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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2016

Eine Punktlandung dieses Romans ist sehr wahrscheinlich

Punktlandung in Sachen Liebe
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Zurzeit lese ich ziemlich viel YA Contemporary - einfach weil es nicht besonders anspruchsvoll, aber unterhaltsam ist. Also perfekt, wenn man nicht so viel Zeit wegen Schule und anderen Terminen hat, obwohl ...

Zurzeit lese ich ziemlich viel YA Contemporary - einfach weil es nicht besonders anspruchsvoll, aber unterhaltsam ist. Also perfekt, wenn man nicht so viel Zeit wegen Schule und anderen Terminen hat, obwohl ich nicht so ein super Fan von Kitsch bin - also ist es immer ein schmaler Grad, ob ein Buch dieser Art mir besonders gefällt oder nicht.

The Statistical Probability of Love at First Sight war da eher auf der gefällt mir Seite.

Eigentlich stellen sich bei mir bei Insta-Love, d.h. wenn sich zwei Figuren schon nach einer überaus kurzen Zeit die unsterbliche Liebe bekennen, die Nackenhaare auf.
In diesem Fall allerdings, hat es mich nicht besonders gestört.

So spielt sich dieses Buch im Zeitraum von ca. 24 Stunden ab. Unsere zwei Protagonisten, Hadley und Oliver, lernen sich am Flughafen beim Warten auf ihren gemeinsamen Flug nach London kennen und sitzen durch eine glückliche Fügung, während dieses Fluges nebeneinander.
Weil die Hemmschwelle mit Personen, von denen man erwartet, sie nach einem Flug nie wieder im Leben zu sehen, ziemlich niedrig ist, erzählen sich die beiden ziemlich viel über ihre eigene Person und ihr Leben.
So reden sie über vermeintlich ziemlich banale Dinge, wie die Beziehungen zu ihren Eltern, wohin sie gerade unterwegs sind, usw. Aber die Chemie zwischen Hadley und Oliver stimmt und so kommen sie sich mit viel Witz und Charme näher und es hat mir einfach sehr Spaß gemacht, über ihr Zusammenspiel miteinander zu lesen.

So hat mir auch der Neben-Plot gefallen, mit Hadley und ihrem Vater, der neu heiratet und weshalb sie schon seit einiger Zeit einen Groll gegen ihn hegt. Dabei scheint ihre Mutter mit der Trennung abgeschlossen zu haben und hat einen Freund ihrerseit (der übrigens nicht aufhört, ihr Heiratsanträge zu machen, obwohl sie immerzu Nein sagt - super witzig), aber es ist eher so, dass Hadley sich selber betrogen und verlassen fühlt.
Es war großartig zu lesen, wie sich das zwischen den beiden entwickelt hat und mit Hadley gemeinsam zu erkennen, dass die 'Böse Stiefmutter' eigentlich ganz niedlich ist - genauso wie ihre Brautjungfern, die wie Feen wahre Wunder vollbringen.

Dieses Buch von Jennifer E. Smith war ein rasches und amüsantes Lesevergnügen mit sympathischen Figuren und ich würde es jedem für 'kurz zur Entspannung zwischendurch' empfehlen!

Veröffentlicht am 11.11.2016

Nicht mein liebstes von Jennifer E. Smith

Der Geschmack von Glück
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Nach The Statistical Probability of Love at First Sight, was mir sehr gefallen hat, war mir nach einem weiteren Buch von Jennifer E. Smith und ich habe mich für dieses hier entschieden.

This Is What Happy ...

Nach The Statistical Probability of Love at First Sight, was mir sehr gefallen hat, war mir nach einem weiteren Buch von Jennifer E. Smith und ich habe mich für dieses hier entschieden.

This Is What Happy Looks Like beschreibt praktisch den Traum von jedem Teenager. Ein berühmter Schauspieler schreibt dir aus Versehen eine E-Mail, man korrespondiert über Monate hinweg und es entwickelt sich eine Freundschaft, wenn nicht mehr.

In diesem Fall allerdings, weiß Ellie nicht, dass die Person mit der sie zahlreiche E-Mails austauscht, der jugendliche und heiß umschwärmte Schauspieler Graham Larkin ist - für sie, ist er nur GDL824@yahoo.com.

Und da kommen wir auch schon zu der Sache, die mir an diesem Buch echt sehr gefallen hat - nämlich die E-Mails zwischen den beiden zu lesen. Ich finde sie waren echt witzig und haben einen gespannt darauf gemacht, was als nächstes kommt. So waren sie mir letztendlich ehrlich gesagt auch zu wenig. Ich hätte gern mehr davon gelesen wie sich die Beziehung zwischen Ellie und Graham aufgebaut hat und nicht nur immer mal wieder eine E-Mail zwischen den Kapiteln.

Der Grund, wieso dieses Buch hier letztendlich einen Stern weniger bekommen hat als das welches ich zuvor von Jennifer E. Smith gelesen hab, ist der, dass mir Ellie und Graham nicht so sympathisch waren, wie Hadley und Oliver. Zudem kam noch hinzu, dass sich der Plot ein wenig hingezogen hat.

So hätte ich zwar, wie gesagt, mehr von den E-Mails gelesen, aber als sich Ellie und Graham dann getroffen haben, ging das ganze Drama los und kam bei mir nicht besonders gut an. Ich fand Ellie's Hintergrundgeschichte und das Geheimnis um ihren Vater ein wenig übertrieben in Kombination mit der Berühmter-Schauspieler-verliebt-sich-in-Mädchen-von-Nirgendwo Sache.
Das hätte nicht unbedingt sein müssen und hätte dann auch vermutlich mehr Zeit gelassen, in die Beziehung von Ellie und Graham einzutauchen. Denn das fand ich ehrlich gesagt ein wenig flach und es hat bei mir nicht so ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert oder mir wurde auch nicht warm ums Herz, wie es bei ihren Vorgängern Hadley und Oliver der Fall war.

Dennoch war es eigenlich ein angenehmes Lesevergnügen und ich denke, es kann ruhig gelesen werden, auch wenn ich The Statistical Probability of Love at First Sight eher weiterempfehlen würde, als dieses hier!

Veröffentlicht am 11.11.2016

Unser letzter Sommer.

Der Sommer, der nur uns gehörte
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Zwei Jahre später, ist Belly mit Jeremiah zusammen und die beiden besuchen das selbe College. Zunächst hat sich das Ganze um die beiden eigentlich echt gut lesen lassen und ich fand die beiden schon richtig ...

Zwei Jahre später, ist Belly mit Jeremiah zusammen und die beiden besuchen das selbe College. Zunächst hat sich das Ganze um die beiden eigentlich echt gut lesen lassen und ich fand die beiden schon richtig süß und hab schon mit dem Gedanken gespielt, dass Jeremiah vielleicht doch ganz gut für Belly ist.

Den Gedanken hab ich dann allerdings recht schnell wieder verworfen. Wir erfahren, dass Jeremiah Belly betrogen hat. Wir haben ein oder zwei Tage Herzschmerz mit ihr, bevor wir wieder auf Jeremiah treffen. Dieser entschuldigt sich und macht doch allen ernstes einen Heiratsantrag. Ich war baff.

Ich dachte mir schon, dass es ein Drama in der Art geben wird, wo Belly davor steht, den Rest ihres Lebens mit dem Falschen zu verbringen und Conrad muss endlich etwas tun. Aber ich hätte nicht gedacht, dass das alles dazu hinführt.

Mir war das Ende eigentlich von Anfang an klar. Es ist super offensichtlich und vorhersehbar. Dennoch hat dies sehr viele Gefühle in mir geweckt. Allen voran Unglaube und Frust.

Ich meine, Belly war nie eine unbedingt sympathische Figur für mich, aber das sie echt so naiv ist und zu sowas ja sagt und es ernsthaft anstrebt war für mich unerklärlich.
Deshalb fand ich die Reaktion der anderen Figuren, besonders ihrer Mutter, sehr nachvollziehbar.

Ein echter Lichtblick in diesem Buch war Taylor, die beste Freundin, die Belly eigentlich nicht verdient. Ich finde, sie war unglaublich süß und lustig und vermutlich meine liebste Figur.

Die Charaktere haben sich alle in den letzten zwei Jahren weiter entwickelt, die einen zum Besseren und die anderen zum Schlechteren.

So fand ich Jeremiah unglaublich frustrierend in diesem Buch, er hat dauernd Vorwürfe gemacht und war eigentlich wie ein kleines Kind, dass ein Spielzeug haben muss, nur weil er weiß, dass es sich sein großer Bruder wünscht. Man hat einfach gemerkt, dass er die tragweite des Ganzen nicht versteht.

Über die Charaktere lässt sich natürlich ewig streiten. Ob das Buch an sich gut war oder nicht, darüber bin ich mir immer noch nicht sicher, aber es war unterhaltsam. Man wollte weiterlesen und es wurde nicht langweilig.

So war sich zwar glaub ich jeder, über das Ende dieses Buches bewusst, aber dennoch war es schön, dahinzustreben. Letztendlich war es keine großartige Reihe, aber dennoch eine, die man an ein paar ruhigen Nachmittagen lesen kann.

Veröffentlicht am 11.11.2016

Trauer, Wut, Herzschmerz.

Ohne dich kein Sommer
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'It's Not Summer Without You' ist nicht nur eine Sommergeschichte, bei der das größte Problem der Figuren eine nicht-erwiderte-Liebe ist, sondern in diesem Sequel kommt auch noch der Verlust einer geliebten ...

'It's Not Summer Without You' ist nicht nur eine Sommergeschichte, bei der das größte Problem der Figuren eine nicht-erwiderte-Liebe ist, sondern in diesem Sequel kommt auch noch der Verlust einer geliebten Person dazu und zwingt die Figuren, ein wenig erwachsen zu werden.

Besonders Belly, die mir im ersten Teil unglaublich auf die Nerven gegangen ist, macht eine Entwicklung durch und wird reifer. Sie ist zwar immer noch nicht meine liebste Figur auf der Welt, aber wenigstens hat sie nicht mehr so viele Wut-/Eifersuchtsanfälle, wobei sie immer noch gern in ihrer eigenen Misere schweglt und ihre Wunden viel zu lange leckt und dabei nicht unbedingt an andere denkt, die viel schwerer getroffen wurden als sie.

Am Anfang des Buches und nach dem Ende des letzten, hab ich - wie vermutlich viele andere - auf mehr Belly und Conrad gehofft. Allerdings wird einem schnell klar, dass das so schnell erstickt wie es aufgeflammt ist. Denn zunächst steht der Tod einer Figur und die Trauer der anderen Figuren im Vordergrund.

Nach dem Schicksalsschlag am Anfang des Buches allerdings, rückt das Liebesdreieck wieder mehr in den Vordergrund und es wirkt so als wäre tatsächlich Jeremiah diesmal der Auserwählte. Ich weiß nicht wie andere sich da gefühlt haben, aber ich zumindest hatte nie das Gefühl, dass Jeremiah der 'Richtige' ist, egal was sich Belly da einredet. Man weiß einfach, am Ende wird es Conrad sein.
Deshalb finde ich, war es umso frustrierender, dass er einfach nicht seine Klappe öffnen und dem im Wege stehen konnte.

Aber naja, schließlich muss der Plot noch für ein Buch reichen.

Auf jeden Fall finde ich, hat man in diesem Teil die Figuren noch mehr kennengelernt und fühlt mit ihnen mit, egal ob man sie letztendlich besonders mag oder nicht.
Ich mag Jenny Han's Schreibstil wirklich sehr und die Emotionen von den Figuren kommen perfekt rüber. Man selber fühlt die Trauer, den Herzschmerz, die Verwirrung und den Wut.
Deshalb fiebert man, obwohl es kein grandioses Buch war, dem 3. Buch und somit dem Ende entgegen, einfach um zu wissen, was passiert.

Veröffentlicht am 11.11.2016

Man will trotz schrecklicher Hauptfigur weiterlesen!

Der Sommer, als ich schön wurde
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Ich liebe liebe liebe 'To all the boys I've loved before' von Jenny Han und auch 'Burn for Burn' hat mir sehr gefallen, also habe ich diese Serie mit großen Erwartungen angefangen.

Das erste Buch in diesem ...

Ich liebe liebe liebe 'To all the boys I've loved before' von Jenny Han und auch 'Burn for Burn' hat mir sehr gefallen, also habe ich diese Serie mit großen Erwartungen angefangen.

Das erste Buch in diesem Fall 'The Summer I Turned Pretty' war solide, es hat allerdings viel Luft nach oben gelassen.

Die Story an sich gefällt mir ganz gut. Das Mädchen und die beiden Brüder, die sich ihr ganzes Leben lang gekannt haben. Das Mädchen liebt dabei den älteren Bruder schon seit sie denken kann, während der sie nicht zu beachten scheint und nun entwickelt der jüngere Bruder Gefühle für sie. Es ist selbstverständlich Klischee und kein Plot, das zuvor nie benutzt wurde, aber etwas aus dem man viel rausholen kann!

Mein größtes Problem mit diesem Buch war die Hauptfigur, Belly. Mir fällt es oft eigentlich ziemlich schwer ein Buch weiterzulesen, wenn ich die Person, in deren Schuhen ich das Ganze betrachte, echt nicht ausstehen kann - aber es war ein Sonntag, ich hatte nichts Besseres zu tun und eigentlich wollte ich doch wissen wie es weiter geht.

Mein größtes Problem mit Belly war die Tatsache, dass obwohl sie nicht mehr als ein Kind angesehen oder behandelt werden möchte, sich sehr oft wie eines verhält.
So ist sie ein 'Gör'. Sie ist viel zu schnell und viel zu einfach beleidigt, schmollt zu gern und kann es eigentlich auch nicht leiden, wenn nicht alles nach ihrer Pfeife tanzt. Dazu kommt noch hinzu, dass sie ziemlich viele Komplexe hat und ein mageres Selbstbewusstsein.

So ist sie zwar schon seit Ewigkeiten in Conrad verliebt, hat das ihm gegenüber aber nie auch nur angedeutet, und Jeremiah ist laut ihr nur ihr bester Freund. Dennoch ist sie unglaublich besitzergreifend und wird bei BEIDEN eifersüchtig, wenn ein Mädchen sie auch nur anschaut.
Sie möchte irgendwie beide, aber das geht natürlich nicht. Anstatt sich allerdings endlich für einen der beiden zu entscheiden, geht sie einfach ewig mit einem anderen Typen aus!

Dazu ist sie unglaublich unfair gegenüber ihrer eigenen Mutter, vergöttert dabei allerdings die der beiden Jungs, Susannah. So lehnt sie alles was ihre Mutter sagt oder tut ab, wenn Susannah allerdings ein paar Momente selber das selbe sagt oder tut, nimmt sie das einfach so an.
Dies liegt hautptsächlich daran, dass Susannah Belly Komplimente und Geschenke macht, sie fühlen lässt wie eine Prinzessin - während ihre eigene Mutter sie natürlich ab und zu mal wieder auf den Boden zurückholen muss.
Alles was Susannah tut spielt sehr Belly's obeflächlich aber zugleich unsicherer Persönlichkeit zu, während Belly Susannah auch auf ein Podest gestellt hat und sie als Personifikation von alles Gutem und Perfektem sieht.

Dann mochte ich auch nicht, wie Belly ihre beste Freundin Taylor behandelt hat, denn es war 'slut-shaming' pur. An sich weiß das Mädchen einfach nicht zu schätzen was sie hat und kann gar nicht mit anderen Menschen umgehen.

Mal abgesehen von Belly, hatte ich mit den anderen Figuren keine Probleme, aber sie sind für mich auch nicht hervorgestochen.

Ich mochte sehr, wie das Buch Flashbacks aber am Ende auch Sprünge in die Zukunft hatte. Ich finde es lockt den Leser dazu weiterzumachen um einfach zu erfahren, was am Ende der Reihe geschieht.

So finde ich, hatte der 1. Band hier einfach einen Cliffhanger, bei dem man nur weiterlesen kann.