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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2023

gemischte Gefühle

Zeiten der Langeweile
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Der Klappentext von " Zeiten der Langeweile" hat mich aufgrund der Thematik sehr angesprochen.

Mila schreibt an ihrer Doktorarbeit und beschließt aufgrund dessen, sich komplett aus der digaitalen Welt ...

Der Klappentext von " Zeiten der Langeweile" hat mich aufgrund der Thematik sehr angesprochen.

Mila schreibt an ihrer Doktorarbeit und beschließt aufgrund dessen, sich komplett aus der digaitalen Welt zu verabschieden. Dies hört sich leichter an als es ist, heute gehört so vieles zur digitalen Welt, das ein Ausstieg der Vereinsamung des Individuums gleicht. Um aus der digitalen Welt auszusteigen braucht es mehr als Accounts zu löschen. Dies bemerkt auch die Protagonistin schmerzlich.
Was sich laut Klappentext wie eine Reise zum Ich anhörte verliert leider durch die eintönigen Gedanken von Mila, die sich nur um sich dreht an Relevanz.

Im Verlauf des uches tauscht Mila alte Ängste gegen Neue und ihr wird bewusst, wie schwierig ein Leben sowohl mit als auch ohne digitale Teilnahme in der Gesellschaft ist.

Aufgrund der vielen IT Fachtermina bin ich leider des öfteren im Lesefluss gestört worden, eine andere Erläuterung wäre mir lieber gewesen.
Das Ende war für mich enttäuschend. Auch wenn es von der Thematik her ein wichtiges Buch ist konnte es mich nicht gänzlich überzeugen.

Veröffentlicht am 07.06.2023

mit Längen

Wolfskinder
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Vera Buck hat mit " Wolfskinder" ihren ersten Thriller veröffentlicht.

Die Leseprobe konnte mich von anfang sehr fesseln, um so mehr war ich dann vom gesamten Umsetzung des Buches leicht enttäuscht.

Smilla ...

Vera Buck hat mit " Wolfskinder" ihren ersten Thriller veröffentlicht.

Die Leseprobe konnte mich von anfang sehr fesseln, um so mehr war ich dann vom gesamten Umsetzung des Buches leicht enttäuscht.

Smilla hat ihre Freundin vor 10 Jahren nach einer Entführung verloren, dch bei dieser einen verschwunden leibt es nicht in dem kleinen Dorf-es verschwinden immer wieder Frauen. Dies lässt Smilla, die mittlerweile als Volontärin arbeitet keine Ruhe und sie kehrt ins Dorf des Geschehens zurück. Die Dorfbewohner allesamt zurückhaltend, wenn nicht gar ablehnend.

Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven und somit auch Personen erzählt, so dass einiges an Namen bewältigt werden muss. Die Spannung und die Atmosphäre sind zu beginn phantastisch, leider lässt dies im Verlauf der Geschichte stark nach. Auch wenn es am Ende der kurzen Kapitel immer wieder Cliffhanger gab, so wird die Spannung durch viele Wiederholungen leider nicht genutzt.

Ein Buch, welches in ganz okay fand, aber nicht als Thriller bewerten würde.

Veröffentlicht am 30.05.2023

Schade

Ein mörderisches Paar - Das Versprechen
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Mit " Ein mörderisches Paar" erscheint der erste Band einer neuen Trilogie des Autoren Klaus-Peter Wolf.

Der Einstieg in die Story fiel mir leicht und versprach auch wirklich Spannung, doch leider verliert ...

Mit " Ein mörderisches Paar" erscheint der erste Band einer neuen Trilogie des Autoren Klaus-Peter Wolf.

Der Einstieg in die Story fiel mir leicht und versprach auch wirklich Spannung, doch leider verliert sich dieser Eindruck sehr schnell.
Dr. Ernest Simmel alias Dr. Sommerfeldt wollte sich eigentlich aus dem "Geschäft" zurückziehen , seine Frauke heiraten und golfen. Nachdem ein Drogenhändler, der am Tod eines Jugendlichen Schuld trägt freigesprochen wird, ändert er allerdings seine Meinung und will mal wieder in Ostfriesland aufräumen.
Mit dabei sind natürlich auch die altbekannte Gesichter Klaasen, Weller, Rupert und Konsorten.

Vielleicht sind 2 Bücher im Jahr einfach zu viel des Gutes, nachdem ich von Ostrfriesengier schon nicht so angetan war, bin ich von "Ein mörderisches Paar" regelrecht enttäuscht. Die Handlungen und Dialoge sind dermaßen überzogen, dass ich dies auch nicht mehr dem Humor zuschreiben kann.

Bei der Reihe bin ich erst einmal raus, auch wenn ich das ostfrisische Flair immer sehr mochte.

Veröffentlicht am 30.03.2023

Thema Top-Umsetzung naja

Institut für gute Mütter
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Das " Institut für gute Mütter" hat mich aufgrund der Thematik direkt angesprochen.

Frida hat einen "schlechten Tag", was dies bedeutet erfahre ich als Leserin ziemlich schnell beim Einstieg in das Buch. ...

Das " Institut für gute Mütter" hat mich aufgrund der Thematik direkt angesprochen.

Frida hat einen "schlechten Tag", was dies bedeutet erfahre ich als Leserin ziemlich schnell beim Einstieg in das Buch. Augrund dieses Vorfalls wird ihr das Sorgerecht für ihre Tochter entzogen und sie kommt für ein Jahr in eine Erziehungsschule um Muttersein zu lernen.
Dort trifft sie auf andere "schlechte" Mütter, die aus den unterschiedlichsten Gründen dort "Unterricht" bekommen. Mütter aus allen Schichten und Ethnien,Die eigenen Kinder werden in der Zeit fremdbetreut und der Kontakt nur bei absolutem Gehorsam über Telefon möglich. Die Methoden sind grausam und unmenschlich. Den Frauen wird im Verlauf des Buches jedes Menschenrecht genommen. Einige zerbrechen an den Maßnahmen, andere stumpfen ab und manche werden zu Kämpferinnen.

Die Thematik und die Aktualität mit den KI-Puppen hat mich fasziniert, doch leider konnte mich die Umsetzung schlussendlich nicht überzeugen. Die Protagonistin Frida wurde mir nicht sympatisch und der Schreibstil konnte mich nicht fesseln. Das Buch hat durch Wiederholungen für mich viele Längen gehabt und wurde dadurch teilweise etwas zäh.
Darum kann ich das Buch nur bedingt empfehlen.

Veröffentlicht am 14.03.2023

zu viele offene Fragen

Männer sterben bei uns nicht
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Im Buch " Männer sterben bei uns nicht" der Autorin Annika Reich geht es um die Geschichte von 3 Generationen Frauen denen die Mäner abhanden gekommen sind.

Eine skurille Beerdigung, viele Gedanken,Erinnerungen ...

Im Buch " Männer sterben bei uns nicht" der Autorin Annika Reich geht es um die Geschichte von 3 Generationen Frauen denen die Mäner abhanden gekommen sind.

Eine skurille Beerdigung, viele Gedanken,Erinnerungen und noch mehr offene Fragen. Großmutter ist tot, und hat viele Geheimnisse mit ins Grab genommen, so wissen Louise und ihre Schwester nicht, was damals geschehen ist.
Die Geschichte beginnt stark und beklemmend und hat mich auf den ersten Seiten begeistert. Leider wurde es trotz des tollen Schreibstils für mich teilweise verwirrend. Erzählt wird die Geschichte in kurzen Kapiteln und verschiedenen Zeitebenen.

Bekannt war mir die Autorin von Kinderbüchern, die Qualität des Ausdrucks ist hoch und bildlich sehr gut vermittelt. Die Charaktere bleiben mir insgesamt jedoch zu flach, da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.

Am Ende bleiben für mich nach dem rasanten Spannungsaufbau zuviele Fragen ungeklärt, darum kann ich das Buch nur bedingt weiter empfehlen.