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Veröffentlicht am 19.06.2017

Ich hatte mehr erwartet...

Könntest du nur bei mir sein
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Von dem Buch habe ich mir sehr viele Emotionsgeladene Lesestunden erwartet. Leider war dies nicht der Fall. Die Protagonistin Kelsey ist zu Beginn sehr oberflächlich und so oberflächlich sind leider auch ...

Von dem Buch habe ich mir sehr viele Emotionsgeladene Lesestunden erwartet. Leider war dies nicht der Fall. Die Protagonistin Kelsey ist zu Beginn sehr oberflächlich und so oberflächlich sind leider auch die Gefühle. Ich habe die Trauer um ihre Zwillingsschwester zu keiner Zeit nachempfinden können. Irgendwie fand das alles in einem sehr stumpfen Erzählmodus statt. Hier hatte ich gehofft, dass sich einem das Herz vor Schmerz zusammenzieht.

Ausserdem habe ich mir etwas ganz anderes vorgestellt vom Klappentext. Ich hatte eher gedacht, dass sich Peter und Kelsey gegenseitig trösten und über eine Freundschaft zueinander finden würden. Das die beiden gemeinsam um Michelle trauern. Stattdessen ist Peter Soldat und sitzt in Afghanistan während Kelsey sich via Skype als Michelle ausgibt und ihn so im Glauben lässt, dass alles gut wäre. Sie fliegt sogar nach Paris um ein paar gemeinsame Tage mit ihm zu verbringen. Sorry, aber wie krank ist das denn bitte? Das ist doch total gestört. Sie verarscht den armen Kerl von hinten bis vorne und fühlt sich dabei auch noch im Recht und denkt sie würde damit etwas gutes tun.

Auch das Ende ist dann sehr platt. Achtung Spoiler! Ich finde es sehr komisch, dass Peter ihr das dann tatsächlich verzeiht und auch er trauert anscheinend auch nicht so richtig. Die Reaktion auf Michelle's Tod war auch hier echt flach....

Dennoch fand ich den Schreibstil an sich echt gut. Es lässt sich sehr flüssig und gut lesen. Dennoch fehlte es mir einfach an Gefühl, Dramatik und Tiefgang.





Man kann das Buch lesen, muss aber nicht. Es ist ganz nett für zwischendurch und es lässt sich gut und flüssig lesen. Allerdings sollte man nicht zufiel Tiefgang und Moral erwarten. :(

3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 26.02.2025

Mich konnte es leider nicht überzeugen

Sweet Home
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Von dem Buch habe ich so viel erwartet, aber leider wurde ich eher enttäuscht.
Die Story an sich fand ich sehr interessant und das Thema auch grundsätzlich spannend, allerdings hatte ich mit der Umsetzung ...

Von dem Buch habe ich so viel erwartet, aber leider wurde ich eher enttäuscht.
Die Story an sich fand ich sehr interessant und das Thema auch grundsätzlich spannend, allerdings hatte ich mit der Umsetzung so meine Probleme.

Der Autor war selber jahrelang Kriminalhauptkommissar und in der Mordkommission tätig. Das merkt man auch sehr deutlich. Ich hatte leider oftmals das Gefühl eher einen Polizeibericht zu lesen als einen Thriller. Es gab einige Abkürzungen, die ich schlichtweg nicht kannte, weil ich nicht im Polizeidienst tätig bin. Auch von ich die Charaktere alle sehr identisch und ich konnte keine wesentlichen Unterschiede zwischen Rahn, Lopez und Müller ausmachen. Alles war eher kühl und sachlich geschrieben und Emotionen wurden nicht so recht rübergebracht.

Ich wurde leider gar nicht warm mit dem Schreibstil und habe das Buch dann auch ca. 80 Seiten vor dem Ende nur noch überflogen. Mich konnte es einfach nicht packen.

Veröffentlicht am 01.10.2024

Konnte mich nicht überzeugen

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Zoe ist ein vielschichtiger und realistischer Charakter. Sie hat viele Sorgen zu tragen und um ihre Mutter zu schützen nimmt sie so einiges auf sich. Doch trotz aller Bemühungen stirbt sie und lässt somit ...

Zoe ist ein vielschichtiger und realistischer Charakter. Sie hat viele Sorgen zu tragen und um ihre Mutter zu schützen nimmt sie so einiges auf sich. Doch trotz aller Bemühungen stirbt sie und lässt somit ihre Mutter alleine. Zoe selber landet im Reich der Toten und trifft auf Alexei.

Leider muss ich sagen, dass mich die Beziehung von Alexei und Zoe nicht überzeugt hat. Ich habe die Anziehung von Alexei nicht nachempfinden können und für mich war es suspekt wie sich überhaupt etwas zwischen den beiden entwickeln konnte. Aber auch die ganze Story konnte man einfach nicht catchen. Manche Passagen musste ich nochmal lesen, weil ich sie irgendwie verwirrend fand. Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich mich teilweise eher gelangweilt gefühlt habe. Spannung kam nicht so recht auf und mir hat das Buch leider nicht gefallen. Zoe mochte ich zwar schon, aber es hat mich einfach nicht richtig fesseln können.

Veröffentlicht am 14.06.2024

Leider sehr schwach

Golden Bay − How it hurts
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Der erste Band konnte mich total begeistern und ich war fassungslos mit welchen Cliffhanger Bianca Iosivoni uns hier zurückgelassen hat. Von daher musste ich natürlich Band 2 sofort lesen.

Ich war auch ...

Der erste Band konnte mich total begeistern und ich war fassungslos mit welchen Cliffhanger Bianca Iosivoni uns hier zurückgelassen hat. Von daher musste ich natürlich Band 2 sofort lesen.

Ich war auch wieder sehr schnell in der Story drin. In Band 2 wird aus der Sicht von Hudson geschrieben und das fand ich persönlich total toll, weil ich so die Hoffnung hatte, dass wir recht schnell erfahren, was denn eigentlich hinter der ganzen Aktion von damals steckt. Pustekuchen!
Die Autorin lässt uns leider genauso zappeln, wie bereits im ersten Band und ich muss leider sagen, dass mich das circa ab Mitte des Buches total gefrustet und in den letzten Zügen dann auch genervt hat.
Startet der zweite Band auch stark, so lässt er leider sehr schnell nach und Hudson‘s Gedanken sind ewig die Gleichen.

Leider muss ich auch sagen, dass dann der tatsächliche Grund für sein Verschwinden für mich absolut nicht überzeugend war. Hätte er Ember wirklich richtig geliebt, hätte er ihr das gesagt und wäre dennoch mit ihr abgehauen. Und auch, dass er es ihr 5 Jahre später immer noch nicht sagt, kann ich nicht nachvollziehen.

Das alles hat mich leider so sehr enttäuscht, dass ich nicht wirklich Lust habe den letzten Band zu lesen.

Das Buch startet stark und ich fand es toll aus Hudson‘s Sicht zu lesen. Leider war ich schnell gefrustet, weil die Autorin uns hier extrem zappeln lässt. Der Grund für Hudson‘s Verschwinden konnte mich leider gar nicht überzeugen und ich fand die Auflösung, dafür dass sie uns sooo lange hingehalten hat, echt schwach. Für mich war das hier leider nichts…

Leider nur 2 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 19.01.2024

Der (P)fad

Der Pfad
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Manchmal muss es eben ein guter Thriller sein. Und genau diese Hoffnung hatte ich bei "Der Pfad" von Megan Miranda. Der Klappentext klang wirklich gut und ich habe mich auf schöne und spannende Lesestunden ...

Manchmal muss es eben ein guter Thriller sein. Und genau diese Hoffnung hatte ich bei "Der Pfad" von Megan Miranda. Der Klappentext klang wirklich gut und ich habe mich auf schöne und spannende Lesestunden gefreut.

Leider war das aber so gar nicht der Fall. Der Einstieg ins Buch war schon seeeeehr langwierig. Die ersten 100 Seiten waren ein regelrechter Kampf, weil man überhaupt nicht weiß, wohin die Reise überhaupt gehen soll, Man erfährt so gut wie nichts über die Bewohner und schon gar nicht über die mysteriösen Fälle in denen Personen verschwunden sind. Allerdings bekommt man jede Seite mindestens einmal gesagt, wie mysteriös das Ganze doch ist und das sich der Ort nur über diese Vermisstenfälle definiert.
Leider hat aber auch im Verlauf der Geschichte keine Spannung aufgebaut. So plätschert das ganze Buch ehrlich nur so dahin und ich war enttäuscht, dass hier so viel Potential liegen gelassen wurde.

Auch zu den Charakteren konnte ich keinerlei Bindung aufbauen. Abby war mir total farblos und ich hatte bis zum Schluß keinen Eindruck von ihr, was sie für ein Mensch ist. Zugang zu ihren Gedanken und Gefühlen hatte ich erst recht nicht.
Und das alles finde ich so unglaublich schade, denn eigentlich hatte ich den Eindruck, dass Megan Miranda eine sehr schöne Art hat zu schreiben. Die Sätze sind leicht zu verstehen und ihr Stil nicht zu blumig. Aber irgendwie hat sie es hier nicht geschafft, das Potential auszuschöpfen.



Leider ist der Thriller "Der Pfad" für mich genau das... Sehr fad... Es fehlte mir Spannung und Nervenkitzel auf ganzer Linie. Sehr schade, weil ich den Eindruck hatte, dass die Autorin das viel besser kann.

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