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Veröffentlicht am 08.08.2023

Von märchenhaften Tiefsee-Monstern

Weil da war etwas im Wasser
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Das Buchcover zeigt Teile eines Riesenkalmars mit seinen zahlreichen Armen, die im Buch durch Bezeichnungen wie der süße Arm, der Eingebildete, der arme Arm vermenschlicht werden – eine originelle Idee. ...

Das Buchcover zeigt Teile eines Riesenkalmars mit seinen zahlreichen Armen, die im Buch durch Bezeichnungen wie der süße Arm, der Eingebildete, der arme Arm vermenschlicht werden – eine originelle Idee. Diese erzählen von ihrem Tiefseeleben, ihren Abenteuern als Ungeheuer und Monster, sowohl in der Vergangenheit als auch noch bis in die Gegenwart, immer noch mit großem wissenschaftlichem Interesse weltweit verfolgt. Der doch ungewohnte Schreibstil des Autors ist teils poetisch, philosophisch, teils wissenschaftlich. In den allgemeinen Umgang mit solchen Tiefsee-Ungeheuern wird auch eine Verbindung zu Jules Verne und seinen Science-Fiction-Geschichten eingebunden, ebenso wird mit Steven Spielberg und Robert A. „Bob“ Mattey ein weiteres dem Menschen gefährliches Monster präsentiert mit dem Roman und Film: Jaws bzw. Der weiße Hai. Durch diese Verbrämung zwischen Realität auf dem Frosttrawler, Historie und Fiktion erhält der Roman eine gewisse Spannung. Der eingeflochtene Stammbaum mit all ihren Werdegängen und das Tagebuch von Sanja, die ein Praktikum auf einem Frosttrawler absolviert und sich um einen gefangenen Kalmar kümmert, finde ich jedoch zu ausladend, teils verwirrend und unpassend.

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Veröffentlicht am 26.07.2023

Ein interessanter historischer Roman über die Belle Epoche um 1911 in Paris!

Die Erfindung des Lächelns
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Im Mittelpunkt steht der Raub des Gemäldes Leonardo da Vincis der Mona Lisa aus dem Louvre in Paris am 22. August 1911. Das Paris der damaligen Zeit mit ihren Künstlertreffs in Cafes, Bars mit berühmten ...

Im Mittelpunkt steht der Raub des Gemäldes Leonardo da Vincis der Mona Lisa aus dem Louvre in Paris am 22. August 1911. Das Paris der damaligen Zeit mit ihren Künstlertreffs in Cafes, Bars mit berühmten Künstlern wie den Maler Pablo Picasso und den Dichter Guillaume Apollinaire wird anschaulich beschrieben, das ganze Flair der Kunst- und Kulturszene ist gut nachvollziehbar. Rund um Aufklärung des gestohlenen Bildes La Joconde entfalten sich sehr viele Nebenschauplätze z.B. um die Ausdruckstänzerin Isadora Duncan, die Bonnot-Bande oder den Satanisten Aleister Crowley, die diesen Kriminalfall sehr in die Länge ziehen, ihm viel an Spannung raubt. Die gängige Ausdrucksweise der Zeit um 1911/1912 lässt den Leser vielleicht ab und zu googlen. Gedanken zu Kunstfälscherei, Kopie oder Original werden aufgeworfen. Paris als das damalige Zentrum der Welt wird vorteilhaft und lebendig präsentiert.

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Veröffentlicht am 19.07.2023

In das Superheldenparadies abzutauchen ist immer wieder spannend.

DC Superhelden: Batman im Kampf für Gerechtigkeit
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Zwei Geschichten mit verschiedener Besetzung rund um den Superhelden Batman sind in einer solide verarbeiteten Hardcover-Ausgabe mit klar identifizierbarem Cover mit eindeutigem Logo vorliegend. Der Schreibstil ...

Zwei Geschichten mit verschiedener Besetzung rund um den Superhelden Batman sind in einer solide verarbeiteten Hardcover-Ausgabe mit klar identifizierbarem Cover mit eindeutigem Logo vorliegend. Der Schreibstil ist kindgerecht ausgerichtet, nämlich auf die Zielgruppe junger Leser ab sechs Jahren. Die Wortwahl ohne Fremdwörter oder zu langem Satzbau kommt der Lesefähigkeit sehr entgegen, ebenso wie der Zeilenabstand und auch die gewählte, klare Schriftart. Die spannenden Geschichten, zunächst in der Arktis, dann im Botanischen Garten spielend, vermitteln auch etwas Wissen. Große Comic-Illustrationen in schwarz-weiß lockern gekonnt den Text auf. Spannende Batman-Geschichten von Robin oder dem Butler Alfred kann ich für junge Leser empfehlen.

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Veröffentlicht am 15.07.2023

In traumhafter Landschaft Schottlands

Wo die Liebe dich findet
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Das Cover soll wohl die Küste Schottlands zeigen mit einer jungen, tierliebenden Frau und einem Lamm im Zentrum – sommerlich einladend. In diesem leichten Wohlfühlroman mit einem Happy-End spielt die Hauptszenerie ...

Das Cover soll wohl die Küste Schottlands zeigen mit einer jungen, tierliebenden Frau und einem Lamm im Zentrum – sommerlich einladend. In diesem leichten Wohlfühlroman mit einem Happy-End spielt die Hauptszenerie in einem kleinen, schottischen Küstendorf mit kantigen, herben, brummigen, sturen Figuren bis zu immer freundlichen, mutigen, hilfsbereiten Charaktere. Während eines Jahres finden landestypische Events statt neben den tierärztlichen Aktivitäten in der alten Praxis sowie auf den Farmen, all diese Beschreibungen in den schottischen Highlands machen Lust auf eine Auszeit dort. Der dörfliche Zusammenhalt, Freundschaft und mehr helfen, familiäre und berufliche Krisen der Beteiligten zu meistern. Insgesamt eine runde, angenehme Liebesgeschichte ohne großartige, zu negative Überraschungen.

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Veröffentlicht am 11.07.2023

Ein provokantes Sachbuch!

Das Ende der Ehe
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Dieses Sachbuch mit vielen Impulsen zur Abschaffung der patriarchalen Ehe wartet auf mit vielen Themen und Thesen, die zum Nachdenken anregen. Das Cover mit der lockeren, provokant in pink gesetzten Handschrift ...

Dieses Sachbuch mit vielen Impulsen zur Abschaffung der patriarchalen Ehe wartet auf mit vielen Themen und Thesen, die zum Nachdenken anregen. Das Cover mit der lockeren, provokant in pink gesetzten Handschrift über den schwarz gedruckten Buchtitel fällt auf. Die pinke Farbe verkörpert klar die weibliche Sichtweise in punkto Ehe. Die Themenvielfalt reicht von Feminismus, Geschlechterverhältnisse, Rollenmuster, Klassizismus und Sexualität bis zu Care-Arbeit, Kinder, häusliche Gewalt, Gender-Pay-Gap, Gender-Pension-Gap und Gender-Tax-Gap. Ich bin auch den hier beschriebenen gesellschaftlichen Normen einer heterosexuellen Ehe gefolgt, halte einige Stellen für zu radikal und zu überspitzt, teils zu wenig wissenschaftlich, teils aus zu persönlichen Ansichten der Autorin gestrickt. Ich selbst bin mit meiner Rolle in dieser Gesellschaft zufrieden sind und sehe diese nicht als etwas Aufgedrücktes an. Natürlich ist eine Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen auch ohne Ehe möglich, doch im Falle einer Trennung möchte ich nicht als die alleinerziehende und beruflich dann überlastete, finanziell schnell überforderte Frau zurück bleiben Insgesamt eine Lektüre zum Nachdenken!

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