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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2018

Absolut fesselnd!

Scythe – Der Zorn der Gerechten
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Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog:
https://sabzbuecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-scythe-der-zorn-der-gerechten.html

Inhalt:

Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt und als Scythe ...

Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog:
https://sabzbuecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-scythe-der-zorn-der-gerechten.html

Inhalt:

Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss.

Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt.

So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit.
Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan.

Meine Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band der Scythe-Trilogie und damit um den Nachfolger von Scythe – Die Hüter des Todes. Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension nun schließen, zum Buchhändler seines Vertrauens gehen und es sich umgehend besorgen. Oder vielleicht besser noch ein bisschen warten um die Wartezeit bis zum finalen Band der Reihe, der erst nächstes Jahr erscheinend wird, zu verkürzen. Ansonsten bist du hiermit gewarnt, dass es weiter unten einen Spoiler zum ersten Band gibt.

Ich kannte den Schreibstil bereits vom ersten Band und er hat mich absolut gefesselt. Auch das Cover gefällt mir gut, die Scythe sieht stark und entschlossen aus, was gut zur Geschichte passt.

Das Buch spielt nach wie vor in einer Zeit, in der die Entwicklung der Zivilisation abgeschlossen und der Tod überwunden ist. Allerdings lernen wir hier den Thunderhead, eine quasi allwissende Cloud mit Gewissen, besser kennen. Waren im ersten Buch zwischen den Kapiteln hauptsächlich Tagebucheinträge von verschiedenen Scythe, sind es hier immer kurze Texte vom Thunderhead selbst, die Abwechslung reinbringen und in denen wir einiges über den Thunderhead erfahren.

So und wer jetzt immer noch dabei ist, obwohl er/sie/es das erste Buch nicht gelesen hat, sollte den nächsten Abschnitt überspringen.

Nachdem Citra nun zur Scythe ordiniert wurde, erweist sie sich, meiner Meinung nach, als ziemlich humane, fast schon gütige Scythe. Man merkt deutlich, dass sie sich weiterentwickelt hat und sich selbst mit der Zeit weniger als Citra, sondern vielmehr als Scythe Anastasia sieht. Auch in diesem Band war sie mir super sympathisch und ich mochte sie sehr gerne.
Auch Rowan spielt in diesem Band eine bedeutende Rolle, hat er sich doch dem Kampf gegen korrupte Scythe gewidmet. So richtig sympathisch ist Rowan mir jedoch nicht. Er scheint inzwischen recht kaltherzig und abgestumpft geworden zu sein, nur selten blitzt noch der alte Rowan auf, den ich mochte.

Die Story hat mich unglaublich gut gefallen! Es ist durchweg spannend und hält einige Wendungen bereit, die mich vollkommen überrumpelt und sprachlos zurück gelassen haben. Und dieses Ende! Unfassbar!
Das Buch hat mich einfach die ganze Zeit in Atem gehalten.

Besonders positiv finde ich die verschiedenen Erzählstränge, wodurch wir die ganze Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, eben nicht nur von Scythe, sondern auch von normalen Menschen und sogar den Bösewichten, erleben. Trotzdem sind es nicht zu viele und man kann ihnen gut folgen, was mir bei jedem Einzelnen auch viel Spaß gemacht hat.

Fazit:

Dieses Buch gefällt mir sogar noch besser als der erste Teil! Es hat mich von vorne bis hinten mitgerissen, einige Male verblüfft und total gespannt auf den letzten Band zurückgelassen. Es macht einfach so viel Spaß, dieses Buch zu lesen.
Hach, ich wünschte, ich könnte direkt weiterlesen.
5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.03.2018

Spannung pur!

Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4)
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https://sabzbuecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-schneewittchen-muss-sterben.html

Inhalt:

Sulzbach im Taunus: An einem regnerischen Novemberabend wird ...

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Inhalt:

Sulzbach im Taunus: An einem regnerischen Novemberabend wird eine Frau von einer Brücke auf die Straße gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd…

Meine Meinung:

Zunächst einmal muss ich sagen, dass das Buch schon seit ein paar Jahren bei mir rumliegt. Ich weiß gar nicht seit wann genau, schätze aber, dass ich es kurz nach Erscheinen im Jahr 2010 gekauft habe. Nach dem ich es nun gelesen habe, ärgere ich mich, denn ich hatte die ganze Zeit einen kleinen Schatz in meinem Bücherregal liegen und habe nichts gemerkt.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut und das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Auch das Cover gefällt mir, der Himmel wirkt recht düster und die Blutflecken zeigen schon einmal, was auf einen zukommt.

Das Buch beginnt mit der Rückkehr von Tobias, der wegen Doppelmordes an zwei Mädchen zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde und seine Strafe nun abgesessen hat. Erst nach seiner Rückkehr werden ihm die Konsequenzen für seine Eltern deutlich – seine Mutter ist ausgezogen und hat ihren Namen geändert, sein Vater hat seinen Gasthof verloren und einen Haufen Schulden gemacht. Nun muss sich Tobias nicht nur dem Hass der Dorfbewohner, sondern auch seiner Vergangenheit stellen. Denn obwohl er verurteilt wurde, erinnert er sich selbst angeblich nicht an die Tat und auch die Leichen der Mädchen wurden nie gefunden.
Als eines Tages jedoch eine Mädchenleiche gefunden wird und die Polizei zu ermitteln beginnt, kommen leise Zweifel an Tobias’ Schuld auf.

Im Verlaufe der Geschichte lernen wir auch die anderen Dorfbewohner kennen und alle scheinen irgendwie Dreck am Stecken zu haben: Wieso lügen einige der Dorfbewohner? Wieso ist ein Mann aufgrund des einen Anrufs so schockiert? Wieso denkt eine Frau „Bitte, bitte nicht noch einmal“ als sie ein Mädchen sieht, das einem der Opfer von damals ähnelt? Je weiter wir in der Geschichte voranschreiten, desto mehr Hinweise und Rätsel gibt es.

Besonders positiv aufgefallen sind mir die Kapitel, in denen keine Namen genannt wurden. Man weiß also, was dieser jemand gerade denkt und was er tut, aber nicht um wen es sich dabei handelt. Das hat nicht nur die Spannung in die Höhe getrieben, sondern mich auch ein bisschen wahnsinnig gemacht, weil ich einfach so gar keinen Schimmer hatte, wer das sein könnte, es aber unbedingt wissen wollte. Zum Glück gab es nur wenige solcher Kapitel, sonst hätte ich die Spannung wahrscheinlich gar nicht ausgehalten.
Aber auch abgesehen von diesen Kapiteln strotzt das Buch nur so vor Spannung. Ich hatte keine ruhige Minute! Selbst am Ende, wo sich alles aufgeklärt hat und ich dachte, ich könnte nun endlich einmal durchatmen – Fehlanzeige! Der Spannungsbogen umfasst tatsächlich die erste bis zur letzten Seite.

Der einzige Störfaktor waren für mich die vielen Charaktere. Da in dem Dorf alles Familien wohnen, fiel es mir manchmal schwer einzuordnen, zu welcher Familie die einzelnen Dorfbewohner nun gehörten und in welchem Verhältnis sie z.B. zu Tobias, dem verurteilten Doppelmörder, standen.

Fazit:

Ein sehr angenehmer Schreibstil und ein von vorne bis hinten unglaublich spannendes Buch. Es erhält von mir 4,5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 13.03.2018

Schöne Geschichte, jedoch ohne den üblichen Tiefgang

Der Glasmurmelsammler
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https://sabzbuecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-der-glasmurmelsammler-von.html

Inhalt:

Wie gut kennen wir die Menschen, die wir lieben?
Als Fergus einen ...

Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog:
https://sabzbuecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-der-glasmurmelsammler-von.html

Inhalt:

Wie gut kennen wir die Menschen, die wir lieben?
Als Fergus einen Schlaganfall hat, vergisst er fast alles aus seinem Leben. Da findet seine Tochter Sabrina seine Glasmurmel-Sammlung, von der er ihr nie etwas erzählt hat. In der Sammlung fehlen die wertvollsten Stücke, und Sabrina macht sich auf die Suche nach ihnen. Es stellt sich heraus, dass Fergus noch viel mehr Geheimnisse hatte, und alle scheinen mit den schillernden Kugeln verbunden zu sein. Doch wenn ihr Vater nicht der Mann ist, für den sie ihn gehalten hat – was bedeutet das für Sabrinas eigenes Leben?

Meine Meinung:

Zunächst einmal muss ich sagen: Ich liebe Cecelia Ahern und ihre Bücher! Sie sind immer so voller Emotionen und treffen mich fast jedes Mal mitten ins Herz.
Ihren Schreibstil finde ich sehr gut und diese Geschichte lässt sich superflüssig lesen.
Dieses Buch wurde aus der Sicht der beiden Protagonisten Fergus und Sabrina (schöner Name übrigens :D) geschrieben. So kann man sich sehr gut in die beiden hineinversetzen und erleben, was sie erleben.

Fergus lebt seit seinem Schlaganfall vor einem Jahr, bei dem er viele seiner Erinnerungen eingebüßt hat, in einer Pflegeeinrichtung. Da er sich selbst nicht um sein Hab und Gut kümmern kann, übernimmt seine Tochter Sabrina diese Aufgabe. Eines Tages entdeckt sie die Murmelsammlung ihres Vaters, von der sie bis dahin nicht die leiseste Ahnung hatte. Als Sabrina diese Sammlung näher begutachtet, bemerkt sie, dass ausgerechnet die wertvollsten Murmeln fehlen. Sie macht sich auf die Suche nach den verlorenen Murmeln, die jedoch schnell zu einer Suche nach dem ihr unbekannten Teil ihres Vaters und auch nach sich selbst wird.
Wir begleiten jedoch nicht nur Sabrina bei ihrer Suche, sondern auch Fergus bei den Schlüsselmomenten seines Lebens, angefangen mit dem Erhalt seiner ersten Murmeln im Alter von fünf Jahren.

Mir hat diese Geschichte alles in allem gut gefallen, allerdings bin ich von der Autorin mehr Tiefgang gewöhnt. Es ist zwar eine schöne Geschichte über Selbstfindung, aber so richtig berühren konnte Ahern mich dieses mal nicht.
Allerdings mochte ich die Beschreibungen der Murmeln und wie jede mit einem anderen Erlebnis aus Fergus’ Leben zusammenhängt.

Fazit:

Eine schöne Geschichte, bei der mir jedoch der bei der Autorin übliche Tiefgang fehlte. Ich mochte jedoch die Charaktere und die Verknüpfung von Murmeln mit Erlebnissen aus Fergus’ Vergangenheit. Dieses Buch erhält von mir 3,5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.03.2018

Etwas schwächer als seine Vorgänger

Die flammende Welt
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Inhalt:

Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, in der es Zugänge zu den unterschiedlichsten Welten – und damit auch zu den seltensten Büchern – gibt. Als Bibliothekarin ist es ihr Job, ...

Inhalt:

Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, in der es Zugänge zu den unterschiedlichsten Welten – und damit auch zu den seltensten Büchern – gibt. Als Bibliothekarin ist es ihr Job, diese Bücher zu beschaffen. Ihr neuester Auftrag führt sie in eine Welt, die Frankreich zu Revolutionszeiten ähnelt. Ein gefährlicher Ort, um Bücher zu stehlen. Besonders, wenn plötzlich der magische Rückweg in die Bibliothek versperrt ist. Was erst wie ein Zufall erscheint, stellt sich als heimtückischer Angriff heraus. Ein Angriff, der die ganze Bibliothek zerstören könnte …

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin war mir bereits aus den ersten Bänden dieser Reihe bekannt und gefällt mir sehr gut. Er ist sehr bildlich und detailliert, lässt sich aber trotzdem ganz flüssig lesen. Das Buch wurde aus Sicht der dritten Person geschrieben, man erhält aber dennoch einen guten Einblick in die – in diesem Buch recht paranoiden – Gedanken der Protagonistin Irene. Auch das Cover gefällt mir sehr und passt gut zu den anderen Covern der Bücher dieser Reihe.

Irene zeichnete sich bisher vor allem durch ihre Beherrschtheit in Krisensituation aus, die in diesem Buch jedoch ein wenig ins Wanken gerät. Sie selbst spricht immer häufiger von ihrer Paranoia und vermutet hinter jeder Ecke einen Verrat. Allerdings liegt sie damit häufig auch gar nicht so verkehrt. Trotzdem ist Irene mir nach wie vor sympathisch. Insbesondere ihren Sarkasmus mag ich sehr gerne.

Die Story hat mir insgesamt gut gefallen. Wie jedes Buch dieser Reihe geht auch dieses direkt spannend los und man wird direkt ins Geschehen geschmissen. Leider konnte mich dieses Buch jedoch nicht so sehr packen wie die vorherigen. Trotzdem ist diese Reihe wirklich einzigartig und man erkennt in jedem Buch die Liebe der Autorin zur Sprache und zu Büchern.

Fazit:

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir außerordentlich gut. Die Geschichte ist im Großen und Ganzen spannend und es hat Spaß gemacht, Irene auf ihre Abenteuer zu begleiten. Ich empfehle dieses Buch jedoch erst nach der Lektüre der ersten beiden Bänder dieser Reihe. Da ich dieses Buch etwas schwächer als die Vorgänger finde, erhält es von mir 3,5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.03.2018

Düster, spannend, überraschend

Pretty Girls
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https://sabzbuecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-pretty-girls-von-karin.html

Inhalt:

März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach ...

Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog:
https://sabzbuecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-pretty-girls-von-karin.html

Inhalt:

März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig.
Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte?
Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin hat mir unglaublich gut gefallen. Er hat mich direkt gepackt und von Anfang an gefesselt. Auch das Cover finde ich gut. Man sieht zwei Frauen Rücken an Rücken und in ihren Silhouetten das – etwas grimmige – Gesicht eines Mannes. Insgesamt ist es eher düster gehalten, wozu insbesondere das Männergesicht beiträgt.

Das Buch beginnt mit einem der Briefe eines Vaters an seine verschwundene Tochter Julia, was schon ein sehr bedrückender Anfang ist. In diesen Briefen, die als Intermezzos immer mal wieder auftauchen, schreibt er über sein Leben nach Julias Verschwinden, über Erinnerungen an sie, über die Hoffnung und die Hoffnungslosigkeit. Jedes Mal erfahren wir etwas mehr und jedes mal wird die Verzweiflung des Vaters deutlicher.

Die eigentliche Geschichte findet jedoch 24 Jahre nach Julias Verschwinden statt und handelt von Claire Scott und Lydia Delgado. Claire ist ein eher unscheinbarer Mensch. Nicht, dass sie nicht schön wäre, aber sie hält sich lieber im Hintergrund und beobachtet das Geschehen, als dass sie mal etwas selber anpackt. Bei Problemen erwartet sie stets, dass andere sie für sie lösen.
Lydia hingegen musste ihr Leben früh selbst in die Hand nehmen. Hat sie zunächst noch den Drogen und der Promiskuität gefrönt, änderte sie ihr Leben komplett, als sie schwanger wurde. Inzwischen hat sie einen festen Partner, betreibt ihr eigenes Geschäft und hat eine wundervolle und intelligente Tochter großgezogen.
Beide Frauen wirkten sehr authentisch auf mich und ihre Handlungen waren für mich weitestgehend nachvollziehbar.

Die Story hat mir sehr gut gefallen. Nach dem Brief, bei dem ich schon ein bedrückendes Gefühl hatte, geht es direkt spannend los. Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch, ohne dass es auch nur kurz eintönig oder langatmig wird. Außerdem hielt die Story die eine oder andere Wendung bereit, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe.

Fazit:

Ein Thriller, der seinen Namen wahrlich verdient, denn die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch. Ein toller Schreibstil und authentische Charaktere machen dieses Buch zu einem richtigen Lesegenuss. Es erhält von mir 4 von 5 Sterne.