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Veröffentlicht am 25.07.2024

"Mega-Jane-Austen-Downtown-Abbey-Stately-Home bei waschechten Adligen"

Ewig & immer - Die Geheimnisse der Lady Halewood
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"So habe ich mir immer Dorian Gray vorgestellt."

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In "Ewig & Immer" reisen wir zusammen mit Juno Sondorf nach England nach Staunton House. Juno selbst bezeichnet das Anwesen als "Mega-Jane-Austen-Downtown-Abbey-Stately-Home ...

"So habe ich mir immer Dorian Gray vorgestellt."

🥀

In "Ewig & Immer" reisen wir zusammen mit Juno Sondorf nach England nach Staunton House. Juno selbst bezeichnet das Anwesen als "Mega-Jane-Austen-Downtown-Abbey-Stately-Home bei waschechten Adligen". Einer dieser Adligen ist Lord Witham - beziehungsweise Sebastian Calverton -, der auf die Protagonistin gleich zu Anfang arrogant und gleichzeitig unwiderstehlich wirkt. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich wäre Sebastian an Junos Stelle nicht auch mit Haut und Haaren verfallen. Sein komplettes Weltbild mag zwar etwas veraltet sein - aber das ist kein Problem, das man nicht lösen kann, würde ich sagen. Und ein Typ der aussieht wie Dorian Gray? Why not.
Der Schreibstil ist sehr locker und angenehm zu lesen. Die Autorin versteht es, mit Humor umzugehen und nicht selten habe ich mich dabei erwischt, wie ich in mein Buch grinse. Ich habe es sehr genossen, "Ewig & Immer" zu lesen und die wundervollen Charaktere kennenzulernen. Mein Liebling war dabei ganz klar Fiona, Sebastians jüngere Schwester. Sie war ein wirklicher Sonnenschein.
Auch der mysteriöse Part war äußerst spannend - und manchmal sogar schon wirklich unheimlich. Respekt an Juno, sie hat das Ganze wirklich mutig gemeistert. Eine äußerst sympathische Protagonistin, die Sebastian gerne die Meinung geigt (so und nicht anders, Juno!).
Das Ende hätte ich mir ein wenig ausführlicher und detaillierter gewünscht. Gerne hätte ich in Erfahrung gebracht, was zwischen dem letzten Kapitel und dem Epilog passiert ist, allerdings bin ich auch so ganz zufrieden damit, wie "Ewig & Immer" geendet hat.
Besonders schön fand ich die Atmosphäre, die Alexandra Fischer-Hunold in diesem Buch gezaubert hat. Ich habe mich zusammen mit Juno in die Vergangenheit zurückversetzt gefühlt.

- Stacy

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2024

Spannend - und verdammt gruselig

From Below - Die Toten warten
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Was wäre, wenn die Titanic ein Geisterschiff wäre, das unter sehr mysteriösen Umständen gesunken wäre und all die Toten nach fast 100 Jahren wieder erweckt worden wären? Ein Buch mit Titanic Vibes, aber ...

Was wäre, wenn die Titanic ein Geisterschiff wäre, das unter sehr mysteriösen Umständen gesunken wäre und all die Toten nach fast 100 Jahren wieder erweckt worden wären? Ein Buch mit Titanic Vibes, aber doch ganz anders. Gruseliger, schauriger mysteriöser und bösartiger...
Hier lauert Böses in den Tiefen des Meeres, im Bauch eines Wracks.

Die Geschichte selbst spielt in zwei Zeitebenen. Einmal in der jetzigen Zeit mit einer Crew, die uns in die Tiefe für Tauchgänge mitnimmt und andererseits 1928 auf der Arcadia - in einer Spanne von mehreren Tagen bis zum Untergang. Die Arcadia ist ein sehr großes Dampfschiff vergleichbar mit der Titanic von der Größe her. Auch die Arcadia ist gesunken, unter mysteriösen Umständen, wie es scheint. Denn es wurde nie richtig aufgeklärt, wieso es eigentlich zum Untergang kam.

Obwohl ich am Anfang ein bisschen gebraucht habe, um in dieses Buch zu finden, wurde ich kurze Zeit später belohnt. Denn das Buch ist mit jeder Seite spannender und gruseliger geworden, sodass ich es stellenweise gar nicht mehr weglegen konnte. Ich habe mich allerdings davor gehütet, es vor dem Schlafen zu lesen, denn es wäre absolutes Albtraum-Material.

Zum Ende hin war es für mich sogar etwas zu viel des Guten. Stellenweise habe ich beim Lesen die Krise bekommen, da die Crew immer wieder zum Schiff zurück getaucht ist. Ganz ehrlich, mich würde nichts, gar nichts wieder dahin zurückbringen. Nicht nach diesen Erlebnissen.

Insgesamt war es ein tolles Buch, mit spannenden Lesestunden und ganz neuen Eindrücken und Einiges an Fachwissen übers Tauchen hat es mir auch eingebracht. Ich war schon vorher nie jemand für Tauchgänge und nach diesem Buch denke ich: danke, aber nein danke - darüber zu lesen reicht mir völlig aus.


Eure EGo

Veröffentlicht am 18.04.2024

Mexiko in den 90er Jahren

Silberne Geister
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"Sie ging mit ihm in die Nacht..."


Mögt ihr alte Horrorfilme oder überhaupt das Thema Magie und Okkultismus?

Dieses Buch versetzt uns nach Mexiko in die erste Hälfte der 90er Jahre. Da, wo es noch ...


"Sie ging mit ihm in die Nacht..."


Mögt ihr alte Horrorfilme oder überhaupt das Thema Magie und Okkultismus?

Dieses Buch versetzt uns nach Mexiko in die erste Hälfte der 90er Jahre. Da, wo es noch Video- und Musikkassetten gab und man seine Filme entweder in der Videothek ganz physisch ausgeliehen hat oder man gab sich damit zufrieden, was es im Fernsehen so gab. Erreichbar war man durch klassische Festnetztelefone oder Pager.

Allerdings ist das noch nicht alles, denn wie soll es anders sein, wenn es um Horrorfilme geht? Es geht hier auch um Magie und okkulte Praktiken. Auch Nazis und ihre arischen Ansichten spielen hier eine Rolle. Deswegen schwebt hier auch ein sehr ernstes Thema durch das ganze Buch. Das Thema Rassismus wurde hier sehr geschickt und meisterhaft eingearbeitet und regt einen zum Weiterdenken an.
Die Magie fängt irgendwo bei Atlantis an und endet in den 1993ern.

Alle Fans der alten Horrorfilmen oder der ganz alten Klassiker: es könnte euch wirklich gefallen. Denn dieses Buch scheint eine Liebeserklärung an die alten Horrorfilme zu sein, geschickt verbunden mit Magie und Okkultismus.
Ich fand das Thema um die Filme und Filmindustrie sehr faszinierend. Auch die magische und düstere Komponente hat mir sehr zugesagt.

Die zwei Hauptprotagonisten Momo und Tristán habe ich total ins Herz geschlossen und fand sie beide - jeden auf die eigene Weise - sehr charmant und ziemlich menschlich. Mit Ecken und Kanten, wie man so schön sagt. Sie waren so unperfekt, dass sie für mich perfekt waren.

Auch der Antgonist des Romans ist gut ausgearbeitet. Er ist mal ein kleiner und kranker Junge gewesen, der tragische Erfahrungen machen musste und von seinen Eltern sehr vernachlässigt wurde. Man ist nicht überrascht, dass irgendwann das Böse in ihm zu keimen anfängt. Denn seine Seele ist verletzt und von Wut und Demütigung zerfressen. Es kommt so, wie es kommen muss: er entscheidet sich für die dunkle Seite der Macht.

Der Roman hat sich gut lesen lassen und gerade am Anfang ging es eher ruhiger zu. Denn dadurch hatten die Charaktere Zeit für ihre Entwicklung. Nach und nach wurde es immer düsterer und magischer. Am Ende ging alles irgendwie sehr schnell. Hier hätten meiner Meinung nach einige zusätzliche Seiten eventuell nicht geschadet. Denn für mich war es fast schon zu viel und zu schnell.
Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt an dem Buch. Das Ende hat mich trotzdem überzeugt und hat sehr zu diesem Buch gepasst.

Vielen herzlichen Dank an Bloggerportal & den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Eure EGo

Veröffentlicht am 29.02.2024

Das Buch war für mich ein Pageturner

Die Burg
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Dieser Roman beinhaltet eine sehr interessante Thematik und hat mich auch sehr nachdenklich nach dem Lesen gemacht.

Die Beschreibung des Buches und die Leseprobe hatten es mir von Anfang an angetan.
Auch ...

Dieser Roman beinhaltet eine sehr interessante Thematik und hat mich auch sehr nachdenklich nach dem Lesen gemacht.

Die Beschreibung des Buches und die Leseprobe hatten es mir von Anfang an angetan.
Auch finde ich die Gestaltung des Buches sehr gelungen. Mit den Illustrationen drinnen und einem Cover, das einerseits schlicht, anderseits ein richtiger Eyecatcher, der direkt ins Auge springt, ist.

Der Roman wirft in mir die Frage auf, was schlimmer ist: die KI, die zu keinen Gefühlen fähig ist oder der Mensch, der diese KI erschaffen und programmiert hat und für seine Zwecke gebraucht, ohne an weitere Konsequenzen zu denken.
Auch das Rätselraten kommt hier nicht zu kurz, denn hier geht es um Escaperooms, die total neu definiert werden.
Das Setting einer alten, von der Außenwelt abgeschiedenen mittelalterlichen Burg, die nochmal renoviert und instand gesetzt wurde - mit all ihren unterirdischen Gängen und Tunneln - finde ich total faszinierend.

Das Buch war für mich ein Pageturner und war auch schon zu Anfang sehr spannend gewesen. Die Spannung hat sich immer weiter gesteigert, bis auf einige kleine Längen für mich in den Tunneln, wobei auch die ihre Spannung hatten.
Es gab hier auch einige Szenen, die richtig grausam und brutal waren und ich finde, es ist nicht umsonst ein Buch für Erwachsene.

Als am Ende die Bombe geplatzt ist, war ich sehr überrascht, weil ich so einiges nicht vermutet habe.

Ich hätte mir gewünscht, mehr über die Charaktere zu erfahren. Über ihre Persönlichkeiten, ihre Familien, Dinge, die ihnen widerfahren sind, was sie für Menschen sind usw.

Von mir eine klare Leseempfehlung, weil ich das Buch total gerne gelesen habe und es bei mir noch nachklingt. Deshalb 4,5 Sterne von mir.

Vielen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar 💕

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Veröffentlicht am 24.02.2024

Spannend und leicht zu lesen

Damsel – Der Pfad des Feuers
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Wie steht ihr zu Drachen oder Geschichten, in denen Drachen vorkommen?

Hier treffen wir auf das Königreich Aurea, das sich auf einer Insel befindet und in dem es an nichts zu mangeln scheint und es viele ...

Wie steht ihr zu Drachen oder Geschichten, in denen Drachen vorkommen?

Hier treffen wir auf das Königreich Aurea, das sich auf einer Insel befindet und in dem es an nichts zu mangeln scheint und es viele Dinge im Überfluss gibt. Es gibt nur einen Haken. Nämlich den Drachen, dem jedes Jahr drei Prinzessinnen geopfert werden.

Elodie hat von alldem natürlich nicht die geringste Ahnung, als sie sich zum Wohle ihrer Heimat mit dem Prinzen Henry verlobt.

Erst als es zu spät ist, erfährt sie von diesem dunklen Geheimnis. Es gibt nur ein Ziel für sie, nämlich zu überleben, was sich als sehr schwierig erweist. Denn der Drache ist gefährlich und scheint mit ihr und ihrer Angst zu spielen.

Dieser Roman wurde erst nach dem Drehbuch für einen Film geschrieben und ich finde, dass man das beim Lesen auch irgendwie merkt. Die Geschichte ist nämlich wie dafür geschaffen, verfilmt zu werden und es könnte ein richtig epischer Film werden.

Der Drache redet viel in der Drachensprache, deren Übersetzung sich hinten in den Anhängen befindet. Für mich war es allerdings oftmals zu aufwendig, ganze Sätze durch dieses "Wörterbuch" zu übersetzen und hier hätte ich mir eine komplette Satzübersetzung in den Fußnoten gewünscht.

Der Roman war spannend und leicht zu lesen. Die einfache und gleichzeitig wortgewandte Sprache empfand ich als angenehm und flüssig beim Lesen.

Das Ende hat mich total sprachlos zurück gelassen. Denn so habe ich es überhaupt nicht kommen sehen. Ich fand es dramatisch und phänomenal.

Ich habe dieses Buch sehr gerne und sehr schnell gelesen. Allerdings finde ich nicht, dass man diesen Roman mit "Das Lied von Eis und Feuer" (Game of Thrones) vergleichen kann. Denn diese Geschichte hat sich für mich ganz anders beim Lesen angefühlt. Mehr märchenhaft und tatsächlich auch weniger grausam.

Hiermit gebe ich dem Buch 4,5/5 Sterne.

Vielen herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars.

Eure EGo

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