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nina_maria

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2022

Ein Wildfang, der das Herz erobert

The Sea in your Heart
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„The Sea in your Heart“ ist ein Buch, auf das ich mich schon sehr gefreut habe. Teil eins der Dilogie konnte mich bereits Ende letzten Jahres absolut begeistern.

Das Cover ist ein absoluter Traum und ...

„The Sea in your Heart“ ist ein Buch, auf das ich mich schon sehr gefreut habe. Teil eins der Dilogie konnte mich bereits Ende letzten Jahres absolut begeistern.

Das Cover ist ein absoluter Traum und kann mich total abholen. Es bringt einfach schon die wunderschöne Atmosphäre des Buches rüber, noch bevor man es aufgeschlagen hat. Es passt zum Island-Setting und zu der Protagonistin Lilja.

Diese ist eine absolute Frohnatur, ein Wildfang und eine Ozeanliebhaberin. Sie engagiert sich in einer Organisation, die Wale schützt und arbeitet bei einem Whale Watching Unternehmen. Ihre Leidenschaft für die beeindruckenden Meeressäuger hat sie mir von Seite eins an sympathisch gemacht. Sie gehört zu dem Typ Mädchen, den ich als Best-Friend-Material charakterisieren würde und mit der ich gerne Pferde stehlen gehen würde - ich bin sicher, sie wäre mit von der Partie.
Die Menschen in ihrem Umfeld setzen sich vor allem aus Kollegen aus dem Walschutz zusammen. Ihre gemeinsame Leidenschaft hat man ihnen sofort angemerkt und die Gruppendynamik hat mir sehr gefallen.
Generell ist dieses Buch ein sehr atmosphärisches Buch, was mir sehr gut gefallen hat.
Neben ihrer Art mochte ich an Lilja außerdem , dass sie mit jeder Faser ihres Körpers für den Moment lebt. Anders als andere New-Adult Protagonistinnen ist sie keine Studentin, sie befindet sich in keiner Ausbildung, sondern genießt ihr Leben und geht in ihrer Arbeit ihrer Leidenschaft nach und vollkommen darin auf. Gleichzeitig lässt sie sich die Möglichkeit offen, jederzeit ein Studium beginnen zu können. Ich empfinde sie als eine beeindruckende Persönlichkeit und würde mir manchmal gerne eine Scheibe von ihr abschneiden.

Jules hingegen, Liljas Love Interest, ist das komplette Gegenteil von ihr. Alles in seinem Leben ist geplant und folgt geregelten Bahnen. Er hat ein prestigeträchtiges Studium hinter sich gebracht, arbeitet für ein großes Unternehmen und ist sehr erfolgreich in seinem Job.
Als die beiden sich treffen, treffen gleichzeit zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Dadurch, dass die beiden aber so verschieden sind und dadurch, dass sie sich so absolut zufällig über den Weg laufen, war ihre gemeinsame Geschichte dennoch so authentisch und greifbar für mich.
Die Tention zwischen den beiden wurde toll von der Autorin aufgebaut und bis zum Finale gehalten.

Auch das typische New-Adult Drama war meiner Meinung nach sehr angemessen und nicht übertrieben, sondern nachvollziehbar.

Das Ende war wunderschön und hat mir wirklich Freude bereitet.

Dieses Buch ist für mich ein wunderbares Wohlfühlbuch und ich bin sicher, dass ich es zu gegebener Zeit noch einmal lesen werde um wieder Island bereisen zu können.

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Veröffentlicht am 12.05.2022

Wohlfühlbuch mit Highlightpotential

Everything We Had (Love and Trust 1)
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„Everything we had“ ist auch so ein Buch, dessen Leseprobe ich absolut geliebt hab, was ich deswegen gekauft habe und das dann auf meinem Sub versauert ist…
Warum auch immer, denn ich habe es wirklich ...

„Everything we had“ ist auch so ein Buch, dessen Leseprobe ich absolut geliebt hab, was ich deswegen gekauft habe und das dann auf meinem Sub versauert ist…
Warum auch immer, denn ich habe es wirklich geliebt. Es konnte mich ab der ersten Seite abholen und hat mich bis zum Ende auch nicht mehr losgelassen.

Doch kommen wir erst mal zum Cover:
Es ist einfach unfassbar schön! Wirklich ein absoluter Traum. Es passt sehr gut zu der Geschichte und obwohl rosa nicht so meine Farbe ist, schaue ich es doch sehr gerne verträumt an.
Das florale Thema gefällt mir wirklich sehr gut.

Neben dem schönen Cover haben mir auch die beiden Protagonisten und die Chemie zwischen ihnen gefallen. Es hat einfach alles gepasst und es war wirklich Enemies-to-Lovers vom Feinsten!
Kate ist eine tolle, schlagfertige und unabhängige Protagonistin, mit der ich mich sofort identifizieren konnte. Ich finde es beeindruckend, dass sie ihren Traum vom eigenen Café so zielstrebig verfolgt und sich von nichts und niemanden beirren lässt. You go Girl!!!
Sicher hat Kate auch ihre Ecken und Kanten, aber die machen sie auch sehr authentisch. Ihre Hintergrundgeschichte, ihr Trauma hat mich zutiefst berührt und mitgenommen. Ich habe zusammen mit ihr geweint, mich über ihr Schicksal gegrämt und die Ungerechtigkeit der Welt verflucht. Das sie trotz allem aufsteht und weitermacht, macht sie für mich stark und zu einer Alltagsheldin.

Adam wollte ich zu Beginn, genauso wie Kate es wollte, permanent eine runterhauen! Ein, auf den ersten Blick unfassbar arroganter Typ, der unsympathischer nicht sein könnte. Genau das ist auch der Protagonistin das erste Mal durch den Kopf gegangen.
Auf beeindruckende Art und Weise schafft die Autorin es, dass sich das Bild der Leserschaft zusammen mit dem von Kate im Laufe des Buches ändert. Das fand ich absolut toll und so nachvollziehbar.
Adam wird von dem arroganten Arschloch, dass man in Kapitel eins kennenlernt, zu einem unfassbar cutem Boy, der absolutes Heiratsmaterial ist.

Alles in allem habe ich das Buch richtig genossen und es bewegt sich für mich zwischen Wohlfühlbuch und Highlight. Ich bin gespannt auf Teil zwei und hoffe, dass ich ihn nicht so lange auf dem Sub liegen lasse werde, wie seinen Vorgänger.

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Veröffentlicht am 18.02.2022

Rezension „Neon Birds“

Neon Birds
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Ach du meine Güte!!!
Kann mir mal jemand sagen, warum dieses Buch so lange auf meinem Sub war?

Es war genial, bombastisch und fulminant - ich bin so dankbar Band zwei schon zuhause zu haben und ganz schnell ...

Ach du meine Güte!!!
Kann mir mal jemand sagen, warum dieses Buch so lange auf meinem Sub war?

Es war genial, bombastisch und fulminant - ich bin so dankbar Band zwei schon zuhause zu haben und ganz schnell weiterlesen zu können.

But as always:
Das futuristische Cover des Buches passt haargenau zum Inhalt. Die Farbkombination ist ein richtiger Blickfang und die glänzende Oberfläche rundet das Ganz ab (auch wenn hier natürlich schnell Fingerschlieren sichtbar sind)

Die Grundidee des Buches hat mich voll und ganz abgeholt. Ein futuristisches Buch mit einem mutierten technischen Virus, einer KI und jede Menge Action, Intrigen und Ungereimtheiten? I´m in!

Die Story ist rasant und durch die vier verschiednen Erzählperspektiven wird es nie langeilig und auch von Längen fehlt jede Spur.
Schon der einstieg ist abrupt ohne lange Einführung, was man definitiv mögen muss, mich aber sofort hat mitreißen können. Gerade actiongeladenen Storys werden mit zu ausführlichen Einleitungen schnell ausgebremst. Da wirft man die Leser*innen am besten direkt ins kalte Wasser.

Das hinter den Vorfällen zu Beginn des Buches etwas Größeres stecken muss, ist von Anfang an klar und im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr, aber gerade nur so viel, dass die Spannung gehalten wird und man am Ende des Buches mit noch viel mehr Fragen zurückgelassen wird.

Die Schicksale der vier Protagonisten könnte unterschiedlicher nicht sein, trotzdem harmonieren sie als ungleiches Team wirklich wunderbar miteinander.

Ich könnte noch so viel mehr sagen, aber die Geschichte hat mich so sprachlos zurückgelassen und ich möchte einfach nur schnell erfahren, wie es weitergeht.

Der Schreibstil ist übrigens klasse, die eingeschobenen Illustrationen der Protagonisten, sowie ihre Lebensläufe und weitere Militärakten lockern alles noch mal etwas auf und geben erweiterte Einblicke in das in den Vordergrund gestellte Militär.

An sich gibt mir das Buch absolute Illuminae-Vibes und das macht es für mich nur noch besser.

Ganz klar ein weiteres Jahreshighlight, das ich jedem nur ans Herz legen kann.

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Veröffentlicht am 18.02.2022

Rezension „Gemina“

Gemina. Die Illuminae Akten_02
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JAHRESHIGHLIGHT

Lange Zeit war ich dem Genre Sci-Fi gegenüber immer etwas skeptisch, aber spätestens die Illuminae-Files von Jay Kristoff und Amie Kaufman haben mich absolut überzeugen können.

Schon ...

JAHRESHIGHLIGHT

Lange Zeit war ich dem Genre Sci-Fi gegenüber immer etwas skeptisch, aber spätestens die Illuminae-Files von Jay Kristoff und Amie Kaufman haben mich absolut überzeugen können.

Schon Teil eins, den ich Ende letzten Jahres gelesen habe, war ein Highlight für mich. Genauso verhält es sich auch mit der Fortsetzung der Reihe.
Gemina ist mein erstes Jahreshighlight 2022.

Wie schon Band eins, ist der Inhalt des Buches auch auf dem Einband des Buches, unter dem Umschlag, zu finden. Mir persönlich gefällt das sehr gut, weil es dem Inhalt entspricht; auch das man manches nur mit oder ohne Umschlag sehen kann, passt sehr gut.

Inhaltlich schließt Band zwei nahezu nahtlos an das Ende des ersten Teils an. Wir befinden und nun auf der Sprungstation Heimdall (bin ich die Einzige, die diese Querverbindung in die nordische Mythologie feiert?) und haben ein neues Protagonisten-Couple.
Hanna und Nik könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem harmonieren sie als Team wunderbar. Ihre Konversationen und Schlagabtausche waren immer erfrischend und lustig. Auch als Ella dazukommt verliert das Team nicht an Dynamik und eigentlich wird es, vor allem, was die Dialoge angeht, nur noch unterhaltsamer. Die ganze Handlung war durchgehend spannend und vor allem der letzte Plottwist hat mich so aus der Bahn gerissen, dass ich, vor der dessen Auflösung, das Buch am liebsten frustriert gegen die Wand geschmissen hätte. Aber genau das macht für mich ein gutes Buch und eine spannende Handlung aus.

Die Gestaltung des Buches war auch hier wieder wie eine Akte aufgebaut und es gab zusätzlich Bilder aus Hannas Tagebuch sowie Baupläne der Sprungstation.

Das besondere an der Reihe ist definitiv der Erzählstil, denn anders als gewohnt gibt es keinen „durchgehenden Erzähler“, wie man das so gewohnt ist, sondern man bekommt Protokolle, Kamerauswertungen, Nachrichtendialoge und „Gerichtsprotokolle“/„Gerichtsaufzeichnungen“ vorgelegt. Wer dem gegenüber am Anfang skeptisch ist, den kann ich absolut verstehen, aber genau das macht die Bücher aus. Das macht sie atemberaubend, rasant und absolut süchtigmachend.

Nun muss ich mich noch bis Mitte Mai gedulden, bis ich endlich Teil drei lesen kann und fiebere dem entgegen.

Die Reihe ist auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung meinerseits und auch für Sci-Fi „Einsteiger“ einfach nur top.

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Veröffentlicht am 18.02.2022

Rezension "Chasing Hope"

Chasing Hope
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Dieses Buch ist definitiv das mein Highlight aus der Montana Arts College Reihe! Es war wirklich ein äußerst gelungener Reihenabschluss und nochmal eine enorme Steigerung zu Band zwei.

As Always: Ein ...

Dieses Buch ist definitiv das mein Highlight aus der Montana Arts College Reihe! Es war wirklich ein äußerst gelungener Reihenabschluss und nochmal eine enorme Steigerung zu Band zwei.

As Always: Ein wirklich wunderschönes Cover und obwohl ich persönlich nicht so der pink/rosa Typ bin, gefällt mir diese Farbabstimmung echt unfassbar gut.

Der Einstieg war wieder super leicht und auch zu den Protagonisten konnte man sofort eine Bindung aufbauen, was vielleicht daran liegt, dass man sie schon in den vorherigen Bänden etwas kennengelernt hat.
Julie hat mir von allen drei Reihenprotagonistinnen auch bisher am besten gefallen. Sie ist eine so natürliche und in sich selbst ruhende Person - es war so schön sie zu begleiten.
Auch Nate konnte ich sofort ins Herz schließen und tbh someone should give me my personal Nate! Außerdem hat er und New York mir auch zwischendurch unfassbar Gossip Girl Vibes gegeben, was mir verdammt gut gefallen hat.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich wirklich Stück für Stück, obwohl man als Leser natürlich von Anfang an mitbekommt, wie sehr die beiden sich eigentlich mögen. Eine wahre Wohlfühl-Slow-Burn-Geschichte.
Auch der Konflikt hat gut in die Geschichte reingepasst und die Charakterentwicklung, die die beiden durchlaufen ist greifbar und authentisch.

Dieses Mal war der Lesefluss außerdem um einiges besser (vielleicht, weil ich inzwischen an den Schreibstil gewöhnt war) und es gab keine störenden Längen.

Für mich ist dieses Buch wirklich das Beste aus der gesamten Reihe und ich kann nur sagen, dass es sich lohnt „durchzuhalten“, wenn einem Band eins oder zwei nicht so gefallen haben.

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