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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2016

Stark angefangen und dann stark nachgelassen

Die Stille vor dem Tod
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Inhalt:
Smoky und ihr Team werden zu einem Tatort gerufen an dem eine fünfköpfige Familie kaltblütig ermordet wurde. Mit Blut steht ein Nachricht für Smoky an die Wand geschrieben. In der direkten Nachbarschaft ...

Inhalt:
Smoky und ihr Team werden zu einem Tatort gerufen an dem eine fünfköpfige Familie kaltblütig ermordet wurde. Mit Blut steht ein Nachricht für Smoky an die Wand geschrieben. In der direkten Nachbarschaft wurden noch zwei weitere Familien in der gleichen Nacht ermordet. Aber bevor Smoky und ihr Team überhaupt so richtig mit den Ermittlungen loslegen können überschlagen sich die Ereignisse.

Meinung:
Dies war meine erstes Buch von Cody McFadyen und ich muss sagen es startete genau so wie ich es mir von einem spannenden Thriller wünsche. Man wird sofort ins Geschehen geworfen und ist gleich total gefesselt. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen und sehr bildlich. Aber dann wird das Buch zunächst zu einer Aneinanderreihung von Grausamkeiten und anschließend herrscht den kompletten Mittelteil des Buches über gähnende Langeweile, ich musste mich richtiggehend dazu zwingen weiter zu lesen. Auch gegen Ende konnte die Geschichte nicht wieder so richtig an Fahrt aufnehmen und die Auflösung am Ende war viel zu vorhersehbar und absolut unbefriedigend.
Die ganze Geschichte war exakt ab Seite 145 nicht das was ich von einem Thriller erwarte. Anstatt spannenden Ermittlungen wird das Seelenleben von Smoky Barrett in endloser Weite vor einem ausgebreitet. Was dazu geführt hat, dass ich Smoky anstatt als knallharte Ermittlerin, wie ich es mir in einem solchen Thriller wünschen würde, eher als weinerliches Weichei kennengelernt habe.
Nach den ersten paar Kapiteln hatte ich ursprünglich vor die ersten vier Teile der Serie noch nachzuholen, werde mir das jetzt aber nochmal gründlich überlegen.

Veröffentlicht am 22.10.2016

Kann mit den Vorgängern leider nicht ganz mithalten

Magisterium
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Inhalt:
Das dritte Jahr für das Magier-Trio beginnt. Nachdem Callum, Aaron und Tamara im letzten Schuljahr den Feind des Todes endlich besiegt haben sollen die drei auf einer Feier zu ihren Ehren ausgezeichnet ...

Inhalt:
Das dritte Jahr für das Magier-Trio beginnt. Nachdem Callum, Aaron und Tamara im letzten Schuljahr den Feind des Todes endlich besiegt haben sollen die drei auf einer Feier zu ihren Ehren ausgezeichnet werden, aber schon auf dieser Feier geht es wieder los… Eine Schülerin wird ermordet und jemand trachtet auch nach Callums Leben.

Der Schlüssel aus Bronze ist der dritte Teil der Magistrium-Reihe des Autorenduos Cassandra Clare und Holly Black.

Meinung:
Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist, wie auch aus den Vorgängerbänden gewohnt, flüssig und sehr schön zu lesen. Ganz besonders mag ich den Humor der beiden Autorinnen, es gab wieder viele Stellen über die ich schmunzeln musste.
Der Einstieg in das Buch ist sehr gut gelungen. Es werden immer wieder kurze Zusammenfassungen der Ereignisse aus den Vorgängerbänden eingestreut, so dass Leute die die ersten Bände nicht gelesen haben (oder solche, wie ich, bei denen der zweite Band einfach schon so lange zurück lag) sich trotzdem im Buch zurecht finden, ohne das diese Passagen zu viel Platz einnehmen.
Die Story konnte mich in diesem Band aber leider nicht so sehr überzeugen. Man hat fast das Gefühl, dass den Autorinnen die Ideen ausgehen um die wahrscheinlich geplanten fünf Schuljahre auszufüllen. Auf Nebensächlichkeiten wurde für meinen Geschmack viel zu detailliert eingegangen, dafür wurden wirklich wichtige und spannungsreiche Passagen viel zu kurz gehalten. Ganz speziell das Ende war so überhastet, dass die zu erwartenden Emotionen beim mir überhaupt nicht ankamen. Ich fühlte mich viel zu überrollt von diesem Ende als das für irgendetwas anderes noch Platz gewesen wäre.

Fazit:
Leider kann dieser Band mit den Vorgängern nicht mithalten. Ich werde den nächsten Band aber wohl trotzdem wieder lesen da ich doch wissen will wie es nun weiter geht und hoffe, dass dieser Band nur so etwas wie ein Ausrutscher ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Abenteuer
  • Schreibstil
Veröffentlicht am 16.10.2016

noch nicht ganz perfekt

Flawed – Wie perfekt willst du sein?
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Inhalt:
Celestine lebt in einer Gesellschaft in der Menschen die moralisch bedenkliche Dinge tun verhaftet und als fehlerhaft gebrandmarkt werden. Sie werden ihrer Privilegien beraubt und von den Fehlerlosen ...

Inhalt:
Celestine lebt in einer Gesellschaft in der Menschen die moralisch bedenkliche Dinge tun verhaftet und als fehlerhaft gebrandmarkt werden. Sie werden ihrer Privilegien beraubt und von den Fehlerlosen gemieden. Für Celestine war das ganz normal und in Ordnung, aber als eines Tages ihre Nachbarin verhaftet wird beginnt sie über die Gerechtigkeit dieses Vorgehens nachzudenken und handelt sich damit großen Ärger ein.

Meinung:
Die Autorin hat in diesem Buch eine wirklich sehr interessante und gleichzeitig grauenhafte Gesellschaft erschaffen. Auf der Suche nach Perfektion, bleibt letzten Endes die Menschlichkeit auf der Strecke. Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig extrem spannend ist. Ich habe das Buch sozusagen verschlungen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und macht es einem leicht mit Celestine mitzufiebern.
Die Hauptprotagonistin Celestine, ist zu Beginn eine sehr naive Persönlichkeit, die einem mit ihrer Naivität schon fast auf die Nerven geht, macht aber im Laufe der Geschichte eine beeindruckende Wandlung durch, die mir sehr gefallen hat. Sie wandelt sich nicht gleich um 180° sondern nur nach und nach und ist am Ende des Buches immer noch nicht der starke Charakter den ich mir für eine solche Dystopie vorstellen würde, aber was noch nicht ist kann in Band 2 ja vielleicht noch werden. So wie es ist finde ich es auf jeden Fall sehr glaubhaft, was eine 180°-Wende nicht gewesen wäre.
Ich bin sehr gespannt wie sich die Geschichte und auch Celestine in Band 2 weiterentwickeln.

Fazit:
Ein gelungener erster Teil der Dilogie, der definitiv Lust auf den zweiten Teil macht, aber auch noch ein bisschen Luft nach oben übrig lässt.

Veröffentlicht am 07.10.2016

perfekte Mischung

Die Tage, die ich dir verspreche
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Klappentext:
„Du hast Glück, Gwen. Alles wird gut.“ Seit ihrer Herztransplantation hört die junge Frau nichts anderes mehr. Doch statt Lebensfreude empfindet sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der ...

Klappentext:
„Du hast Glück, Gwen. Alles wird gut.“ Seit ihrer Herztransplantation hört die junge Frau nichts anderes mehr. Doch statt Lebensfreude empfindet sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. In ihr reift ein ungeheuerlicher Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und postet einen entsprechenden Aufruf in einem Internetforum. Dessen Moderator Noah geht zum Schein darauf ein. Erst als Gwen vor ihm steht, merkt er, wie verzweifelt sie wirklich ist…

Meinung:
Das Buch ist immer abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Noah geschrieben. Dadurch ist es sehr leicht sich in beide Charaktere einzufühlen, die mir beide direkt sympathisch waren. Besonders Gwens Sicht als Transplantationsempfängerin fand ich sehr interessant und die Autorin hat sehr schön deutlich gemacht warum manche Organempfänger nicht immer nur reine Freude über ihr neues Organ empfinden, auch wenn es ihnen das Leben rettet. Noah ist ein so empathischer Charakter, mann muss ihn einfach lieben!
Der Schreibstil der Autorin ist so mitreissend, dass ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich finde ihr ist mit dieser Geschichte genau die richtige Mischung aus traumhafter Liebesgeschichte und wirklich ernstem Thema, das sehr zum Nachdenken anregt, gelungen.
Ausserdem bekommt man nach Beendigung des Buches unheimliche Lust dazu sich ein Geocaching-App auf sein Handy zu laden und raus in die Natur auf die Suche nach einem Cache zu gehen.

Veröffentlicht am 29.09.2016

Vielversprechender Anfang, spannendes Ende, aber mäßiger Mittelteil

Goddess of Poison - Tödliche Berührung
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Klappentext:
Ich bin die perfekte Waffe. Ich töte mit nur einer Berührung.
Twylla ist gesegnet. Die Götter haben sie dazu auserwählt, einmal die Frau des Kronprinzen zu werden und an seiner Seite das Land ...

Klappentext:
Ich bin die perfekte Waffe. Ich töte mit nur einer Berührung.
Twylla ist gesegnet. Die Götter haben sie dazu auserwählt, einmal die Frau des Kronprinzen zu werden und an seiner Seite das Land zu regieren. Aber die Gunst der Götter hat ihren Preis: Unter Twyllas Haut fließt giftiges Blut. Wer bei der Königin in Ungnade fällt, den muss Twylla mit ihrer Berührung töten.
Nur Lief, ihr neuer Wächter, blickt hinter Twyllas Fassade aus Angst und Pflichterfüllung und erkennt das Mädchen, das sie in Wahrheit ist.
Doch die Wahrheit kann gefährlich sein und die Grundfesten eines ganzen Landes erschüttern…

Meinung:
Twyllas Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich habe mich gerne in die mittelalterliche Welt von Lormere entführen lassen. Ich fand die Vorstellung, dass Twylla jeden mit der Berührung ihrer bloßen Haut tötet sehr spannend und sehr interessant wie es ihr mit dieser Gabe (oder eher Fluch?) ergeht. Eigentlich fand ich die Geschichte auch wirklich spannend, aber stellenweise wurde sie mir dann ein bisschen zu verworren. Was ich überhaupt nicht verstanden habe war warum immer wieder die Aufgabe von Twyllas Mutter als Sündenesserin so genau erklärt wurde, da dies mit der eigentlichen Geschichte nicht wirklich viel zu tun hat. Ich hatte häufiger das Gefühl, dass sich die Autorin in Nebensächlichkeiten verrennt wodurch sich das Buch gerade im Mittelteil ziemlich in die Länge gezogen hat. Im Gegensatz dazu war dann das Ende dann nochmal sehr rasant und wartete mit einer für mich noch einmal sehr überraschenden Wendung auf. Für meinen Geschmack wurde dann allerdings alles ein bisschen zu schnell abgehandelt und so richtig zufrieden gestellt hat mich der Schluss leider nicht.