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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2025

Spannend und gruselig!

INSEL DER PUPPEN
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Inhalt:
Weit im Süden der heutigen Mexiko-Stadt, in einem Gebiet aus unzähligen Wasseradern und Inseln, liegt die Isla de las Muñecas – ein kleines Stück Land, in dessen Bäumen hunderte verstümmelter ...

Inhalt:
Weit im Süden der heutigen Mexiko-Stadt, in einem Gebiet aus unzähligen Wasseradern und Inseln, liegt die Isla de las Muñecas – ein kleines Stück Land, in dessen Bäumen hunderte verstümmelter Spielzeugpuppen hängen. Ein Team junger Dokumentarfilmer wird während ihrer Dreharbeiten auf der Insel Zeuge eines brutalen Mordes. Schnell sorgen Angst und Paranoia dafür, dass sich die jungen Leute gegeneinander wenden – und das, obwohl sie in der vielleicht längsten Nacht ihres Lebens von einem unbekannten Killer gejagt werden…

Meine Meinung:
Insel der Puppen ist zwar Band 4 der Reihe „Die beängstigendsten Orte der Welt“, aber da alle Bände der Reihe für sich abgeschlossen sind, kann man problemlos auch mit diesem hier starten. Was ich auch tat.
Jeremy Bates hat einen sehr flüssigen sowie einfach gehaltenen Schreibstil und oft auch etwas trashig (im besten Sinne des Wortes), was mich während des Lesens stark an Richard Laymon erinnerte. Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen, da die Geschichte wirklich spannend erzählt wurde und ich mich auch wirklich so manches Mal gruseln konnte. Die stereotypischen Charaktere muss man mögen.
Was mich arg gestört hat, waren die unzähligen Rechtschreibfehler.

Fazit:
Eine spannende und gruselige Geschichte, die ich vor allem Fans von Richard Laymon empfehlen würde.

Meine Bewertung:
3,5/ 5 Sterne

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2025

Spannende Fortsetzung, die ihre Längen hatte

Ever & After, Band 2: Die dunkle Hochzeit (Knisternde Märchen-Fantasy der SPIEGEL-Bestsellerautorin Stella Tack)
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Inhalt:
Mit einem einzigen Kuss hat Rain alles verloren, was ihr lieb und teuer ist. Seit der Prinz aus dem Grab auferstanden ist, stürzt seine Magie das Land ins Chaos. Rain versucht verzweifelt, ihrem ...

Inhalt:
Mit einem einzigen Kuss hat Rain alles verloren, was ihr lieb und teuer ist. Seit der Prinz aus dem Grab auferstanden ist, stürzt seine Magie das Land ins Chaos. Rain versucht verzweifelt, ihrem düsteren Schicksal zu entkommen. Denn als Schneewittchen-Erbin soll sie den Prinzen heiraten und damit die Prophezeiung erfüllen, die allen den Untergang bringt. Ihr letzter Ausweg: ein Deal mit Rumpelstilzchen. Doch einer Märchenfigur zu vertrauen, ist genauso gefährlich, wie sich in eine zu verlieben.

Meine Meinung:
Da es sich hierbei um eine Reihenfortsetzung handelt und der erste Band mit einem mega Cliffhanger endete, muss ich unbedingt empfehlen, den Vorgängerband vorher zu lesen, bevor man hierzu greift.
Stella Tack hat einen sehr humorvollen und lebendigen Schreibstil, der einfach Spaß macht. Die Protagonisten werden einem dadurch viel näher gebracht und ich mochte die meisten Charaktere sehr gerne. Selbst „die Bösen“ hatten ihren eigenen Witz.
Die Abenteuer, die Rain und ihre Mitstreiter während des Fortlaufs der Geschichte erleben, waren spannend und teilweise auch sehr brutal. Leider haben sich speziell die Kampfszenen manchmal sehr gezogen und mit seinen 700 Seiten ist dieses Buch auch wirklich kein Leichtgewicht.
Da es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt, empfand ich die spicy scenes als unangebracht. Generell lese ich so etwas nicht so gerne und deshalb hatte ich ja extra zu einem Jugendbuch gegriffen.
Trotz meiner Kritik möchte ich unbedingt Band 3 lesen, da auch der zweite Band dieser Trilogie wieder mit einem Cliffhanger endete.

Fazit:
Spannende Fortsetzung, die sich leider teilweise etwas zog und die ich nur bedingt für Jugendliche empfehlen würde.

Meine Bewertung:
3,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.10.2024

Verschwörungstheorien und die katholischen Kirche

Die Spur der Ratten
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Inhalt:
Ulrich Faßmann, charismatischer Selfmade-Millionär und leidenschaftlicher Schatzsucher aus Leipzig, stößt bei seinen Recherchen auf ein uraltes Dokument. Es weist auf ein verschollenes Schiff mit ...

Inhalt:
Ulrich Faßmann, charismatischer Selfmade-Millionär und leidenschaftlicher Schatzsucher aus Leipzig, stößt bei seinen Recherchen auf ein uraltes Dokument. Es weist auf ein verschollenes Schiff mit einem milliardenschweren Schatz hin. Viele versuchten bislang, das Wrack zu finden, doch einige bezahlten die Suche mit ihrem Leben, während andere auf rätselhafte Weise spurlos verschwanden.
Gemeinsam mit seinem Partner Wilhelm von Berg, einem alten erfahrenen Seemann, macht er sich dennoch auf die Suche. Beide ahnen nicht, dass sie dabei ins Visier des Geheimdienstes der katholischen Kirche und einer skrupellosen Organisation ehemaliger NS-Funktionäre geraten, die vor nichts zurückschrecken, um ihr dunkles Geheimnis zu bewahren. Käme die Wahrheit ans Licht, müssten bedeutende Teile der jüngeren Geschichte neu geschrieben werden. Eine Jagd auf Leben und Tod über mehrere Kontinente beginnt, bei der die Grenzen zwischen Jäger und Gejagtem zunehmend verschwimmen.

Meine Meinung:
Auch wenn es sich hierbei um eine fiktive Geschichte handelt, hat der Autor eine Menge an Hintergrundinformationen eingestreut. Hut ab für die detaillierte Recherche.
Der Beginn des Buches war sehr spannend und gerade die Schatzsuche von Ulrich und Wilhelm und der Piratenüberfall (kein Spoiler, denn ganz zu Anfang der Geschichte) waren für mich sehr interessant und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Im weiteren Verlauf zog sich die Geschichte mit ihren fast 600 Seiten dann leider etwas und hier und da hätte man sich ein paar Passagen der Spannung wegen kürzen können.

Zudem konnte ich die Beziehung von Ulrich und seiner getrenntlebenden Frau Anja in keiner Weise nachvollziehen. Hier fehlte der sogenannte Funke zwischen den beiden. Der Umgang miteinander wurde sehr kühl und distanziert dargestellt (so wie die ganze Geschichte). Diesen Teil der Story hätte man meiner Meinung einfach weglassen sollen um den Lesefluss nicht zu stören. Die Liebesbeziehung war sozusagen cringe

Fazit:
Wer gerne Verschwörungstheorien über/ mit der katholischen Kirche liest, der wird hier richtig sein.

Meine Bewertung:
3,5/ 5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.06.2024

Ein feministischer düsterer Roman

Böse Mädchen sterben nicht
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Inhalt:
Drei Frauen, drei Storys und ein albtraumhafter Plan: Celia wacht in einem Haus auf, das nicht ihr eigenes ist. Dennoch behauptet ein ihr unbekanntes kleines Mädchen, ihre Tochter zu sein. Und ...

Inhalt:
Drei Frauen, drei Storys und ein albtraumhafter Plan: Celia wacht in einem Haus auf, das nicht ihr eigenes ist. Dennoch behauptet ein ihr unbekanntes kleines Mädchen, ihre Tochter zu sein. Und dann ist da noch der unheimliche Kerl, der so tut, als wäre er Celias Ehemann... Allie wollte eigentlich einen Wochenendausflug mit Freunden machen – doch landet sie in einer abgelegenen Hütte im Wald, wo ein Szenario aus einem Horrorschocker sie erwartet... Um zu ihrer Tochter zurückzukehren, muss Maggie in einem tödlichen Spiel um ihr Leben kämpfen. Was ist stärker? Ihr Gewissen oder ihr Überlebensinstinkt?
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Meine Meinung:
Die Storys der drei Frauen werden hintereinander, zunächst eigenständig, geschildert.
Nach der zweiten Erzählung war mir dann in etwa klar, worauf das Ganze hinauslaufen wird. An dieser Stelle kann ich leider nicht viel mehr sagen um nicht zu spoilern.
Jede düstere Geschichte an sich war recht interessant und sehr flüssig erzählt – Christina Henry hat es halt drauf 😉
Als die drei Handlungsstränge der Hauptprotagonistinnen am Ende zusammengeführt wurden, hatte ich auch endlich richtig Spaß an dem Buch, vor allem, weil mir die feministische Message sehr gefallen hat. Aber bis dahin hatte der Roman so einige Längen.
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Fazit:
Ein feministischer Roman, der leider bis zum Finale seine Längen hatte.
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Meine Bewertung:
3,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.05.2023

Jugendbuch mit Horror/Thriller Elementen

Weißes Feuer
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Inhalt:
Die 16-jährige Marigold leidet unter einem Trauma, doch der Umzug könnte der Neuanfang sein, den sie braucht.
Mit der gesamten Familie zieht sie in ein Haus im schwarzen Viertel von Cedarville ...

Inhalt:
Die 16-jährige Marigold leidet unter einem Trauma, doch der Umzug könnte der Neuanfang sein, den sie braucht.
Mit der gesamten Familie zieht sie in ein Haus im schwarzen Viertel von Cedarville im Mittleren Westen.
Doch das tolle Bilderbuchhaus wird von den Nachbarn misstrauisch beäugt und hat seine Geheimnisse: Schränke öffnen sich von selbst, Geschirr verschwindet und in den Wänden hört man ein gespenstisches Flüstern.
Was aber noch viel unheimlicher ist: Maris kleine Stiefschwester redet dauernd mit etwas, das nur sie sehen kann. Und es will, dass Mari aus dem Haus verschwindet.
Nun ja, vor Geistern davonlaufen ist albern, die gibt es ja nicht, oder?
Doch Mari erwartet eine Wahrheit, die viel grausamer ist.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus der Sicht von Marigold, der Teenangertochter der Patchworkfamilie, erzählt. Zu Beginn fand ich diese Erzählweise noch recht erfrischend, im weiteren Verlauf jedoch empfand ich Mari´s Art teilweise als anstrengend und auch ihre Fixierung auf Cannabis war nicht ganz so mein Fall. Weiterhin konnte ich das Verhalten des Teenagers oft nicht nachvollziehen, jedoch bin ich nun mal schon lange aus diesem Alter raus und daher ist es wahrscheinlich ganz natürlich, dass man als erwachsene Person beim widersprüchlichen Verhalten eines Teenagers nur den Kopf schütteln möchte 😃

Die Darstellung der Patchworkfamilie, insbesondere was Spannungen und Probleme betrifft, war größtenteils authentisch.
Besonders gerne habe ich zudem die Szenen von Mari und Sammy, ihrem jüngeren Bruder, gelesen. Für mich war das die liebevollste Beziehung in dieser Geschichte.

Zwar gab es von Beginn an viele mystische Elemente, richtig gruselig wurde es aber erst in der zweiten Hälfte des Buches.
Das Ende und die Auflösung konnten mich glücklicherweise überraschen, weshalb mich dies mit der Geschichte versöhnt hat. Meine liebste Spukhausgeschichte ist sie aber leider nicht geworden.

Meine Bewertung:
3,5/ 5 Sterne

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