Cover-Bild How to Make Friends with the Dark
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 11.10.2023
  • ISBN: 9783733606060
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Kathleen Glasgow

How to Make Friends with the Dark

Jugendroman über Trauer, Verlust und Hoffnung ab 14 Jahre │ Für alle Leser von BookTok-Bestseller »Girl in Pieces« (von TikTok-Trend Autorin Kathleen Glasgow)
Maren Illinger (Übersetzer)

Von der »New York Times«- und »SPIEGEL«-Bestsellerautorin der TikTok-Sensation »Girl in Pieces«
Du musst weitermachen.
Ich kann nicht weitermachen.
Du musst weitermachen.
Denn was bleibt einem anderes übrig?
Man muss sich mit der Dunkelheit anfreunden.
Sie waren immer zwei gegen den Rest der Welt: Tiger und ihre Mutter. Dann, an einem Tag wie jedem anderen, stirbt Tigers Mutter. Jetzt ist Tiger allein auf der Welt ... und gegen diese Art von Dunkelheit kann sie nicht gewinnen. Sie muss lernen, sich mit ihr anzufreunden.


Leseempfehlungen und Pressestimmen:
»Atemberaubend und herzzerreißend, und ich habe es von ganzem Herzen geliebt.« Jennifer Niven, »New York Times«-Bestsellerautorin von »All die verdammt perfekten Tage«
»Ein seltener und kraftvoller Roman ... (Kathleen Glasgow) taucht mit Ehrlichkeit, Einfühlungsvermögen und Anmut tief ein in das Herz der Trauer und der Heilung.« Karen M. McManus, »New York Times«-Bestsellerautorin von »One of us is lying«
»Großartig. Ein schönes, herzzerreißendes Halleluja auf das Überleben.« Brendan Kiely, preisgekrönter  »New York Times«-Bestsellerautor
»Eine kraftvolle Erinnerung daran, dass Depressionen und Einsamkeit überwunden werden können.« Forbes Magazine
»Eine ehrliche und extrem erschütternde Lektüre.« BookPage
»Eindringlich und traumatisch und pulsierend vor Schmerz ... [Dies ist] ein düsterer, roher Bericht über das Weiterleben nach einer Tragödie, Minute für Minute.« Kirkus Reviews 
»[Ein] herausragendes Buch ... Tigers unverwechselbare, eindringliche Stimme klingt lange nach.« Booklist

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2023

Emotionales Highlight

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Als Tigers Mutter sehr plötzlich verstirbt, bricht die Welt des jungen Mädchens völlig in sich zusammen – alles, was bislang selbstverständlich war, scheint nun unerreichbar. Wie soll es ihr in diesem ...

Als Tigers Mutter sehr plötzlich verstirbt, bricht die Welt des jungen Mädchens völlig in sich zusammen – alles, was bislang selbstverständlich war, scheint nun unerreichbar. Wie soll es ihr in diesem Chaos gelingen, ihre Trauer zu bewältigen und weiter mit ihrem Leben zurechtzukommen?
Die Inhaltsangabe zu diesem Buch klang definitiv nicht nach einer einfachen Lektüre, aber ich hatte bisher nur Gutes über die Autorin und insbesondere dieses Buch gehört, und wollte mich daher gerne daran wagen. Gottseidank, denn sonst wäre mir diese berührende Geschichte entgangen.
Natürlich bringt die Geschichte um den Tod von Tigers Mutter eine ordentliche Portion Dramatik mit sich, aber an keiner Stelle des Buchs hatte ich das Gefühl, dass es dabei um bestimmte Effekte beim Leser ging, nie fühlten sich die Entwicklungen künstlich aufgebauscht an. Es gibt zahlreiche Wendungen, die einen auch immer wieder emotional mitnehmen, aber für mich nie vorhersehbar waren. Auch die Figuren – von der Protagonistin bis hin zu kleinere Nebenfiguren – empfand ich als besonders und einzigartig, was das Leseerlebnis nur noch bereicherte.
Trotz der über 400 Seiten und der emotionalen Achterbahnfahrt liest sich das Buch im Nu weg, blieb mir aber in vielen Einzelheiten sehr im Gedächtnis, weil es eben doch eine besondere Geschichte ist. Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung. Ich werde die Autorin definitiv im Auge behalten.

Veröffentlicht am 09.11.2023

schwierige Themen die wehtun

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Ich liebe die Art und Weise, wie Kathleen Glasgow die perfekten Worte und Sätze verwendet, um Situation, Charaktere, Gefühle, Spannung und ein ganzes Weltbild zu erschaffen.

Ich finde es toll das die ...

Ich liebe die Art und Weise, wie Kathleen Glasgow die perfekten Worte und Sätze verwendet, um Situation, Charaktere, Gefühle, Spannung und ein ganzes Weltbild zu erschaffen.

Ich finde es toll das die Autorin sich auch mit schwierigen Themen beschäftigt, die von anderen Autoren oder Lesern gemieden oder gar als Tabu angesehen werden.
Durch die liebevoll gestalteten Charaktere erfahren wir mehr über diese Themen, die auch mal auf taube Ohren treffen oder gemieden werden und ich finde es wichtig das wir Leser uns damit beschäftigen können und in neue Welten eindringen können. Unseren Horizont ein wenig erweitern.

In diesem Buch geht es um Tiger, die in einem sehr jungen Alter ihre Mutter verliert und nun muss sie sich in der kommenden Dunkelheit selbst zurecht finden. Sie muss sich damit anfreunden und ihre Trauer bewältigen, auch wenn das unmöglich scheint. Wie findet sie wieder zurück ins leben?
Wir begleiten Tiger auf ihrem Weg der Trauerbewältigung und erleben plötzlich, wie sie ihre eigene Mutter beerdigen und alle Rechnungen zu begleichen hat. Tiger geht von einer Pflegefamilie zur nächsten und sie hat nicht bei jeder so viel Glück, da viele sehr menschenverachtend und ungerecht sind. Die Eltern ihrer besten Freundin sehen sie auch als eine Belastung für ihre beste Freundin. Und eigentlich möchte Tiger sich nur Zuhause und wieder familiär fühlen.
Sie hat Essensprobleme,

Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn es wirklich keine leichte Kost war bei diesen Themen. Das muss man bedenken und auch damit zurecht kommen, weil solche Themen auch zum Alltag gehören können. Es geht einem sehr nahe da es im Mental Health Bereich spielt.
Die Autorin hat es geschafft mich so oft zum weinen zu bringen, da ihr Schreibstil hoch emotional aber auch schonungslos ehrlich war.
Es war schwierig diese Trauerbewältigung im Buch mit zu erleben, aber es war auch schön zu sehen wie stark Tiger sich da durch gekämpft hat. Hier merkt man auch das man sich nicht immer nur bei blutsverwandten Zuhause fühlen muss. Es gibt auch andere Menschen oder Orte die einem dieses Gefühl geben.

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Veröffentlicht am 28.10.2023

Allumfassend melancholisch, tief bewegend.

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„How to make friends wird the Dark“ ist der zweite Roman aus der Feder von Kathleen Glasgow, den ich unbedingt lesen musste. Wie bereits in »Girl in Pieces«, beschäftigt sich die Autorin mit Themen, die ...

„How to make friends wird the Dark“ ist der zweite Roman aus der Feder von Kathleen Glasgow, den ich unbedingt lesen musste. Wie bereits in »Girl in Pieces«, beschäftigt sich die Autorin mit Themen, die häufig – zu häufig – unter den Teppich gekehrt werden, erzählt in einem eindringlichen, echten Ton, einem, der zu Herzen geht und Gänsehaut verursacht, von tiefer, bahnbrechender Trauer, von der Unwirklichkeit, die Verlust auszulösen vermag, von Einsamkeit und dem Weitermachen. Trotz Dunkelheit.

Der plötzliche Tod ihrer Mutter reißt Tiger den Boden unter den Füßen weg, wirft sie in einen Abgrund, schafft von einer Sekunde auf die andere eine neue Realität, ohne die Chance auf Abschied. Zurückgelassen mit Schuld, Fragen, die ihr niemand mehr beantworten kann, all den Schritten, die nun zu tun sind – vorwärts. Herzzerreißend hilflos, überfordert, verzweifelt und unglaublich erschöpft — es gab immer nur Tiger und ihre Mum. Jetzt ist es ein löchriges System, welches zum einzigen Auffangnetz für einen mutterlosen Teenager wird.

Kathleen Glasgow schreibt von den Phasen der Trauer, dem emotionalen Chaos, das oft dumpfer Resignation gleicht, den zarten Anläufen Richtung Bewältigung, die noch häufiger nach hinten führen, auf der Stelle halten. Die Autorin erzählt von Tigers zurechtfinden in diesem neuen, leeren Leben, von der traurigen Gewissheit, dass alle weitergehen, nur sie nicht – inmitten Düsternis und Melancholie ergießt sich der Schmerz eines Mädchens, welches weder an- noch zur Ruhe kommen kann, es finden sich Sequenzen über psychische und physische Misshandlung, toxisches Verhalten, unbequeme Realitäten, die ergreifend dargelegt wurden. … Tiger, die von einer Pflegefamilie zur Nächsten gereicht wird, wie ein Gegenstand, während überforderte SozialarbeiterInnen nach unbekannten Verwandten suchen, Versprechen brechen. Zwischen dem Festhalten an Erinnerungen, dem Ertragen eines schier unstemmbaren Alltags, wird Tiger nicht nur erschüttert, sondern auch überrascht — denn manchmal überwindet Trauer selbst Verachtung und Hass, verbindet die unterschiedlichsten Menschen, während FreundInnen gehen.
Das Verhalten der Protagonistin, ihre (Schutz- und Bewältigungs-)Mechanismen, ihre Gedanken, die (Schuld-)Gefühle und die Lethargie wie auch ihre Wesensänderung empfand ich durchweg authentisch, in der grau untermalten Handlung finden sich etliche Empfindungen, ungeahnte Entwicklungen, ebenso wie – realistische, ungeschönte und triste – Einblicke in das amerikanische staatliche System und dessen Vorgehen, welche noch mehr Nuancen, die Schmerz bereiten, im Verlauf verteilen.

Einzelne Kapitel wurden mit Zeitangaben und besonderen Überschriften versehen, die einen Überblick verschaffen, und ich empfehle das sehr persönliche und offene Nachwort nicht außen vor zulassen.

„How to make friends wird the Dark“ nimmt uns mit in eine Finsternis, in eine geraubte Kindheit, die weh tut.

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Veröffentlicht am 05.11.2023

Emotional und bewegend

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Dieses Buch ist wirklich sehr bewegend und überzeugt mit einem großartigen Schreibstil 🥰 Man merkt sofort, wie auch im Abspann von der Autorin erklärt, dass hier aus eigener Erfahrung im Umfeld gesprochen ...

Dieses Buch ist wirklich sehr bewegend und überzeugt mit einem großartigen Schreibstil 🥰 Man merkt sofort, wie auch im Abspann von der Autorin erklärt, dass hier aus eigener Erfahrung im Umfeld gesprochen wird und man einen schonungslosen Einblick in die Psyche bei Verlust und Trauerbewältigung erhält. Dabei ist Prota Tiger eine sehr interessante Persönlichkeit, aus deren Sicht der Leser emotional und hautnah in die Story verwickelt wird. Der Aufbau ist dabei sehr gut in Szene gesetzt. Vor allem gefielen mir die beschriebenen Abläufe des Fürsorge- und Rechtssystem der USA, die teils echt krass waren. Leser, die sich von Tod und Trauer emotional triggern lassen, sollten von dem Buch Abstand nehmen. Wer sich davor aber nicht abschrecken lässt, taucht in eine wundervolle Story, die berührt und den Weg aus der Düsterhheit anschaulich zusammenfasst. Ich hätte mir gern für das Ende einen runderen Abschluss gewünscht, aber ansonsten fand ich es wirklich sehr bewegend 😊


Schreibstil: ✍️✍️✍️✍️✍️
Cover: 💜🖤💜🖤
Idee: 💡💡💡💡
Geschichte: 📓📓📓📓
Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️

Fazit: Emotionale Story um mentale und psychische Probleme im Kampf gegen die Trauer und Einsamkeit und den Weg, den man bestreiten muss 😊

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Veröffentlicht am 17.10.2023

Ein Jugendbuch über Trauer, Familie, verlorene Kinder und der großen Hoffnung.

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"Manchmal muss man sich einfach der Möglichkeit öffnen, dass es Wunder gibt, Tiger Tolliver."

Wow, das Buch behandelt super wichtige Themen wie Verlust, den Umgang mit Trauer, aber auch das oft fehlerhafte ...

"Manchmal muss man sich einfach der Möglichkeit öffnen, dass es Wunder gibt, Tiger Tolliver."

Wow, das Buch behandelt super wichtige Themen wie Verlust, den Umgang mit Trauer, aber auch das oft fehlerhafte System bei elternlosen Kindern, Kindern mit drogenabhängigen oder gewalttätigen Eltern. Aber auch, wie man immer einen Weg finden sollte, um weiterzumachen, neue Hoffnung zu schöpfen.

Zum Inhalt: Für Tiger gab es immer nur ihre Mama. Keine Geschwister, kein Vater, keine Großeltern. Plötzlich stirbt sie und für Tiger bricht eine Welt zusammen. Sie scheint plötzlich alles zu verlieren...

Gerade die erste Hälfte des Buches war wirklich hart. Tiger widerfährt so viel Unrecht. Sie wird von einer Stelle zur nächsten geschoben. Hat keine Zeit für ihre Trauer bzw. nimmt dahingehend so gut wie niemand Rücksicht. Vergleichsweise kommt sie noch gut weg, da andere 'verlorene Kinder' wirklich schlimme Erfahrungen berichten. Ich konnte ihre Wut so gut nachvollziehen. Und anstatt jemand Verständnis hat wird nur mit dem Finger auf sie gezeigt. Aber es gibt auch immer wieder Hoffnung und vieles ist nicht so wie es nach außen hin scheint. Es gibt viel mehr Kinder und Jugendliche, die ein ähnliches Päckchen wie Tiger zu tragen haben. Das fand ich sehr gut ausgearbeitet, da die Gesellschaft für so etwas viel feinfühliger werden sollte.

Der Schreibstil ist flüssig und ich mochte die Kapitel mit den Zeitangaben sehr. Als Leser hat sich die Zeit viel länger angefühlt, aber dank der Zeitangaben hat man nochmal ein Gefühl bekommen, wie schnell alles für Tiger ging.
Vorallem ging mir auch das Nachwort der Autorin sehr nahe und ich finde ihre Offenheit bewundernswert.
Ein paar Plotttwists fand ich nicht so ganz stimmig und manchmal konnte ich Tigers Verhalten nicht ganz nachvollziehen. Das fand ich allerdings gar nicht so schlimm, weil jeder in tiefer Trauer anders handelt.
Außerdem hätte ich gerne etwas von Tigers Mama (kam am Ende) in kompletter Ausführung gelesen.

Für mich ein gelungenes Jugendbuch, dass gesellschaftskritische Themen anspricht und versucht wachzurütteln.

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