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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2022

Spannungsvoller Auftakt

Raum 211
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Das Cover ist schlicht, zieht aber die Aufmerksamkeit durch seinen roten Schriftzug auf sich.
Ein leicht dystopischer Thriller, welcher uns nur ein paar Jährchen voraus ist.
Gibt es einen freien Willen? ...

Das Cover ist schlicht, zieht aber die Aufmerksamkeit durch seinen roten Schriftzug auf sich.
Ein leicht dystopischer Thriller, welcher uns nur ein paar Jährchen voraus ist.
Gibt es einen freien Willen? Und wenn nicht, kann man dann für Handlungen bestraft werden, die man gar nicht willentlich selbst lenkt?
Ich mag dieses Wechselspiel der Perspektiven, mal las ich aus der Sicht einzelner Gefangenen, mal folgte ich Politikern, Forschern und Außenstehenden. Jeder Blickwinkel ist spannend, aufregend und auch erschreckend, auf wiederum sehr unterschiedlichen Ebenen.
Die kurzen Kapitel peitschten mich voran, bis das Ende mich nun auf das baldige Erscheinen von Band 2 hoffen lässt.
Eine klitzekleine Ungereimtheit ließ mich stutzen, was dem Ganzen aber keinen Abbruch tut. Thrillerfreunde werden auf ihre Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 22.01.2022

Empfehlenswert für alle Spukhausfans

Die Seele eines Spukhauses
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Sowohl Cover, als auch Klappentext haben mich hier sofort angesprochen und ich wusste, ich muss es lesen.
Der Einstieg ist super atmosphärisch, das Setting stimmig, sowie die Protagonistin.
Das Spukhaus ...

Sowohl Cover, als auch Klappentext haben mich hier sofort angesprochen und ich wusste, ich muss es lesen.
Der Einstieg ist super atmosphärisch, das Setting stimmig, sowie die Protagonistin.
Das Spukhaus ist von außen prachtvoll und schaurig, sodass ich mutig an Magnolias Seite blieb, um mit ihr die Geheimnisse freizulegen.
Aufgepeppt wird das Ganze mit ein paar Steampunkelementen, was ich ja immer total faszinierend finde.
Einen klitzekleinen Dämpfer gab es für mich zum Ende hin. Das war mir zu gewollt aufgebauscht, dennoch schlüssig in sich.
Ich kann jedem, der Fan von Spukhäusern ist, dieses Buchkind ans Herz legen.
Spannend, aufregend, schaurig.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Vielleicht eine runde Story für Kunstliebhaber

Die blaue Stunde
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Für mich ist hier das Cover genauso solide wie das ganze Buch.
Soll heißen, kann man machen, muss man aber nicht.
Wie kommts dazu?
Das es in dem Buch um Kunst geht, liest man schon im Klappentext, aber ...

Für mich ist hier das Cover genauso solide wie das ganze Buch.
Soll heißen, kann man machen, muss man aber nicht.
Wie kommts dazu?
Das es in dem Buch um Kunst geht, liest man schon im Klappentext, aber als absoluter Kunstbanause konnte mir hier die Kunst weder liebevoll näher gebracht werden, noch verstand ich stellenweise das Fachgesimpel. Aber gut, darüber hätte ich noch hinwegsehen können.
Ich hätte mir im Buch zeitliche Angaben gewünscht, denn man merkt, dass zwischendurch hin und her gesprungen wird und das nicht nur bei einer Figur, was zur Verwirrung führen kann und mich schulterzuckend weiterlesen ließ, da ich keine Muse hatte, das alles aufzudröseln (dazu war es mir nicht interessant genug).
Letzendlich gibt es aber auch spannende Stellen, einen Charakter der mich schon sehr fasziniert hat und welchem ich teils schockiert, teils mitleidig gerne verfolgte.
Fazit: Wer sich für Kunst und Spannung gleichermaßen interessiert, könnte hier eine runde Geschichte finden. Für Kunstbanausen wirds wahrscheinlich eher etwas trocken und zu ruhig.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Nicht uninteressant....

Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen
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Wirklich, es war Coverliebe auf den ersten Blick. Es ist düster, kaputt und absolut einladend... inklusive mega Buchschnitt. Ein Augenschmaus.
Anfangs war ich voll dabei. Die Thematik ist empfindlich ...

Wirklich, es war Coverliebe auf den ersten Blick. Es ist düster, kaputt und absolut einladend... inklusive mega Buchschnitt. Ein Augenschmaus.
Anfangs war ich voll dabei. Die Thematik ist empfindlich und es erschreckte mich, wie wenig sich im Umgang in Hinsicht auf psychische Erkrankungen getan hat.
Leider wurden mir manche Sachen zu fantastisch und somit verlor mich das Buch ein Stück weit, auch wenn ich verstanden habe, wieso es so gehändelt wurde. Manchmal sind es die eigenen Erwartungen, die einem im Wege stehen.
Fazit: Wer düstere atmosphärische Unterhaltung mit einer psychischen Thematik sucht und offen ist, etwas von den Wegen abzuweichen, dem kann ich das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Das schwächste Buchkind der Autorin

Das Porzellanhaus
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Wie nicht anders zu erwarten, ist auch dieses Cover der Autorin wieder ein Augenschmaus und der Buchschnitt wunderschön.
Allerdings hält sich meine Begeisterung für den Inhalt arg in Grenzen.
Der Anfang ...

Wie nicht anders zu erwarten, ist auch dieses Cover der Autorin wieder ein Augenschmaus und der Buchschnitt wunderschön.
Allerdings hält sich meine Begeisterung für den Inhalt arg in Grenzen.
Der Anfang des Buches ist gewohnt atmosphärisch und führte mich zurück ins düstere viktorianische Zeitalter.
Hester Why, die Hauptprotagonistin, bringt ihr Päckchen des Lebens mit ins Morvoren House, welches selbst eine folgenreiche Vergangenheit hat und deren Bewohner allesamt auch etwas ungewöhnlich sind.
Durch den Wechsel der Zeitebenen verliere ich oft den roten Faden, langweile mich teils sogar und frage mich, wo der vermeintliche Thrill bleibt.
Naja, hier und da taucht er auf, aber fesseln kann mich das Buch nicht.
Fazit : Ich empfehle gerne die Bücher der Autorin. Hier muss ich gestehen, dass das Buch bleiben darf, damit meine Reihe komplett ist und es eben schön aussieht. Ansonsten: kann man lesen, muss man aber nicht.

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