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Hornita

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2024

Ende eines Lebensabschnitts

Sommerhaus am See
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Mir hat dieses Buch über den Abschied der Familie Starling vom geliebten Sommerhaus sehr gut gefallen. Dieses Ende eines Lebensabschnitts und die Tragödie des ertrunkenen Kindes sind als Auslöser für so ...

Mir hat dieses Buch über den Abschied der Familie Starling vom geliebten Sommerhaus sehr gut gefallen. Dieses Ende eines Lebensabschnitts und die Tragödie des ertrunkenen Kindes sind als Auslöser für so manch schwelenden Konflikt zwischen den Charakteren und das Aufdecken von Geheimnissen sehr gut beschrieben. Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen und auch die Perspektivwechsel auf die ganz unterschiedlichen Charaktere und Lebenswelten. Diese hat der Autor alle gut getroffen, wobei einige Figuren für mich erst am Ende greifbarer wurden und auch streckenweise etwas klischeehaft waren. Trotzdem hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen und vor allem das Lebensgefühl familiärer Sommerurlaube und der nostalgische Unterton, weil alles ein Ende hat, aber auch die Hoffnung, weil etwas Neues anfängt, fand ich sehr gelungen und gut getroffen. Das Buch hat mich gut unterhalten und ich habe es gerne gelesen. Daher vergebe ich 4,5 Sterne, was gerundet 5 Sterne ergibt.

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Veröffentlicht am 28.03.2024

Würdiger Abschluss

Verraten
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Mit der Verhaftung Carls beginnt dieser letzte Band sehr ungewöhnlich und seine Verfolgung und die Szenen im Gefängnis gehen einem an die Nieren. Parallel rottet sich die restliche Abteilung Q mit Carls ...

Mit der Verhaftung Carls beginnt dieser letzte Band sehr ungewöhnlich und seine Verfolgung und die Szenen im Gefängnis gehen einem an die Nieren. Parallel rottet sich die restliche Abteilung Q mit Carls privatem Umfeld und weiterer unerwarteter Unterstützung zusammen und wirklich alle ermitteln und helfen mit. Zum einen werden die alten Druckluftnagler-Fälle bearbeitet und dann gibt es das aktuelle, dramatische Geschehen. Diese Mischung ist ausgewogen und das Ganze hat den typischen Charme dieser Krimireihe. Viele Details der alten Fälle werden nebenher erwähnt und so hat auch ein Leser, der mit Band 10 in die Reihe einsteigt, die Chance, alles zu verstehen. Durch viele Perspektivwechsel mit Spuren in die Niederlande ist der Fall sehr abwechslungsreich und spannend. Die Charaktere, die man über die Jahre liebgewonnen hat, drehen noch einmal richtig auf und jeder wird seinen ganz speziellen Eigenschaften gerecht. Der Schreibstil ist gewohnt gut und hat seinen ganz eigenen Humor und Wertschätzung für die Figuren. Auch tauchen Figuren aus den vergangenen Bänden auf, was die Reihe noch mehr abrundet und ein sehr würdiger Abschluss dieser tollen Krimireihe ist. Das Ende fand ich sehr befriedigend und habe große Lust, die Reihe einfach noch mal von vorne zu lesen.

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Veröffentlicht am 21.03.2024

Tolle Zeichnungen, zauberhafte Geschichte

Nach einer Figurenwelt von Janosch. Warum ich dich so lieb habe
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Dieses Bilderbuch ist so zauberhaft, es ist nicht nur für Kinder geeignet, sondern ich kann mir gut vorstellen, dass es sich auch sehr gut für andere Anlässe eignet, wie z. B. als Liebeserklärung, zum ...

Dieses Bilderbuch ist so zauberhaft, es ist nicht nur für Kinder geeignet, sondern ich kann mir gut vorstellen, dass es sich auch sehr gut für andere Anlässe eignet, wie z. B. als Liebeserklärung, zum Valentinstag, Muttertag, Vatertag, o.ä. Als Figuren kommen nur der kleine Tiger und der kleine Bär vor und obwohl sich der kleine Tiger auf jeder Doppelseite ein bisschen verändert, hat ihn der kleine Bär immer lieb, weil es ihm nicht auf das Aussehen ankommt. So wird eine wichtige Botschaft kindgerecht vermittelt und durch sehr schöne Zeichnungen ergänzt. Vor allem die Mimik des kleinen Tigers wird mit wenigen Pinselstrichen verändert und trifft die Gefühle, die er vermitteln will, auf den Punkt. Die Buchseiten sind sehr dick aus FSC Mixpapier mit 90% Recyclingpapier und klimaneutral hergestellt. Damit punktet ein Kinderbuch für mich doppelt und die dicken Seiten können von kleinen Fingern gut gegriffen und umgeblättert werden.

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Veröffentlicht am 21.03.2024

Gute Unterhaltung

Der Dienstmädchenmörder
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Das Cover lässt ein Cosy Crime Buch vermuten, ich habe es aber eher als einen ernstgemeinten historischen Krimi erlebt und finde, dass das Cover dem Genre des sehr guten Krimis nicht gerecht wird. Die ...

Das Cover lässt ein Cosy Crime Buch vermuten, ich habe es aber eher als einen ernstgemeinten historischen Krimi erlebt und finde, dass das Cover dem Genre des sehr guten Krimis nicht gerecht wird. Die Sprache ist niveauvoll und gebildet, auch der Plot gefällt mir gut und beides passt sehr gut in die Erzählzeit. Es gibt viele historische und lokale Bezüge, das alles wird sehr glaubhaft geschildert und scheint mir gut recherchiert. Die Charaktere gefallen mir auch sehr gut. Mit Charlotte gibt es eine Frau, die auf Konventionen pfeift und ein bisschen Pfeffer in das Ermittlertrio bringt. Die Art und Weise wie die Ermittlungen Ende des 19. Jahrhunderts geführt werden, erscheinen mir zwar fortschrittlich, aber dennoch glaubhaft und nachvollziehbar. Es wird deutlich, dass es sich um eine Zeit um Umbruch handelt. Ich fand die Handlung spannend und kann mir sehr gut vorstellen, eine Fortsetzung mit diesem Ermittlerteam zu lesen.

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Veröffentlicht am 21.03.2024

Tolle Charaktere, spannender Fall

Die Kriminalistinnen. Acht Schüsse im Schnee
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Die 1970er werden hervorragend geschildert und ich hatte direkt Bilder im Kopf, lustigerweise in schwarz-weiß, so wie die Fotos und Fernsehen damals noch war. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ich ...

Die 1970er werden hervorragend geschildert und ich hatte direkt Bilder im Kopf, lustigerweise in schwarz-weiß, so wie die Fotos und Fernsehen damals noch war. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ich war ab der ersten Seite gefangen und wollte mehr lesen. Den ersten Band der Kriminalistinnen habe ich noch nicht gelesen, aber da jeder Fall für sich steht, war es kein Problem, in das Buch hineinzufinden. Die „Kriminalistinnen“ sind eine tolle Gemeinschaft, viele verschiedene Charaktere und Lebensumstände. Das Buch ist aus der Sicht Lucias, eine der Kriminalistinnen, geschrieben und ich mag es sehr, dass sie als selbständige und selbstsichere junge Frau dargestellt ist. Mir gefällt außerdem, dass sich der persönliche Fall um Lucias Mutter anscheinend über die Bände zieht, so gibt es zwei Ebenen, auf denen ermittelt wird. Der eigentliche Kriminalfall ist gut konstruiert und ich fand die Auflösung in kleinen Schritten sehr glaubhaft und nachvollziehbar. Es wurde nicht alles fürs Ende aufgehoben, sondern das ein oder andere Rätsel wird schon deutlich früher gelüftet. Ich werde auf jeden Fall den ersten Band noch lesen und hoffe auf eine Fortsetzung.

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