast jedes Buch des Autors gelesen und bin besonders von seiner humorvollen Herbert-Reihe begeistert. Nachdem schon der erste Band der Krimi-Reihe mich überzeugen konnte, war ich sehr gespannt, ob auch der zweite mithalten kann. Keine Frage, er kann es auf alle Fälle.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, denn er ist flüssig und leicht zu lesen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass hier auch Dialekt vorkommt. Das macht das ganze nochmal viel authentischer.

Ich war von der ersten Seite an mittendrin im Geschehen und habe gerätselt, wer hinter dem Mord stecken könnte. Und eines kann ich sagen: Ich habe wirklich so einige Personen verdächtigt und bin sicherlich auch mal auf die ein oder andere falsche Fährte hereingefallen. Für mich blieb es bis zum Ende spannend. Denn vor allem die Zusammenhänge und Gründe blieben mir bis zum Schluss ein Rätsel.

Auch der Humor bleibt in diesem Krimi nicht auf der Strecke. Immer wieder gibt es amüsante Szenen, die einen schmunzeln lassen und für kleine Erheiterungen sorgen.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Von Tischler und Fink bekommt man einen sehr guten Eindruck. Man kann sie sich ganz genau vorstellen und beide sind sympathisch. Auch in das Privatleben der beiden bekommt man gelegentlich einige Einblicke.
Mir gefiel in diesem Band die Entwicklung von Fink ganz besonders gut. Da hat mich einiges überrascht.

Zusätzlich gibt es einen roten Faden, der sich schon vom ersten Band an durchzieht. Ein paar Dinge wurden hier aufgelöst, anderes ist noch ungewiss, sodass man definitiv wissen möchte, worauf das alles hinauslaufen wird.
Ich frage ich mich, ob und vor allem wann manche Dinge hier endlich ans Licht kommen und welche Folgen sie haben könnten.

Auch die anbändelnde Liebe zwischen Tischler und Britta wird in diesem Band wieder behandelt.

Am Ende gibt es zu einigen der Figuren nochmal einen kleinen Einblick, der neugierig auf den nächsten Krimi macht. Hier steckt noch viel Potenzial drin, das es zu entdecken gilt.

Fazit:
Für mich war dieser Krimi eine perfekte Mischung aus Spannung, Humor und bayerischer Schein-Idylle. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band dieser Reihe und kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 28.03.2021

Ein absolut mitreißender und spannender Reihenauftakt

Themiskyra - Die Begegnung
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Inhalt:
»Egal, wie stark mein Herz klopfte - ich sah mich nicht nach dem Typen um. Ich war eine Amazone. Ich hatte meinen Platz gefunden. Und den würde ich um keinen Preis riskieren. Nicht mal für den ...

Inhalt:
»Egal, wie stark mein Herz klopfte - ich sah mich nicht nach dem Typen um. Ich war eine Amazone. Ich hatte meinen Platz gefunden. Und den würde ich um keinen Preis riskieren. Nicht mal für den tollsten Mann der Welt.«

In naher Zukunft ist die Erde nicht mehr so, wie wir sie kennen. Der Weltvorrat an Öl ist endgültig versiegt, die Gesellschaft daran zerbrochen und der Verfall allgegenwärtig. Plündernde Banden ziehen umher, während der Rest der Bevölkerung versucht, sich mit Schwarzhandel und Eigenversorgung über Wasser zu halten.

Auch die 16-jährige Ell und ihr Vater haben sich mit der postapokalyptischen Welt arrangiert. Als dieser jedoch bei einem Raubüberfall ermordet wird, muss Ell ihr altes Leben hinter sich lassen und begibt sich alleine auf eine Reise ins Ungewisse.

Worauf sie dabei zufällig trifft, ist eine Parallelgesellschaft, die unbemerkt schon seit Menschengedenken existiert: Die Amazonen. Eins mit der Natur, kämpferisch und frei - die Frauen von Themiskyra führen ein ganz anderes Leben, als Ell es bisher kannte.

Gerade, als Ell hofft, in der Stadt der Amazonen einen Platz für sich gefunden zu haben, läuft ihr Louis über den Weg - vielleicht ihre große Liebe, wären da nicht seine unerklärliche Feindseligkeit und die klitzekleine Tatsache, dass sich Amazonen niemals verlieben ...

Meine Meinung:
"Themiskyra - Die Begegnung" von Dani Aquitaine ist ein absolut mitreißender und spannender Auftakt einer 3-bändigen Amazonen-Reihe.
Nachdem ich schon die Ainia-Reihe der Autorin gelesen habe, war ich sehr gespannt auf diese Reihe und hatte sehr hohe Erwartungen. Diese wurden nicht nur erfüllt, sondern definitiv übertroffen.

Die Amazonen in diesem Buch sind nicht im antiken Griechenland, sondern im Hier und Jetzt. Sie leben mitten unter uns in ihrer kleinen Stadt Themiskyra. Dort leben sie im Einklang mit der Natur und sind größtenteils abgeschnitten von unserer modernen, technischen Welt.

Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Ell in Ich-Erzählung mit.
Ell hat es sehr schwer im Leben. Von einen Tag auf den anderen ist sie auf sich allein gestellt und muss sich in der Welt des Verfalls zurechtfinden. Dort gerät sie in die ein oder andere gefährliche Situation und gelangt schließlich durch einen Zufall zu den Amazonen von Themiskyra.
Ihre Gedanken und Gefühle kommen sehr gut rüber. Man kann sich besonders gut in Ell hineinversetzen, denn sie ist eine sehr sympathische Figur. Es macht Spaß, gemeinsam mit ihr die Welt der Amazonen und die Bräuche zu entdecken.
Besonders spannend fand ich ihre Begegnungen mit Louis. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie sie sich fühlt und was ihr durch den Kopf geht. Und dennoch gab es den ein oder anderen Moment, in dem ich mir dachte: Oh Ell, jetzt würde ich dir gerne einen Rat geben.

Immer wieder kommt es auch zu lustigen Situationen, die mich sehr amüsiert haben und noch lange im Kopf geblieben sind.

Der Schreibstil ist locker-leicht, angenehm und sehr flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich konnte das Buch gar nicht aus den Händen legen - zum einen, weil es so gut geschrieben ist, zum anderen, weil es unaufhaltsam spannend bleibt und sich mehr und mehr zuspitzt.

Dani Aquitaine schafft es, den Leser in die Welt der Amazonen mitzunehmen und lässt einen alles ganz genau sehen. Durch ihre Beschreibungen bekommt man einen ganz genauen Einblick in die Welt der Amazonen und die verschiedenen Charaktere. Man kann sich alles ganz genau vorstellen und ist völlig gefesselt.

Das Ende ist so spannend, dass man gar nicht anders kann, als möglichst schnell den zweiten Band zu lesen. Ich kann es kaum erwarten.

Fazit:
"Themiskyra - Die Begegnung" von Dani Aquitaine ist eine fesselnde, faszinierende und unheimlich spannende Geschichte über die Jugendliche Ell, die gerade beginnt, sich in der Welt der Amazonen einzuleben.
Mir hat es sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht.

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Veröffentlicht am 20.03.2021

Absolut fesselnder zweiter Band

Die Stimme der Rache
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Inhalt:
Band 2 der Serie um Francis Ackerman jr. und seine Partnerin Nadia Shirazi vom FBI

Ein abgelegenes Farmhaus in Virginia. Hier versteckt die Polizei die junge November McAllister. Sie ist das letzte ...

Inhalt:
Band 2 der Serie um Francis Ackerman jr. und seine Partnerin Nadia Shirazi vom FBI

Ein abgelegenes Farmhaus in Virginia. Hier versteckt die Polizei die junge November McAllister. Sie ist das letzte Opfer des berühmt-berüchtigten Black Rose Killers und die einzige, die ihm bis jetzt entkommen konnte. Francis Ackerman jr. und Nadia Shirazi persönlich sind auf dem Weg dorthin, um die junge Frau zu beschützen. Aber der Black Rose Killer ist schneller als sie. Er tötet die anwesenden Polizisten und entführt November ein zweites Mal. Damit ist die Jagd offiziell eröffnet, aber es scheint, als könne der Killer selbst Ackermans genialste Schachzüge vorhersagen ...

Meine Meinung:
Nachdem ich schon Band 4-6 der Shepherd-Reihe von Ethan Cross gelesen habe (Band 1-3 muss ich noch nachholen) und auch den ersten Band dieser Reihe, war ich sehr neugierig auf die Fortsetzung und hatte hohe Erwartungen.
Diese wurden auf keinen Fall enttäuscht. Im Gegenteil: Meine Erwartungen wurden völlig übertroffen. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich absolut gefesselt.
Die Reihe kann problemlos von Lesern gelesen werden, die Ackerman noch nicht kennen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man wird so sehr in den Bann gezogen, dass man das Buch kaum aus den Händen legen kann.
Die Kapitel sind recht kurz gehalten. So kann man immer mal schnell eines lesen, auch wenn man gerade nicht viel Zeit hat. Die Gefahr ist jedoch groß, dass man dann immer noch eines mehr liest und erst 100 Seiten später merkt, wie weit man schon vorangeschritten ist.

Man erlebt hier die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven mit. Zum einen bekommt man Einblicke in die Sichtweisen von Ackerman und der FBI-Ermittlerin Nadia Shirazi. Zum anderen erlebt man aber auch mit, was zeitgleich bei dem entführten Opfer und dem "Black Rose Killer" passiert. Das macht das Ganze besonders spannend und führt natürlich dazu, dass man etwas mehr weiß als Ackerman. Man fiebert daher noch intensiver mit und hofft, dass er bald den Fall lösen kann.

Ein weiterer Ermittler, der in diesem Band dazu gekommen ist, ist Senior Inspector Sebastian Knox. Auch von ihm, seinen Gedanken und Ermittlungen bekommt man so einiges mit. Er ist eine besonders spannende Figur, die sich in dem Buch stark weiterentwickelt. Ich hoffe, dass er in den nächsten Bänden auch wieder mit dabei sein wird.

Zusätzlich gibt es einige Schauplätze und Personen, bei denen man gute Einblicke bekommt. Man macht sich Gedanken, wie es wohl weitergehen mag und wann Ackerman endlich dem Black Rose Killer auf die Schliche kommt.

Man wird als Leser in diesem Band recht früh aufgeklärt, wer hinter dem Täter steckt. Und schon bevor es aufgelöst wurde, hatte ich diese Person sehr stark verdächtigt. Dennoch bleibt die Spannung nicht aus. Jedes Mal, wenn die Ermittler Black Rose unendlich nah kommen, hofft man, dass sie dem Täter endlich auf die Schliche kommen und dass nichts Schlimmes passiert.

Sehr gut hat mir auch wieder Ackermans Auftreten gefallen. Seine Fähigkeiten, sein messerscharfer Verstand und sein Verhalten gegenüber Nadia und anderen Mitmenschen war teils beeindruckend, teils belustigend, aber immer sehr spannend. Ich habe mich oft gefragt: Was lässt er sich jetzt einfallen? Wie mag er aus der Nummer wieder herauskommen?
Und dann kam der Moment, in dem ich dachte: "Jetzt ist es vorbei. Das schafft er nicht!"

Einige Szenen in diesem Buch sind extrem brutal, blutig und bestürzend. Wer zart besaitet ist, sollte von diesem Thriller besser die Finger lassen. Es war teilweise wirklich sehr schockierend, vor allem weil ich mich gefragt habe, ob manche Dinge vielleicht wirklich gerade irgendwo so passieren mögen. Zum Teil aber auch, weil ich mir einiges allzu bildlich vorgestellt habe.

Fazit:
"Die Stimme der Rache" von Ethan Cross ist eine absolut empfehlenswerte Reihenfortsetzung, die nicht nur für die eingefleischten Shepherd-Fans etwas ist, sondern auch jeden neuen Leser begeistern kann. Das Buch besticht mit Spannung, die einen von der ersten bis zur letzten Seite mitreißt, und bietet ein großes Potenzial, um mit den Charakteren mitzufiebern, mitzurätseln und mitzufühlen. Allerdings sollte man hart im Nehmen sein und extreme Szenen gut abhaben können.

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