Cover-Bild Die Entwicklung des Systems der Geldwäschereibekämpfung in der Schweiz auf nationaler und internationaler Ebene seit 1990
49,80
inkl. MwSt
  • Verlag: Shaker
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 342
  • Ersterscheinung: 02.2010
  • ISBN: 9783832288464
Julia Becker

Die Entwicklung des Systems der Geldwäschereibekämpfung in der Schweiz auf nationaler und internationaler Ebene seit 1990

Die Schweiz ist ein politisch und wirtschaftlich stabiles Land; trotzdem bleibt – vor dem Hintergrund des verwalteten Vermögensvolumens – die Frage, welche Faktoren die Alpenrepublik Schweiz begünstigen, um so attraktiv für Vermögensanlagen zu sein. Als Erfolgsfaktor des Standorts Schweiz wird in diesem Kontext immer wieder die Solidität und Effektivität des „Schweizer Bankgeheimnisses“ genannt und diskutiert. Da im Hinblick auf Geldwäschereihandlungen Banken eine entscheidende Rolle spielen, ist ein erfolgreicher und potenter Finanzplatz wie der der Schweiz, der generellen Gefahr ausgesetzt, Gelder zweifelhafter und verbrecherischer Herkunft anzuziehen, damit diese durch eine Geldanlage bei Schweizer Banken in den legalen Wirtschaftskreislauf gelangen.

Um die Reputation des Schweizer Bankenplatzes aufrecht zu erhalten, sieht sich die Schweiz verpflichtet, eine Vorreiterstellung im Kampf gegen die Geldwäscherei einzunehmen. Von Schweizer Seite wird daher nur zu gerne publiziert, man habe „die strengsten Regeln der Welt“ 14 im Bereich der Geldwäschereibekämpfung eingeführt. Hinter dieser Behauptung stehen nachvollziehbare wirtschaftliche Interessen: Mit etwas mehr als 136.000 Beschäftigten im Bankensektor trägt dieser Bereich mit knapp 10 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt und mit 16 Prozent zum Steueraufkommen bei. Auch der Schweizer Finanzplatz hat demnach wohl erkannt: Er muss gerüstet sein.

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