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Veröffentlicht am 23.01.2023

Zu gewollt witzig

Salem Boys
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Meinung:

Vier alte Blutlinien aus Salem. Zwei Jungs, unterschiedlich wie Tag und Nacht. Ein dunkler Wald, der in den Schatten lauert. Kein Entkommen. Harlow McQueen und Jax Ingram haben es geschafft: ...

Meinung:

Vier alte Blutlinien aus Salem. Zwei Jungs, unterschiedlich wie Tag und Nacht. Ein dunkler Wald, der in den Schatten lauert. Kein Entkommen. Harlow McQueen und Jax Ingram haben es geschafft: Der Abschluss an der Eliteschule St. Andrews in Sydney liegt erfolgreich hinter ihnen. Das echte Leben als Hexe kann beginnen – für den einen in der High Society, für den anderen als Straßenhexe. Jedenfalls dachten sie das. Doch eine Entführung zwingt sie, die Lichtwelt zu verlassen und die Schattenseite zu betreten. Jene Welt, in der die Hexen den Wald von Salem eingesperrt haben, der seither darauf lauert, die Hexen für immer zu unterjochen. Schnell stellen Harlow und Jax fest, dass ihr bisheriges Leben nur ein winziger Teil einer großen Lüge und ihr Schicksal seit jeher verbunden war. Nur gemeinsam können sie in dieser neuen Welt bestehen. Doch ihre Mission wird sie entweder für immer verbinden oder für ewig auseinanderreißen.
Quelle: drachenmond.de

Inhalt:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Heute war angeblich der beste Tag meines Lebens, der, auf den alle meine Klassenkameraden und ihre Familien hingefiebert hatten – nur ich hasste ihn, seit dem Moment, als ich aufgestanden war.

Das Cover ist nicht unbedingt mein Favorit, aber es ist düster und strahlt schon „Hexen“ aus, wie ich finde. Es passt zur Geschichte.

Der Schreibstil war zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, weil die Charaktere immer Witze machten, die nicht lustig waren, und redeten als wären sie 15. Das hat mich schon gestört, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Ansonsten wurden mir manche Dinge zu kurz beschrieben und manche zu viel. Man liest das Buch abwechselnd aus Sicht von Harlow und Jax, wodurch man beide Charaktere besser kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Harlow und Jax kennen, die gerade ihren Abschluss machen und ihre Leben könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch als eine gemeinsame Freundin von ihnen entführt wird, müssen sie sich zusammen tun um sie zu retten und dabei werden einige Wahrheiten enthüllt.

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen, zwar kam ich zuerst mit den vielen Namen durcheinander, aber das ging dann bald schon. Sofort gestört hat mich aber wie die Charaktere gesprochen haben, so gewollt witzig und jugendhaft. Manches Mal war das wirklich zum fremdschämen. Abgesehen davon war ich gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln würde.

Harlow wirkte zuerst wie ein sehr überheblicher Kerl, doch dann hat man ihn immer besser kennen gelernt und die Intention von dem Autor war sicherlich, dass Harlow ganz anders sein sollte, aber für mich passte die Entwicklung von ihm gar nicht. Ich sah ihn nicht als Helden, nicht stark und in meinem Kopf war er eher ein Teenager, als ein junger Erwachsener. Auch ansonsten fand ich ihn als Charakter sehr flach, ich kann eigentlich keine seiner Hobbys benennen, nur Dinge, die er gewzungen wurde zu tun von seiner Mutter. Die Beziehung zu dieser wirkte zuerst auch kalt und dann plötzlich lieben sie sich doch sehr, aber davon habe ich zuerst null mitbekommen.

Bei Jax erging es mir ähnlich. Zwar hatte er keine so arge Wendung in seinem Charakter, aber auch er blieb sehr flach und über ihn weiß ich gefühlt noch weniger. Ich hätte gerne mehr über sein Leben und dessen Hürden für ihn erfahren, da er und seine Mutter keinem Coven angehören, aber alles war vor den Geschehnissen in dem Buch passiert ist, wirkte unwichtig.

Allgemein konnte ich zu keinem Charakter eine Bindung aufbauen, manche waren interessant, aber keiner hinterließ einen bleibenden Eindruck bei mir.

Die Geschichte fährt mit einer soliden Grundidee auf und es gibt einige sehr gute Elemente, dennoch hatte ich nie das Gefühl weiterlesen zu müssen, weil es gerade so spannend war. Es plätschert alles so vor sich hin. Zwar gab es einige gute Kampfszenen, die aber leider auch sehr schnell wieder vorbei waren. Hier hätte alles besser ausgearbeitet werden müssen, damit die Spannung auch erhalten bleibt. Es kann auch dem Humor von dem Buch geschadet sein, dass ich es nicht wirklich ernst nehmen konnte. Ich empfand die große Bedrohung nie wirklich als Bedrohung und es machte auch nicht den Eindruck als würde irgendjemand das so ernst nehmen.

Was mich sicherlich am meisten gestört hat war die Beschreibung dieser Parallelwelt. Sie haben Filme aus der aktuellen Zeit, sind aktuell mit den Erfindungen und der Technik, aber eigentlich ist der Übergangn zur echten Welt gesperrt. Wie geht das dann? Wo bekommen sie Essen her? Wenn da nur Hexen sind zaubern sie das alles her? Ich hab da so viele Fragen und ich konnte mir unter der Welt absolut gar nichts vorstellen.

Die Liebesgeschichte hingegen hat mir echt gut gefallen. Harlow und Jax sind sehr unterschiedlich und doch ergänzen sie sich perfekt. Ich mochte es, dass da schon vorher eine Schwärmerei war und sich das erst im Laufe des Buches weiter entwickelt hat. Zwar ging gegen Ende dann alles recht schnell, aber das war ok. Wenn man frisch verliebt ist überstürzt man manchmal eben Dinge.

Es wird das ganze Buch über auf den großen Endkampf hingearbeitet, verschiedene AUsbildungen werden durchlaufen und das nicht zu kurz. Danach habe ich am Ende wirklich einen epischen Kampf erwartet, aber leider war nach ein paar Seiten Schluss und es ging so einfach. Diese supergroße Übermacht, die niemand bis jetzt bezwingen konnte wurde so schnell erledigt. Es kam für mich auch hier keinerlei Spannung auf und ich war wirklich enttäuscht von diesem Kampf.

Fazit:

Für mich wurden die wichtigen Szenen zu kurz gehalten, das Ende war enttäuschend und es wurde zu sehr versucht witzig zu sein, sodass fast kein ernstes Gespräch zustande kam. Die Geschichte selbst hätte aber gut sein können und die Idee dahinter war sicherlich super, aber für mich war es nur durchschnittlich. Ich vergebe drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2023

Viel Potential verschenkt

Stone Beasts 1: Dämmerglanz
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Inhalt:

»Du hast Angst vor mir. Dein Herz rast.«
Als Phee in den Gassen Prags von einer dämonischen Kreatur angefallen wird, ahnt sie nicht, dass dieser Augenblick ihr ganzes Leben verändern wird. Im ...

Inhalt:

»Du hast Angst vor mir. Dein Herz rast.«
Als Phee in den Gassen Prags von einer dämonischen Kreatur angefallen wird, ahnt sie nicht, dass dieser Augenblick ihr ganzes Leben verändern wird. Im letzten Moment gelingt ihr die Flucht, und zu ihrer Sicherheit wird sie von einem Kommissar an ein geheimes Internat gebracht. Dort erfährt Phee das Unfassbare: Sie besitzt magisches Blut. Aber nicht nur das, ihr vermeintlicher Angreifer ist ein Gargoyle, der sie in Wirklichkeit vor einem Vampir gerettet hat. Und obwohl sie sich vor ihm fürchtet, soll er zukünftig ihr Beschützer sein. Je näher Phee dem verschlossenen Wächter kommt, desto deutlicher erkennt sie, dass viel mehr in ihm steckt als das Monster, für das sie ihn anfangs gehalten hat. Stattdessen drohen ihr Gefahren aus einer Richtung, mit der Phee gar nicht gerechnet hat …
Quelle: carlsen.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Schon seit fünf Minuten starrte er auf eine Gruppe junger Leute, die vor einem Kino standen, lachten und sich mit ausladenden Gesten unterhielten.

Das Cover finde ich gut gemacht, zwar schlicht, aber bei genauerem Hinsehen erkennt man sehr viele Details. Es verrät allerdings noch sehr wenig über die Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, allerdings gab es öfter komische Zeitsprünge. So war Phee in einem Satz im Gebäude um nächsten war es zwei Tage danach irgendwo anders. Das hat mich etwas gestört. Ansonsten mochte ich es, dass das Buch aus drei verschiedenen Perspektiven geschrieben ist und man somit noch mehr erfährt, als wenn man nur aus Phees Perspektive gelesen hätte.

Zu Beginn lernt man Phee kennen, die eigentlich ein ganz normales Leben führt, bis sie von einem Noc, einem Vampir, angegriffen wird und somit in ein neues Leben gezerrt wird.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, es wurde nicht lange was erklärt, sondern kurz erwähnt warum Phee in Prag ist und was sie da macht. Danach ging es auch schon los mit den magischen Wesen. Für mich war der Übergang gelungen und man erfährt auch recht schnell, was das alles für Wesen sind und wie das mit Phee zusammen hängt.

Phee fand ich ziemlich kindlich für ihr Alter. Sie hinterfragt viele Sachen nicht und macht sich insgesamt nicht wirklich viele Freunde. Ich fand sie als Charakter sehr unsympathisch. Durch ihre Art bringt sie immer wieder Menschen in Gefahr und sie hört auch auf niemanden.

Jaro ist schon länger an der Akademie und soll Phee einlernen und ihre Kräfte erwecken. Zuerst fand ich ihn sehr draufgängerisch, aber mit der Zeit wurde er mir immer sympathischer, da er sein wahres Gesicht gezeigt hat. Man merkt, dass ihm nicht alles so egal ist wie er immer tut und am Ende kam dann auch noch was raus, das mich für immer auf seine Seite gezogen hat. Ich denke er hat das Potential ein toller Mann zu werden.

Dann ist da noch Damian, der Gargoyle, der Phee zugeteilt wurde und sie beschützen soll. Ich fand ich wirklich super, sehr nett und doch auch stark, wenn es drauf ankommt. Manchmal kam er mir aber auch sehr unbeholfen und naiv vor, was seine ganze Gestalt und sein Auftreten etwas revidiert haben.

Die Geschichte selbst hat mich allerdings nicht so sehr beeindrucken können, das es dies in verschiedensten Ausführungen schon gab und sie somit keine Überraschungen bereithielt. Es war schnell klar, zwischen welchen Figuren sich eine Liebesgeschichte entwickeln würde und auch wer der Böse ist kam schnell durch. Die Idee mit den Gargoyles war so genial und man hätte hier so viel draus machen können, aber es wurde meiner Meinung nach sehr viel Potential verschenkt.

Das Setting hätte für mich auch überall sein können. Das Gefühl von Prag kam gar nicht bei mir an und es wurde einfach hin und wieder tschechisch geredet, das wars auch schon. Abgesehen davon, dass die Wahrzeichen ganz kurz in einem Nebensatz erwähnt wurden, aber nichtmal wirklich mit Namen, hätte es genauso gut in London, Amsterdam oder Wien spielen können. Wer schon einmal in Prag war weiß wie schön die Stadt ist und da hätte man mehr draus machen können.

Schlecht war das Buch auf keinen Fall, es war nett zu lesen, aber ich hätte mir einfach mehr gewunschen. Lange Zeit passiert auch nicht viel und man begleitet Phee bei Trainingsstunden und beim Shoppen. Nach dem 15. Mal rausschleichen um mit Damian zu reden wurde es mir dann auch schon zu viel, denn diese Treffen wurden nur sehr kurz, manchmal nur mit einem Satz beschrieben und hatten somit keinen Mehrwert für die Geschichte.

Erst in der zweiten Hälfte traten dann auch die Nocs, also die Vampir, mehr in Aktion und da wurde das Buch etwas spannender, aber es konnte das Ruder für mich nicht mehr rumreißen. Insgesamt hatte das Buch also sehr viel Potential, das nicht genutzt wurde. Ich hatte nie das Gefühl, dass irgendwas ein Geheimnis war und die Rollenverteilung war schnell klar. Das Ende fährt dann noch mit einem Cliffhanger auf, den ich jetzt ganz ok fand, aber dieser motiviert mich auch nicht unbedingt zum Weiterlesen.

Fazit:

Das Buch hätte so viel sein können, aber für mich war es einfach ein neues Jugendbuch, welches nach Schema F geschrieben wurde. Außerdem waren mir die meisten Charaktere nicht sympathisch und ich hätte mir mehr unerwartet Wendungen gewunschen. Das Buch war nicht schlecht, aber man kann noch mehr rausholen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2022

Zwischendurch zäh, sonst ganz gut

The Moment I Fell For You
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Inhalt:

Für einen kurzen Moment fühlt es sich an, als würde Dares Welt stillstehen. Als der Highschool-Footballspieler eines Abends seine Nachbarin Bay singen hört, löst ihre Stimme etwas in ihm aus, ...

Inhalt:

Für einen kurzen Moment fühlt es sich an, als würde Dares Welt stillstehen. Als der Highschool-Footballspieler eines Abends seine Nachbarin Bay singen hört, löst ihre Stimme etwas in ihm aus, das er noch nie gefühlt hat. Eigentlich kennt Dare seine Mitschülerin kaum: Die beiden bewegen sich nicht im gleichen Freundeskreis und Bay gehört ganz sicher nicht zu den begeisterten Fans, die Dare auf dem Football-Feld anfeuern. Doch nun gehen ihm Bays Stimme und die Gefühle, die sie in ihm auslöst, einfach nicht mehr aus dem Kopf. Und je mehr er über Bay erfährt, desto faszinierter ist Dare von ihr. Kurz vor dem Highschool-Abschluss bleibt ihm aber nicht viel Zeit, das Herz der Frau zu erobern, die seines so sehr berührt hat …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

„Wenn du dieses Baby in meinem Zimmer bekommst, verzeihe ich dir das nie.“

Das Cover spricht mich persönlich nicht unbedingt an, es sieht sehr kindisch aus und trifft meinen Geschmack nicht.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, einzig die komischen Zeitsprünge habe ich zu bemängeln. Diese waren schlecht gekennzeichnet und haben mich nur gestört, hier hätte ein Übergang oder wenigstens ein Absatz hingehört.

Zu Beginn lernt man Bay, „die Neue“, kennen. Sie ist eher unscheinbar und als der beliebte Dare plötzlich Kontakt zu ihr sucht, ist ihr das nicht geheuer. Aber er war von ihrem Gesang fasziniert und möchte sie besser kennen lernen.

Der Einstieg in das Buch hat mir unglaublich gut gefallen, denn Bay und Dare sind erwachsen und treffen sich zufällig am College wieder. Man weiß nicht, wieso sie sich nicht mögen und dann kommt der Sprung in die Vergangenheit. Zuerst dachte ich man liest nur ein paar Kapitel aus der Vergangenheit, damit man erfährt was damals passiert ist, aber das ganze Buch spielt an der Highschool. Damit habe ich nach dem Einstieg nicht gerechnet, aber ist ok.

Bay fand ich persönlich ziemlich anstrengend. Zuerst wollte sie Dare nciht näher kommen, dann wirft sie sich ihm an den Hals und dann will sie, dass ja niemand erfährt, dass sie irgendwas miteinander zu tun haben. Ich fand sie den Großteil des Buches unsympathisch und ihre Handlungen machten es nicht besser. Sie lügt ihre Mutter an und ihr Verhalten Dare gegenüber war auch nicht immer fein. Ich mochte sie einfach nicht.

Dare ist ein Schatz. Obwohl er fast das ganze Jahr allein lebt und wenn sein Vater zu Hause ist es nicht leicht hat, ist er doch anständig. Er sagt Bay genau was er will und dass er sich nicht stressen lässt, außerdem sind seine schulischen Leistungen ok und er verdient nebenbei etwas Geld indem er Autors repariert. Dare ist ein Überlebenskünstler und ich habe ihm ein bisschen Glück und Freude im Leben gewünscht.

Die Geschichte an sich fand ich ganz nett, aber zwischendurch gab es für mich persönlich einige Längen. Es passiert einfach nicht viel und einige Dinge wiederholen sich immer wieder. Bis zwischen Dare und Bay mehr passiert dauert es auch sehr lange, davor ist es ein ewiges Hin und Her.

Ich kann gar nicht viel über die Geschichte sagen, da sehr wenige hängen geblieben ist. Was ich aber mochte war Dare und wie er überlebt. Man erfährt einiges über seine familiären Verhältnisse und wie er mit all dem umging hat mir am besten gefallen. Ich habe immer darauf gewartet, dass Bay es herausfindet, aber da kam dann doch alles etwas anders als geplant.

Die Beziehung der beiden fand ich auch nicht gut. Dare ist komplett in sie verschossen und würde alles für sie machen und von Bay kommt eher wenig. Sie will alles geheim halten und ich hatte nicht wirklich das Gefühl, als würde sie ihn so sehr mögen wie er sie. Außer wenn es um Sex geht, denn da wollte sie unbedingt mit ihm schlafen. Ich fand die Beziehung einfach sehr einseitig, Dare hat sich viel mehr ins Zeug gelegt.

Gegen Ende gibts noch ein großes Drama und ich dachte lange, dass ich wüsste, was passueren würde, aber es kam dann doch anders, was mich positiv überrascht hat. Hier haben beide Charaktere unüberlegt gehandelt, doch ich verstand auch beide Seiten. Ich verstand die Intention von Bay und auch die Gefühle von Dare, aber er hat diesen Gefühlen auf dem falschen Weg Luft gemacht. Trotzdem hat mir das Ende echt gut gefallen, denn das Drama wirkte nicht gekünstelt. Ob ich die nächsten Teile lesen werde weiß ich allerdings noch nicht.

Fazit:

Ich weiß gar nicht, was ich erwartet habe, aber das Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen. Ich fand es ok, aber Bay mochte ich nicht und es passierte auch nicht viel. Das Ende allerdings hat mir gut gefallen und es gibt auch einen Cliffhanger, allerdings weiß ich nicht, ob ich weiter lesen werde. Von mir gibt es drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.11.2022

Kurzweilig

Caitlyn Young - Vampirseele
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Inhalt:

Als die Privatdetektivin Caitlyn einen Routineauftrag annimmt, ahnt sie nicht, auf was sie sich einlässt. Statt einen untreuen Ehemann auf frischer Tat zu ertappen, stolpert sie in eine Welt jenseits ...

Inhalt:

Als die Privatdetektivin Caitlyn einen Routineauftrag annimmt, ahnt sie nicht, auf was sie sich einlässt. Statt einen untreuen Ehemann auf frischer Tat zu ertappen, stolpert sie in eine Welt jenseits ihrer Vorstellungskraft. Nicht nur, dass Jonathan Green ihr Herz durcheinanderbringt, obwohl sie eigentlich auf ihn angesetzt ist. Nein, auf einmal wird Cait auch noch von einem mächtigen Vampir gejagt, der ein unerklärliches Interesse an ihr zeigt. Bald hat sie nur ein Ziel: überleben um jeden Preis. Humorvoll, spannend und mit einem gehörigen Schuss Romantik – Vampire zum Verlieben! „Caitlyn Young – Vampirseele“ ist eine Neuauflage des Titels „Vampire, die bellen, beißen nicht“
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Heutzutage bekommt man an jeder Ecke einen „Coffee to go“.

Das Cover finde ich unglaublich schön und es ist auch düster, wie die Geschichte an sich auch. Daher finde ich, dass das Cover echt gut passt.

Der Schreibstil der Autorin war gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Caitlyn, wodurch man sie besser kennen lernt. Anders wären einige Dinge in dem Buch auch nicht so gut möglich gewesen zu beschreiben. Ich fands gut, dass auch etwas brutalere Szenen beschrieben wurden und nicht nur angedeutet.

Zu Beginn lernt man die Privatedetektivin Caitlyn kennen, die mit einem neuen Fall beauftragt wird. Dass dieser nicht so läuft wie sie will ahnt sie dort noch nicht und auch nicht, dass sie bald in die Welt des Übernatürlichen hineingezogen wird.

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen, da es gleich mal recht witzig beginnt und der Leser somit sofort Sympathie für Caitlyn aufbringen kann. Man lernt dann auch gleich mal die beiden Hauptfiguren kennen. Aber bereits hier ging mir alles etwas zu flott, das kann natürlich daran liegen, dass das Buch recht kurz ist und am Beginn nicht so viel Zeit für Erklärungen verschwendet werden wollte, also las ich einfach weiter, da mir die Geschichte doch gefiel.

Cairlyn ist die Hauptperson in dem Buch und obwohl von ihrem Chef immer wieder beuteurt wurde, dass sie grandiose Arbeitet leistet kam es mir nicht so vor. Immer wieder wurde sie von Mr Green, dem Typ, den sie beschatten soll, entdeckt und hat auch keine Anstalten gemacht, das zu ändern. Also ganz professionel wirkte sie auf mich nicht. Abgesehen davon tat sie zwar taff, aber in brenzligen Situationen wurde sie mehr ängstlich, was sie aber nur menschlich gemacht hat. Insgesamt mochte ich ihren Charakter, wenn er auch etwas mehr Tiefe vertragen hätte. Aber nochmal, das Buch ist sehr kurz und es liegt wohl daran.

Jonathan Green ist das Subjekt, welches Caitlyn beobachten soll und er ist ein wirklich charmanter Kerl. Er ist die Art Mann, der sich vor ein Auto werfen würde, um eine andere Person zu retten, was er in dem Buch mehr als einmal beweist. Außer seinem Heldensyndrom kann ich nicht viel über ihn sagen, da man sehr wenig aus seinem Privatleben und seinen Hobbies erfährt, was ich schade finde, da er interessant war.

Das Buch ist sehr kurz und die Handlung geht daher recht schnell voran. Ich liebe ja generell Vampirgeschichten, hier waren mir die Vampire aber fast schon zu brav. Man hat es im Buch nur mit wenigen Vampiren direkt zu tun, hin und wieder gibt es echt tolle Kämpfe, und am Ende gibt es sogar noch einen tollen Kampf im Wald, den ich aber nicht spoilern will. Caitlyn passt sich sehr schnell an, als sie erfährt, dass es Vampire gibt, was ich gar nicht unlogisch finde, da Vampire einen Reiz auf uns ausüben. In allen möglichen Filmen und Büchern sind Menschen von diesen Kreaturen fasziniert und daher verstehe ich Caitlyn total, dass sie nicht schreiend weg läuft.

Die Liebesgeschichte selbst ging mir etwas zu schnell. Dass Jonathan noch verheiratet ist fand ich ok, denn er war gerade mitten in der Scheidung, aber ich konnte bei ihm und Caitlyn die Gefühle nicht nachvollziehen. Sie verbringen zwar einiges an Zeit zusammen, aber der Funke wollte nicht so richtig überspringen, daher war die Liebesgeschichte für mich eben da, aber jetzt kein Highlight.

Wie man schon im Klappentext liest hat es ein Vampir auf Caitlyn abgesehen und auch wenn die Gründe zuerst offensichtlich erscheinen ändert sich das im Laufe des Buches und ich fand die Idee wirklich toll. Alerdings hab ich ein paar Sachen zuerst gar nicht gecheckt, ob es jetzt zu wenig beschrieben war, oder ich einfach aufmerksamer hätte lesen müssen kann ich nicht sagen, aber mir ging erst am Ende ein Licht auf, als alles nochmal erklärt wurde. Ich glaube, dass die Geschichte mehr Raum gebraucht hätte und mehr Erklärungen um sich völlig zu entfalten. Kurze Bücher sind an sich kein Problem für mich, aber hier gingen mir einige Dinge zu schnell und andere hatten zu wenige Erklärungen.

Fazit:

Für mich war das Buch eine nette, kurzweilige Unterhaltung, der es manchmal an Tiefe fehlte. Ich hatte Spaß beim Lesen und auch wenn mir nicht alles sofort klar war, wurde es am Ende doch nochmal erklärt, sodass auch ich es verstanden habe. Manche Dinge waren recht unlogisch, wie die schlafende Mutter, die sich alles einreden lässt und einfach ja und Amend dazu sagt, aber abgesehen davon war das Buch gut. Ich würde es nicht als Highlight bezeichnen, da die Geschichte einfach mehr Raum gebraucht hätte, aber es war gut zu lesen. Ich vergebe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Kommt nicht an Band eins ran

Mister Forever
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Inhalt:

Charmant, sexy und unwiderstehlich!

Toby Jenner ist der Programmierer der erfolgreichsten Dating-App. Aber so gut er darin ist, den perfekten Partner für andere zu finden, er selbst hat in der ...

Inhalt:

Charmant, sexy und unwiderstehlich!

Toby Jenner ist der Programmierer der erfolgreichsten Dating-App. Aber so gut er darin ist, den perfekten Partner für andere zu finden, er selbst hat in der Liebe kein Glück. Doch dann matcht seine App ihn mit Joanna Cassidy ― und es passiert, was er nie erwartet hätte: Schon während des ersten Gesprächs fühlt er sich zu Joanna hingezogen, und schnell haben beide das Gefühl, den Richtigen gefunden zu haben. Wie kann es dann aber sein, dass Toby bei einer Überprüfung seiner Berechnung herausfindet, dass eine Beziehung mit Joanna nicht funktionieren wird?
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Wir alle möchten wegen etwas Großartigem in Erinnerung bleiben.

Das Cover ist wieder genial! Ich liebe ale Cover dieser Reihe, weil Kerl im Anzug, ohne Gesicht und dann noch die Stadt. Echt genial und wunderschön.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut und leicht zu lesen. Oftmals musste ich echt lachen, also das hat die Autorin geschafft. Man liest das Buch aus Tobys Sicht in der Ich-Perspektive.

Zu Beginn lernt man Toby kennen, den Entwickler hinter einer Dating-App, nur dass er selbst noch kein Glück hatte. Doch dann lernt er Joanna kennen, zu der er sich sofort hinzugefühlen fühlt. Nur sagt seine App was anderes.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, man trifft bekannte Figuren wieder und Toby selbst ist sowieso klasse. Ich glaube die ersten beiden Bücher waren aus Sicht der Damen geschrieben, wenn ich mich nicht irre, aber hier passt es richtig gut, dass man aus Tobys Sicht liest. Ich muss gestehen, dass ich mit den Klappentext gar nicht durchgelesen habe, da mir die ersten beiden Teile schon super gefallen haben, also habe ich mich von dem Buch überraschen lassen.

Toby ist klasse. Ich mochte wirklich alles an ihm, außer vielleicht seine Fixiertheit auf seine App. Er vertraut dieser mehr als seinen richtigen Gefühlen und ist fest davon überzeugt, dass ein Paar nicht zusammen bleiben kann, wenn der Prozentsatz in der App nicht stimmt. Obwohl er selber merkt, dass er sich zu Joanna hingezogen fühlt ist er trotzdem der Meinung, dass das nichts wird. Ich weiß, dass man als Entwickler fest von seinem Produkt überzeugt ist, ich bin selbst Softwareentwicklerin, aber man sollte einem Computer doch nicht so sehr vertrauen. Abgesehen davon war er super witzig und seine Aussagen haben mich zum Lachen gebracht.

Joanna hingegen war mir bis zum Ende unsympathisch. Sie ist unentschlossen, sprunghaft, nicht immer ehrlich und hält Toby unnötig lange hin. Ich verstehe, dass sie sich erst über alles klar werden muss, aber ich fand ihr Verhalten einfach nicht ok und auch sonst konnte ich mich nicht mit ihr anfreunden.

Erwähnt gehört unbedingt die KI in Joannas Wohnung, Jeeves. Ich liebe Science Fiction mit künstlichen Intelligenzen, hier war es zwar witzig, aber doch auch sehr unrealistisch. Jeeves kam mir mehr wie ein Mensch vor als eine KI und das ist in der aktuellen Zeit in diesem Ausmaß noch nicht möglich. Auérdem hat er Gefühle gezeigt, Mitgefühl, einen Beschützerinstinkt und das passte irgendwie nicht zu dem Buch. Klar, es gab sehr lustige Momente aber trotzdem war es doch sehr überzogen.

Die Liebesgeschichte war leider auch nicht mein Fall. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und trotzdem wollen sie es als Freunde probieren, wohnen aber zusammen und es fühlte sich nicht richtig an. Toby vertraut nur seiner App und Joanna ist weder ehrlich noch will sie sich ihre Gefühle eingestehen. Dass ihre ganze Zusammenarbeit auf Tobys Hackerfähigkeiten basiert ist ok, aber er wirkte schon zu über drüber. So als könne er alles hacken was er will.

Das Ende strotzt nur so vor Drama, Jeeves ist irgendwie ein Held, Joanna ist endlich ehrlich und Toby setzt sich mit seinem Algorithmus auseinander. Es war mir insgesamt etwas zu viel und alles mit Joanna und ihrer Familie fand ich sowieso etwas zu übertrieben. Leider kommt dieser Teil bei Weitem nicht mehr an Band eins heran, der echt ein Highlight war.

Fazit:

Leider konnte mich dieser Teil nicht mehr so überzeugen. Es war witzig und ich mochte Toby wirklich sehr, aber Joanna war mir unsympathisch und es war alles zu viel. Die KI die alles kann, Toby, der der perfekte Hacker ist und nie erwischt wird, Joanna und ihre Lügen über ihre Familie. Das Buch wollte zu viel sein und konnte mich daher nicht ganz abholen. Ich vergebe 3 Sterne.

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