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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2019

Keine Chance für Lesemuffel

Ich mag keine Bücher. Nie. Niemals. Nie.
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Zum Buch:
Karla mag keine Bücher, überhaupt nicht, und trotzdem bekommt sie ständig welche geschenkt. Mit den Bücher baut sie Türme, zum Hochsteigen, sie baut ihre Zimmertür zu, damit ihr Bruder nicht ...

Zum Buch:
Karla mag keine Bücher, überhaupt nicht, und trotzdem bekommt sie ständig welche geschenkt. Mit den Bücher baut sie Türme, zum Hochsteigen, sie baut ihre Zimmertür zu, damit ihr Bruder nicht ins Zimmer kommt. Nur eines macht sie nicht, sie liest keine Bücher ...

Meine Meinung:
... bis die Bücher beschließen, jetzt reicht es. Nachts sorgen die Bücher dafür, dass Karla es sich vielleicht doch anders überlegt. Die Bücher zeigen Karla, wie geheimnisvoll und spannend Geschichten doch sein können.
Ich mag das Buch sehr gerne, die Illustrationen sind zauberhaft, sie laden zum Anschauen und auch zum Reden ein. So kann man sich z.B. mit dem Kind darüber unterhalten, was man mit Büchern NICHT macht. Als alter Buchliebhaber und Leseratte seit ich das Lesen gelernt habe, kann ich nicht nachvollziehen, wie man Bücher nicht mögen kann. Aber in meiner Tätigkeit als Lesepatin erlebe ich es immer wieder. Daher freue ich mich schon sehr, diesen Kindern zu zeigen, wie toll und abenteuerlich doch Bücher sein können.

Mir hat das Buch jedenfalls richtig gut gefallen und ich werde es auf jeden Fall mit meinen Lesepatenkindern lesen.

Veröffentlicht am 29.09.2019

Auf der Suche nach dem Glück

Henning – Ein Elch reist ins Glück
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Familie ist wie ein Baum. Die Zweige mögen in unterschiedliche Richtung wachsen, doch die Wurzeln halten alles zusammen. (S.64)

Zum Buch:
Henning lebt bei Berlin in einem Filmtierpark. Eigentlich hat ...

Familie ist wie ein Baum. Die Zweige mögen in unterschiedliche Richtung wachsen, doch die Wurzeln halten alles zusammen. (S.64)

Zum Buch:
Henning lebt bei Berlin in einem Filmtierpark. Eigentlich hat er ein guter Leben, wäre da nicht die Sehnsucht nach seiner großen Liebe Finja. Als er zufällig erfährt, dass Finja doch nicht vom Grizzly gefressen wurde, gibt es für ihn nur noch Ein Ziel. Zurück in seine Heimat, ab nach Schweden ...

Meine Meinung:
Ich liebe Bücher von Antje Szillat, vor allem die Bücher, die von Jan Birck illustriert wurden. So wanderte Henning sofort auf meine Wunschliste, als ich ihn zum ersten Mal entdeckte.
Nun dachte ich ja anhand des Covers und der Kurzbeschreibung, dass es sich um ein Kinderbuch handelt, aber weit gefehlt. Henning-Ein Elch reist ins Glück ist meiner Meinung nach ein wunderschönes Buch für Erwachsene, die sich noch an Illustrationen erfreuen können. Die Geschichte jedenfalls ist nicht wirklich für Kinder geeignet.
Mich hat das Buch jedenfalls von der ersten Seite an gefangen genommen und sehr berührt. Henning, der auch gerne Sören, Carl, Jan oder wie auch immer genannt wurde, macht sich auf den weiten Weg von Berlin über Dänemark nach Schweden. Auf diesem Weg lernt er einige Menschen kennen, die ihn zwar nicht immer verstehen, aber eines gemeinsam haben, die Suche nach dem persönlichen Glück.
Am meisten hat mich Phine mir ihrem himmelblauen Cadilac berührt.
Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist einfach nur toll.

Henning ist ein Buch, welches immer einen Platz in meinem Bücherregal und in meinem Herzen haben wird. Vielen Dank nochmal an Antje Szillat, dass ich es lesen durfte ♡.

Veröffentlicht am 25.09.2019

Ein halber Klassenfeind

Alles nur aus Zuckersand
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Zum Hörbuch:
Fred Ernst lebt mit seiner Familie in Falkensee, direkt an der Grenze zur BRD. Zusammen mit seinem besten Freund Jonas spielt er am liebsten in der alten Fabrik, direkt im Niemandsland, da ...

Zum Hörbuch:
Fred Ernst lebt mit seiner Familie in Falkensee, direkt an der Grenze zur BRD. Zusammen mit seinem besten Freund Jonas spielt er am liebsten in der alten Fabrik, direkt im Niemandsland, da dürfen sie natürlich nicht spielen. Freds und Jonas Familien könnten allerdings nicht unterschiedlicher sein, während Feeds Vater als Grenzer arbeitet und absolut Linientreu ist, stellt die Mama von Jonas einen Ausreiseantrag ...

Meine Meinung:
Heute, ,dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung, kann man es sich gar nicht mehr vorstellen, dass es tatsächlich zwei Deutschland gab, dass eine Grenze quer durch Ost und West ging.
Die Situation der zwei Freunde ist richtig gut eingefangenen, so war es damals wirklcih. Ich mag es sehr gerne, wenn unsere Kinder so an die Geschichte erinnert werden.
Das Hörbuch war spannend, bewegend und hat mich sehr berührt. Ich habe allerdings nur die Geschichte bewertet, denn müsste ich den Sprecher auch bewerten, hätte es ordentlich Abzug gegeben. Ich mochte seine Stimme nicht, er sprach total abgehackt und kurzatmig, das nervt auf Dauer schon.
Ich werde wohl auch nie ein Freund von Hörbüchern werden, wenn sie nicht von Rufus Beck gelesen werden (;

Die Geschichte kann ja nicht für den Sprecher, die war toll, der Sprecher nicht. Aber empfehlenswert ist das Buch/Hörbuch auch jeden Fall.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Zusammen durch dick und dünn

Ponyschule Trippelwick - Hörst du die Ponys flüstern?
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Zum Buch:
Annelie (Annie) Fliederbusch hat mal wieder Ärger in der Schule. Schreibt sie doch von einem sprechenden Pony mit Zylinder im Zoo. Dann steht das Pony plötzlich mit einer Einladung in ihrem Garten. ...

Zum Buch:
Annelie (Annie) Fliederbusch hat mal wieder Ärger in der Schule. Schreibt sie doch von einem sprechenden Pony mit Zylinder im Zoo. Dann steht das Pony plötzlich mit einer Einladung in ihrem Garten. Annie darf die geheime Internatsschule Trippelwick besuchen und alles über Ponys lernen, denn Annie ist eine angehende Ponyflüsterin. Doch im Internat ist es schwieriger für Annie als gedacht, denn was soll sie hier, wo sie doch noch nicht mal reiten kann?

Meine Meinung:
Das Cover ist schon total niedlich und einladend, dazu noch der spannende Klappentext. Was Ponyflüsterer so alles lernen dürfen. Herrlich.
Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen, abundzu wird das ganze durch eine kleine Illustration aufgelockert. Die Geschichte ist spannend, welches Pony sucht sich welches Kind als Gefährte?
Und wie es sich für eine Internatsgeschichte gehört, wird auch ordentlich gezickt, es gibt kleinere Revierkämpfe zwischen den Jungs und Mädels und es geht natürlich auch um Freundschaft und gegenseitiges Vertrauen. Die Kinder sind bunt zusammengewürfelt, so ist für jeden Charakter was dabei.
Und wenn wir ehrlich sind, Ponybücher gehen doch immer (;

Mich hat das Buch jedenfalls sehr gut unterhalten, die Geschichte war spannend und abenteuerlich. Genau das richtige für erfahrenere LeserInnen ab der zweiten, dritten Klasse. Für Leseanfänger ist es noch ein bisschen viel Text.
Aber für jüngere, ausdauernde Zuhörer ist das Buch auch zum Vorlesen sehr gut geeignet. Ich kann es jedenfalls nur empfehlen.

Veröffentlicht am 22.09.2019

Auch Hexen will gelernt sein

Green Witch
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Zum Buch:
Elisabeth Aurora Vermeer hat ihrem zwölften Geburtstag entgegengefiebert, denn endlich erfährt sie welche Hexe ihre Ausbildung übernimmt. Denn am zwölften Geburtstag einer Junghexe ...

Zum Buch:
Elisabeth Aurora Vermeer hat ihrem zwölften Geburtstag entgegengefiebert, denn endlich erfährt sie welche Hexe ihre Ausbildung übernimmt. Denn am zwölften Geburtstag einer Junghexe kommen dreizehn Hexentanten um zu entscheiden welche Ausbildung passt.
Bei Lizzy soll die Kräuterhexe Camille die Ausbildung übernehmen, aber auch die Wasserhexe Ava zeigt Interesse.
Als allerdings gleich zu Beginn von Lizzys Ausbildung Camille verschwindet müssen Lizzy und ihre Freunde alles tun, um Camille und somit auch die Ausbildung zu retten ...

Meine Meinung:
Ich mochte schon das Cover unglaublich gerne, da war die Freude, dass ich das Buch auch lesen darf, groß. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte hat von Beginn an eine gewisse Spannung, die sich Seite um Seite mehr aufbaut. Dazu kommen immer wieder Situationen, die zeigen, wie besonders Lizzy und vor allem ihre Freundschaft zu Stina ist. Diese Freundschaft ist schon etwas ganz besonderes, denn eigentlich darf Stina überhaupt nicht wissen, dass Lizzy eine Hexe ist.
Mir gefiel auch der Schreibstil von Andrea Rossi, die ich bisher nur aus ihren Romanen als Anne Barns kannte. Ein kindgerechter Stil zieht sich durch das Buch, aber nicht gezwungen auf Jugendsprache gemacht, sondern immer wieder einzelne Situationen, in denen die Kinder unter sich sind. Auch fand ich die Kapitel angenehm kurz, so dass junge Leser auch noch schnell ein Kapitel lesen können. Denn trotz meiner Begeisterung für die Geschichte, darf och nicht vergessen, es ist ein Kinderbuch und für junge LeserInnen geschrieben.
Und hier fand ich die Spannung und auch das Ende des Buches optimal für die Zielgruppe, es war nicht gruselig, es war vor allem keine Seite langatmig, sondern von Beginn an eine tolle, spannende, abenteuerliche Erzählung, die auch älteren Lesern Spaß macht.

Ich habe das Buch jedenfalls sehr unterhaltsam gefunden und finde es schreit geradezu nach einer Fortsetzung.