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Veröffentlicht am 29.06.2023

Spannend und aufschlussreich zugleich

Tachyon 1
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Die Geschichte von Tsai Yini war umfangreicher als gedacht und erzählte mir noch so viel mehr. Was ich damit meine, verrate ich dir im Text.

Meine Meinung zur Geschichte:
Ich stieß rein zufällig auf das ...

Die Geschichte von Tsai Yini war umfangreicher als gedacht und erzählte mir noch so viel mehr. Was ich damit meine, verrate ich dir im Text.

Meine Meinung zur Geschichte:
Ich stieß rein zufällig auf das Hörbuch, weil ich wegen dem Autorenname darauf aufmerksam wurde. Wo Brandon Q. Morris drauf steht, kann nur eine gute Geschichte dahinter sein. Mein letztes Buch von ihm (Die dunkle Quelle) hatte ich vor einigen Jahren gehört. Da der Klappentext mein Interesse weckte, wollte ich in diese Geschichte eintauchen.

Brandon Q. Morris Schreibstil ist klar und ausführlich. Er besitzt die Fähigkeit komplexe Physik einem Laien wie mir verständlich näher zu bringen und das obwohl mein Gehirn zu Schulzeiten nicht wirklich physik-kompatibel war. Dem Genre Hard Science-Fiction entsprechend, gab es sehr viele wissenschaftliche Informationen und Ausführungen, die der Autor gekonnt mit seiner Geschichte verwoben hatte. Im Zentrum standen die Tachyonen. Zwischendurch war dennoch kurz Zeit für Gefühle.

Das Geschehen wurde über mehrere Handlungsstränge erzählt. Die Hauptprotagonistin war Tsai Yini, was ich anfangs noch nicht wusste. Das Buch begann mit Kapitel aus der Sicht von Mark Decker, der sich mit seinen Kollegen auf einer Forschungsmission im Gliese-System befand. Die Kapitel waren faszinierend und mit guter Spannung versehen. Parallel dazu begleitete ich Monte (hoffentlich schreibst man seinen Namen so) auf seiner eigenen Mission. Die Beschreibungen bei ihm waren für mich besonders eindrücklich, weil ich damit die Welt durch einen anderen Blick wahrnahm.

Später kamen Kapitel aus der Sicht von Tsai Yini hinzu. Die verschiedenen Handlungen liefen aufeinander zu, trafen sich und trennten sich wieder. Nach und nach entstand ein Bild, das mich die Zusammenhänge erkennen ließ. Ich verstand immer besser warum ich so viel von Mark zu hören bekommen hatte. Gleichzeitig erkannte ich, dass das Geschehen einen weit größeren Umfang hatte, als gedacht. Dank Tsai Yini wusste ich um die Verbindungen zueinander, denn sie brachte durch ihre Nachforschungen Licht ins Dunkel.

Die Tachyonen waren ein wichtiger Teil der Handlung. Durch sie konnte die Menschheit wichtige technische Fortschritte erlangen. Im ersten Drittel hatte sich die Geschichte etwas gezogen, im Zweiten nahm die Spannung zu und im Dritten war sie enorm hoch. Ich wollte unbedingt wissen, ob es Tsai schaffen würde. Zeitgleich verstand ich nicht, warum sie derart vehement und überstürzt aufbrach. Am Ende wäre das Ganze fast schief gegangen, wäre da nicht eine unerwartete Wendung gewesen. Ich hatte zwar Vermutungen in diese Richtung, doch gab es einen Aspekt, mit dem ich nicht gerechnet hatte.

Nach dem Beenden des Hörbuches dachte ich über das Erlebte nach. Mein Wissensfundus war nun größer und ich überlegte, was wohl durch die letzten Geschehnisse aus den Protagonisten werden würde. Das Ende gefiel mir, weil es die Neugier auf den nächsten Band anfachen konnte.

Direkt danach gab es eine wissenschaftliche Abhandlung über die Tachyonen. Bis zu einem gewissen Grad fand ich sie interessant. Doch irgendwann schweiften meine Gedanken ab, weil mir der Text zu trocken war. Nichts desto trotz war er aufschlussreich.

Meine Meinung zum Sprecher:
Mark Bremer gehört zu den besten Sprechern. Gerade bei Science-Fiction Büchern ist er für mich ein bester Bestandteil. Sein Vorlesen war wieder einmal große Klasse und ließ mich in die Geschichte des Autors eintauchen. In seiner Stimme fand sich eine breite Palette an Gefühlen. So bekam sie bei liebevollen Szenen einen weichen Klang oder in ernsten Szenen einen harten Ausdruck. Ich konnte durch ihn mehr mitfiebern, als wenn ich selbst gelesen hätte.

Mein Fazit:
Der erste Band der Tachyonen-Reihe war spannend und aufschlussreich zugleich. Die wissenschaftliche Seite der Hard Science-Fiction wurde vom Autor gekonnt mit seiner Geschichte verwoben. Selbst als Laie konnte ich den Inhalt verstehen und mir ungefähr vorstellen. Die Handlung selbst irritierte mich in der ersten Zeit ein wenig, bis ich die Zusammenhänge erkannte. Es gab mehrere parallele Handlungsstränge mit unterschiedlichen Personen. Am besten fand ich die Geschehnisse mit Monte. Je weiter die Geschichte voranschritt, umso stärker wurde die Spannung. Gerade das letzte Drittel hatte es in sich und brachte das Geschehen ein großes Stück voran. Mit dem Ende war ich sehr zufrieden. Dank Mark Bremer konnte ich mehr mitfiebern, als wenn ich selbst gelesen hätte. Sein Vorlesen war grandios.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 29.06.2023

Ein berührender Roman

Die verlorene Tochter
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Das Buch hat mich unerwartet auf eine besondere Weise tief berührt und im Privatleben zu einer persönlichen Entscheidung geführt. Details mochte ich dir unten im Text mitteilen.

Meine Meinung zum Cover:
Um ...

Das Buch hat mich unerwartet auf eine besondere Weise tief berührt und im Privatleben zu einer persönlichen Entscheidung geführt. Details mochte ich dir unten im Text mitteilen.

Meine Meinung zum Cover:
Um es mit einem Wort zu sagen: Traumhaft. Das Cover ist traumhaft schön und zeigt den Blick auf ein italienisches Weingut. Die Blüten im oberen Bildbereich unterstreichen das Feeling und stechen durch den Reliefdruck hervor. Ich war sofort hin und weg als ich es sah und dachte darüber nach, welche Geschichte wohl dahintersteckte.

Meine Meinung zum Inhalt:
»Die verlorene Tochter« traf überraschend bei mir ein. Obwohl ich Liebesromane selten lese, hatte es mir der Klappentext sofort angetan. Das Geheimnis lockte mich an und wollte entschlüsselt werden. Soraya Lane hat einen unglaublich gefühlvollen und bildreichen Schreibstil. Ich fühlte mich während dem Lesen äußerst wohl und hatte den Eindruck das Beschriebene live mitzuerleben.

Die Geschichte wurde über zwei Handlungsstränge erzählt. In der Vergangenheit begleitete ich Estée in den 1930 und 1946er Jahren. Parallel dazu lernte ich in der Gegenwart Lily kennen. Der jungen Frau wurde ein seltsames, kleines Paket vererbt, das eigentlich ihre Großmutter hätte bekommen sollen. Da Lily beruflich sowieso nach Italien musste, nahm sie die mysteriösen Gegenstände mit und begann mit ihrer Suche nach der Wahrheit.

Im ersten Band ging es somit um die Leben zweier komplett unterschiedlicher Frauen, die Jahrzehnte auseinander lagen und etwas miteinander zu tun hatten. Die Erzählweise der Autorin berührte mein Herz aufs Tiefste. Beide Frauen hatten Wünsche und Träume – beide hielt etwas zurück sie zu verwirklichen. Teilweise erkannten die Protagonisten lange nicht was falsch lief bzw. dass überhaupt etwas nicht richtig war. Zugegeben bei Estée gab es ganz kurz ein paar Momente, die ich als langatmig empfand. Doch das verflüchtigte sich sehr schnell.

Lily schaffte es, dass ich nachdenklich wurde und zwar in Bezug auf mein Leben. War ich glücklich bei dem was ich tat? Ging ich wirklich den Weg der mir gefiel? Ich grübelte sehr viel und blieb dabei an Lilys Seite. Die Persönlichkeit der jungen Frau ermutigte mich zu einer Entscheidung, die mir eine große Last vom Herzen nahm. Ich kann nicht genau sagen, warum mich die Erzählung über die Frauen sosehr ergriffen hatte. Vielleicht sah ich mich selbst ein wenig in ihnen.

Je weiter die Handlung voranschritt, umso mehr hoffte ich auf zwei Happy Ends. Bei Estée gab es ein heftiges Ereignis, das schlimme Dinge in Gang setzte. Traurig fragte ich mich, warum sie nicht erkennen konnte, was ich sah. Zeitgleich war logisch, dass sie in dieser emotionalen Situation kaum anders reagieren konnte. Bei Lily hoffte ich, dass sie das Richtige zu würde. Wobei die Frage war, was das Richtige ist. Ich wünschte mir jedenfalls, dass sie bald eine wichtige Erkenntnis haben würde.

Das Ende berührte mich bei beiden ein weiteres Mal und ließ mir Tränen in die Augen steigen. Liebe ist unergründlich und das Schönste auf der Welt. Hoffentlich finde ich sie eines Tages im wirklichen Leben. Aufgrund des starken Leseerlebnisses gehört dieses Buch zu meinem Top 3 Jahreshighlights von 2023.

Mein Fazit:
Dieses Buch gehört für mich zu den mit Abstand schönsten und berührendsten Liebesromanen, die ich bisher gelesen habe. Ich las eine lebensechte und gefühlsintensive Geschichte, die sehr tiefgründig war. Sie beschäftigte sich mit Wünschen, Sehnsüchten, Träume und der Liebe. Hier findest du keine 0815 Liebelei, sondern etwas das richtig tief unter die Haut geht. Obwohl ich selten Liebesromane lese, hat mich die Geschichte überwältigt, berührt und zum Grübeln gebracht. Durch sie traf ich in meinem Privatleben eine wichtige Entscheidung, die ich aufgeschoben hatte. Ich danke der Autorin Soraya Lane für das gefühlsstarke Leseerlebnis, das mich emotional vollkommen erreicht und mitgerissen hat. Am Ende verdrückte ich sogar einige Tränen. Definitiv ein Jahreshighlight von 2023!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Für mich ein spannender Abschluss

Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland
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Die vier Kurzgeschichten haben mich gut unterhalten, waren spannend und schlossen die Erzählung rund um Hatcher und Alice ab. Nachfolgend erzähle ich dir mehr.

Meine Meinung zur Geschichte:
Der dritte ...

Die vier Kurzgeschichten haben mich gut unterhalten, waren spannend und schlossen die Erzählung rund um Hatcher und Alice ab. Nachfolgend erzähle ich dir mehr.

Meine Meinung zur Geschichte:
Der dritte Band der Trilogie enthält keine durchgehende Geschichte, sondern vier Kurzgeschichten die sich größtenteils um Alice und Hatcher drehten. Ich war ziemlich überrascht als ich las, dass dies keine direkte Fortsetzung ist. Nichtsdestotrotz freut es mich, dass die Autorin Christina Henry uns Leserinnen und Leser mit diesem Buch die Möglichkeit gab, die Geschichte der Beiden noch ein Stück zu verfolgen. Ihr Schreibstil war für mich sehr einnehmend und zauberte damit Bilder in meine Gedanken.

Die erste Geschichte „Ein bezauberndes Wesen“ drehte sich um Elizabeth, die jüngere Schwester von Alice. Das Mädchen machte düstere Erfahrung und erfuhr auf eine sehr gefährliche Art und Weise was es mit Alice auf sich hatte. Elizabeth war ganz anders als Alice – hochnäsig, zielstrebig und etwas herrisch. Gleichzeitig brachte sie ihre Neugier genauso in Gefahr. Cool fand ich, dass ich bei dieser Erzählung erfuhr, wie es mit dem Jabberwock ausgegangen ist.

In der zweiten Geschichte „Mädchen in Bernstein“ begleitete ich Alice auf einem großen Wegstück. Ein Schneesturm drohte ihr Leben zu beenden, bis sie etwas entdeckte, das noch schlimmer war. Die Ereignisse waren sehr aufregend und intensiv. Alice musste erneut ihre Magie bewusst einsetzen und sich schnellstmöglich entscheiden. Schließlich hing ihr Überleben davon ab. Ich konnte ihren Frust über die Situation sehr gut nachvollziehen.

Bei der dritten Geschichte „Als ich zum ersten Mal in die Stadt kam“ begleitete ich Hatcher zurück in sein altes Leben als Nicolas. Diesen Abschnitt fand höchst aufschlussreich, weil endlich Hatcher im Mittelpunkt stand und ich sehr viel über den Mann erfuhr. Seine Persönlichkeit bekam damit eine neue Tiefe, wodurch ich viel besser nachvollziehen kann, was in zum blutigen Axtmörder gemacht hatte.

Schließlich kam mit „Der Gnadenthron“ die vierte und letzte Geschichte. Ein letztes Mal waren Alice und Hatcher gemeinsam unterwegs. Für Alice wurde das Ganze zu einer Zerreißprobe, dennoch wirkte sie irgendwie abgestumpft. Alice wollte endlich in Frieden leben und musste trotzdem wieder handeln. Überraschenderweise gab es am Ende ein Happy End, wenngleich es vielleicht anders war als viele sich vorstellten.

Durch alle vier Kurzgeschichten zog sich ein lockerer roter Faden. Sie wusste man genau, dass alles in dieser Reihenfolge geschehen war. Der Band schloss einige offene Dinge aus den ersten beiden Bänden ab und erweiterte das Wissensspektrum zu gewissen Personen oder Handlungen. Für mich war das Buch immer spannend. Manche Szene war brutal, doch nichts war mehr so heftig wie in Band 1. Christina Henry beendete die Geschichte rund um Alice und Hatcher genau zum richtigen Zeitpunkt, denn noch mehr hätte nicht gepasst.

Meine Meinung zur Sprecherin:
Bei Birte Schnöink muss ich jedes Mal die Hörgeschwindigkeit erhöhen, weil sie mir zu langsam liest. Was ich persönlich nicht schlimm finde. Ich mag ihre Art vorzulesen und vor allem passt ihre Stimme hervorragend zu Alice. Sie legte in ihre Stimme stets das richtige Maß an Gefühlen und konnte mich wieder an die Seite der Protagonisten holen.

Mein Fazit:
Der dritte Band schloss mit den vier Kurzgeschichten einige offene Dinge aus den Vorherigen ab. Er tat dies mit sehr viel Spannung und aufschlussreichen Szenen. Ein lockerer roter Faden zeigte, dass die Ereignisse in Verbindung standen. Stellenweise war das Geschehen brutal, doch nicht mehr so heftig wie zuvor. Alice war mehrmals gezwungen zu handeln, wenn sie überleben wollte. Hatcher gab mir einen Einblick in sein „altes“ Leben. Elizabeth zeigte, dass man mit Magie auch anders umgehen kann. In Summe fand ich das Buch richtig gut und hörte bis zur letzten Seite aufmerksam zu. Ein Happy End hatte ich nicht erwartet, doch gab es dennoch eins. Birte Schnöink war für die Hörzeit Alice.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 25.06.2023

Eine abenteuerreiche Geschichte

Die sagenhaften Abenteuer des Bastian Zekoff - Der Basilisk
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Das Abenteuer von Bastian und Johann las sich locker und geschwind. Warum mir das Buch gefallen hat, berichte ich spoilerfrei im Text.

Meine Meinung zum Cover und den Illustrationen:
Das Coverbild und ...

Das Abenteuer von Bastian und Johann las sich locker und geschwind. Warum mir das Buch gefallen hat, berichte ich spoilerfrei im Text.

Meine Meinung zum Cover und den Illustrationen:
Das Coverbild und die Illustrationen im Inneren des Buches wurden von Jürgen Blankenhagen gezeichnet. Ersteres fällt durch vielen Details, die klaren Konturen und die farbige Gestaltung auf. Zweitere sind in Orangetöne gehalten und zeigen Szenen aus der Geschichte. Sie sind gröber gezeichnet und passen trotzdem zum Erzählten. Ich bin der Meinung, dass sie für die Fantasie eine Stütze sind.

Meine Meinung zum Inhalt:
Nach einem kurzen und Neugier wecken Prolog ging die Geschichte mitten im Geschehen los. Bastian und Johann befanden sich durch ihr Spielen im Keller ihres Hauses. Direkt und unverblümt erzählte die Autorin Bettina Kleinszig wie die Jungen unabsichtlich in ein aufregendes Abenteuer rutschten.

Ich war sehr erfreut darüber, wie rasch sich die Geschichte lesen ließ. Die Sprache ist einfach gehalten und passt zur empfohlenen Altersgruppe ab 9 Jahren. Schmunzeln musste ich als Österreicherin beim Lesen über einzelne Worte, die eindeutig aus dem österreichischen Deutsch stammen und klassisch Wienerisch waren. Das gab der Geschichte ein Heimatfeeling, was mich in meine eigene Zeit in Wien zurückversetzte. Aus alten Filmen weiß ich, wie die Keller in Wien aussehen und konnte mir leicht vorstellen, was die Jungen vorgefunden hatten. Die Beschreibungen des „besonderen Ortes“ waren kurz und genügten für mich mir die Umgebung vorzustellen.

Zurück zu Bastian, genannt Basti und Johann. Die Beiden waren mir auf Anhieb sympathisch. Ihrem Alter entsprechend hatten sie nur Flausen im Kopf. Im richtigen Moment handelten sie und taten trotz ein wenig Angst das Richtige. Außer ihren Eltern die Wahrheit sagen. 😉 Wenig später kam Therese hinzu. Sie und zwei weitere Personen spielten eine wichtige Rolle im Geschehen. Einen Opa wie den von Basti wünscht man sich auch im echten Leben.

Die Geschehnisse im Keller führten zu einem aufregenden Abenteuer, das die Freunde ganz schön forderte. Mehrere kleinere Wendungen sorgten für ein gutes Maß an Spannung. Der Basilisk stand immer mehr im Mittelpunkt. Damit waren rasant ablaufende Szenen verbunden. Aufmerksam begleitete ich die Kinder und achtete darauf was sie taten. Der Basilisk musste besiegt werden – doch wie? Schließlich hatte man es vor so vielen Jahren schon einmal geschafft. Je näher das Ende kam, umso mehr spitzte sich die Lage zu. Einmal musste ich über den Verlauf ungläubig innehalten. Danach konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen. Jedenfalls hatte das Abenteuer bald ein Ende und breitete mir damit große Freude. Der Ausgang war sehr gelungen.

Obwohl ich viel älter bin als die Zielgruppe, hatte ich Spaß beim Lesen. Schließlich muss man vorher testen, was mein seinen Liebsten zum Lesen gibt. Ich werde das Buch meiner 10-jährigen Nichte zeigen und es auf jeden Fall anderen weiterempfehlen. Die Reihe hat großes Potenzial, das hoffentlich in den nächsten Bänden weiter ausgebaut wird.

Ein toller Bonus sind die letzten zwei Seiten, auf denen Namen und Begriffe erklärt werden, über die man nicht täglich stolpert. Auf diese Weise können Kinder ihren Wortschatz erweitern, weil sie das Gelesene auch verstehen.

Mein Fazit:
Der erste Band hat mich richtig gut unterhalten, weil die Geschichte direkt und mit einem guten Maß an Spannung von Bettina Kleinszig erzählt wurde. Meine 10-jährige Nichte wird bestimmt ebenso viel Spaß daran haben. Bastian und Johann sind abenteuerlustig, Therese hat eine leicht herrsche Art. Gemeinsam ergaben sie ein gutes Trio. Die Beschreibungen wurden einfach gehalten, die Handlung klar erzählt. Sie schritt stetig voran und brachte gute Wendungen mit sich. Durch die Illustrationen bekam die Vorstellungskraft Unterstützung, weshalb man beim Lesen ein tolles Abenteuer durchlebt. Setting und Grundidee laden zum Mitfiebern ein.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 20.06.2023

Hilfreich ja oder nein?

Easy Relax
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20 Sekunden? Das ist zwar gemogelt, weil man zuerst Wochen investieren muss, dennoch ist die Technik hilfreich, wenn man sie erlernt hat. Weiter gehts unten im Text.

Meine Meinung zur Geschichte:
Das ...

20 Sekunden? Das ist zwar gemogelt, weil man zuerst Wochen investieren muss, dennoch ist die Technik hilfreich, wenn man sie erlernt hat. Weiter gehts unten im Text.

Meine Meinung zur Geschichte:
Das ist zumindest mein Eindruck, denn das Erlernen dauert laut Hörbuch einige Wochen, die ich noch nicht investiert habe. Gleichzeitig muss ich gestehen, dass ich das nicht erwartet hatte. Die angepriesenen 20 Sekunden führten mich in die Irre.

Natürlich war mir klar, dass es etwas dauern würde, bis ich die Technik würde anwenden können. Mit Wochen hatte ich allerdings nicht gerechnet. Hätte ich gewusst, dass darin mit „Tagebüchern“ gearbeitet wird, hätte ich es wohl nicht als Rezensionsexemplar angefragt.

Eva Asselmann gliederte ihr Buch in klarer Form und behielt eine strukturierte Vorgehensweise bei. Zuerst wurde mir einiges über den Stress erzählt. Unter anderem ging es darum, was Stress mit uns macht und wie wir Wege aus der Stressfalle herausfinden könnten. Damit waren auch kleinere Tipps im Alltag gemeint und andere Dinge gemeint. Darauf folgten die Erklärungen der Entspannungstechnik „Easy Relax“. Die einzelnen Trainingsprogramm-Abschnitte wurden beschrieben und deren Wirkung geschildert. Weitere Informationen zum Stressmanagement kamen hinzu: Erholungspausen im Alltag, die innere Haltung, gelassen bleiben, den Alltag sinnvoll gestalten, Stressfallen beseitigen. Außerdem setzte sich die Autorin mit dem Thema Burn-out auseinander. Dabei brachte sie uns näher was das ist, wie es entsteht und wie man es verhindern kann.

Das Beste kam zum Schluss und das war das 1:1-Coaching. Hier wurde ich wirklich Schritt für Schritt durch die einzelnen Trainingspunkte geleitet und bekam damit 1:1-Anleitungen für das Erlernen der Technik.

Grundsätzlich finde ich die Technik sehr cool und denke, dass sie bestimmt helfen wird, wenn man sich die Zeit für das Erlernen nimmt. Ich denke auch, dass dann eine Stresslevelsenkung in 20 Sekunden möglich sein wird. Allerdings finde ich persönlich „Tagbücher“ bei Trainings nervig und unnötig, zumal man je intensiver das Training wird, ziemlich viel notieren soll. Ich frage mich tatsächlich, ob es denn nicht auch ohne geht. Das Konzept begeistert mich nämlich. Wie du weißt, kann ich bei einem Rezensionsexemplar nicht Wochen oder Monate vergehen lassen, weshalb ich noch kein praktisches Erlernen durchführen konnte.

Ein guter Bonus war das Begleit-pdf mit einigen Grafiken und den Tagebuch-Mustertabellen.

Meine Meinung zur Sprecherin:
Charlotte Puder las den Text sehr flüssig und mit guten Betonungen. Die Hörgeschwindigkeit musste ich dennoch erhöhen, weil meine Gedanken durch das langsame Vorlesen immer wieder abschweiften. Danach gelang es mir ganz gut meine Aufmerksamkeit auf den Text zu lenken.

Mein Fazit:
Um die Technik erlernen zu können, muss man Zeit investieren, die sich lohnen könnte. Die Übungen klingen alltagstauglich und vor allem umsetzbar. Dennoch wird man eine ganze Weile brauchen, bis man sie so beherrscht, dass man in 20 Sekunden seinen Stresspegel senken kann. Parallel zur Entspannungstechnik gab es viele Informationen und brauchbare Fakten. Sprecherin Charlotte Puder las mir etwas zu langsam. Nach einer Hörgeschwindigkeitserhöhung gelang es mir aufmerksam zu sein. In Summe scheint das Konzept brauchbar zu sein.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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