Cover-Bild Fuchsfeuer – Nacht der Dämonen
Band 1 der Reihe "Demon Fighters"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Urban
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 23.02.2023
  • ISBN: 9783492505956
Manuela Elser

Fuchsfeuer – Nacht der Dämonen

Roman | Packende Urban Fantasy mit einer starken jungen Heldin und japanischen Sagen

Japanische Mythen, dämonische Yōkai und ein Mädchen, das nie eine Zukunft haben sollte – actionreiche Urban Fantasy für Fans von »Die Clans von Tokito« und Julie Kagawa

»Seufzend zuckte er mit den Schultern und wandte sich erneut von mir ab. ›Wenn du das nächste Mal gegen einen Yōkai kämpfen willst, zieh dir zumindest Schuhe an.‹«

Wenn die Sonne untergeht, kriechen sie aus ihren Löchern: Die Yōkai, die Geister und Dämonen Japans. Wie alle Erstgeborenen weiß Sayu, dass die Yōkai sie in der Nacht, in der sich der Mond rot verfärbt, holen werden. Als statt ihr jedoch ihre kleine Schwester Eri entführt wird, steht Sayus komplette Welt auf dem Kopf. Tagsüber muss sie sich plötzlich einem schwierigen Schulalltag stellen und kommt dabei der charmanten Mirai langsam näher. Nachts hingegen zieht sie an der Seite des mysteriösen Ryo gegen die Yōkai in den Kampf, um ihre Schwester wiederzufinden. Doch dieser Kampf hat seinen Preis und bald muss Sayu sich entscheiden: Will sie ihre Schwester retten oder die Zukunft, die sie nie hatte?

»Die Geschichte hat mich von Anfang an fuchsifiziert. Ein Must-Read für alle Japan- und Urban Fantasy-Fans.«

»Fuchsfeuer hat alles, was ein großartiges Buch braucht – ein außergewöhnliches Setting, eine mutige Protagonistin und ein spannendes Abenteuer.« – Christina Hiemer (Autorin )

»Ich war völlig fasziniert von dieser Geschichte und konnte einmal begonnen. Ich kann das Buch allen Fantasyfans weiterempfehlen, die auf einen Schauplatz und Wesen stehen, die eher selten thematisiert werden und den Reiz des Unbekannten daher mit sich bringen.« ((Leserstimme von steffi_heavy_fun))

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2025

~Wart ihr schon einmal in Japan?~

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In Fuchsfeuer taucht Manuela Elser tief ein in die japanische Kultur und Mythologie und durch ihre Erfahrung gelingt es ihr eindrucksvoll, ein lebendiges und authentisches Bild von Kyoto zu zeichnen. Dabei ...

In Fuchsfeuer taucht Manuela Elser tief ein in die japanische Kultur und Mythologie und durch ihre Erfahrung gelingt es ihr eindrucksvoll, ein lebendiges und authentisches Bild von Kyoto zu zeichnen. Dabei lässt die Autorin die Leser:innen nicht in den üblichen Klischees über Japan ertrinken, sondern bietet ein differenziertes und realistisches Bild des japanischen Alltagslebens.

Ihr Wissen über Japan ist in jeder Zeile spürbar und verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe. Die Darstellung der Yokai, der japanischen Geisterwesen, ist abwechslungsreich und bei der vorkommenden Menge ist das Glossar am Ende des Buches eine sehr hilfreiche Ergänzung mit der selbst erfahrene Japanfans noch Neues lernen können.

Das Leben der Protagonistin Sayu wird unerwartet auf den Kopf gestellt, als anstatt sie ihre Schwester von den Yokai entführt wird. Durch diesen dramatischen Wendepunkt muss Sayu sich nicht nur mit ihrer Trauer, sondern auch mit ihrem neuen Platz in der Welt auseinandersetzen. Alles, was sie bisher gelernt hat, hat nur noch in der Nacht auf der Suche nach ihrer Schwester Bedeutung. Gleichzeitig bleibt Sayu ein Teenager, der mit den typischen Sorgen und Problemen einer jungen Erwachsenen kämpft. Ihre manchmal unnahbare Art passt dabei perfekt zu ihrem inneren Chaos.

Ein weiteres Highlight von Fuchsfeuer ist die Diversität, die geschickt in die Handlung integriert ist: Die Kitsune ist genderfluid und dies spiegelt sich sowohl in ihrem Aussehen als auch in ihrem Verhalten wider. Und es wirkt, als ob Sayu nicht nur an Mitschülerin Mirai, sondern auch am Schwertkämpfer Ryo Interesse hat, ein Aspekt, der mir sehr gefallen hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Fuchsfeuer ein facettenreicher Fantasy-Roman ist, der nicht nur mit einer spannenden Handlung, sondern auch mit der Darstellung von Kultur, Mythologie und Identität überzeugt. Ich kann Fuchsfeuer allen Fantasy und vor allem Japanfans wirklich empfehlen!

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Veröffentlicht am 26.12.2023

Fantasy

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Das Fantasy-Abenteuer war spannend und originell. Es wurde eine besondere Welt kreiert, über die ich gerne gelesen habe. Durch den bildhaften Schreibstil, hatte man oft das Gefühl vor Ort zu sein und konnte ...

Das Fantasy-Abenteuer war spannend und originell. Es wurde eine besondere Welt kreiert, über die ich gerne gelesen habe. Durch den bildhaften Schreibstil, hatte man oft das Gefühl vor Ort zu sein und konnte sich alles lebhaft vorstellen. Die Geschichte selbst ist auch spannend mit besonderen Figuren. Das Cover passt perfekt. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und kann das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 02.08.2023

Sehr spannend!

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Eigentlich rechnet Sayu fest damit, dass Dämonen, die Yokai genannt werden, sie holen kommen. Denn Sayu ist eine Erstgeborene und Yokai holen die Erstgeborenen. Als diese aber stattdessen ihre kleine Schwester ...

Eigentlich rechnet Sayu fest damit, dass Dämonen, die Yokai genannt werden, sie holen kommen. Denn Sayu ist eine Erstgeborene und Yokai holen die Erstgeborenen. Als diese aber stattdessen ihre kleine Schwester entführen, wird Sayus Welt auf den Kopf gestellt. Plötzlich lebt sie ein Leben, mit dem sie nicht gerechnet hat und kämpft dafür, ihre Schwester zurückzubekommen.

Nachdem ich in meinem Leben schon sehr viele Fantasygeschichten gelesen habe, ist es sehr schwer mich noch zu überraschen. Fuchsfeuer hat das allerdings problemlos gemeistert. Es war wirklich sehr spannend und unmöglich zu erahnen, wie es weitergeht.

Die Welt ist von Japan inspiriert und sehr vielschichtig, detailliert und wirklich liebevoll ausgearbeitet worden. Da dieser Kontext für mich neu war, bin ich ganz ohne Erwartungen an die Geschichte herangetreten. Anfangs waren die verschiedenen Fantasy-Fachbegriffe eine kleine Herausforderung, aber ich habe trotzdem alles verstanden und konnte der Geschichte gut folgen. Außerdem gibt es auch ein Begriffsregister.

Die Protagonistin hat es mir sehr leicht gemacht, sie zu mögen. Sie handelt meistens logisch und wirkt, den Umständen entsprechend, sehr besonnen. Ich habe außerdem die Familiendynamik geliebt und hätte die Reise von Sayu gerne noch ein bisschen weiterverfolgt.

Der Text lässt sich auch sehr leicht lesen. Ich musste über den Humor und die teilweise sehr skurrilen Aussagen schmunzeln und habe an anderen Stellen auch ein paar Tränchen verdrückt.

Das Buch hat meine literarische Komfortzone erweitert und auch tiefere Themen angesprochen. Ich würde mir allerdings eine Verfilmung wünschen, weil meine Fantasie leider ihre Grenzen hat und ich wissen will, ob ich mir alles richtig vorgestellt habe.

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Veröffentlicht am 20.06.2023

Für mich eine Überraschung!

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Dies ist mein erstes Buch von Manuela Elsner. Während ich in diesem Jahr schon einiges aus der chinesischen Mythologie gelesen habe, war es auch mein erstes Buch aus der japanischen Mythologie. Ich wusste ...

Dies ist mein erstes Buch von Manuela Elsner. Während ich in diesem Jahr schon einiges aus der chinesischen Mythologie gelesen habe, war es auch mein erstes Buch aus der japanischen Mythologie. Ich wusste erstmal gar nicht, was ich erwarten sollte, aber wurde wirklich umgehauen.

Der Roman fängt sofort super spannend an: in der alle zehn Jahre stattfindenden Blutnacht holen sich die Yokai, die ich am ehesten als japanische Dämonenwesen bezeichnen würde, die Erstgeborenen Japanischen Kinder. Als die Erstgeborene Tochter Sayuri bleibt, und ihre jüngere Schwester Eri entführt wird, werden Sayuri und ihre Eltern schnell zur Zielscheibe: Wieso wurde Sayuri verschont und was haben sie anders gemacht?

Auch Sayuri kann die Frage nicht loslassen. Deshalb zieht sie nachts auf die Straßen Kyotots um Yokai zu jagen und ihre Schwester zu finden. Das Buch zeigt hierbei schön die zwei Welten auf, in denen Sayuri wandelt, einmal ihre nächtlichen Ausflüge mit dem geheimnisvollen Ryko, und einmal ihr Leben bei Tag, in dem sie gemeinsam mit ihrer Freundin Mirai versucht Normalität zu finden. Das Buch behandelt viele Themen, u.a. den "survivors guilt", den auch Sayuri stark spürt, die Angst nicht gut genug zu sein, Angst vor dem Erwachsenwerden und einer Zukunft aber auch das Thema Rache, und wie weit man bereit ist zu gehen, bis man selbst zu einem Monster wird (mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten ohne zu spoilern).

Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, denn der Sprachstil war toll, die Yokai wurden gut erklärt, selbst wenn man sich mit japanischen Wesen und Namen eventuell schwer tut, findet man gut in die Geschichte ein. Man merkt der Autorin an, dass sie selbst Jahre in Japan gelebt hat, denn sie beschreibt die japanische Kultur, den Schulalltag, das Essen sehr authentisch. Auch das umfangreiche Wissen der Mythologie und den Yukai ist beeindruckend.

Ich finde es ist auch ständig etwas in der Geschichte passiert - sowohl tagsüber (wer hinterlässt die Nachrichten?) als auch abends (finden sie eine Spur?). Auch die Love Story war total süß geschrieben! Besonders gut gefallen hat mir Sayuris Beziehung zu ihren Eltern- da sie sehr offene Gespräche miteinander hatten und die Eltern als liebevolle Charaktere beschrieben wurden und nicht die typisch abwesenden Eltern aus anderen Fantasyromanen waren.
Was mich zwischenzeitlich mal gestört hat, war, dass ich nach dem rasanten Start in das Buch kurzzeitig das Gefühl hatte, dass die ersten nächtlichen Abenteuer kein Ziel hatten und sich etwas im Kreis drehten, allerdings kann ich euch nur sagen, dass am Ende alles Sinn ergibt, auch die anfänglichen Begegnungen und Aktionen.

...und wenn ich etwas negatives über das Buch sagen müsste, würde ich sagen, dass mich Sayuris Obsession mit Riku zwischenzeitlich etwas genervt hat, da sie ständig von ihr geredet hat- aber selbst das finde ich nachdem ich das Buch beendet habe, total verzeihlich.

Auch Kampfsport sollten hier definitiv auf ihre Kosten kommen, denn die Autorin beschreibt die Kämpfe sehr anschaulich und professionell- ich konnte mir alles sehr gut vorstellen!

Es gab einige Plottwists, die ich nicht habe kommen sehen und es hat mir gut gefallen. Das Ende hat mich auch ehrlich gesagt etwas emotional gemacht und ich habe eine Entwicklung überhaupt nicht kommen sehen, die ich traurig und schön zugleich fand. Insgesamt hat mich das Buch total positiv überrascht und ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen !

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Veröffentlicht am 14.06.2023

Fantastisch gut

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Japanische Mythologie, dämonische Yokai und alles sobald die Sonne untergeht.
Sayu wurde nicht geholt, aber ihre kleine Schwester Eri. Alles ändert sich und Sayu muss sich neu finden.
Eine neue Schule, ...

Japanische Mythologie, dämonische Yokai und alles sobald die Sonne untergeht.
Sayu wurde nicht geholt, aber ihre kleine Schwester Eri. Alles ändert sich und Sayu muss sich neu finden.
Eine neue Schule, Trauer um Eri und ihre beste Freundin, anklagende Blicke, Anfeindungen,eine sanfte leise kommende Liebe und das finden von Halt .
Sie trifft auf Mirai die mir lange ein Rätsel war und nachts auf Ryo mit dem sie gegen die Yokai kämpft.
Ich war so schnell in der Geschichte,zu Anfang traurig, dann plötzlich von einer Action zur nächsten! Spannung und Emotionen wechseln sich ab.
Ein tolles Setting, wahnsinnig fantasiereiche Geister und Kämpfe, Düsternis und eine aufgeladene Atmosphäre. Ruhige Momente und dann wieder Spannungsbögen und Wendungen pur.
Die Charaktere sind sehr stark ausgearbeitet,der Schreibstil flüssig, fesselnd, bildhaft. Es fehlt weder an Tiefe, noch an Spannung oder Humor, Gefühle, Emotionen, alles in der richtigen Dosis!
Es macht Spaß durch die Seiten zu fliegen, Sayu bei zu stehen, immer mehr zusammen zu fügen, das Kopfkino laufen zu lassen und bis zum Schluss ein Teil einer mega schönen Geschichte zu sein.
Traumhaft schöne Lesestunden kann ich dazu nur sagen.

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