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Veröffentlicht am 23.07.2023

Faszinierende und aufregende Handlung

Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel
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Der zweite Band deckte einige Geheimnisse auf, die mich faszinierten und führte zu einer spannenden Handlung. Nun lasse ich dich wissen, was mich begeistern konnte.

Meine Meinung zur Geschichte:
Nachdem ...

Der zweite Band deckte einige Geheimnisse auf, die mich faszinierten und führte zu einer spannenden Handlung. Nun lasse ich dich wissen, was mich begeistern konnte.

Meine Meinung zur Geschichte:
Nachdem Band 1 eines meiner Jahreshighlights war, wollte ich natürlich weiterhören. Jonathan Stroud schuf mit dieser Reihe eine Welt, die in großem Maße fasziniert. Mit seinem fesselnden Schreibstil konnte er mich tief in seine Geschichte entführen und mitfiebern lassen.

Der Anfang des Buches verlief für Lockwood, Lucy und George überhaupt nicht so, wie sie es geplant hatten. Dennoch bekamen sie alsbald einen wichtigen Auftrag, der sich zu etwas Großem entwickeln sollte. Parallel zu diesen Geschehnissen lief immer noch der Konkurrenzkampf mit den anderen Geisteragenturen und allen voran einer bestimmten Truppe.

Der Inhalt des Eisensarges war unheimlich und gefährlich – das ließ sich sehr schnell feststellen. Mit Neugier verfolgte ich die Ereignisse und versuchte besonders aufmerksam zu sein. Schwer fiel mir das nicht, weil mich die Handlung so oder so gefangen genommen hatte. Es ist wirklich schwer darüber so schreiben, ohne zu spoilern. Der titelgebende Schädel spielte eine große Rolle. Die Art und Weise war für mich ziemlich überraschend. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Eine neue Protagonistin mischte die Truppe um Lockwood ganz schön auf. Fähigkeiten entwickelten sich weiter und brachten damit einmalige Möglichkeiten.

Der Auftrag wurde immer gefährlicher und offenbarte finstere Machenschaften. Menschen konnten grausam sein – das bestätigte sich während dem Verlauf mehrmals. Lockwood, Lucy und George mussten alles geben, um ihr Ziel zu erreichen und zu überleben. Es kam zu vielen Wendungen mit extrem spannenden Geschehnissen. Meine Gedanken beschäftigten sich mit der Geschichte, wenn ich nicht weiterhören konnte. Mehr als einmal hielt ich den Atem an und versuchte ruhig zu bleiben. Dann geschah etwas, wofür ich George am liebsten geschüttelt hatte. Diese Wendung führte mich zu einem fulminanten Showdown, der es in sich hatte. Kurz dachte ich wirklich, dass es vorbei wäre. Dann kam es zu einer neuerlichen Überraschung.

Danach durfte ich Aufatmen und konnte meine Nerven beruhigen. Zumindest so lange, bis ein fest gehütetes Geheimnis gelüftet wurde und das Buch mit einem Cliffhanger endete.

Meine Meinung zur Sprecherin:
Ich war überrascht, dass Band 2 von einer anderen Sprecherin gesprochen wurde. Dennoch machte Anna Thalbach einen Klasse Job und las die Geschichte spannend und voller Emotionen. Auch sie verstellte ihre Stimme mit großem Können und ermöglichte mir damit ein starkes Hörerlebnis.

Mein Fazit:
Der zweite Band der Reihe konnte locker mit dem Ersten mithalten. Er bot mir eine enorm spannende Geschichte mit actionreichen Abschnitten und vielen Momenten zum Mitfiebern. Mehrere unerwartete Wendungen mischten die Handlung auf. Finstere Machenschaften wurden aufgedeckt, Geheimnisse offenbart und Fähigkeiten geschärft. Lockwood, Lucy und George mussten über sich hinauswachsen. Dabei überstanden sie lebensbedrohliche Ereignisse oft in letzter Sekunde. In Kombination mit Anna Thalbachs Vorlesen hatte ich ein grandioses Hörerlebnis. Der Cliffhanger am Ende sprach eine deutliche Botschaft aus: Hör schnell weiter!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 13.07.2023

Konnte meine Erwartungen erfüllen

Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war
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Band 2 zeigte mir sehr viel vom Saum, war dadurch vielseitig und deckte wichtige Informationen auf. Was ich sonst noch erlebt habe, erläutere ich spoilerfrei im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ...

Band 2 zeigte mir sehr viel vom Saum, war dadurch vielseitig und deckte wichtige Informationen auf. Was ich sonst noch erlebt habe, erläutere ich spoilerfrei im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover des zweiten Bandes ist im gleichen Stil wie das des ersten Bandes gehalten. Erneut befinden sich sehr viele Elemente darauf, die zusammen ein großes Gesamtbild ergeben. Schaut man genauer hin, erkennt man stellweise Motive aus der Geschichte. Auf den ersten Blick war es für mich überladen, doch nach dem Zweiten finde ich es sehr gelungen und stimmig.

Meine Meinung zum Inhalt:
Nach dem Ende von Band 1 war ich sehr gespannt, wie es mit Quinn und Matilda weitergehen wird. Es fiel mir leicht, mich wieder in die Welt der Autorin zurück zu versetzen. Sie hat einen angenehmen Schreibstil und beschreibt mit wenigen Worten bildhaft. Außerdem bin ich ein Fan ihrer Dialoge, die stets erfrischend auf mich wirkten. Manchmal konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen.

Anfangs fiel es mir schwer mich an die letzten Details aus Band 1 zu erinnern, auf die Sprünge halfen mir dabei die Anspielungen und Erwähnungen der Autorin. Die Geschichte selbst schritt stetig voran und wurde wieder abwechselnd aus der Sicht von Quinn und Matilda erzählt.

Die Beiden sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Quinns Gedanken brachten mich immer wieder zum Schmunzeln, weil sie teilweise zum Lachen komisch oder humorvoll waren. Gleichzeitig waren sie immer wieder zärtlich. Matilda verhielt sich erneut äußerst zielstrebig. Die Beiden sind wahrlich klassische Teenager mit ihren Problemchen. Sieht man von der magischen Seite ab. Zu meinen Lieblingsfiguren gesellte sich ein humorvoller Sidekick. Es überraschte mich übrigens, wer als neue Mitschülerin hinzukam. Bin zum Schluss konnte ich sie nicht wirklich leiden. Natürlich gab es in diesem Band auch Wiedersehen mit alten Bekannten und ein Kennenlernen von neuen Personen. Aus Spoilergründen möchte ich dir nicht mehr verraten.

Logischerweise hat in diesem Buch der Saum eine große Bedeutung und stand viel mehr im Mittelpunkt. Ich lernte viel über die Magie und den Ort selbst. Vor allem die Hintergrundinformationen fand ich sehr aufschlussreich. Während dem Verlauf wurden einige Geheimnisse aufgedeckt, die mich ebenso schockierten wie Quinn. Seine Wut konnte ich gut nachvollziehen. Parallel dazu war da dieser Frey, der mehr von Quinn wollte. Ich war gespannt, was sich daraus ergeben wird und wurde erneut überrascht. Auch Matilda erlebte so einiges, das für eine gewisse Faszination sorgte.

Überhaupt gab es viele gute Wendungen mit unerwarteten Geschehnissen und überaus spannenden Abschnitten. Es gelang mir oft mit zu fiebern und mit zu bangen. Gefahren gab es einige, in die Quinn und Matilda hinein schlitterten. Sie entdeckten etwas, bei dem die Verlockung auf einer Seite groß war. Eine Sphinx hatte ich in der Geschichte am wenigsten erwartet und auch das Wo war unerwartet. Am liebsten würde ich mehr darüber schreiben, aber dann würde ich dich spoilern und das möchte ich unter allen Umständen vermeiden. Deshalb musste du die Geschichte selbst lesen und dir ein Bild von den Ereignissen machen.

Sowohl Quinn als auch Matilda lernten dazu und konnten in Sachen Schlagwertigkeit und schnelles Handeln punkten. Je näher das Ende kam, desto mehr schien zu geschehen. Schließlich mussten die Beiden erneut ihr Leben auf Spiel setzten. Die letzten Seiten fieberte ich nochmal intensiv mit. Schade, dass das Buch danach zu Ende ging. Ich freue mich jedenfalls sehr auf den dritten Band.

Mein Fazit:
Der zweite Band der Trilogie verlagerte den Fokus auf den Saum und brachte mir viele neue Aspekte und Begebenheiten. Quinn und Matilda deckten wichtige Informationen auf, die schockierten und verwunderten. Die Handlung nahm immer wieder neue Wendungen und brachte spannende Abschnitte mit sich. Das letzte Drittel bot die stärkste Möglichkeit zum Mitfiebern und führte zu einem aufregenden Showdown voller Gefahren. Gleichzeitig war ich durch meine Faszination gefangen. Kerstin Gier ist und bleibt eine der besten Autorinnen in diesem Genre. Meine Erwartungen an den nächsten Band sind hoch.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 12.07.2023

Ein besonderer biografischer Roman

Die Postkarte
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Anne Berest ließ mich mit ihrem biografischen Roman tief in das Leben ihrer Familie eintauchen und versetzte mich damit Jahrzehnte in der Zeit zurück. Was ich erlebt habe, schildere ich dir im Text.

Meine ...

Anne Berest ließ mich mit ihrem biografischen Roman tief in das Leben ihrer Familie eintauchen und versetzte mich damit Jahrzehnte in der Zeit zurück. Was ich erlebt habe, schildere ich dir im Text.

Meine Meinung zur Geschichte:
Das Rätsel um die seltsame Postkarte hatte mich dazu gebracht, mir die Geschichte anhören zu wollen. Ich wollte wissen, woher sie kam und wer sie verschickt hatte. Momentan beschäftige ich mich zudem wieder verstärkt mit dem Holocaust, weshalb es ein guter Zeitpunkt für das Buch war. Anne Berest wählte einen sehr klaren Schreibstil und erzählte die Geschichte aus ihrer eigenen Sicht.

Sie berichtete dabei von ihrer Mutter, wie diese die Postkarte fand und sie der Familie zeigte. Damit nahm das Mysterium seinen Anfang. Anne begann nicht sofort mit ihren Nachforschungen, zuerst wurde ihr von ihrer Mutter ein großer Teil der Lebensgeschichte der Familie Rabinovitch erzählt. Diese hatte bereits jahrzehntelang eigene Forschungen durchgeführt. Sie hatte viel herausgefunden, konnte jedoch nicht alle Lücken füllen. Vor allem was nach dem Krieg passierte war, musste Anne selbst herausfinden.

Ich muss gestehen, dass mir das erste Drittel der Geschichte etwas zu ausführlich geschildert wurde. Dabei fragte ich mich, ob das wirklich sein musste. Später konnte ich mir meine Frage beantworten: Ja! Denn nur so konnte ich einen Eindruck der Rabinovitchs bekommen und deren Handeln, sowie den Familienverbund verstehen. Zwischen den einzelnen Mitgliedern herrschte eine besondere Dynamik. Jeder von ihnen hatte sein eigenes Leben, die sich immer wieder miteinander kreuzten. Sie trafen sich oder schrieben sich – ein Austausch war lange gegeben.

Ab dem Mittelteil war ich tief in der Erzählung versunken und verfolgte aufmerksam, was berichtet wurde. Die Familie musste sehr viele Rückschläge erleiden. Immer wieder zwang sie der Judenhass zu einem Neuanfang. Am Schlimmsten wurde es, als Hitler an die Macht kam. Höhen und Tiefen, Stärken und Schwächen – ich lernte sie auf sehr emotionale Weise kennen.

Das Hörbuch setzte sich im Verlauf wiederholt mit Antisemitismus auseinander. Das Ganze zeigt, wie der Hass, Vorverurteilungen, Blindheit und Lügen seit Jahrzehnten bzw. sogar Jahrhunderten die Gesellschaft beeinflussten. Selbst nach dem Krieg änderte es sich nur langsam und hält bis heute an.

Das letzte Drittel verging wie im Flug. Die Schilderungen brachten mich zum Nachdenken. Vor allem die Ereignisse nach dem Krieg waren bezeichnend für die Verdrängung, die oft heute noch andauert. Es war schön zu sehen, dass sich die Überlebenden zurück ins Leben kämpfen. Wenngleich der Weg hart und beschwerlich war.

Am Ende schaffte es Anne natürlich auszufinden, wer der Absender war und warum die Karte losgeschickt wurde. Für mich kam das abrupt, doch zeitgleich auch sehr emotional. Durch die Antwort wurde mir eine wichtige Erkenntnis zu teil. Kurioserweise fühlte ich mich nach dem Beenden seltsam. Genau kann ich das gefühl nicht beschreiben.Über 14 Stunden lang war ich in die Lebensgeschichte der Rabinovitchs eingetaucht, dann war das Hörbuch zu Ende. Es war komisch Anne nicht mehr zu begleiten.

Meine Meinung zur Sprecherin:
Simone Kabst las das Hörbuch sehr einfühlsam. Ihr ist es zu verdanken, dass ich gedanklich stark in die Geschichte involviert war. Das Einzige kleine Manko sehe ich darin, dass durch fehlende Betonung manchmal der Übergang zwischen der Erzählung der Mutter und den „Jetzt“ von Anne verschwamm. Dennoch hatte ich ein starkes Hörerlebnis.

Mein Fazit:
Die Familiengeschichte der Autorin hat mich tief bewegt und mich auf eine Zeitreise mitgenommen. Durch die Erzählweise und die Sprecherin Simone Kabst tauchte ich tief darin ein. Manchmal verschwammen die Grenzen zwischen Erzählung und „Jetzt“. Mein Hörerlebnis war äußerst emotional und gefühlsintensiv, weil ich direkten Anteil an den Geschehnissen nehmen durfte. Während dem Verlauf wurde der vorherrschende Antisemitismus immer wieder ein Thema. Familie Rabinovitch hat mich tief bewegt. Nach dem Beenden war es seltsam nicht mehr von ihnen zu hören.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 03.07.2023

Eine herausragend gute Geschichte

Elemental
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»Elemental« ist eine herausragend gute Geschichte, die Jung und Alt aufzeigt, wie wichtig der eigene Weg und das Selbstwertgefühl sind. Mehr berichte ich dir im Text.

Meine Meinung zur Geschichte:
Ein ...

»Elemental« ist eine herausragend gute Geschichte, die Jung und Alt aufzeigt, wie wichtig der eigene Weg und das Selbstwertgefühl sind. Mehr berichte ich dir im Text.

Meine Meinung zur Geschichte:
Ein neuer Disney Film und noch dazu mit einem Grundthema, das uns alle im Alltag immer wieder beschäftigt? Klar, dass ich die Geschichte hören wollte. Disney zeigte in der Vergangenheit immer wieder, dass sie Film erschaffen, die im Gedächtnis bleiben. Das Hörbuch bestätigte meinen Eindruck, denn die Geschichte ist tiefgründig und mit viel Spannung versehen.

Zu Beginn wurde mir geschildert wie die Eltern von Ember nach Elemental City kamen und sich ihr Leben dort aufbauten. Die Stadt wuchs stetig und die vier Elemente rückten immer näher zusammen. Damit verbunden waren einige Probleme, die während dem Geschehen erläutert werden.

Ember gehört zu den Feuerelementen. Ihre Eltern betreiben ein eigenes Geschäft in dem sie von klein auf half. Wade hingegen gehört zu den Wasserelementen und ist damit das komplette Gegenteil. Schnell fiel mir auf, dass Beiden das Selbstbewusstsein fehlte. Die Gesellschaft hatte sie in ein Korsett gezwungen, dass ihnen die Luft zum Atmen nahm. Raum für eigene Entwicklung schien nur wenig vorhanden zu sein. Ständig wurde herausgestrichen, dass die Elemente nicht zusammenpassen können.

Ember und Wade stießen aus völlig unterschiedlichen Motiven aufeinander. Aus einer kleinen Begegnung entwickelte sich ein unglaublich spannendes Abenteuer. Die Beiden lernten mit ihren Gefühlen umzugehen und fanden mit der Zeit heraus, dass sie sehr wohl gemeinsame Dinge hatten. Gleichzeitig entwickelten sie langsam, aber sicher ein Selbstwertgefühl.

Mehrere kleinere Rückschläge und guten Wendungen sorgten für einen rasanten Verlauf, der mich mitfiebern ließ. Schön fand ich, dass die Gefühle immer da waren und auch für mich als Hörerin spürbar waren. Aufmerksam verfolgte ich das Geschehen und hoffte, dass Ember zu sich selbst finden würde.

Das große Finale hatte es wahrlich in sich und veränderte alles. Zum Schluss beendete ich das Hörbuch mit einem Lächeln im Gesicht.

Meine Meinung zur Sprecherin:
Cathlen Gawlich ist meine liebste weibliche Sprecherin. Wenn ich ihr zuhören kann, vergesse ich alles um mich herum. Es ist erstaunlich wie sehr sie es jedes Mal schafft meine Aufmerksamkeit zu bannen. Auch bei dieser Geschichte ist ihr das mit Leichtigkeit gelungen, weshalb ich ein ausdrucksstarkes Hörerlebnis hatte. Mit großem Talent verstellte sie ihre Stimme auf passende Art und Weise. Die Gefühle jedweder Situation sind in ihrem Vorlesen zu hören. Gleichzeitig gelang ihr der Balanceakt zwischen zu viel und zu wenig.

Mein Fazit:
Die Geschichte der Elemente rund um Ember und Wade ist aus dem Leben gegriffen und passiert wohl millionenfach auf der Welt. Disney Pixar gelang es, die Geschichte auf spannungsvolle Art zu einem emotionalen Abenteuer zu machen. Die Protagonisten fanden zu sich selbst und machten eine große Charakterentwicklung durch. Ich hatte sehr viel Spaß und erlebte durch Sprecherin Cathlen Gawlich ein ausdruckstarkes Hörerlebnis. Ihrer gefühlvollen Art Vorzulesen ist ein starkes Mitfiebern zu verdanken. Am Ende gab es ein wundervolles Happy End mit Wohlfühlcharme.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 03.07.2023

Einblicke in die operative Fallanalyse

Im Kopf des Bösen - Der Sandmann
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Der Thriller wurde mit guter Spannung aufgebaut, zeigte tiefe Einblicke in die operative Fallanalyse und beschäftigte sich dadurch sehr intensiv mit den Verbrechen. Erfahre unten im Text ob mir das Buch ...

Der Thriller wurde mit guter Spannung aufgebaut, zeigte tiefe Einblicke in die operative Fallanalyse und beschäftigte sich dadurch sehr intensiv mit den Verbrechen. Erfahre unten im Text ob mir das Buch gefallen hat.

Meine Meinung zum Cover:
In der Mitte des Covers ist eine Person auf einem Feldweg bei Sonnenaufgang in einer düsteren Umgebung zu sehen. Erst auf den zweiten Blick fiel mir auf, dass die Silhouette des Bildes einen Totenkopf abbildet. Der Rest des Covers ist schlicht gehalten. In Summe hat es eine gute Wirkung, die zum Inhalt des Buches passt.

Meine Meinung zum Inhalt:
Axel Petermann war mir durch diverse andere Produktionen bzw. Bücher (z.B. Im Auftrag der Toten – Cold Cases: Ein Profiler ermittelt) bekannt. Als ich sah, dass er gemeinsam mit Petra Mattfeldt einen Thriller geschrieben hatte, wollte ich ihn natürlich lesen. Schneller als erwartet kam es dank dem Verlag dazu. Die Erzählweise der Beiden ist klar und gleichzeitig umfangreich.

Der Prolog konnte bei mir bereits erste Neugier weckte. Die Geschichte wurde über zwei Handlungsstränge erzählt. Ersterer gehörte Sophie Kaiser, welche ein Teil der Soko war, die den Sandmann jagte. Zweiterer wurde durch Leonhard Michelis geschildert, welcher einen grausamen Mehrfachmord aufklären musste.

Sophie Kaiser war mir trotz ihrer sogenannten Eigenheiten sofort sympathisch. Die junge Frau wusste ganz genau was sie erreichen wollte und ließ sich auch durch die negative Äußerungen ihrer Kollegen nicht davon abbringen. Zeitgleich fand ich gut, dass den Leserinnen und Leser vermittelt wurde, wie man sich mit dem Asperger-Syndrom fühlt. In meinem Reallive gibt es jemanden, der das hat, weshalb ich schon einiges darüber wusste. Sophies Art zu denken half dem Täter nach und nach auf die Spur zu kommen. Sie eckte zwar immer wieder an, allerdings waren ihre Ergebnisse hervorragend. Bei Leonhard Michelis tat ich mir anfangs schwer ihn einzuschätzen. Sein Charakter war mir lange Zeit etwas zu flach. Später wurde das besser und ich erkannte seine wahre Intention.

Zwischendurch gab es sehr kurze Szenenwechsel zu einem Opfer, welche mir immer mehr Puzzleteile zur Rätsels Lösung gaben. Die Mordserie erschütterte mich gleichermaßen wie die Ermittlerinnen und Ermittler. Ich versuchte wie sie herauszufinden, warum ein Täter so etwas Grausames tat. Der Mehrfachmord schien mir ebenso seltsam, wobei ich früher als die Ermittler auf die Wahrheit kam. Beim Lesen wurde mir die operative Fallanalyse nähergebracht, welche gekonnt mit der Geschichte verflochten war. Der Einblick in die Psyche des Täters war deshalb sehr viel intensiver und entsprechend aufschlussreich. Trotz allem gab es zwischenzeitlich emotionale Momente bei denen die Charaktere der Protagonisten Tiefe bekamen.

Mehrere gute Wendungen mit starkem Spannungsanstieg sorgten für ein schnelles Lesen. Ich kam rasch voran, weil mich die Geschichte fesselte. Der Täter musste unbedingt geschnappt werden, wobei dies lange Zeit unmöglich schien. Es fehlte einfach die entscheidende Spur. Zum Glück handelte Michelis und ergab sich seinem Instinkt. Bald schon kamen wir auf den einen Hinweis, der alles aufklären würde. Wie froh war ich als sich das Netz immer enger spannte, obwohl der Täter fast entschlüpft wäre. Doch einer Sophie Kaiser kann man eben nichts vormachen. Am Ende war das Motiv offenbart und der Täter geschnappt. Die Verbrechen des Täters waren die Schlimmsten, die man begehen kann. Das Ganze war weit größer und umfangreicher als das Umfeld der Ermittler dachte.

Nach der Geschichte wurde erklärt, was die Autoren von einem echten Kriminalfall genommen hatten und was Fiktion war. Diesen Abschnitt fand ich sehr bemerkenswert.

Mein Fazit:
Der erste Thriller von Axel Petermann und Petra Mattfeld war überaus spannend und intensiv erzählt. Sie gaben mir beim Lesen einen intensiven Einblick in die Psyche des Täters, weil sie die operative Fallanalyse einbanden. Obwohl ich einiges darüber wusste, konnten sie mein Wissen erweitern. Die Fälle selbst waren grausam und brutal. Zuerst sah ich keinen Zusammenhang, dann ging mir langsam ein Licht auf. Nach einigem Hin und Her wurde die richtige Spur gefunden und das Netz um den Täter zog sich zu. Zum Glück konnte Sophie am Ende die Wahrheit herausfinden. Begleitet durch Leonhard Michelis und weiterer Unterstützung. Das Spannungslevel war stets hoch und die Wendungen überzeugen mich mit der realistischen Darstellung. Hoffentlich schreiben die Autoren weitere Bände/Bücher. Der Grundstein dafür wäre gelegt.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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