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Justine98

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.11.2024

Kein Cent wert

Westwell - Valerie & Adam
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Hätte ich für die Kurzgeschichte Geld bezahlt, wäre ich mehr als nur sauer und enttäuscht.

Auf 30 Seiten wird wiedergegeben wie ich Valerie und Adam kennengelernt haben, hätte man aber auch auf 2 zusammenfassen ...

Hätte ich für die Kurzgeschichte Geld bezahlt, wäre ich mehr als nur sauer und enttäuscht.

Auf 30 Seiten wird wiedergegeben wie ich Valerie und Adam kennengelernt haben, hätte man aber auch auf 2 zusammenfassen können.

Der Schreibstil ist wie bei Westwell.

Ich gebe 1,5 Sterne, aber auch nur wegen Cover und dem Ansatz den Wünschen von Lesern nachgekommen zu sein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.07.2024

Enttäuschende Tiefe

Naokos Lächeln
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"Naokos Lächeln" (Originaltitel: "Norwegian Wood") von Haruki Murakami ist ein Roman, der in den 1960er Jahren in Japan spielt und die Geschichte von Toru Watanabe erzählt, der sich mit Liebe, Verlust ...

"Naokos Lächeln" (Originaltitel: "Norwegian Wood") von Haruki Murakami ist ein Roman, der in den 1960er Jahren in Japan spielt und die Geschichte von Toru Watanabe erzählt, der sich mit Liebe, Verlust und der Suche nach dem Sinn des Lebens auseinandersetzt. Obwohl Murakami als einer der bekanntesten zeitgenössischen Schriftsteller gilt, bleibt dieses Werk hinter den Erwartungen zurück.

Die Charaktere in "Naokos Lächeln" sind oft schwer zu fassen und bleiben emotional distanziert. Toru Watanabe als Protagonist wirkt passiv und seine tieferen Motivationen bleiben unklar. Naoko, die an schweren psychischen Problemen leidet, wird als eine fragile und undurchdringliche Figur dargestellt, die schwer zugänglich ist. Midori, obwohl lebhafter und interessanter, scheint oft widersprüchlich und ihre Handlungen sind schwer nachzuvollziehen. Diese emotionalen Distanzen machen es dem Leser schwer, sich wirklich in die Charaktere hineinzuversetzen und ihre Handlungen nachzuvollziehen.

"Naokos Lächeln" ist ein Roman, der trotz seiner potenziell tiefgründigen Themen und Murakamis bekanntem literarischen Talent enttäuscht. Die Charaktere bleiben emotional distanziert, die Handlung zieht sich in die Länge, und der überwältigend melancholische Ton kann die Lektüre zu einer belastenden Erfahrung machen. Während einige Leser Murakamis poetischen Stil und die philosophischen Reflexionen schätzen mögen, wird "Naokos Lächeln" für viele eine anstrengende und enttäuschende Lektüre sein.

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