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Veröffentlicht am 15.02.2023

Interessante Biographie die einige Fragen offen lässt

Was du nicht siehst
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Triggerwarnung: Alkohol- und Drogenmissbrauch, Missbrauch, Suizid, selbstverletztendes Verhalten, Gewalt, Essstörungen

Vielleicht kennt der eine oder andere Blogger die Autorin von Instagram selbst und ...

Triggerwarnung: Alkohol- und Drogenmissbrauch, Missbrauch, Suizid, selbstverletztendes Verhalten, Gewalt, Essstörungen

Vielleicht kennt der eine oder andere Blogger die Autorin von Instagram selbst und war bereits auf ihrem Profil gewesen, wo uns ein hübsches Mädchen entgegenblickt, die auf den ersten Blick all das zu haben scheint, was der eine oder andere unter uns ebenfalls begehrt.
Was jedoch nicht zu sehen ist, ist ein Blick hinter die Fassade. Was in dem Menschen, der uns von den Fotos entgegen blickt denkt, was er fühlt oder was er oder sie alles in Kauf genommen hat, um dorthin zu gelangen.

Genau darum geht es in diesem Buch.
Franziska beschreibt hierbei ihre Vergangenheit und welche Hürden und Tiefschläge sie durchlaufen hat. Dabei zeigt sie nicht nur, was für eine starke Frau sie dadurch geworden ist, sondern deckt auch die Missstände in psychischen Einrichtungen auf, die dem einen oder anderen so nicht bewusst sind.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, da gezeigt wird, was sich hinter dem Menschen und den Fotos verbirgt. Auch wenn der Inhalt des Buches eher die Vergangenheit und den Start des SocialMedia-Accounts wiederspiegelt, hätte ich mir auch gern hier etwas mehr Einblicke gewünscht.
Wer ist das Mädchen hinter den Fotos heute? Welchen Preis hat sie für den Erfolg zahlen müssen? Welche Schattenseiten bergen das Leben als Influencer/Blogger? Welche Erkenntnisse hat sie gewonnen und was hat sich für sie selbst verändert? Wie lebt sie heute mit ihrer Erkrankung? Wo sieht sie selbst Punkte, an denen sie arbeiten/ansetzen sollte?

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Veröffentlicht am 30.01.2023

Interessante Geschichte, die noch mehr Kick benötigt

Mystery Files - Wächter des Feuers
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Die Geschichte beginnt ganz sachte mit dem Kennenlernen von Penny, die einmal Journalistin werden möchte, und Jillian, deren Tante eine berühmte Schriftstellerin ist.
Gleich zu Beginn freunden sich die ...

Die Geschichte beginnt ganz sachte mit dem Kennenlernen von Penny, die einmal Journalistin werden möchte, und Jillian, deren Tante eine berühmte Schriftstellerin ist.
Gleich zu Beginn freunden sich die beiden an und teilen einige ihre Sorgen und Ängste miteinander. Als Jillian eines nachts das Leuchten des Leuchtturms sieht, möchte sie dessen Ursache auf den Grund gehen. Wohl bedacht, dass sich viele verschiedene Mythen darum ranken und die Entdeckung eventuell gefährlich sein könnte.

Mir persönlich hat die Entwicklung zwischen Jillian und Penny sehr gut gefallen. Zumal beide sich von Beginn an sympathisch waren und eine die andere aufgrund von Neugier und Unternehmungsdrang immer gefordert hat.

Auch den Spannungsaufbau fand ich super gelungen. Denn es wurden nicht nur die verschiedenen Mythen näher beleuchtet, sondern auch die Fantasie der beiden Mädchen wunderbar beschrieben. Dadurch hat der Leser verschiedene Eindrücke erhalten und auch die eigene Fantasie über die Hintergründe des Feuers wird beim Lesen angeregt.
Ebenfalls fand ich es super dargestellt, dass nicht gleich beim ersten Versuch das Ziel erreicht wurde, sondern hierzu mehrere Anläufe notwendig waren, um der Lösung des Rätsels näher zu kommen und diese zu erhalten.

Dennoch hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle gewünscht, dass sich für das Beschreiben der Umgebung und der Situation etwas mehr Zeit genommen wird. Dadurch wirkte manches so abgehackt und es entstand bei mir kein richtiges Bild.
Auch fand ich die Auflösung relativ schnell abgehandelt. Darunter die Begegnung mit der Ursache für das Feuer und den Hintergründen, wie es dazu kam.

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Veröffentlicht am 14.11.2022

Am Ende kommt es anders, als man denkt

Die Tante
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Die Geschichte beginnt mit dem eigentlichen Geschehen selbst, was den Leser darauf vorbereitet, was ihn auf den folgenden Seiten erwarten wird. Danach wird die Story nach und nach aufgebaut und man erfährt ...

Die Geschichte beginnt mit dem eigentlichen Geschehen selbst, was den Leser darauf vorbereitet, was ihn auf den folgenden Seiten erwarten wird. Danach wird die Story nach und nach aufgebaut und man erfährt mehr über die Hinter- und Beweggründe für Skye und ihre plötzliche Flucht vor ihrem Mann und warum sie so handelt.
Nach dem Eintreffen der fünf Freunde wird schnell klar, dass jeder etwas zu verbergen hat und die Spannung baut sich immer weiter auf. Nachdem es ein weiteres Opfer gibt, scheint sich die Geschichte zu drehen und der Leser wird selbst zum Detektiv…

Die einzelnen Handlungen werden aus den verschiedenen Perspektiven aller Charakteren beschrieben und erzählt. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da dadurch die einzelnen Szenen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und ich dadurch motiviert wurde, selbst mitzuraten, wer dahintersteckt.

Doch auch nach der „Befreiung“ aus der Hütte stoppt die Geschichte nicht einfach, sondern geht dann noch weiter. An dieser Stelle habe ich mich gefragt, warum der Roman so in die Länge gezogen wird.
Nachdem weitere seltsame Vorkommnisse auftauchen, wurde mir (und bestimmt auch anderen Lesern) sehr schnell klar warum.

Wer das Buch ebenfalls lesen mag, so viel kann ich vorab verraten: Es kommt ganz anders, als gedacht und genau das fand ich an diesem Buch wahnsinnig gut – auch wenn mir die Auflösung nicht ganz so gefallen hat.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Hat mich leider nicht erreicht

Alle Farben des Regens
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Wer die Bücher von Jessica Winter kennt weiß, dass ihre Charaktere immer eine ganz besondere Vergangenheit haben, welche geprägt ist von einigen Schattenseiten. So auch in diesem Buch, wo es um Kasey und ...

Wer die Bücher von Jessica Winter kennt weiß, dass ihre Charaktere immer eine ganz besondere Vergangenheit haben, welche geprägt ist von einigen Schattenseiten. So auch in diesem Buch, wo es um Kasey und Arya geht, die sich beide von Kindesbeinen an kennen und aufgrund von Schicksalsschlägen den Kontakt zueinander ‚verlieren‘.
Erst als Kasey aufgrund eines neuen Tiefschlags in die alte Heimat zurückkehrt, begegnen sich beide wieder und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Eigentlich mag ich die Bücher der Autorin sehr gerne, jedoch konnte mich dieses nicht so sehr begeistern.
Die Geschichte beginnt mit dem Verlust der Mutter von zwei Kleinkindern. Mir ging es hier irgendwie zu schnell, dass alle Beteiligten darüber hinweggekommen sind und ihr Leben ‚normal‘ weiterführen. Klar, kommt der plötzlich alleinstehende Vater oftmals an seine Grenzen, aber wirklich Trauer ist nicht ersichtlich.
Gleiches gilt für die Liebesbeziehung zwischen den beiden Protagonisten. Hier wird sich nicht wirklich Zeit genommen, sich neu kennenzulernen und den anderen zu entdecken. Eher hatte ich das Gefühl, dass es nur ein Fingerschnippen bedurfte und schon war alles da.
Leider war mir auch am Ende viel zu viel Dramatik, was die Geschichte zwar beschleunigt hat, bei mir jedoch eher zu konstruiert wirkte und deshalb zu rundgelutscht.
Dennoch möchte man unbedingt erfahren, wie es weitergeht und welche Hürden die beiden noch zu meistern haben. Durch die Rückblicke in die Vergangenheit lernen wir auch mehr über deren Beweggründe und Interessen kennen.
Was mir ebenfalls sehr gefallen hat, war der Schreibstil selbst. Die Autorin es schafft es, mit wenigen Worten eine eigene Welt zu kreieren, bei der man gut und gern eintaucht und dessen Handlungsorte wunderbar beschrieben sind.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Das Buch konnte mich leider nicht begeistern

Das Haus meiner Schwester
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Glaubt ihr alles was ihr auf Instagram seht?
Dieses Buch ist ein weiteres Beispiel dafür, es besser nicht zu tun. Denn was hier gezeigt wird, ist das Leben von Margo, die scheinbar im Märchenland lebt ...

Glaubt ihr alles was ihr auf Instagram seht?
Dieses Buch ist ein weiteres Beispiel dafür, es besser nicht zu tun. Denn was hier gezeigt wird, ist das Leben von Margo, die scheinbar im Märchenland lebt und alles hat, was man sich nur vorstellen kann. Das lässt sie zumindest ihre Follower und ihre Schwester glauben, welche eines Tages eine Einladung erhält und dieser nachkommt.
Wenn das mal gut geht….

Die Geschehnisse beginnen zunächst recht ruhig, sodass der Leser zunächst alles kennenlernen kann: die Welt, die Figuren und deren Beziehungen zueinander und die jeweiligen Lebensumstände. Doch schnell gerät Danielle in die Fänge von Ed und genau das ist der Punkt, wo es so richtig spannend wird und man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.
Gerade als die Geschichte ihren Höhepunkt erreicht, schwenkt die Sichtweise und man erfährt alles bis zu diesem Zeitpunkt aus der Sicht von Margo, bevor beide Perspektiven am Ende zu einer Story zusammenwachsen.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, wobei es ein paar Punkte gibt, die ich nicht recht nachvollziehen konnte. Darunter einige der Handlungen oder Entscheidungen, die die beiden Schwestern betreffen. Auch die zwei Antagonisten wirkten etwas konstruiert und ich habe mich an der einen oder anderen Stelle gefragt, warum man ‚absichtlich‘ in gewisse Fallen läuft.
Leider muss ich auch gestehen, dass mich der Aufbau der Geschichte sehr an eine andere Reihe erinnert hat, wodurch ich mich kurzfristig in diese Bücher zurückversetzt fühlte.

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