Klare Kaufempfehlung
Das Lied der KrähenInhalt:
Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. ...
Inhalt:
Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …
Meine Meinung:
Schreibstil
Der Schreibstil gefällt mir gut und ich wurde stellenweise richtig mitgerissen. Zudem konnte ich mich gut in die einzelnen und sehr verschiedenen Charaktere hineinversetzen, wozu vor allem der ständige Perspektivenwechsel beigetragen hat.
Hauptfigur
In dem Buch gibt es insgesamt sechs Hauptfiguren, die alle komplett unterschiedlich sind. Doch jeder von ihnen hat seine eigene tragische Vergangenheit, die wir in Rückblicken erfahren, und natürlich auch seine eigenen Stärken und Schwächen. Und obwohl sie so unterschiedlich sind, waren mir alle Figuren sehr sympathisch und ich mag sie alle, was bei der hohen Anzahl gar nicht mal so gewöhnlich ist. Mehr möchte ich auf die einzelnen Figuren gar nicht eingehen, da ich ihnen ohnehin nicht gerecht werden kann, ohne den Umfang dieser Rezension zu sprengen.
Setting
Das Buch spielt hauptsächlich in Ketterdam und auf einer Insel im Norden, wo sich das sog. Eistribunal befindet. Während Ketterdam immer als trostlos, dreckig und voller Kriminalität beschrieben wird, ist das Eistribunal so ziemlich das Gegenteil. Dort ist alles sehr strukturiert, es werden Soldaten ausgebildet und nahezu das komplette Eistribunal besteht aus weißem Marmor.
Geschichte
Diese Geschichte beginnt ziemlich direkt mit einem Bandenkonflikt. Man wird also erstmal in das kalte Wasser geschmissen, ohne genau zu wissen, wie es in Ketterdam eigentlich so läuft. Sowas mag ich bei Büchern aber immer sehr gerne, da man sich so einfach auf das Buch einlassen muss. Auch wenn man am Anfang nicht gleich alles versteht, z.B. was Grisha denn nun genau sind, kommt das doch alles mit der Zeit. Nachdem man anschließend langsam in das ganze Geschehen eingeführt wurde, geht es dann auch direkt spannend weiter. Der Spannungsbogen gefiel mir sehr gut und er hat sich auch bis zum Schluss gehalten.
Fazit:
Beim Lesen des Buches kommt bestimmt keine Langweile auf. Obwohl mich das Buch selten überraschen konnte, habe ich doch mit allen Protagonisten bis zum Schluss mitgefiebert. Es kommt auch wirklich selten vor, dass es so viele Protagonisten in einem Buch gibt und ich sie alle gern habe. Insgesamt ein wirklich gutes Buch, das ich nur empfehlen kann. Es erhält von mir 4 von 5 Sterne.