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Veröffentlicht am 10.02.2021

Die neue Heldin des Waldes

Hüterin des Waldes 1: Hannas Geheimnis
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Zum Buch:
Hanna zieht mir ihren Eltern nach Walder, oder eher in ein Haus mitten im Wald. In das Haus ihrer verstorbenen Großmutter. Mit Freude, aber auch mit Trauer nimmt sie ihre neue Heimat in sich ...

Zum Buch:
Hanna zieht mir ihren Eltern nach Walder, oder eher in ein Haus mitten im Wald. In das Haus ihrer verstorbenen Großmutter. Mit Freude, aber auch mit Trauer nimmt sie ihre neue Heimat in sich auf.
Als sie einen verletzten Vogel im Garten findet und ihn mit ins Haus nimmt, steht auch auf einmal ein Wiesel da, ein Wiesel das mit Hanna reden kann. Denn Hanna ist die neue Hüterin des Waldes. Und das kann ganz schön gefährlich werden ...

Meine Meinung:
Mich hatte ja schon das Cover. Ich liebe abenteuerliche Geschichten im Wald und ich liebe es, wenn es magisch ist.
Beides ist in dem Buch vorhanden. Dazu kommt noch die Magie des sprechenden Wiesels Flitz, der ganz wunderbar und zauberhaft ist.
Hanna findet in der Geschichte ihre Bestimmung und der Auftakt in eine neue, zauberhafte Reihe ist sehr geglückt. Durch ihren neuen Freund Felix werden beide Geschlechter genannt, so mag das Buch für alle Kinder sein. (Ich finde die Bezeichnung Mädchen- und Jungsbücher eh doof)
Die Schrift ist angenehm zu lesen, auch schon für erfahrenere Erstleser, abundzu word die Geschichte durch eine Illustration noch unterstützt. Spannende Dinge, die ungewohnt sind wechseln sich mit Familie und Freundschaft ab.
Kurze Kapitel, große Schrift, einfache Worte und eine spannende, abenteuerliche Geschichte. Alles was ein Kinderbuch braucht. Ich hoffe, die Reihe findet viele Leser und wird noch einige Bände enthalten. Ich werde sie jedenfalls im Auge behalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2021

Die Imhoff-Schwestern

Das schwarze Gold des Südens
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Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Bamberg im Jahr 1887. Amalie und Elise Imhiff, zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine, Amalie, hat nur die elterliche Firma im Kopf. Elise ...

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Bamberg im Jahr 1887. Amalie und Elise Imhiff, zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine, Amalie, hat nur die elterliche Firma im Kopf. Elise hingegen hat studiert und träumt davon die Lakritze der Firma zu Keksen und Pralinen zu verarbeiten.
Als es der Firma nicht gut geht, drängt ihr Vater Elise dazu, einen Bäcker zu heiraten. Elise aber ist in einen anderen Mann verliebt und flieht nach einem Streit mit ihm nach Paris.
Um die Firma zu retten begibt sich Amalie ins gerne Kalabrien um dort Süßholz anzubauen und verliebt sich in einen andeen Mann als den ihr Angetrauten ...

Meine Meinung:
Normalerweise mag ich historische Romane sehr gerne
Und ich mag es auch gerne wenn verschiedene Erzählperspektiven eine Rolle spielen. Aber mit dieser Geschichte tat ich mich sehr schwer. Es war unglaublich langatmig, die erste Hälfte ging mehr oder weniger mit, meiner Meinung nach, unerheblichen Dingen flöten. Das was wichtig für die Geschichte war, hätte in der Hälfte der Zeit erzählt werden können.
Dann tat ich mich mit dem Stil sehr schwer. Amalie und Elise erlebten beide sehr berührende und auch spannende Dinge, die beide in einem mehr oder weniger separaten Erzählstrang erzählt wurden und erst am Ende wieder zusammen fanden. Soweit so gut. Aber die beider erzählten quasi durcheinander. In ein und demselben Kapitel wechselte öfters die Erzählperspektive von Amalie zu Elise und wieder zurück. Allerdings war dies nur durch einen "normalen" Absatz getrennt und wenn man nicht aufpassen, wundert man sich, wie es auf einmal weitergeht.
Das fand ich sehr anstrengend und es hat mir auch ein wenig sie Lust und den Spaß an der Geschichte genommen. Brauchte ich doch manchmal ein paar Sätze, bis ich merkte, hoppla, die andere Schwester ist dran.
Natürlich fügte es sich am Ende, aber der Weg dahin war für mich sehr beschwerlich, da ich selten längere Zeit am Stück lesen kann.
Im Großen und Ganzen war es eine bewegende Geschichte mit einer unerwarteten Wendung. Ich fand nur den Weg dahin ein wenig schwer und anstrengend.

Veröffentlicht am 07.02.2021

Ein Comicroman über eine besondere Freundschaft

Mega dumm gelaufen
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Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:
Alex macht den Eindruck als wäre er ein Schwächling, Kalle ist der gefürchtete Rabatte, stark und gemein.
Dummerweise hat aber Kalle DEN Pokal der Schule zerstört und ...

Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:
Alex macht den Eindruck als wäre er ein Schwächling, Kalle ist der gefürchtete Rabatte, stark und gemein.
Dummerweise hat aber Kalle DEN Pokal der Schule zerstört und braucht den klugen Alex, damit Ersatz hersngeschafft werden kann. Und das innerhalb eines Nachmittags ...

Meine Meinung:
Ich lese die Bücher des Autors sehr gerne, der war ich dann auch auf Mega dumm gelaufen sehr gespannt. Was ich allerdings eigentlich überhaupt nicht gerne lese sind Comicromane.
Daher bin ich mit sehr geringen Erwartungen an das Buch rangegangen. Und was soll ich sagen, es hat mir richtig gut gefallen.
Natürlich lese ich die Kinderromane von Rüdiger Bertram immer noch lieber, aber für meine Lesepatenkinder, die nun mal nicht so gerne lesen, ist das Buch perfekt. Einfaches Schriftbild, wenig Text, selbsterklärend Zeichnungen. Zusammen ist es Lesefreude pur.
Auch ich habe mich nicht gelangweilt, gab es doch einiges zu entdecken. Ich sage nur Frau Müller-Liebelein ...
Alles in allem eine sehr schöne Geschichte , ab die man voller Vorurteile rangeht. Starker Kerl, der Schwächling mobbt. Aber am Ende bekommt man eine sehr humorvolle Geschichte voller Freundschaft und Vertrauen und es macht einfach nur Spaß. Nicht nur dem lesenden Kind, sondern in dem Fall auch dem zuhörenden Lesepaten (also mir...)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2021

Interessante Einblicke

Teatime mit Lilibet
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Zum Buch:
Marion Crawford ist Lehrerin und soll nun als Lehrerin für die Prinzessinnen von England dienen.
Als sie die Stelle antritt ist alles anders als sie es sich vorgestellt hatte. Prinzessin Lilibet, ...

Zum Buch:
Marion Crawford ist Lehrerin und soll nun als Lehrerin für die Prinzessinnen von England dienen.
Als sie die Stelle antritt ist alles anders als sie es sich vorgestellt hatte. Prinzessin Lilibet, die heutige Königin, war weltfremd und sehr privilegiert, aber auch sehr weltfremd. So lehrt Marion ihr unter anderem auch U-Bahn fahren, Einkaufen und andere ganz normale Dinge ...

Meine Meinung:
Ist es Wirklichkeit oder ist es Fiktion? Auf jeden Fall ist es sehr unterhaltsam. So blickt man hinter die Kulissen.
Auch Marion ist eine sehr interessante Person. In der Zeit, kurz vor dem zweiten Weltkrieg, als Frau alleine ins Königshaus. Als Lehrerin zu arbeiten, Prinzessinnen zu erziehen. Das ist eine sehr interessante Sicht auf diese Situation.
Man kommt der Queen näher als man es glaubt und sie ist so herrlich menschlich.eine äußerst spannende, interessante Geschichte mit vielen Einblicken.
Toller Schreibstil, sehr lesenwert und unterhaltsam. Eine total interessante Zeit, sehr bildlich dargestellt und obwohl ich mich bis zum Ende fragte, ob es wirklich wahr ist, oder doch Fiktion, möchte ich gerne daran glauben, dass es wirklich so gewesen ist, denn es macht die Königin so menschlich.
Ein historisches Highlight, sie empfehlenswert.

Veröffentlicht am 01.02.2021

Mir war es zu langatmig

Aller guten Dinge sind zwei
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Zum Buch:
Laurie ist mitte dreißig und schon seit achtzehn Jahren mit ihrem Dan zusammen.
Als bei ihr der Kinderwunsch erwacht, erhöht bei Dan der Freiheitsdrang und er macht Schluss mit Laurie.
Die Beiden ...

Zum Buch:
Laurie ist mitte dreißig und schon seit achtzehn Jahren mit ihrem Dan zusammen.
Als bei ihr der Kinderwunsch erwacht, erhöht bei Dan der Freiheitsdrang und er macht Schluss mit Laurie.
Die Beiden arbeiten aber auch noch im gleichen Büro und müssen sich täglich sehen.
Nach gerade mal zwei Monaten hat Dan eine Neue und Laurie ist mit dem Bürogigolo im Fahrstuhl gefangen ...

Meine Meinung:
Ansich finde ich die Idee ganz gut. Es passiert ja geradezu tagtäglich das Beziehungen auseinandergehen. Das Paare unterschiedliche Wünsche an eine gemeinsame Zukunft haben. Aber ... Es war so unglaublich langatmig. Ich bin zwar absolut kein Fan von Kurzromanen, aber etwas schneller darf es schon voran gehen. Wenn auf fünf Seiten zehnmal die silberne Uhr erwähnt wird, wird es stupide.
Ich glaube auch, dass ich mit dem englischem Frauenbild nicht wirklich klar komme. Mit Mitte Dreißig sollte eigentlich die ewige Party vorbei sein, man sollte sein Leben eigentlich im Griff haben und an seine Zukunft denken. In den letzten Romanen, die ich über englische Frauen las, haben die nur Party gemacht, viel Alkohol getrunken und am Ende des Geldes war noch so viel Monat über.

Die Idee des Buches war eigentlich ganz gut, konnte mich aber irgendwie nicht vom Hocker hauen und hat mich lange Zeit einfach nur gelangweilt.