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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2017

Eine richtig schöne Geschichte

Foreplay - Vorspiel zum Glück
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Inhalt:
Pepper ist schon seit Ewigkeiten in den Bruder ihrer besten Freundin verliebt. Aber wie soll man jemanden verführen, der einen als kleine Schwester betrachtet, wenn man noch nie im leben gedatet ...

Inhalt:
Pepper ist schon seit Ewigkeiten in den Bruder ihrer besten Freundin verliebt. Aber wie soll man jemanden verführen, der einen als kleine Schwester betrachtet, wenn man noch nie im leben gedatet und nur ein einziges Mal geküsst hat? Ihre beiden Freundinnen empfehlen ihr, mit dem attraktiven Barkeeper Reece zu üben. Doch dann entwickelt sie Gefühle für ihn und weis nicht mehr wen sie wirklich will.


Meine Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Sophie Jordan ist sehr erfrischend und ließ sich sehr flüssig, leicht lesen, so dass die Seiten nur so davon geflogen sind.

Das Buch ist aus der Sicht von Pepper geschrieben. Pepper und Reece waren mir beide unheimlich sympathisch. Pepper ist voreingenommen, ehrlich, aufrichtig, was sie trotz ihrerer Fehler sehr liebenswert gemacht hat. Sie hält stur an ihrem Kindheitstraum fest.
Reece ist ein toller Held. Er ist liebevoll, fürsorglich, sehr attraktiv und anfangs schwer zu durchschauen. Beide haben eine schwere Kindheit hinter sich was die beiden in meinen Augen noch authentisch und sympathischer macht.
Die anderen Charaktere wie Peppers beide Freundinnen Emmerson und Georgia sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Sie haben beide versucht Pepper aus ihrem Schneckenhaus zu locken.

Das Cover gefällt mir sehr gut, da es sehr gut zur Geschichte passt und auch die Farben bzw. der Lichteinfall richtig toll ist.


Fazit:
Die Geschichte ist voller Gefühle und die Personen wurde von Sophie Jordan sehr realistisch dargestellt.

Veröffentlicht am 27.05.2017

Eine gefühlvolle Geschichte

RESTART
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Inhalt:
Die Geschichte von Leni und Paul geht weiter ... Trotz der alles verändernden Nachricht entscheidet sich Leni, in Paris zu leben. Die eigenen Fehler werden ihr jedoch immer mehr bewusst und die ...

Inhalt:
Die Geschichte von Leni und Paul geht weiter ... Trotz der alles verändernden Nachricht entscheidet sich Leni, in Paris zu leben. Die eigenen Fehler werden ihr jedoch immer mehr bewusst und die Sehnsucht, nach Hause zurückzukehren, steigt. Kurz nach ihrer Rückkehr trifft sie auf Paul. Doch er hat sich verändert und weist sie kalt und emotionslos von sich. Beide wollen ein Leben ohne einander versuchen – kommen aber dennoch nicht voneinander los. Aufs Neue geraten sie in eine Achterbahn der Gefühle. Warum hat sich Paul so verändert? Welches Geheimnis hütet er? Doch er ist nicht der Einzige, der ein Geheimnis verbirgt.


Meine Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Mela Wagner lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen.

Das Buch ist aus der Sicht von Leni und Paul geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, den so konnte man beide gut kennenlernen.
Leni ist knallhart und taff aber sie hat eine Fassade aufgebaut, da sie von ihrer Vergangenheit geprägt ist.
Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben und war auch kaum vorhersehbar.

Das Cover ist ganz nett gemacht. Jedoch gefällt es mir nicht ganz so gut. Den Titel finde ich passt gut zum Buch.


Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte voller Gefühle.

Veröffentlicht am 26.05.2017

Ich bin einfach nur enttäuscht.

Die Wellington-Saga - Versuchung
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Inhalt:
Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, ...

Inhalt:
Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in einer Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint.


Meine Meinung:
Ich hatte geringe Erwartungen an das Buch aber ich wurde dermaßen enttäuscht.
Das einzige Positive an dem Buch ist das Cover und der Schreibstil. Der Schreibstil ist angenehm und hat sich soweit ganz gut lesen lassen. Das Cover finde ich durch die Schlichtheit und die Farben traumhaft schön.

Das Buch ist einmal aus der Erzählersicht und noch aus weiteren Sichten geschrieben, was mich persönlich im Lesefluss sehr gestört hat. Georgia und Alejandro waren mir teilweise sympathisch. Jedoch wurden sie sehr blass, oberflächlich und ohne Tiefe dargestellt. Ebenso fand ich den Alltag der beiden sehr langweilig und eintönig.
Mir waren es zu viele andere Personen, weshalb ich schon am Anfang kaum noch mitgekommen bin wer jetzt wer ist.

Das ganze Buch ist eigentlich eher eine Polo Anleitung und am Ende ist ein Anhang in dem noch einmal erklärt wird was Polo ist und wie man es spielt. Was soll das?


Fazit:
Ich bin von diesem Buch dermaßen enttäuscht worden. Die Geschichte ist mir zu oberflächlich und emotionslos.


Vielen Dank an das Bloggerportal von Random House und den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 25.05.2017

Die wahre Geschichte des Geächteten Robin Hood

Robin Hood (Klassiker der Weltliteratur in gekürzter Fassung, Bd. ?)
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Inhalt:
Robin Hood war nicht immer Robin Hood wie wir ihn als Geächteten kennen. Er hat eine Vorgeschichte. Er wurde, wenn überhaupt als Graf Robert von Huntingdown um 1200 n Chr. in Nottingham England ...

Inhalt:
Robin Hood war nicht immer Robin Hood wie wir ihn als Geächteten kennen. Er hat eine Vorgeschichte. Er wurde, wenn überhaupt als Graf Robert von Huntingdown um 1200 n Chr. in Nottingham England geboren. Dort war der Wald von Sherwood. Als er seine Freundin Marian Fitzwalter heiraten wollte, wurde ihre Hochzeit vom Sheriff gestürmt. Robert Graf von Huntingdon wurde als vogelfrei erklärt, da er sich gegen den König verschworen haben solle. Graf von Huntingdon half der Bevölkerung, während der Scheriff auf der Seite des skrupellosen Prinz John war und dieses es ausbeutete. Der Graf wollte dem König einen Treueeid schören. Dieser war aber auf einem Kreuzzug in Jerusalem und verschollen. So zog Robert Graf von Huntingdon in den Wald und wurde ein Geächteter. Nach und nach kamen Männer z.B. Little John, Bruder Tuck oder Will Scarlet aus der Bevölkerung dazu, die auch zu Unrecht vom Scheriff bzw. Prinz John dem aktuellen Regenten an König Richard Löwenherz statt verurteilt worden waren.
Von da an nannte sich Robert Graf von Huntingdon Robin Hood und erlebte viele Abendteuer z.B. das Bogenschützenturnier, Marians Flucht in den Wald, der falsche Metzger, die Rückkehr des Königs , Richards Kreuzzug, Kampf auf Leben und Tod, Gefangen und der letzte Pfeil.
Schön sehr bald nach seinem Tod entwickelte sich eine Balade als Singspiel, welche von Burg zu Burg getragen wurde von den heldenhaften Taten von Robin Hood. Er galt als Helfer der Armen und Entrechteten und Gegner der Reichen.

Meine Meinung:
Das Buch ist mit einem festen Einband für neugierige kleine Leseratten aufs Beste geeignet. auf dem Titelbild von Nick Harris illustriert wird Robin Hood mit Schwert und Langbogen bewaffnet dargestellt. Ebenso sieht man seine Gefolgschaft – Männer in waldgrüner Kleidung.

Mit vielen kleinen Textabschnitten wird die Zeit um Robin Hood mit Bildern dargestellt. Selbst Kinder mit 3 Jahren finden Gefallen an den Geschichten von und um Robin Hood. Im Menschen ist der Gerechtigkeitssinn schon früh ausgeprägt. Daher lieben Kinder die Geschichten von Robin Hood. Er steht für sie auf der Seite des Guten.

Neben Geschichten und kleinen Sachtexten ist auch mit vielen Bildern die Zeit des Mittelalters von Robin Hood dargestellt. Die Bilder sind sehr zeitgetreu dargestellt. Dass im Mittelalter auch mal Blut fließt und das Schwert zum Einsatz kommt, ist auch kleinen Kinder bekannt. Diese finden das Normal.

Wenn die Kinder dann in die Grundschule gehen, gibt es die Möglichkeit sich mit dem Leseprogram Antolin das Leseverständins zu verbessern. In diesem Schulprogramm ist auch das Buch von Robin Hood aufgenommen. Es macht Spaß hier Punkte zu sammeln.

Was ich aus dem Buch lernen kann:
In diesem Buch wird sehr schön die Geschichte Robin Hoods mit seinen Freunden und Widersachers dargestellt.

Fazit
Das Buch ist sehr lesenswert und besonders für Kinder in der Vorschule bzw. Grundschule geeignet. In dem Zeitrahmen interessieren sich Kinder sehr für das Mittelalter und schlüpfen gerne in die Gestalt eines Guten oder Bösen, um so ihre eigenen Erfahrungen zu verarbeiten. . Vielleicht lesen Jungen das Buch lieber als Mädchen, denn für sie ist Rittersein eine Rolle für Fasching.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Jetzt verstehe ich auch die Geschichte und die geschichtlichen Hintergründe von Robin Hood ausreichend.

Veröffentlicht am 25.05.2017

Wir Wassergesegnete haben auch eine Aufgabe

rüffer&rub visionär / Jeder Tropfen zählt
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Inhalt:
Ernst Bromeis ist Trainer im Spitzensport als er sich entschließt seinen Beruf zu wechseln. Er wird Wasserbotschafter und Expeditonsschwimmer. Er engagiert sich in Schulen Universitäten und Wirtschaft ...

Inhalt:
Ernst Bromeis ist Trainer im Spitzensport als er sich entschließt seinen Beruf zu wechseln. Er wird Wasserbotschafter und Expeditonsschwimmer. Er engagiert sich in Schulen Universitäten und Wirtschaft als Referent mit dem Projekt „das Blaue Wunder“. Hier versucht er die Menschen, die im wassergesegneten Europa leben dafür zu sensibilisieren, dass es auf der Welt Gebiete gibt, in denen Wasser wertvoll und knapp ist. Mehrere Expeditionen z.B. in den Graubünder Seen, den Seen der Schweiz oder im Rhein von der Quelle zum Meer versucht er die Menschen für die Schutzbedürftigkeit und Notwendigkeit von Wasser vor Augen zu führen. In Europa gibt es viel Wasser, darum hat es hier keinen Wert. Wer aber hier Wasser verschwendet oder verunreinigt, der zerstört es auch für andere Länder oder nachfolgende Generationen.
In dem Buch nimmt Herr Bromeis die Leser mit in seine Expeditionen, die lebensgefährlich waren. Denn kaltes Wasser ist auf Dauer eine Todeszone.

Meine Meinung:
Auf dem Bucheinband sieht man Ernst Bromeis als kleinen Punkt durch einen Fluss schwimmen. Das Wasser ist in der Überzahl. Ebenso ist zu verstehen, was soll ein einzelner Mensch einem Fluss oder See. Das Wasser mit seiner Kälte und Gewalt ist doch stärker? Sehr schön sind die grünen Wiesen neben dem Wasser. Das Wasser ist noch nicht zu ende geschwommen. Es gibt noch Hoffnung viel zu bewirken und das ist der Sinn der Aktion.

Im Inneneinband sieht man eine Grafik der jeweiligen Expedition der letzten Jahre. Mithilfe dieser es möglich ist die Expedition nachzuverfolgen. Auf der Buchrückseite steht eine kurze Einführung über den Inhalt des Buches. Schön, dass hier ein Foto des Autors abgedruckt ist.

Der Schreibstil ist sehr ehrlich und extrem fesselnd. Herr Bromeis beschreibt genau seine Beweggründe für die Aktionen und auch die Hintergründe des Scheiterns bzw. warum sein Scheitern nicht das Ende aller Aktionen darstellt.

Das Buch ist folgendermaßen Aufgebaut
es beginnt mit einem Vorwort von Anne Rüffer dem Verlagshaus zur Sonderreihe visionär.
Im Anschluss kommt ein Prolog und wie Herr Bromeis zum Expeditionsschwimmer wurde.
Dann wird von den Projekten Grischun 2008, Suisse 2010, Rhein 2012, Rijn 2014 und Milano 2015 berichtet. Das Buch geht über zu aktuellen Projekten wie der Traum eines Wasserzentrums oder andere Möglichkeiten die Welt zu verändern. Mit dem Epilog, Anhang mit Anmerkungen, Bildnachweis und Danke schließt das Buch.

Die jeweiligen Berichte werden mit schwarz/weiß Bilder der jeweiligen Projekte unterstrichen. Anhand dieser kann sich der Leser in die Erlebnisse besser eindenken.

Besonderes Lob möchte ich für die genaue Reschercearbeiten hervorheben.
Aufgrund guter Ortsangaben ist es sehr schön möglich das Buch auf der Landkarte mit zu verfolgen und nachzuerleben.

Besonderheiten
Da der Autor Schweizer Bürger ist kommen einige Worte vor z. B. reüssiert, rekognozieren, Antagonisten die ich dazulernen konnte.
Vielleicht würden Fotos in Farbe noch besser wirken. Schwarz/weiß Fotos sollen sicher einen bestimmten Effekt haben. Bei mir wirken diese so wie aus einer vergangen Zeit, die für mich keine Bedeutung mehr hat.

Die Geschichte von den Indianern die am Wasserfall stehen und bleiben wollen, bis das Wasser zu Ende geflossen ist finde ich sehr nachdenkenswert. In der Schweiz wird gar kein Ende eines Wasserfalles erwartet. Indianer kennen nicht so große Wassermengen, das diese Unendlich erscheinen.

Was ich aus dem Buch lernen kann:
Auch wenn ich Wasser im Überfluss habe, kann ich dazu beitragen Wasser zu schonen und für andere Menschen in der Welt nutzbar zu machen.

Wer sich ein Herzensprojekt vornimmt und daran scheitert, wird gescheiter, denn er kennt seine eignen Grenzen und kann beim nächsten Mal diese mitplanen und vielleicht das Projekt gut beenden.

Fazit
Das Buch ist sehr lesenswert. Es nimmt den Leser in das Erlebnis während der Expediton hinein und vermittelt die Notwendigkeit von Wasser und wie wir in Europa damit umgehen können, damit auch andere Menschen in der ganzen Welt davon genug haben.