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Veröffentlicht am 01.04.2021

Mein letzter Musso

Vierundzwanzig Stunden
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Diesen Roman habe ich gelesen als ich noch ein bekennender Musso Fan war. Dieser war jedoch 2016 mein letzter Roman von ihm.

Es mag daran liegen, dass ich das Buch in meine New York Reise mitgenommen ...

Diesen Roman habe ich gelesen als ich noch ein bekennender Musso Fan war. Dieser war jedoch 2016 mein letzter Roman von ihm.

Es mag daran liegen, dass ich das Buch in meine New York Reise mitgenommen habe und dort dann kaum etwas lesen konnte, doch auch als ich wieder in Deutschland war und das Buch gelesen habe, war ich enttäuscht. Die Handlung war einfach nur platt. Ihc habe das Romantische vermisst. Letztlich schreibt er immer über eine seltsame, schicksalsbestimme Begegnung zweier Menschen, die eine Krise gemeinsam bewältigen müssen. Aber hier konnte er mich einfach gar nicht mitreißen. Und dass ich auch noch live vor Ort in New York war und theoretisch all die Wege mitverfolgen hätte können und es mich dennoch nicht gereizt hat, na ja. Das war mein persönlicher Todesschuss bisher für Musso. Die vorigen Romane jedoch hatten mir wirklich sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 31.03.2021

Ekelhaft

Homo faber
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Ekelhaft. Mehr fällt mir kaum zu den Erinnerungen aus meiner Schulzeit ein. Warum ist solch ein groteskes Werk zum Standardprogramm jedes Schülers geworden?! Was stimmt mit dem Schulministerium nur alles ...

Ekelhaft. Mehr fällt mir kaum zu den Erinnerungen aus meiner Schulzeit ein. Warum ist solch ein groteskes Werk zum Standardprogramm jedes Schülers geworden?! Was stimmt mit dem Schulministerium nur alles nicht?!

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Veröffentlicht am 25.12.2020

Ich habe den Sinn nicht verstanden

Ada
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Hier meine Notizen während ich das Buch gelesen habe:

"Ada" ist der 2. Roman von Christian Berkel. Es geht um Ada, die sich in Deutschland zurechtfinden muss. In ihrer neuen Heimat, nachdem sie zurück ...

Hier meine Notizen während ich das Buch gelesen habe:

"Ada" ist der 2. Roman von Christian Berkel. Es geht um Ada, die sich in Deutschland zurechtfinden muss. In ihrer neuen Heimat, nachdem sie zurück aus Argentinien gezogen ist. Recht langweilig in meinen Augen. Vielleicht hätte ich "Apfelbaum", den 1. Roman zuerst lesen sollen...

Langweilig und überflüssigerweise, grundlos gehyptes Werk.

S. 173 und ich finde immer noch keinen Draht zum Werk. Frustrierend!

Ich finde es schwierig für einen Mann sich in eine Teenagerin hineinzuversetzen. Bspw. spricht er das Thema 1. Periode an und erklärt es überdramatisch, dass es nur so schmerzte und floss... Bei dem 1. Mal kommt nur ein bisschen Blut...und Schmerzen halten sich auch noch in Grenzen. Wenn es sich erst einmal geregelt und eingependelt hat, wird alles folgen. - Nur kurz zur Aufklärung an alle Männer, die das Werk lesen wollen. - Aber das kann natürlich ein Mann, der sich wohl mit diesem Thema nicht so intensiv befasst hat, nicht wissen.

Weitere vorkommende Themen: Mauerbau.

Mühsam zu lesen. Wer sich nicht für diese Zeit interessiert oder viel damit anfangen kann, der sollte die Finger davon lassen. Irgendwann mittig habe ich angefangen quer zu lesen und zu überfliegen.

In meinen Augen ein überflüssigerweise gehyptes Werk. Kein wirklicher Grund das Buch unbedingt zu lesen. Teilweise verstehe ich ganze Dialoge nicht, weil sie im Berliner Dialekt geschrieben wurden - ich komme aus der hübschen Neckarregion...da kennt man nur das Hochdeutsch. Doch obwohl ich viel überflogen habe, habe ich das Gefühl im Groben dennoch alles verstanden zu haben.

Ich empfehle das Buch nicht weiter. Also nicht an die Jugend. An Menschen, die den Mauerbau und co. miterlebt haben vielleicht. Sie mögen das Buch womöglich interessant finden. Ich nicht.

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Veröffentlicht am 11.12.2020

Oberflächlich

Kissing Chloe Brown (Brown Sisters 1)
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Die interessante Leseprobe hat mich vollkommen überzeugt.
Hibbert hat einen humorvollen, einfachen, flüssig lesbaren, gleichzeitig intellektuellen aber auch niveaulosen Schreibstil. Der letztere übertrumpfte ...

Die interessante Leseprobe hat mich vollkommen überzeugt.
Hibbert hat einen humorvollen, einfachen, flüssig lesbaren, gleichzeitig intellektuellen aber auch niveaulosen Schreibstil. Der letztere übertrumpfte in der Mitte bis zum Schluss hin leider.

Denn das Buch ist nach dem aufregenden Start schnell unter die Gürtellinie gerutscht. Aber über all die skandalösen Auftritte in der Öffentlichkeit und co. könnte ich noch hinwegsehen, wenn das Buch einen Hauch von Realismus hätte. Hat es nicht. Es ist zu 100 klischeebelastet und null innovativ. Etwas mollige, aber absolut heiße, dunkelhäutige Zicke mit einem Nerdabschluss und andauernden Gesundheitsproblemen, aus reicher Familie und selbstständig erfolgreich versus Künstler mit Tattoos, Motorrad, kaputter Familie und als Hauptberuf Hausmeister. Da fehlen zum Komplementieren der Klischeekiste eigentlich nur noch Zigaretten, Missbrauch und ein Knastaufenthalt.

Ein Großteil der Seiten nehmen leider die Bettgeschichten ein, die meist nicht im Bett stattfinden, daher vorhin die "skandalösen Auftritte in der Öffentlichkeit". Null Tiefgang in diesem Buch...

Nun folgen SPOILER (jedoch endet eigentlich jede dieser Art Geschichte so):

Nachdem beide nun viel zu schnell zusammen gekommen sind, folgt der große Knall - ein übertriebener Streit. Es kommt zum vollständigen Kontaktbruch und schließlich siegt doch die große Liebe...

Fazit: Geldverschwendung.

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Veröffentlicht am 25.06.2020

Enttäuschung

Denn das Leben ist eine Reise
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"Denn das Leben ist eine Reise" von Hanna Miller verspricht eine abenteuerreiche Reise mit dem Bulli von Deutschland nach Cornwall. Dies geschieht auch - in einem Satz. Der Rest des Buchs handelt von zerrütteten ...

"Denn das Leben ist eine Reise" von Hanna Miller verspricht eine abenteuerreiche Reise mit dem Bulli von Deutschland nach Cornwall. Dies geschieht auch - in einem Satz. Der Rest des Buchs handelt von zerrütteten Vater-Sohn-Beziehungen, Mutter-Tochter-Beziehungen.

Mein größter Kritikpunkt ist: Es passiert schlichtweg nichts. Hier gibt es kaum spannende Handlung. Aimée träumt von einem idyllischen, perfekten Heim, worunter sie eben Vater, der schafft, sie, die nebenbei etwas dazuverdient und ihren gemeinsamen Sohn unter einem Haus versteht.

Jedoch versteht sie sich einfach nicht wirklich mit ihrem Mann und verlässt ihn mit ihrem Sohn zusammen nach einem weiteren Streit, der für sie das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Leider wird dieser Handlungsstrang kaum aufgelöst, wie sieht es am Ende mit ihm aus? Ist er glücklich, traurig etc.?

Gleichzeitig verspricht das Buch neben der Reise auch eine Beziehung mit ihrem Ex. Dieser ist jedoch in festen Händen... So kommt es kaum zu romantischen Dates, sodass ich mich fragte, was mir das Buch eigentlich sagen will. Ich bekam schließlich nur das Gefühl, dass Miller entweder sauer auf ihren Ehemann/Ex ist oder eine katastrophale Beziehung zu ihrer Mutter hat. Und beides sind jetzt nicht unbedingt Themen, die mich in meiner Freizeit gut unterhalten oder interessieren.

Fazit: Es war mir eine Qual das Buch zu lesen. Hätte ich im Augenblick kein anderes Werk zur Hand gehabt, hätte ich das Buch abgebrochen. Schade um das Geld. Absolut keine Leseempfehlung.

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