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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2020

Eine emotionale Achterbahn der Gefühle

What if we Drown
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Die Medizinstudentin Laurie flieht vor ihrer Vergangenheit in Toronto an eine Universität nach Vancouver um dort einen Neustart zu wagen. Doch sie rechnet nicht damit, dass ihre Vergangenheit sie ziemlich ...

Die Medizinstudentin Laurie flieht vor ihrer Vergangenheit in Toronto an eine Universität nach Vancouver um dort einen Neustart zu wagen. Doch sie rechnet nicht damit, dass ihre Vergangenheit sie ziemlich früh wieder einholen wird.

Ich kann gar nicht so richtig in Worte fassen, was ich für dieses Buch empfinde. Es ist einfach so gefühlvoll und intensiv. Die ganze Geschichte ging mir richtig nahe, so als würde ich Laurie und Sam schon ewig kennen. Selten konnte ich mit einer Protagonistin so sehr mitfühlen. Ich habe mich Laurie so unfassbar nah gefühlt. Der Schreibstil von Sarah Sprinz ist sehr fesselnd und einfach nur wow! Das Buch lässt sich sehr leicht lesen und die einzelnen Seiten fliegen nur so dahin. Der Spannungsaufbau ist auch sehr, sehr gelungen. Nicht nur einmal saß ich mit offenem Mund vor dem Buch und dachte mir nur: Das kann doch jetzt nicht sein! Ich war immer wieder überrascht vom weiteren Verlauf der Handlung. Die Themen, die in diesem Buch behandelt werden, sind definitiv nicht ohne. Die Triggerwarnung ist berechtigt. Doch es war nicht so, dass das Buch meine Stimmung richtig gedrückt hat. Es war zwar schon traurig und ziemlich krass, doch auf der anderen Seite auch wunderschön. Ich habe selten einen New-Adult Roman mit einem solchen Tiefgang gelesen. Die Vergangenheit von den beiden wirkte auf mich total echt und real. Am Ende hätte ich heulen und lachen gleichzeitig können - und das kommt nur sehr selten vor. Interessant fand ich auch, dass Laurie und Sam Medizin studieren. So konnte man auch ein bisschen den Alltag von Medizinstudenten kennenlernen. Auch das Setting in Kanada konnte mich begeistern. Besonders die Szenen auf Vancouver Island fand ich so schön beschrieben.

Eine absolute Leseempfehlung! 5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.11.2020

Eine tragische Geschichte, die mitten ins Herz geht

All das Ungesagte zwischen uns
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Nach einem Schicksalsschlag ist das Leben von Morgan und ihrer Tochter Clara völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Darunter leidet auch die Beziehung zwischen den beiden sehr. Beide suchen sich Trost bei ...

Nach einem Schicksalsschlag ist das Leben von Morgan und ihrer Tochter Clara völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Darunter leidet auch die Beziehung zwischen den beiden sehr. Beide suchen sich Trost bei einem Mann.

Schon der Einstieg der Geschichte hat mich total begeistert. Durch den kurzen Einblick in Morgans Jugend habe ich das ganze Buch noch besser verstanden und auch ihre Handlungen waren so nachvollziehbar. Die Handlung ist voller Drama und nicht nur einmal musste ich schwer schlucken. Ich fand aber es war nicht zu viel. Mit den Ereignissen hätte ich so niemals gerechnet. Teilweise saß ich mit offenem Mund da und habe mich gefragt, wie das passieren konnte. Mir tat Morgan und dann auch Clara total leid. Mit ihnen konnte ich wirklich sehr mitfühlen. Der Fokus der Geschichte liegt auf der Mutter-Tochter Beziehung, was mir total gut gefallen hat. Es war mal was ganz anderes und ich konnte die Höhen und Tiefen zwischen den beiden deutlich spüren. Das Buch ist aus der Sicht von Morgan und Clara verfasst. Der Schreibstil von Colleen Hoover ist einfach unglaublich gut! Das Buch ist sehr, sehr fesselnd und spannend. Es ist definitiv kein leichtes Buch. Es sind schon ziemlich schwere Schicksalsschläge, die Morgan und Clara verkraften müssen. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die beiden mehr miteinander reden. So hätten sich einige Probleme schon viel früher gelöst. Wobei dann das Buch wahrscheinlich nicht so spannend gewesen wäre.

Eine klare Leseempfehlung! 5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.11.2020

Tiefgründiger Roman über das Erwachsenwerden

Für einen Sommer unsterblich
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Kurz vor ihrem Abschluss erfährt Claude, dass sich ihre Eltern scheiden lassen. Das nimmt sie sehr mit. Zusammen mit ihrer Mutter fährt Claude über den Sommer auf eine Insel. Dort lernt sie Miah kennen, ...

Kurz vor ihrem Abschluss erfährt Claude, dass sich ihre Eltern scheiden lassen. Das nimmt sie sehr mit. Zusammen mit ihrer Mutter fährt Claude über den Sommer auf eine Insel. Dort lernt sie Miah kennen, den sie sehr faszinierend findet.


Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Durch den sehr lockeren und modernen Schreibstil war ich gleich mitten in der Geschichte gefesselt. Dieser ist sehr besonders und außergewöhnlich. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. An einigen Stellen war mir jedoch alle viel zu ausführlich beschrieben. Mein größter Kritikpunkt an der Geschichte ist allerdings die Protagonistin. Irgendwie konnte ich einfach keine richtige Bindung mit ihr aufbauen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl nicht nah genug an sie ranzukommen. Man erfährt zwar sehr viele Gedanken von ihr und befindet sich sozusagen in ihrem Kopf, aber teils ist das auch ganz schön verwirrend. Die Gedanken sind teilweise nicht richtig geordnet (was ja auch ganz normal ist). Dennoch hat das den Lesefluss beeinträchtigt und ich habe nicht immer alles auf Anhieb verstanden. Auch mit Miah bin ich nicht so richtig warm geworden. Er ist zwar schon ganz nett, aber ich hatte das Gefühl ihn nicht richtig kennenlernen zu können. Sehr Gut gefallen hat mir, dass das Buch so tiefgründig ist. Die Probleme von Claude konnte ich gut nachvollziehen und sie sind sehr alltäglich. Es ist ein Buch über das Erwachsenwerden. Ein großes Thema ist auch das erste Mal, die ersten Erfahrungen und generell Sex.


Für Zwischendurch kann ich das Buch gut weiterempfehlen. 3,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.10.2020

Ein realistisches Jugendbuch, das mich sehr mitreißen konnte

Wenn ich die Augen schließe
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Nach einem schweren Unfall hat Norah keine Erinnerungen mehr an ihre Gefühle. Sie muss sich und was sie eigentlich gerne mag erst wieder kennen lernen. Nur zu ihrem früheren besten Freund Sam hat sie noch ...

Nach einem schweren Unfall hat Norah keine Erinnerungen mehr an ihre Gefühle. Sie muss sich und was sie eigentlich gerne mag erst wieder kennen lernen. Nur zu ihrem früheren besten Freund Sam hat sie noch ein Gefühl.

Gleich zu Beginn der Geschichte wird ein Thema angesprochen, das viel zu selten behandelt wird. Ich fand es total stark von Norah, dass sie nein sagt, wenn sie sich noch nicht bereit dazu fühlt. Generell werden in diesem Buch viele unglaublich wichtige Themen angesprochen, aber nicht zu viele! Vor allem Mobbing nimmt einen sehr großen Stellenwert ein. Mich hat begeistert, wie gut das Thema umgesetzt wurde. Gleich auf den ersten Seiten hatte ich schon Tränen in den Augen. Die komplette Geschichte konnte mich total mitreißen. Es ist definitiv kein leichtes und schönes Buch - aber es ist ehrlich! Mich konnte es total zum Nachdenken bringen und ich würde es am liebsten in jedes Bücherregal stellen. Diese Geschichte sollte wirklich jeder gelesen haben! Sie enthält so viele Aussagen, die jeder verinnerlichen sollte. Der Schreibstil von Ava Reed ist auch in diesem Buch wieder sehr angenehm zu lesen - sehr gefühlvoll und jedes Wort triffts genau auf den Punkt. Das Buch ist wirklich rundum gelungen.

Sowohl Sams, als auch Norahs Geschichte hat mich sehr berührt und mitgenommen. Ich fand interessant zu erleben, wie sich Norah selbst wieder kennenlernt. Die Entwicklung der beiden ist wirklich großartig!

Ein realistisches Jugendbuch, das ich aber nicht nur Jugendlichen empfehlen würde. 5+/5 Sterne. Ganz, ganz große Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.10.2020

Ein schöner und ruhiger New Adult Roman

Madly
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Mason hat sich schon vor längerer Zeit in June verliebt. Doch diese hält Männer, die mehr von ihr wollen, aus einem bestimmten Grund auf Abstand. Die Frage ist, ob June diesen Grund überwinden kann.

Der ...

Mason hat sich schon vor längerer Zeit in June verliebt. Doch diese hält Männer, die mehr von ihr wollen, aus einem bestimmten Grund auf Abstand. Die Frage ist, ob June diesen Grund überwinden kann.

Der Schreibstil von Ava Reed ist auch in diesem Buch wieder wunderschön. Man fühlt sich gleich total wohl in der Geschichte. Es ist alles so schön gemütlich und ruhig. Wer allerdings viel Drama sucht, bekommt das in diesem Buch nicht. Es passiert nicht wirklich viel und trotzdem ist es einfach nur schön. Teilweise war es mir zwar etwas zu langatmig und ein zu großes hin und her zwischen Mason und June, aber dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Entwicklung der beiden fand ich großartig. Allerdings war es mir teilweise zu vorhersehbar. Ich konnte fast alles was passieren wird schon im Vorfeld erkennen. Mason ist einfach nur der Knaller. Wegen ihm musste ich ziemlich oft ganz schön lachen. Besonders eine Aktion von ihm fand ich ich so mega witzig. June war mir auch gleich wieder richtig sympathisch, aber irgendwie hatte ich sie ein wenig schlagfertiger aus dem ersten Teil in Erinnerung. Ich konnte ihre Ängste total verstehen und somit gut nachvollziehen, warum sie so ist, wie sie ist. Die Kapitelüberschriften in dem Buch haben mir so gut gefallen. Eine davon möchte ich euch nicht vorenthalten: "Menschen, die nicht du sind verstehen oft nicht wie schwer das sein kann.. Wie schwer es sein kann sich selbst zu verstehen, mutig zu sein oder einfach nur mit jemandem zu reden". Die Geschichte behandelt ein wichtiges Thema, das viel zu selten angesprochen wird.

Ein ruhiges, gemütliches Buch für schöne und entspannte Lesestunden. 4/5 Sterne.

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