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Veröffentlicht am 20.09.2024

wichtiges Thema

Uppppps! Entschuldigung!
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Dieses Rezensionsexemplar ist mir freundlicherweise kostenlos von vorablesen.de zur Verfügung gestellt worden.

„Uppppps! Entschuldigung!“ ist ein Buch, dass Kinder dazu anregen möchte, sich zu entschuldigen ...

Dieses Rezensionsexemplar ist mir freundlicherweise kostenlos von vorablesen.de zur Verfügung gestellt worden.

„Uppppps! Entschuldigung!“ ist ein Buch, dass Kinder dazu anregen möchte, sich zu entschuldigen (wenn sie was angestellt haben) und ihnen erklärt, wie eine gute Entschuldigung aussehen muss.

Das Hardcover von David LaRochelle ist 2024 in Deutschland im Penguin Verlag veröffentlicht worden. Die Originalausgabe erschien 2021 unter dem Titel „ How to apologize“ bei Candlewick Press. Die Illustrationen stammen von Mike Wohnoutka. Das Buch besteht aus 15 Doppelseiten und wurde von Ulrike Hauswaldt ins Deutsche übersetzt. Der Verlag gibt als Alter der Zielgruppe 3 Jahre an.

Der absolute Knaller ist das Cover-Bild. Meine Kinder (besonders mein Sohn) lieben es und auch mich als Mama spricht das witzige Bild sehr an. Die Bilder im Buch haben uns auch allesamt sehr gut gefallen. Besonders schön finde ich, dass die Bilder zu Beginn des Buches am Ende nochmals aufgegriffen werden. Der Text passt zum Buch und zum Thema, ist mir aber für die Kleinen zu langatmig und ausführlich. Selbst mein sechsjähriger Sohn hat nach der Hälfte der Erklärungen abgeschaltet.

Mein Sohn liebt das Buch schon allein wegen des Covers, mag aber auch die anderen Bilder sehr gern. Sein Lieblingsbild ist das mit dem Pinguin. Ob er durch das Buch gelernt hat, sich richtig zu entschuldigen, konnte ich noch nicht überprüfen .

Meine achtjährige Tochter mag an dem Buch nicht nur die Bilder sondern auch die Erklärungen, wie man sich (nicht) entschuldigen soll. Besonders die Idee, sich mit Hilfe eines Briefes zu entschuldigen, gefällt ihr.

Ähnlich hat sich meine zehnjährige Tochter geäußert. Zusätzlich hat sie mich auf die Wichtigkeit des Themas hingewiesen und mir erklärt, dass sie es toll findet, dass in dem Buch auch eine Spielanleitung (Erdmännchen) enthalten ist. Überrascht hat sie mich auch, indem sie mir Lösungsvorschläge für die Problematik der Klassensprecherwahl präsentiert hat. Das zeigt, dass das Buch die Kinder zum Nachdenken anregen kann und sie sich mit dem Thema beschäftigen. Auf die Frage, was sie aus dem Buch gelernt hat, hat sie geantwortet, dass eine richtige Entschuldigung nicht aus Ausflüchten bestehen darf. Ich bin gespannt, wie nachhaltig diese Einsicht ist. Ihre Lieblingsbilder sind zum Einen das mit dem Faultier, weil sie den Witz mit der Schnelligkeit der Schnecke so lustig findet und zum Anderen das Ende mit der Versöhnung der Bären.

Fazit: Ein tolles Buch über ein wichtiges Thema!

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Veröffentlicht am 12.05.2024

Spannendes Waldabenteuer

Unterholz-Ninjas, Band 2 - Die Hüter des Himmelssteins
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In die „Unterholz Ninjas – Die Hüter des Himmelssteins“ müssen die kleinen Frischlinge (Tierkinder des Waldes) den größten Schatz der Waldbewohner retten.

Das Hardcover von Autor und Illustrator Michael ...

In die „Unterholz Ninjas – Die Hüter des Himmelssteins“ müssen die kleinen Frischlinge (Tierkinder des Waldes) den größten Schatz der Waldbewohner retten.

Das Hardcover von Autor und Illustrator Michael Mantel ist 2024 im Ravensburger Verlag erschienen. Der zweite Teil der Unterholz Ninjas-Reihe umfasst 213 Seiten. Auf der Rückseite des Covers befindet sich eine Karte des Waldes und ganz hinten werden die Hauptfiguren beschrieben. Das Cover selbst sowie die Rückseite zeigen Szenen aus dem Buch und passen daher sehr gut. Die Bilder sind ansprechend und machen neugierig auf die Geschichte.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und der Spannungsbogen sehr gut aufgebaut. Ich habe den ersten Teil nicht gelesen und daher ein bisschen Schwierigkeiten mit den vielen Namen gehabt. Es hätte mir geholfen, wenn am Schluss des Buches nicht nur die Hauptfiguren vorgestellt worden wären sondern auch die Nebencharaktere mit ein paar Worten bedacht worden wären.

Die Figuren haben mir gut gefallen. Sie waren sympathisch und clever. Außerdem sehr hilfsbereit und treu. Die Szenerie war schön anschaulich beschrieben.

Meine 8-jährige Tochter liest eigentlich schon ganz gut, hat aber einige Probleme mit dem für dieses Alter doch recht fortgeschrittenen Vokabular ( unrealistisch, theatralisch, Salve, etc.). Allerdings liefert das auch wieder reichlich Gesprächsstoff und sie lernt einiges. Insgesamt findet sie die Geschichte sehr spannend.

Meine 10-jährige Tochter hat das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Kann es ein größeres Kompliment für einen Autor geben? Teil 3 wünscht sie sich zum Geburtstag.

Fazit: Spannendes Abenteuer für fortgeschrittene Leser.

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Veröffentlicht am 13.04.2024

Ab in den Garten

Einfach mehr ernten
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„Einfach mehr ernten“ ist ein Buch, das dem Leser eine Hilfestellung zur Optimierung seines Nutzgartens geben möchte. Der Autor ist Sascha Singh, manchen vielleicht von seinem Youtube-Channel „SelfBio“ ...

„Einfach mehr ernten“ ist ein Buch, das dem Leser eine Hilfestellung zur Optimierung seines Nutzgartens geben möchte. Der Autor ist Sascha Singh, manchen vielleicht von seinem Youtube-Channel „SelfBio“ bekannt. Das Hardcover umfasst 239 Seiten und ist 2024 im Löwenzahn-Verlag erschienen. Die Fotos stammen von Fabian Weiss.

Sascha Singh lässt den Leser auf kurzweilige Weise an seinem Wissen und seiner Erfahrung zum Thema „Nutzgarten“ teilhaben. Behandelt werden unter anderem Themen wie Beetplanung, Aussaat, Bewässerung, Bodenbeschaffenheit, Dünger, Schädlingsbekämpfung und Pflanzenkrankheiten. Im hinteren Teil ist ein Block mit Infos zu den gängigsten Gemüsesorten.

Trotzdem, dass es sich um einen Ratgeber handelt, lässt sich der Text sehr flüssig lesen. Die Bilder und Zeichnungen dazu sind passend und meist selbsterklärend.

Toll finde ich, dass auf Umweltschutz (z.B. torffreie Erde) eingegangen und die Notwendigkeit des Wassersparens angesprochen wird. Weniger gut hat mir gefallen, dass unter anderem Mulchfolien aus Plastik vorgestellt werden. Das ist heutzutage, in einer Zeit, in der Mikroplastik selbst in den entlegensten Ecken der Erde gefunden wird, nicht mehr zeitgemäß. Es gibt in den meisten Fällen Alternativen, wie hier auch erklärt wird.

Der Preis ist am oberen Limit. Mir ist bewusst, dass gerade im Verlagswesen die Kosten aktuell sehr hoch sind. Rohstoffe und Dienstleistungen sind in den letzten Monaten und Jahren sehr teuer geworden. Allerdings gibt es ähnlich aufgemachte Bücher schon zu günstigeren Preisen.

Fazit: Ein sehr ansprechendes Buch, das ich mir aber aufgrund des hohen Preises wahrscheinlich nicht selbst kaufen würde.

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Veröffentlicht am 18.03.2024

Macht Lust auf Urlaub

Fünf Tage in Florenz
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Unbezahlte Werbung – ich habe das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag (über lesejury) erhalten.

„Fünf Tage in Florenz“ schickt den Leser mit der Protagonistin Maddie nach Florenz, wo sie ...

Unbezahlte Werbung – ich habe das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag (über lesejury) erhalten.

„Fünf Tage in Florenz“ schickt den Leser mit der Protagonistin Maddie nach Florenz, wo sie die Familie ihres Verlobten kennen lernen soll. Verkompliziert wird diese Situation durch einen plötzlich auftauchenden Ex-Freund.

Das Taschenbuch von Lorraine Brown ist 2023 unter dem Originaltitel „Five Days in Florence“ erstmals erschienen. Die deutschsprachige Ausgabe umfasst 310 Seiten und ist 2024 im Bastei Lübbe-Verlag erschienen. Übersetzt wurde die Geschichte von Sonja Rebernik-Heidegger.

Die Übersetzung ist in Ordnung aber keine Glanzleistung. An ein paar Stellen waren grammatikalische Fehler in den Sätzen, ab und zu haben Wörter in einem Satz gefehlt und an einer Stelle war auch ein Wort zu viel.

Die Thematik an sich finde ich gut gewählt. Es ist eine Situation, die fast jeder in seinem Leben mal erlebt hat oder noch erleben wird. Die Ängste und Sorgen der Protagonistin sind nachvollziehbar und verständlich. Zum Benehmen des männlichen Protagonisten möchte ich an dieser Stelle nichts verraten, um das Lesevergnügen nicht zu schmälern. Die erste Hälfte des Buches finde ich ziemlich zäh. Allerdings ist mir bewusst, dass das notwendig war um die Beziehung der beiden Hauptfiguren heraus zu arbeiten. Richtig gepackt hat mich der Schreibstil der Autorin allerdings erst nach der Hälfte. Dann aber richtig. Die Geschichte nimmt Fahrt auf und es war mir beinahe unmöglich, das Buch weg zu legen. Hatte ich nach den ersten hundert Seiten noch gedacht, dass ich mir den Namen Lorraine Brown nicht merken muss, so bin ich jetzt ein absoluter Fan und werde auch ihr erstes Buch auf jeden Fall noch lesen.

Ganz wundervoll finde ich die Beschreibung der Szenerie, in der der Roman spielt. Ich war noch nie in Florenz aber ich konnte mir alles wunderbar vorstellen und habe diese tolle Stadt sofort auf meine Bucket-List gesetzt. Die Autorin hat die Gabe einen Ort so bildlich zu beschreiben, dass man gar nicht anders kann als im Kopf dorthin zu reisen.

Auch die Figuren finde ich sehr gut beschrieben. Nicht nur äußerlich sondern auch was den Charakter angeht. Speziell die Protagonistin wird sehr gut beschrieben, was wiederum ihre Handlungen sehr authentisch und nachvollziehbar macht. Die „Wandlung“ des Protagonisten ist ebenfalls gut dargestellt was wiederum den Verlauf der Geschichte verständlich macht.

Fazit: Es ist kein leichter Liebesroman für den Sommer. Aber wer gerne eine Liebesgeschichte mit etwas mehr Tiefe liest, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 24.01.2025

Tänzerin verstrickt sich in Lügengeschichte

Lichterglanz und Sternenstaub
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„Lichterglanz und Sternenstaub“ ist ein Weihnachtsroman, in dem sich die Tänzerin Candy in einem unausgeklügelten Lügengewirr verstrickt und versucht, Astrophysiker Max von ihrer falschen Identität zu ...

„Lichterglanz und Sternenstaub“ ist ein Weihnachtsroman, in dem sich die Tänzerin Candy in einem unausgeklügelten Lügengewirr verstrickt und versucht, Astrophysiker Max von ihrer falschen Identität zu überzeugen.

Das Taschenbuch von Marina Schuster umfasst 340 Seiten Geschichte und ist 2024 per Selfpublishing heraus gegeben worden.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Spätestens ab der zweiten Hälfte hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich mochte es nicht mehr weglegen. Die Geschichte ist nich übermäßig spannend, was ja für einen Liebesroman „normal“ ist. Dafür gibt es viele Gefühle und manch unerwartete Wendung.

Die Geschichte spielt größtenteils in New York und ein paar Seiten lang in LA. Für meinen Geschmack ist die Szenerie leider nicht ausführlich genug beschrieben. Ich würde mir mehr Intensität (Gerüche, Farben, Tiere, etc.) wünschen. Ähnlich ergeht es mir mit dem weihnachtlichen Flair. Die Vorweihnachtszeit wird zwar thematisiert aber leider nur nebenbei. Bei einem Weihnachtsroman muss einfach auf jeder Seite der Zauber dieser Jahreszeit zu spüren sein. Gerade New York hat ja den Ruf, sehr weihnachtlich gestimmt zu sein.

Bei den Protagonisten bin ich etwas zwiegespalten. Der männliche Protagonist wird zu Beginn des Buches durchweg negativ oder zumindest langweilig beschrieben. Ich würde mir wünschen, dass man wenigstens etwas Positives an ihm benennen würde, um eine erste Anziehung spüren zu können. Das würde auch die Situation authentischer machen, in der die weibliche Protagonistin zum ersten Mal merkt, dass er vielleicht doch anziehend ist. Mit der weiblichen Protagonistin bin ich leider bis zum Schluss nicht warm geworden. Ihr Benehmen in der Wohnung der Proffessorin geht einfach gar nicht. Auch ihre Sprache bei den verschiedenen Feierlichkeiten hat mich eher an naive zwanzigjährige als an eine erwachsene Frau erinnert. Zum Glück wird das zum Ende hin besser. Allerdings ist ihr Verhalten über das ganze Buch hinweg einfach nicht stimmig und die ewigen Grenzüberschreitungen (Wohnung, Kleiderschrank, Koffer, etc.) finde ich furchbar. Ich hatte auch zu keiner Zeit das Gefühl, dass sie deswegen ein schlechtes Gewissen hat oder es bereut.

Fazit: Das Buch ist angenehm zu lesen aber leider muss ich zugeben, dass es bessere gibt.

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