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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2019

Kurzweiliger Lesespaß für junge Leseratten ab 8

Penny Pepper - Alarm auf der Achterbahn
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Meine Tochter ist von der Penny Pepper – Reihe ziemlich begeistert, so hat sie sich jetzt kurz hintereinander mit Band 1 und 2 eingedeckt. Den aktuellen Band 7 hatte sie Ende letzten Jahres schon gelesen. ...

Meine Tochter ist von der Penny Pepper – Reihe ziemlich begeistert, so hat sie sich jetzt kurz hintereinander mit Band 1 und 2 eingedeckt. Den aktuellen Band 7 hatte sie Ende letzten Jahres schon gelesen. Bei unserem gestrigen Ausflug in die Buchhandlung unseres Vertrauens, hat sie sich einen weiteren Band aus der Reihe mitgenommen.

Nach und nach werdet Ihr also hier (wie es derzeit aussieht) die komplette Reihe präsentiert bekommen…

Aber zurück zum Buch: Oma läßt Geld für die Kirmes springen. Natürlich nehmen die Mädels es mit Begeisterung an – Oma ist einfach die Beste! Sie kann leider nicht mit, ihre Lieblingsserie „Verbotene Liebe“ kommt doch gleich! Also ziehen die Mädels allein los. Auf in den Monster Turbo Shooter, ins Geisterschloss und zur Schießbude! Was es dort nicht alles zu entdecken gibt… leider ist Kotzbrocken-Konrad auch auf dem Rummel und noch so einige andere Gestalten. Plötzlich bemerkt Penny, dass ihr Portemonnaie weg ist, zudem noch Floras Handy. Da geht was nicht mir rechten Dingen zu… Und die Freundinnen sind nicht die Einzigen, denen pötzlich wertvolle Gegenstände fehlen. Ein echter Fall für die jungen Detektivinnen!

Was benötigt man zum Ermitteln? Richtig – eine Verdächtigenliste! Wer es da alles drauf schafft… Zudem eine Taktik – z.B. Befragung einer Wahrsagerin. Die findet man auf jedem Rummel und die müsste es ja eigentlich wissen…

Wird es den Mädels gelingen diesen Fall zu lösen? Ja klar, denn sie haben eine gute Beobachtungsgabe und detektivischen Spürsinn! Zudem ist die vierbeinige Superspürnase Dschastin auch wieder mit von der Partie!

Was soll ich sagen – meine Tochter findet diese Reihe einfach richtig gut. Die Geschichten sind immer witzig, es stehen stets interessante Sachen (dieses Mal z.B. werden die Handlinien erklärt) darin und die Spannung kommt auch nicht zu kurz.

Aufgelockert werden die Texte durch wirklich schöne und passende Illustrationen. Dieses Format könnte auch einer (noch) nicht so begeisterten Leseratte auf die Sprünge helfen. Da man immer wieder auf dieselben Leute trifft (z.B. Kotzbrocken-Konrad und Herrn Meckermann), empfiehlt es sich mit Band 1 zu beginnen. Meine Tochter hat erst den zuletzt erschienenen Teil gelesen, das ging aber auch ohne Probleme.

Band 1 und 2 ist kürzlich als Doppelband erschienen, Band 3 und 4 wird ab dem 18.04. als Doppelband erhältlich sein. Die Bände 5,6 und 7 gibt es derzeit nur als Einzelbände. Ebenfalls am 18.04.2019 erscheint ein Penny Pepper Notizbuch mit Rätseln, Illustrationen und Sprüchen.

Fazit: Eine wirklich lustige Kinderbuchreihe für kleine Spürnasen! Dieses Buch können wir allen Mädels ab 8 empfehlen! Es liest sich relativ schnell durch die Illustrationen, d.h. die Kinder merken einfach, dass sie das Buch gut bewältigen können.

Veröffentlicht am 25.02.2019

Fesselnd von Anfang bis Ende - ich bin sehr begeistert!

Gold und Schatten
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Ich hatte dieses Buch schon im Rahmen einer Leserunde bei der Lesejury gesehen und war begeistert, als es zudem eine bei Lovelybooks gab. Die griechische Schicksalsgöttin Tyche hat es zum Glück gut mit ...

Ich hatte dieses Buch schon im Rahmen einer Leserunde bei der Lesejury gesehen und war begeistert, als es zudem eine bei Lovelybooks gab. Die griechische Schicksalsgöttin Tyche hat es zum Glück gut mit mir gemeint und so hatte ich Mitte dieser Woche das Buch schon im Briefkasten.

Wie soll ich hier anfangen? Ich weiß es gar nicht so genau – denn das Buch hat mich vom ersten Kapitel an völlig begeistert. Ich lese sehr, sehr gern Romantasy und mag es ausdrücklich, wenn auch mal zwischendurch etwas Humor aufblitzt. Die Autorin hat einen Schreibstil, der mir einfach vollumfänglich entgegen kommt. Klar, spritzig, geradeaus – kein blumiges Schnickschnack sondern einfach locker und angenehm lesbar. Wenn ich dann zwischendurch auch mal was zu lachen habe ist das schon „die halbe Miete“. Ihr werdet im Leben nicht darauf kommen, wie man in Paris in den Tartaros gelangt…. Nicht nur in dieser Szene, sondern während der gesamten Lektüre hatte ich übrigens echtes Kopfkino – ich hatte also die Szenen extrem gut vor Augen. Auch das zeichnet für mich einen sehr guten Schreibstil aus.

Das Setting – Paris, teilweise in den Katakomben – was will man mehr? Ich mag das und finde es passt hervorragend zur Story. Wie Ihr dem Klappentext entnehmen könnt, geht es in erster Linie um die 16jährige Livia. Sie ist ein absolut sympathischer Charakter und weit entfernt davon perfekt zu sein. Keine GNTM-Maße, ein etwas skurriler Kleidungsgeschmack und sie hört Pflanzen sprechen. Und das ist noch nicht alles. Das Buch ist aus ihrer Perspektive geschrieben und so ist der Leser Zeuge Ihrer Gedanken und Emotionen. Denn da gibt es z.B. noch den …. vielleicht …. relativ gutaussehenden und minimal gut gebauten (hust), ziemlich mysteriösen Maél. Mehr wird nicht verraten… Insgesamt finde ich die Charaktere (es gibt natürlich noch einige mehr, zzgl. der in Paris ansässigen Götter) absolut gut gezeichnet. Besonderes angetan haben es mir übrigens Hermes und Persephone. Man merkt beim Lesen und den Schilderungen rund um die Götter, wie gut die Autorin in der Thematik ist. Ich habe mich schon immer für griechische Mythologie begeistern können, aber wußte längst nicht alles.

Zu der Geschichte will ich gar nicht zuviel sagen – es ist einfach absolut mein Geschmack. Die Götter sind los, und das in Paris. Schon klar, dass es hier das ein oder andere Problem, eine (sagen wir mal) Mission und spannende Begegnungen gibt. Zum Schluss kommt es dann zu einem richtig gut inszinierten Showdown. Und da es als Dilogie konzipiert ist, endet das Buch mit einem mächtig guten Cliffhanger.

Ich glaube Ihr könnt in der Bewertung meine absolute Begeisterung für dieses Buch erkennen – es wird ganz zweifellos zu meinen Highlights 2019 gehören.

Fazit: Das Buch hat von Anfang bis Ende gehalten, was ich mir von ihm versprochen habe. Eigentlich ist es nicht ganz richtig, meine Erwartungen wurden eigentlich übertroffen. Inhaltlich hinkt der Vergleich natürlich (die Storys haben wirklich gar keine Überschneidungen) – aber wenn Ihr gern Bücher im Stile der Edelstein-Trilogie lest, kann ich Euch dieses Buch nur empfehlen. Fantasy, Liebe und Humor – für mich eine absolute gelungene Mischung! Ich freue mich schon sehr zu lesen, wie es mir Livia, Maél und den Göttern weitergeht!

Herzlichen Dank an den One Verlag/Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hierdurch selbstverständlich nicht beeinflusst!

Veröffentlicht am 25.02.2019

Es mangelt etwas an Spannung und hat in Teilbereichen ein offenes Ende

Die Runenmeisterin
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Dieses Buch ist mir nahezu druckfrisch in die Hände gefallen, denn es ist erst seit dem 11. Februar 2019 im Handel erhältlich.

Ich habe dieses Buch in einer Lovelybooks-Leserunde gewonnen und habe mich ...

Dieses Buch ist mir nahezu druckfrisch in die Hände gefallen, denn es ist erst seit dem 11. Februar 2019 im Handel erhältlich.

Ich habe dieses Buch in einer Lovelybooks-Leserunde gewonnen und habe mich schon sehr darauf gefreut – denn sowohl Cover als auch Klappentext entsprechen definitiv meinem Geschmack. Als ich anfing zu lesen, musste ich mich zunächst an die an das Mittelalter angelehnte Sprache nebst Redewendungen gewöhnen. Aber das war nach kurzer Zeit kein Problem mehr. Die 17-jährigen Zwillinge Ayrin und Baren wachsen als Findelkinder in einem kleinen Dorf auf und arbeiten dort für Ihren Lebensunterhalt. Ihr sehr bescheidenes und wenig beschauliches Leben ändert sich, als zwei seltsame Reisende im Dorf Rast machen. An dieser Stelle setzt dann das Abenteuer der Geschwister ein.

Charaktere:

Die Zwillinge sind sehr unterschiedlich aber denoch liebenswürdig. Ich mochte auch ihren Lehrmeister sehr gern – etwas kauzig und zwischendurch mal lustig. Schade, dass er am Ende etwas weniger Bühne hatte. Auch die vermeintlichen Gegenspieler fand ich in Ansätzen mehr oder weniger… symphatisch wäre jetzt der falsche Ausdruck – ich würde sagen faszisnierend. Denn ich habe mich schwer getan die entsprechenden Charaktere als das personifizierte Böse zu betrachten. Die Hexe Ragne ist eine sehr interessante Persönlichkeit, der Nachtalb Tsifer….Naja, er ist eben ein Nachtalb – aber auch seine Darstellung ist nicht durch und durch böse (zumindest anfangs nicht). An dieser Stelle kann man dann auf das empfohlene Lesealter (ab 13) hinweisen. Das relativiert meinen Eindruck natürlich, somit ist es aber wirklich als Jugendbuch zu klassifizieren.

Irgendeine Geschichte in der Vergangenheit der Zwillinge ist für die Zukunft entscheidend. Gut, das hört sich nach einer phantastischen Story mit vielen Möglichkeiten an! Ein mysteriöser Brief ihrer unbekannten Mutter, Ayrins Talent für Runen und diese besagten Reisenden – es entfaltet sich nach und nach eine interessante Geschichte. Der Autor hat ziemlich geschickt die Hinweise sozusagen häppchenweise geliefert, so dass ich erst ziemlich zum Schluß eine Idee hatte was u.a. am Ende offenbart wird. Leider wird dann das Potential nicht komplett abgerufen, ich hätte mir an vielen Stellen einfach etwas mehr gewünscht.

Aus Sicht eines Erwachsenen wäre dann noch zu sagen, dass ich die Geschichte als relativ kleinteilig empfunden habe. Es kommt also gar nicht so zur Geltung, dass die Truppe rund um die Zwillinge gerade mal quasi das Schicksal der Menschheit in der Hand hat. Es wird natürlich erzählt, dass – wenn das jetzt passiert – dann… keine Angst – keine Spoiler. Ich tue mich sehr schwer es zu beschreiben. Ich will es mal so sagen, die Handlung erweckte bei mir nicht diese unglaubliche Wichtigkeit. Es fehlte grundsätzlich etwas Spannung und an einer konkreten Aussage was passiert, wenn das Problem nicht gelöst wird. Die dahingehenden Beschreibungen waren so nebulös, dass sie mir fast nichtig erschienen. Dieses doch ziemlich wichtige Ereignis am Ende des Buches fand ich somit etwas blass. Ich habe durchaus schon Fantasy ab 12 gelesen, die komplexer aufgebaut war.

Zudem gefällt mir das Ende nicht besonders – es hat mich einfach nicht zufriedengestellt. Ich habe extra nochmal nachgefragt, ob es nicht doch ein Reihenauftakt ist. Das Gros der Geschichte ist zwar erzählt, aber ein paar Fragezeichen schwirren mir schon noch im Kopf herum und dann ist die Story einfach nicht rund.

Fazit: Ein relativ spannendes Jugendbuch mit einer wirklich guten Idee. Zwischendurch hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Zudem war für mich nicht deutlich genug, dass Ayrin eine immens wichtige Aufgabe zu erfüllen hatte. Für mich muss ein gutes Buch außerdem einen sauberen Abschluss haben (oder einen Folgeband). Das Buch ist aber definitiv als Einzelband konzipiert. Daher vergebe ich für dieses Buch 3,5 Sterne.

Herzlichen Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hierdurch selbstverständlich nicht beeinflusst!

Veröffentlicht am 22.02.2019

Ein toller Reihenauftakt - ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen mit Begeisterung ausgelesen!

Das Herz der Zeit: Die unsichtbare Stadt
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Da schellt der Postbote und drückt einem ein Päckchen in die Hand und man kann es erstmal nicht zuordnen. Dieses Buch ist mir vor einigen Wochen aufgefallen - wie so häufig bei mir anhand des Covers. Ich ...

Da schellt der Postbote und drückt einem ein Päckchen in die Hand und man kann es erstmal nicht zuordnen. Dieses Buch ist mir vor einigen Wochen aufgefallen - wie so häufig bei mir anhand des Covers. Ich lese ja für mein Leben gern gute Jugendbücher und da war meine Freude über das Buch umso größer.

Ich hatte also das Glück dieses tolle Buch noch vor dem offiziellen Erscheinungsdatum 19. Februar 2019 lesen zu dürfen und habe es innerhalb von 2 Tagen mit Begeisterung ausgelesen.

Lenas lebt bei ihrer etwas überforderten Tante, da ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Es läuft nicht alles rund in ihrem Alltag, zum Glück hat sie aber ihre beste Freundin Bobbie. Die beiden gehen zusammen wirklich durch Dick und Dünn.

Lena macht so ziemlich ihr eigenes Ding, in der Schule läuft es .... naja. Nur im Handball kann sie glänzen und genau das will ihre Tante Sonja streichen, wenn die Noten weiter so miserabel sind. Ansonsten kümmert sich Sonja recht wenig um Lena, sie ist viel mit sich und ihren (nicht unerheblichen Problemen) beschäftigt. Zum Glück hat Lena ihre Freundin Bobbie. Die beiden verstehen und vertrauen sich quasi blind. Bobbies größtes Problem hingegen ist ihre Helikopter - Mutter. Ich habe beim Lesen so einige Mal lachen müssen - diese kleinen Anekdoten am Rande sind wirklich klasse! Es gibt noch weitere Charaktere, sei es der stille Jonas, oder die Oberzicke vom Dienst Chloe, der Wachmann Harry, uvm. Sie alle spielen eine mehr oder weniger große Rolle, sie sind also wie kleine Rädchen in einer Uhr - alle gehören auf irgendeine Weise zum großen Ganzen.

In Lenas Leben verläuft der 1. Erzählstrang, der 2. Erzählstrang behandelt Dante und wird am Anfang noch etwas reduziert eingesetzt. Jetzt muss ich beim Schreiben schon aufpassen, dass ich nicht in Spoilergebiet gerate :)

Diese beiden Erzählstränge treffen irgendwann aufeinander, aber die weiteren Vorkommnisse um Lenas beste Freundin Bobbie laufen weiter. Erst habe ich es nur für eine nette Nebengeschichte gehalten. Aber es fügt sich schlußendlich irgendwann alles zusammen.

Ich wollte schnellstmöglich wissen, was es denn nun mit diesem ominösen Chronometer auf sich hat und wurde nicht enttäuscht. Die Story spielt teilweise in unserer, und teilweise in der "anderen" Welt. Das Setting der anderen Welt ist schon klasse. Da die Beschreibungen dieser "anderen" Welt nicht zu ausführlich sind, haben mir die Karten am Anfang und Ende des Buches gut gefallen.

Die von Beginn an gut vorbereitete Geschichte entfaltet sich im Laufe des Buchs immer mehr und wird gegen Ende (für das Lesealter) auch schon ziemlich komplex. Für einen Erwachsenen kein Problem, aber ich glaube noch jüngere Leser würden hier an ihre Grenzen stoßen. Zumal das Buch mit über 400 Seiten auch schon einen ordentlichen Umfang hat.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und glänzt eher durch ruhige Töne. Hier finden keine epischen, wortgewaltigen Schlachten statt, in diesem Buch findet man ein richtig gutes und (für das Lesealter) komplexes Fantasy-Abenteuer mit Raum für den Folgeband.

Dieser erscheint übrigens im September 2019, Band 3 ist für 2020 angekündigt. Am Ende des Buches ist bereits der Klappentext zu Band 2 abgedruckt. Ich würde nicht empfehlen diesen vor der Lektüre des Buches zu lesen. Aber soviel sei dazu gesagt - es wird wieder spannend!

Fazit: Liebhaber guter Fantasy-Bücher sollten hier unbedingt mal einen Blick wagen, das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Band 1 ist in sich abgeschlossen - man muss also keinen Cliffhanger befürchten, aber es bietet ausreichend Stoff für den Folgeband. Zudem sind wohl auch noch nicht alle Geheimnisse der "anderen" Welt offengelegt.

Ich bedanke mich herzlich beim Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Beurteilung wurde hiervon natürlich nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 22.02.2019

Shorty: "5 Punkte, ein richtig cooles Buch. Weißt Du schon wann Band 2 kommt?"

Elsa, Hexenlehrling - Eine Woche voller Magie
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Der Auftakt zu einer neuen, magischen Reihe ist am 15. Februar 2019 erschienen und war auch pünktlich am Freitag in unserem Briefkasten. Der Bücherwurm in Ausbildung hat das Buch ehrlich gesagt erstmal ...

Der Auftakt zu einer neuen, magischen Reihe ist am 15. Februar 2019 erschienen und war auch pünktlich am Freitag in unserem Briefkasten. Der Bücherwurm in Ausbildung hat das Buch ehrlich gesagt erstmal etwas kritisch beäugt und Zweifel geäußert, ob das Buch noch etwas für sie sei. Aber auch sie weiß schon, dass man ein Buch einfach erstmal anlesen muss um das abschließend beurteilen zu können. Es wurde dann nur fast nicht mehr aus der Hand gelegt :) Gestern Abend dann freiwilliger (kompletter) Fernseh-Verzicht um das Buch noch beenden zu können. Abschließende Beurteilung:

"5 Punkte, ein richtig cooles Buch. Weißt Du schon wann Band 2 kommt?"

Ich selbst habe das Buch nicht gelesen, aber mir wurde relativ viel daraus vorgelesen und so habe ich auch einige Einblicke erhalten. Der Klappentext verspricht ein Buch mit Witz und Magie und genau das hält der Inhalt auch. Elsa Sonnenblum heuert als Haushüter bei Magenta an. Nach einer mehr als dürftigen Einweisung muss Magenta los und Elsa sich mit dem sprechenden Raben Corbett, den Heuler-Schwestern und noch so einige anderen Besonderheiten rumplagen. Und dann gibt es auch noch einen Liebeszaubertrank zuzubereiten. Ist doch klar, dass diese Aktion nicht problemlos über die Bühne geht!

Meine Tochter hat natürlich noch ein bißchen mehr erzählt - es war kein richtiges Abenteuer, also kein spannendes/abenteuerliches Buch. Aber dafür richtig schön zu lesen und witzig. Wenn ich jetzt mal etwas durchblättere, dann finde ich auch auf Anhieb diverse lustige Formulierungen, Namen und Begebenheiten. Mir fallen dann zudem noch die schönen Illustrationen auf, es sind (für das Lesealter) sogar noch recht viele und auch die Schrift ist recht groß gewählt. Somit würde ich sagen kann auch ein 8-jähriges Kind dieses Buch schon ganz gut bewältigen. Rein sprachlich würde ich das auch als bereits passend empfinden. Da es ein eher lustiges Buch ist, kann man es gut auch schon als Vorlesebuch nutzen. Es wäre eigentlich zu schade, wenn nicht auch jüngere Kinder schon in den Genuss dieser zauberhaften Geschichte kämen.

Fazit: Meine Tochter ist begeistert und freut sich schon auf den nächsten Band. Ich finde das Buch ebenfalls zauberhaft und hätte es auch schon ab 6 Jahren als Vorlesebuch genutzt, da die Geschichte magisch und lustig ist.

Ich bedanke mich herzlich beim arsEdition Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Beurteilung wurde hiervon natürlich nicht beeinflusst.