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Veröffentlicht am 06.12.2020

Eine Interessante Geschichte, die zeigt, wer die wahren Freunde sind!

Venice Connection
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Die Geschichte beginnt meiner Meinung nach sehr melancholisch. Das hat dann allerdings sehr gut die Story eingeleitet, weil es dadurch sehr nachvollziehbar wurde, wieso Rad in bestimmten Situationen so ...

Die Geschichte beginnt meiner Meinung nach sehr melancholisch. Das hat dann allerdings sehr gut die Story eingeleitet, weil es dadurch sehr nachvollziehbar wurde, wieso Rad in bestimmten Situationen so gehandelt hat.

Rad ist ein sehr lieber, aber auch schüchterner Kerl, der abhängig vom Internet ist. Er hat keine "echten" Freunde, was ihn irgendwann angefangen hat zu stören. Ziemlich schnell kam er aber dann auf die Idee etwas daran zu ändern und ist deswegen in ein anderes Land gereist. Ich hatte oftmals Mitleid mit ihm und habe so sehr gehofft, dass sich etwas an seiner Einstellung ändert. Zum Glück passierte das dann auch als er Lea getroffen und noch ein paar andere Freundschaften geschlossen hat.

Lea ist eine Internetfreundin von Radulf und so haben sie sich dann auch kennengelernt bzw. getroffen. Sie ist ziemlich schnell auf ihn eingegangen und hat ihm von Anfang an vertraut. Das war meiner Meinung nach etwas komisch, da ich persönlich vielleicht etwas misstrauisch gewesen wäre, wenn ich mit einem fremden Mann alleine im Dunkeln draußen rumlaufen würde. Doch an sich ist Lea eine sehr liebe und gesprächige Person, was sie mir sehr sympathisch gemacht hat.

Die zwei haben sehr gut zusammengepasst. Er war mehr der Ruhige und sie die Gesprächige, dadurch haben sie sich gegenseitig ergänzt, was mir sehr gut gefallen hat.

Doch es geht hier nicht nur um die Liebe, denn auch die Freundschaft war ein sehr präsentes Thema. Anfangs ging es noch um Internetfreunde, was sich dann später änderte, weil er sehr schnell Alex als einen Freund gewinnen konnte. Er hat mit ihm sehr viel erlebt und dadurch auch wieder Spaß gehabt und sich amüsiert. Alex kann man einfach nur mögen und ich fand es sehr schön zu sehen, wie deren Freundschaft immer mehr gewachsen ist.

Trotz allem konnte mich diese Geschichte leider nicht packen und ich hatte sehr große Probleme damit mich mit dem Hauptprotagonisten zu identifizieren. Teilweise konnte ich ihn nicht so gut nachvollziehen und sein Charakter hat mir nicht so gut gefallen. Auch fand ich Lea mittendrin sehr komisch, da sie von einem Moment auf den Anderen ohne jeglichen Grund oder Auslöser weg gewesen ist. Natürlich wird später aufgedeckt wieso genau das passiert ist, aber was genau der Auslöser war habe ich nicht so recht verstanden.

Allerdings ist alles aus Rads Perspektive aus geschrieben, was ich sehr interessant fand, da ich eher wenig Bücher kenne, in denen ein Mann im Vordergrund steht (bzw. seine Sicht der Dinge). Es war schön auch mal ein Einblick in den Kopf eines Mannes zu bekommen.

Das Ende fand ich aber sehr schön, weil es sozusagen ein offenes Ende gibt. Man weiß nicht so genau, ob er denn jetzt in Deutschland bleibt oder welche Pläne er denn jetzt hat und ob er sie auch wirklich durchsetzen wird. Man kann sich selber denken, was passiert und das war eigentlich eine sehr tolle Idee.

Fazit:

Eine interessante Geschichte, die einem sehr schön zeigt, wer die echten Freunde sind. Es zeigt einem auch ganz genau, dass man manchmal einfach raus muss aus der Komfortzone, um einen klaren Kopf zu bekommen.

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Veröffentlicht am 04.12.2020

Eine Liebesgeschichte, die einen einfach nicht mehr loslässt!

Die Maxton-Hall-Reihe: Alle 3 Bände im Schuber: Save Me. Save You. Save Us.
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Man kommt sehr schnell in die Geschichte rein und nachdem man in der Geschichte ist kann man nicht mehr aufhören zu lesen. Es wird abwechselnd aus Rubys und James Sicht geschrieben, was einem die beiden ...

Man kommt sehr schnell in die Geschichte rein und nachdem man in der Geschichte ist kann man nicht mehr aufhören zu lesen. Es wird abwechselnd aus Rubys und James Sicht geschrieben, was einem die beiden etwas näher bringt und auch verständlicher macht.
Rubs ist so der typische "Streber" und James der typische "Bad-Boy". Aber trotz allem fand ich diese Story keineswegs klischeehaft. Sie haben sich beide innerhalb des Buches verändert und weiterentwickelt, wobei es bei James am stärksten aufgefallen ist.
Ruby war immer für die Leute da, die sie liebt und hat immer versucht zu helfen. Sie ist niemand, der sich bestechen lässt und das egal wie sehr sie (z.B. Geld) gebrauchen könnte. Sie ist für ein Mädchen eingestanden, das sie nicht einmal so sehr kannte und hat sie, trotz all den Folgen, nicht verraten. Deswegen ist sie mir gleich von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Ich konnte sehr gut mit ihr fühlen und sie absolut nachvollziehen. All ihre Handlungen waren verständlich und ich wüsste nicht wie man in ihrer Situationen noch besser hätte reagieren können. Sie wurde sehr oft enttäuscht und verletzt, aber ich habe sie so sehr dafür bewundert, dass sie jedes Mal aufgestanden ist und weitergemacht hat.
James hingegen hat sich anfangs unmöglich verhalten und ich war so wütend auf ihn als er ein ums andere Mal Ruby verletzt hat. Natürlich hatte er seine Gründe, aber man hätte es auch anders lösen können. Doch er hat sich sehr stark weiterentwickelt und dafür war ich sehr dankbar. Dadurch wurde auch er zu einen der liebsten Personen in diesem Buch. Er hat versucht für alle da zu sein und hat dabei auch sich selbst vernachlässigt. Ich hatte oftmals Mitleid mit ihm, da er so viel einstecken musste. Das Schicksal hatte jedes Mal etwas Schlechtes für ihn auf Lager. Umso mehr fand ich es so schön, dass er jedes mal auf Ruby zählen konnte und dadurch nie alleine dastand.
Die zwei bilden meiner Meinung nach das perfekte Paar und die Geschichte lässt einen an wahre Liebe glauben.
An sich kann ich also sagen, dass die Geschichte voller Emotionen steckt und einen einfach so mitreißt. Ich bin sehr froh diese Bücher gelesen zu haben und kann sagen, dass die Reihe auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbüchern zählt!

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