Profilbild von Minigini

Minigini

Lesejury Star
offline

Minigini ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Minigini über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2020

Außenseiter

Libellen im Kopf
0

Da mir "Das unerhörte Leben des Alex Wood" sehr gut gefallen hat, war ich auf diesen Roman sehr gespannt. Auch dieser Roman handelt wieder von einem Außenseiter, ist aber trotzdem kein Abklatsch der alten ...

Da mir "Das unerhörte Leben des Alex Wood" sehr gut gefallen hat, war ich auf diesen Roman sehr gespannt. Auch dieser Roman handelt wieder von einem Außenseiter, ist aber trotzdem kein Abklatsch der alten Geschichte.

Als Abby sich eine Dose Tomaten von ihrem Nachbar ausborgen will, findet sie diesen tot in seiner Wohnung auf. Einmal abgesehen von Abbys ungewöhnlicher Reaktion, hat dieses Ereignis wenig Einfluss auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Alles was in den Tagen bzw. Wochen nach diesem Fund passiert ist, hätte durch jedes beliebige Ereignis ausgelöst werden können.

Die Geschichte war in einem angenehmen Schreibstil geschrieben, hat mich aber trotzdem nicht so sehr gefesselt wie die über Axel Wood. Auch in diesem Buch hat Gavin Extence wieder einmal ein eher ungewöhnliches Thema gewählt und meiner Meinung nach sehr gut recherchiert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.11.2020

Ganz nett

Eine Handvoll Glück
0

Ein Tierarzt übernimmt die Pflege für ein Igelbaby und entdeckt seine Liebe zu dieser Tierart.

Grundsätzlich ist das Buch sehr nett - ich habe es an einem Nachmittag gelesen, der Schreibstil ist nicht ...

Ein Tierarzt übernimmt die Pflege für ein Igelbaby und entdeckt seine Liebe zu dieser Tierart.

Grundsätzlich ist das Buch sehr nett - ich habe es an einem Nachmittag gelesen, der Schreibstil ist nicht ganz mein Fall. Es kann natürlich auch sein, dass dieser durch die Übersetzung gelitten hat. Manchmal hätte ich mir mehr fließende Übergänge gewünscht. Trotzdem war es leicht und gut verständlich zu lesen. Bei manchen seiner Probleme musste ich allerdings mit dem Kopf schütteln - als Tierarzt hätte ich mir mehr (Vor-)kenntnisse bei der Aufzucht von Waisenkindern erwartet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 24.10.2020

Netter Debutroman

Hummelstich - Folge 01
1

Während sich ganz Hummelstich auf das Mopsrennen (selbst gebaute Fahrzeuge), taucht Bea mit ihrem knallbunten Bibliotheksbus und ihrem Papagei mit Charakter auf, um dem Begräbnis ihrer besten Freundin ...

Während sich ganz Hummelstich auf das Mopsrennen (selbst gebaute Fahrzeuge), taucht Bea mit ihrem knallbunten Bibliotheksbus und ihrem Papagei mit Charakter auf, um dem Begräbnis ihrer besten Freundin Henrietta beizuwohnen. Dort sorgt sie mit ihrer eigenwilligen Trauermusik (Highway to hell) für einiges Aufsehen. Als sie kurz darauf den Verdacht hat, dass Henrietta keines natürlichen Todes gestorben ist, beginnt sie - gemeinsam mit dem Halbtagspolizisten Sven - zu ermitteln.

Hummelstich ist ein kleines idyllisches Dorf, das sich vor allem durch den hohen Altersdurchschnitt seiner Bewohner auszeichnet. Das Leben plätschert dort scheinbar ruhig und romantisch dahin - aber hinter den Fassaden sieht es ganz anders aus. Betrug und Spielsucht sind nur zwei der Laster, die Bea und Sven bei ihren Ermittlungen aufdecken.

Die Geschichte ist leicht zu verstehen und von Gabriele Blum gut vorgelesen. Die Spannung ist mäßig, aber das habe ich bei diesem Cover eigentlich auch erwartet.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 06.10.2020

Ein Kurt Austin Roman

Höllensturm
0

Nachdem die drei Wissenschaftler eines Forschungsbootes der NUMA spurlos verschwunden sind, und auf dem Forschungsboot Feuer gelegt wurde, bittet Dirk Pitt Kurt Austin, Joe Zawala und die beiden Trouts ...

Nachdem die drei Wissenschaftler eines Forschungsbootes der NUMA spurlos verschwunden sind, und auf dem Forschungsboot Feuer gelegt wurde, bittet Dirk Pitt Kurt Austin, Joe Zawala und die beiden Trouts nach Malé zu fahren um das Boot nach Spuren zu untersuchen und etwas über den Verbleib der Wissenschaftler herauszufinden.
Die Spur führt sie sehr schnell zum Multimilliardär Marchetti und seiner künstliche Insel "Aqua Terra". Kaum angekommen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.09.2020

Unzusammenhängend

Zu viel und nie genug
0

Von einer Psychologin, die ein Buch über den Präsidenten von Amerika schreibt hätte ich mir ein wenig mehr erwartet. Vor allem, da sie ihn ihr ganzes Leben kennt.

Die ersten 177 Seiten handeln fast ausschließlich ...

Von einer Psychologin, die ein Buch über den Präsidenten von Amerika schreibt hätte ich mir ein wenig mehr erwartet. Vor allem, da sie ihn ihr ganzes Leben kennt.

Die ersten 177 Seiten handeln fast ausschließlich davon, wie gemein alle zu ihrem Vater waren. Ja, es war interessant etwas über die Kindheit von Donald und seinen Geschwistern zu erfahren, aber das hätte auch auf einen Bruchteil des Papieres gepasst. Marys Vater war offenbar schwerer Alkoholiker - auch wenn Fred Trump pädagogisch eine Niete war, kann dies nicht als Entschuldigung für den Rest des Lebens gelten - einem Alkoholiker eine wichtige Position in der Familie zu geben, kann ziemlich riskant sein. Vor allem, da Freddy unter Alkoholeinfluss offenbar auch unberechenbar sein konnte (Szene mit der Waffe als Mary noch ein Kleinkind war).

Der Rest des Buches handelt handelt davon, wie Mary und Fritz um den Großteil ihres Erbes gebracht wurden, und wie Donald immer und immer wieder von Geldgebern und Banken aufgefangen wurde. Auch dieser Teil ist leicht im Internet zu finden, wenn man recherchiert.

Die einzelnen Kapiteln sind teilweise ziemlich unübersichtlich und chaotisch aufgebaut. Sie beginnt in einem Jahr zu erzählen, springt dann ein paar Jahre weiter um dann wieder noch weiter in die Vergangenheit zurück zu gehen. Manche Absätze erzählen völlig ohne Überleitung eine Begebenheit, die mit dem vorherigen Absatz nichts gemein hat. Teilweise musste ich zurückblättern, weil ich gedacht habe, etwas überlesen zu haben.

Mein Fazit:

Ich habe den Eindruck, dass Mary Trump ziemlich verbittert ist, und den Tod ihres Vaters nicht verarbeitet hat. Der Großteil des Buches handelt davon, dass ihr Zweig der Familie benachteiligt wurde - trotzdem hat sie weit mehr an finanzieller Unterstützung erhalten als der Durchschnittsamerikaner/-Europäer.


Das Buch hat sie nur geschrieben, weil es sich vor bzw. während des Wahlkampfes gut verkauft. Inhalt und Stil leider nur 1 Stern.. Einzig das Cover finde ich ansprechend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung