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Veröffentlicht am 14.03.2025

Keinen Zugang gefunden

Sie sieht, was du tust
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Klappentext:

"Mercy Lake ist eine Außenseiterin. Sie liebt es, andere im Schutz der Dunkelheit zu beobachten: den Einbrecher «Kalte-Hand-Carl» oder «Liebeskummer-Linda», die immer Pech mit Männern hat. ...

Klappentext:

"Mercy Lake ist eine Außenseiterin. Sie liebt es, andere im Schutz der Dunkelheit zu beobachten: den Einbrecher «Kalte-Hand-Carl» oder «Liebeskummer-Linda», die immer Pech mit Männern hat. Und Simon Raffertys Familie, der sich Mercy wegen einer einstweiligen Verfügung nicht nähern darf. Unbemerkt manipuliert sie die Leben ihrer Mitmenschen − nur um zu helfen, wie sie sich immer wieder versichert.

Als Mercy eines Nachts Louis kennenlernt, nimmt ihr einsames Leben eine unerwartete Wendung. Denn auch Louis mischt sich gern in die Angelegenheiten anderer ein. Allerdings ist er der Meinung, dass die meisten Leute in Crannerʼs Ford keine Hilfe brauchen, sondern Bestrafung verdienen. Anfangs findet Mercy noch Gefallen daran, in der Stadt für Gerechtigkeit zu sorgen. Bis das Spiel außer Kontrolle gerät …"




Fazit:

Insgesamt ist es für mich bereits das dritte Buch welches ich von dem Autor lesen durfte, aber leider schon das Zweite, das mich nicht erreicht hat. Ich habe mich mit der Erzählart und der Protagonistin unglaublich schwer getan. Ich fand einfach nicht rein. 
Viele Passagen sind meiner Meinung viel zu ausführlich und hätten deutlich knapper sein können. Auch sind einige Handlungsstränge total unrelevant für den weiteren Verlauf. Mich konnte weder der Plot noch der Ausgang überzeugen. Leider, leider.



Insgesamt hat das Buch ein paar gute Momente aber im Großen und Ganzen kommt es für mich nicht an das erste Buch des Autors dran. 


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Veröffentlicht am 08.03.2025

Die Umsetzung hat mir nicht gefallen

Überleben ist alles
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Klappentext:

"»Mein Name ist Haley Cooper Crowe und ich bin im Lockdown an einem abgelegenen Ort, über den ich nichts sagen kann.«

Es sind fünf Jahre seit der Pandemie vergangen, und für die meisten ...

Klappentext:

"»Mein Name ist Haley Cooper Crowe und ich bin im Lockdown an einem abgelegenen Ort, über den ich nichts sagen kann.«

Es sind fünf Jahre seit der Pandemie vergangen, und für die meisten Menschen ist das Leben zur Normalität zurückgekehrt – aber nicht für die 15-jährige Haley Cooper Crowe und ihren Bruder Ben. Als Kinder geschiedener Eltern leben sie bei ihrer Mutter, aber ihr Vater glaubt, dass ein neues, viel tödlicheres Virus außer Kontrolle gerät, und dass er seine Kinder nur retten kann, indem er sie entführt und in seinem abgelegenen Prepper-Versteck verbirgt.

Einmal in ihrem Off-Grid-Sicherheitshaus in den schottischen Bergen eingesperrt, sind Haley und Ben vollständig von der Zivilisation abgeschnitten. Werden sie lebend herauskommen? Wie können sie ihre Mutter retten? Wie können sie herausfinden, was draußen passiert? Treibend, elektrisierend und spannungsgeladen ist Überleben ist alles der Leitfaden eines Teenager-Mädchens, um den unmittelbaren Zusammenbruch ihrer Welt, ihrer Familie und ihres Verstandes zu verhindern.“






Fazit:

Hayley die Protagonistin dieser Geschichte erzählt in Form eines Survival Guides wie sie und ihr Bruder die Verschleppung, Abgeschiedenheit und das Überleben der Apokalypse erlebt haben.



Zunächst hat mir das stilistische Mittel (Tagebucheinträge) gut gefallen, genauso wie die Ausschnitte aus dem Survival Buch ihres Vaters. Doch je weiter ich in die Geschichte vordrang desto anstrengend und ausschweifender empfand ich das Ganze irgendwie. Auch vom Thriller ist das Jugendbuch leider weit entfernt. 

Die einzigen Momente die ich als spannend bezeichnen würde, sind die, in der Hayley über die eigene Zerrissenheit und Selbstzweifel spricht ebenso die Beweggründe des Vaters. 
Leider nicht mein Ding und daher nur eine beschränkte Weiterempfehlung.

Veröffentlicht am 07.03.2025

Wie entschuldigt man sich richtig?

Entschuldigung!
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Klappentext:

"Jedes Kind weiß: Wenn man etwas falsch gemacht, etwas Blödes gesagt oder jemandem wehgetan hat, kann man um Entschuldigung bitten. Aber – auch das weiß jedes Kind – das ist gar nicht so ...

Klappentext:

"Jedes Kind weiß: Wenn man etwas falsch gemacht, etwas Blödes gesagt oder jemandem wehgetan hat, kann man um Entschuldigung bitten. Aber – auch das weiß jedes Kind – das ist gar nicht so leicht!

Sibil und Theo sind allerbeste Freund:innen, sie gehen durch dick und dünn. Die beiden wohnen sogar im gleichen Haus. Eigentlich super. Nur manchmal, da richten die Kinder Chaos an. Heute zum Beispiel: Ihr Fußball macht das ganze Treppenhaus matschig, eine Einkaufstasche kullert um, eine Milchflasche geht zu Bruch …"





Fazit:

Wie entschuldige ich mich richtig? Wie verhalte ich mich, wenn ich etwas falsch gemacht habe? Diese und andere Themen (Zusammenhalt, soziale Kompetenzen, …) greift das Buch gut auf und fokussiert sich auf den Kern der Geschichte. 

Die Bewohner sind vielfältig und der Inhalt daher sehr bunt und facettenreich. Die Texte/vereinzelte Begriffe finde ich sehr kreativ gestaltet - farbig, mal in Großbuchstaben und mal kreuz und quer. 

Die detailreichen und aufmerksamen Illustrationen sorgen für ziemlich viel Abwechslung beim (Vor)Lesen. Die Kids werden total abgeholt und können das Handeln von Sibil und Theo gut nachvollziehen. Die Situationskomik sorgt zudem für einige Lacher.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Mega geiles Verwirrspiel

Don't Let Her Stay
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Klappentext:

"Anfangs war ich noch aufgeregt, als Richard seine Tochter Chloe aus erster Ehe abholte und zu uns brachte. Ich stellte mir vor, wie sie mit ihrer kleinen Schwester Evie spielte, wir zusammen ...

Klappentext:

"Anfangs war ich noch aufgeregt, als Richard seine Tochter Chloe aus erster Ehe abholte und zu uns brachte. Ich stellte mir vor, wie sie mit ihrer kleinen Schwester Evie spielte, wir zusammen Kuchen backten und uns über ihre Freunde und die Uni austauschten. Endlich hätte ich meine perfekte Bilderbuchfamilie. Endlich wären wir komplett.

Nun, sagen wir, es kommt nicht immer so, wie man es sich wünscht.

Wann immer wir allein sind, macht Chloe deutlich, dass sie mich hasst. Aber vor ihrem Vater mimt sie den perfekten kleinen Engel. Richard sagt, ich gäbe ihr keine Chance, aber er sieht nicht, was ich sehe. Ich traue Chloe nicht, und ich werde sie bestimmt nicht mit Evie allein lassen.

Denn ich weiß, dass mit Chloe etwas nicht stimmt, und ich werde alles tun, um meine Familie zu schützen.

Bevor es zu spät ist…"





Fazit:

Zunächst beginnt die Story total harmlos - Joanne, ihr Mann Richard und die kleine Tochter Evie wohnen in einem riesigen Anwesen, sehr ländlich. Bis auf ein paar kleine Ausnahmen scheint alles perfekt zu sein, zumindest bis zum Eintreffen der Stieftochter Chloe. Mit ihrem Einzug bei der kleinen Familie bringt sie ziemlich viel Unruhe und Aggressivität mit sich. Die Situationen, Anfeindungen und Vorwürfe spitzen sich nach und nach zu, es wird immer böser und gefährlicher. Obwohl man die Geschehnisse ausschließlich durch die Augen von Joanne wahrnimmt, zweifelte ich an ihr. Ich hinterfragte ihre Wahrnehmungen, fand sie zwischenzeitlich etwas naiv und blauäugig. Doch genau diese Mischung sorgt für den perfekten Thrill!

Ich war und bin begeistert, verfolgte gebannt den Showdown und erfreute mich an den phänomenalen Wendungen. Liebe Leser*innen holt das Popcorn, Schokolade oder was auch immer raus, macht es euch bequem und stellt euch auf eine nervenaufreibende Story ein, die die ein oder andere unerwartete Überraschung parat hält.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Manchmal ist weniger mehr

30 Days, 10 Dates & 1 Drama
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Klappentext:

"Daisy hat genug vom Singleleben. Nach einer langen Beziehung und einem schiefgelaufenen Heiratsantrag ist sie auf der Suche nach ihrem persönlichen Mr. Darcy. Aber wie findet man die eine ...

Klappentext:

"Daisy hat genug vom Singleleben. Nach einer langen Beziehung und einem schiefgelaufenen Heiratsantrag ist sie auf der Suche nach ihrem persönlichen Mr. Darcy. Aber wie findet man die eine Person, mit der man den Rest seines Lebens verbringen will? 

Mit ihrer besten Freundin Mae schmiedet sie einen Plan: In dreißig Tagen geht Daisy auf zehn Dates mit den Teammitgliedern des Londoner Theaters, an dem Mae arbeitet. Denn Mae ist sich sicher: Theatermenschen sind offen, warmherzig und witzig. Genau das, was Daisy braucht. Die große Liebe trifft man schließlich nicht in einem Buch! Doch während Daisy zahlreiche Dates meistert, wird ihr langsam klar, dass die wichtigste Person in ihrem Leben längst an ihrer Seite ist …“





Fazit:

Die Idee hat mir total gut gefallen. Endlich wieder eine queere Liebesgeschichte, in der es um zwei Mädels geht. Doch irgendwie konnte ich mich mit Daisy nicht immer anfreunden. Ihre Sicht der Dinge fand ich zum Teil etwas kindisch, naiv und/oder kitschig … ich weiß es gar nicht so recht. Mae fand ich deutlich interessanter. Ich mochte ihre freche Art, ihre kreativen Ideen rund um die Dates und natürlich ihr Umgang mit Daisy. Die Chemie und Dynamik zwischen den beiden war wirklich toll und schön.

Manche Stellen fand ich leider etwas zu langatmig. Auch der Schluss war mir viel zu ausführlich und überladen. Es musste unbedingt noch eine ausführliche Sexszene auserzählt werden, sowie ein paar (für mich) unnötige Vorfälle. So macht es für mich den Eindruck als hätte die junge Autorin zu viel gewollt und dadurch die Leichtigkeit genommen.

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